Schlepper- und Schleusertagung zur „Imageaufbesserung“ und Kampagnenplanung

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Freunde, es gibt nichts, was es nicht gibt! Auch das Unvorstellbare:Flüchtlinge

Auf deutschem Boden! Man muß zweimal hinschauen, um die Ungeheuerlichkeit zu erkennen. Auf bayerischem Boden, mitten in München, treffen sich „Schleuser-Experten“ und „weltweit agierende Fluchthilfe-Unternehmen“, deren „wichtigstes Tagungsziel 2015“ die „Image-Aufwertung sowie die damit einhergehende Neubewertung der Dienstleistungen Schleppen und Schleusen sind.“

Erst gestern, 23. September 2015, betonten der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und Ungarns Regierungschef Viktor Orbán in einer Pressekonferenz, sie suchten „Verbündete, um endlich das kriminelle, hochgradig mafiöse Schleuser-Unwesen abzustellen“. Auch Innenminister de Mazière hatte angekündigt, „massiv dagegen vorgehen“ wollen. Worte, nichts als Worte!

Auf heimischem Boden hätten die Akteure die beste Möglichkeit, ihren Durchsetzungswillen zu beweisen. Auf der Website der Münchner Kammerspiele (http://www.muenchner-kammerspiele.de/2-internationale-schlepper-schleusertagung-2015) findet sich eine Einladung zur ISS – der Internationalen Schlepper- und Schleuser-Tagung 2015 (Text siehe unten).

Angesichts zigtausender ertrunkener, nach Europa geschleuster Auswanderer soll´s also nicht den Schleusern an den Kragen, sondern (bloß) ans Image gehen! „Image-Aufwertung“ nennen sie das. „Sie“ – das sind bereits bekannte übliche Verdächtige: Rosa Luxemburg-Stiftung, Petra Kelly-Stiftung, Pro-Asyl und Konsorten. Wundert mich nur, daß die sonst allgegenwärtigen linken Bertelsmänner und –Frauen nicht dabei sind.

Die Rosa Luxemburg-Stiftung bewirbt die Veranstaltung auf ihrer Homepage wie folgt:

„Wichtigstes Tagungsziel 2015 ist die Image-Aufwertung sowie die damit einhergehende Neubewertung der Dienstleistungen Schleppen und Schleusen. In vier thematischen Podien werden internationale Expertinnen und Experten den historischen und begrifflichen Perspektivenwandel des Gewerbes veranschaulichen, die aktuellen Fluchthilfe-Praxis (best practice) vorstellen, die entsprechenden juristischen Interpretationen und die damit einhergehende Kriminalisierung thematisieren sowie einen fundierten Ausblick auf aktuelle Kampagnen- und Kunst-Strategien wagen.

Neben diesen anspruchsvollen Diskussions-Foren bietet zusätzlich das bewährte ISS-Connect-Brunch ausgiebig Möglichkeiten zum Austausch und zur direkten Vernetzung. Erstmalig wird auf der ISS 2015 mit einer festlichen Gala-Veranstaltung im Schauspielhaus der Münchner Kammerspiele die „Goldene Lisa“ an innovative Schlepper- und Schleuser-Unternehmungen vergeben.“ (http://www.rosalux.de/event/53844/2-internationale-schlepper-und-schleusertagung-iss.html) (Hervorhebungen d. d. Autor)

Hier der Text der Originaleinladung:

Freitag, 16.10. bis Sonntag, 18.10. KONGRESSHALLE

„Die ISS 2015 präsentiert sich erneut als DIE relevante Fachtagung der weltweit agierenden Fluchthilfe-Unternehmen. Wichtigstes Tagungsziel 2015 ist die Image-Aufwertung sowie die damit einhergehende Neubewertung der Dienstleistungen Schleppen und Schleusen. Zusätzlich bietet das bewährte ISS-CONNECT-BRUNCH Möglichkeiten zum Austausch und zur direkten Vernetzung. Erstmalig: VERLEIHUNG DER GOLDENEN LISA an innovative Schlepper- und Schleuser-Unternehmungen. Die Akkreditierung zur Tagung ist ab sofort freigeschaltet unter: iss2015.eu

PODIUM 01: HISTORIE

Fluchthelfer im Wandel der Zeit: Paul Grüninger, Lisa Fittko und die DDR Fluchthilfe. Freitag, 16.10. 20 Uhr KONGRESSHALLE

Mit: Dr. Stefan Keller, Dr. Anne Klein, Stefan Buchen u.a.

PODIUM 02: PRAXIS Fluchthilfe konkret: Praktiken, Preise, Personal, Qualifizierung und Qualitätsmanagement Samstag, 17.10. 11 Uhr KONGRESSHALLE

Mit: Gabriele del Grande, Stanislav Krupa, Sammy Khamis u.a.

PODIUM 03: KRIMINALISIERUNG Fluchthelfer in Haft: Die Prozesse von Essen, Italien, Griechenland und Österreich Samstag, 17.10. 16 Uhr KONGRESSHALLE

Mit: Stefan Schmidt, Panagiotis Christopoulos, Stefan Buchen u.a.

GALA: DIE VERLEIGUNG DER GOLDENEN LISA Festliche Vergabe der goldenen Lisa 2015 im Rahmen der ISS 2015 Samstag, 17.10. 20 Uhr KAMMER 1

Moderation: Caro Matzko, Till Nassif

Till Nassif, Jahrgang 1971, studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Kommunikationswissenschaft, Politologie und Soziologie und absolvierte die Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule. Nassif schloss als Diplom-Journalist ab. Er ist als Moderator, Redakteur und Autor für WDR, BR und ARD tätig.

Caro Matzko ist eine deutsche Moderatorin und Journalistin, die Kommunikationswissenschaft, Politik und Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studierte. Seit 2002 moderiert sie bei „Zündfunk“ auf Bayern 2 und reist seit 2009 zudem zusammen mit ihrem Kollegen Gunnar Mergner für arte im Wissensmobil von X:enius durch die Welt.

*Die Goldene Lisa ist eine Skulptur von Gabriele Obermeier

ISS-CONNECT BRUNCH Zwangloser Business Brunch für die angereisten ExpertInnen und AktivistInnen Sonntag, 18.10. 11 Uhr KONGRESSHALLE

PODIUM 04: KUNST & KAMPAGNEN Fluchthilfe und Du: Kampagnen- und Kunststrategien aus Wien, Berlin, Brandenburg und San Diego Sonntag, 18.10. 14 Uhr KONGRESSHALLE

Mit: Ricardo Dominguez, Tanja Ostoji ́c u.a.

www.iss2015.eu

Tagungsleitung

Bayerischer Flüchtlingsrat, borderline-europe, bordermonitoring, Fluchthilfe und Du?

Kooperations- und Medienpartner

Hinterland, Petra Kelly Stiftung

Förderer

Europäische Union, Goethe Institut, Kurt Eisner Verein, Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Paul Grüninger Stiftung, Rosa Luxemburg Stiftung, Pro Asyl

www.conservo.wordpress.com

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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5 Antworten zu Schlepper- und Schleusertagung zur „Imageaufbesserung“ und Kampagnenplanung

  1. wreinerschoene schreibt:

    Unter illegale Einwanderung versteht Wikipedia:“ Unter illegaler Einwanderung (auch illegale Migration oder irreguläre Migration) wird die Einwanderung unter Verstoß gegen die Gesetze des Ziellandes verstanden. “ Somit ist der Spruch:“Kein Mensch ist illegal“, schon widerlegt, es ist reine Ansichtssache. Ungehindert aller kritischen Rufe, inzwischen selbst aus der Politik, werden solche Schlepperorganisationen noch gefördert. Wer hinter diesen Organisationen steht, es sich die üblichen Verdächtigen.

  2. karlschippendraht schreibt:

    Ist Merkel ein Fall für den Psychiater ? Heute fordert Sie “ Respekt vor deutscher Verfassung „.
    Zum Einen hat Deutschland keine Verfassung ( auch die Bezeichnung Verfassungsschutz ist eine Irreführung ) sondern lediglich ein Grundgesetz und zum Anderen hat diese Frau das Grundgesetzt permanent verletzt wie niemand je zuvor . Soweit zu Merkel .

    Wenn jemand versucht , Fluchthelfer aus dem kommunistischen Machtblock mit heutigen Fluchthelfern ( Schleusern ) irgendwie gleichzusetzen dann wäre das eine unverantwortliche Verunglimpfung der Leistung jener Menschen , die unter Gefährdung der eigenen Existenz anderen Menschen zur Freiheit verholfen haben. Ein solcher Vergleich wäre auch eine Herabwürdigung jener Menschen , die dem Kommunismus Widerstand geleistet haben und dafür Schlimmes erleiden mussten . Diese politischen Flüchtlinge mit Wirtschaftsflüchtlingen und Sozialschmarotzern auf eine Stufe zu stelleln , wäre an moralischer Verkommenheit nicht zu überbieten. Soweit zu “ Fluchthilfe im Wandel der Zeit „.

  3. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

  4. Paul schreibt:

    Das verschlägt mir die Sprache. Hätte es nicht für möglich gehalten, dass es so was gibt.
    Ist das denn nicht justitiabel?

    Nächstens gibt es noch eine Konferenz der Bankräuber oder Drogenschmuggler?

    Herzlich, Paul

  5. Pingback: En Munich se realizará una conferencia sobre traficantes y contrabandistas (de personas),pera mejorar su imágen… | NUEVA EUROPA- Nueva Eurabia

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