J´ Accuse…! Ein Skandalurteil gegen den Publizisten M. Mannheimer

Ja zu Toleranz, nein zu Meinungsdiktat!

Von Peter Helmes

„Antifa, Linkspartei-Sympathisanten und Grüne haben in der Vergangenheit mehr als genug bewiesen, dass sie von demokratischer Meinungsbildung nichts, von linker Meinungs- und Gesinnungsdiktatur im Sinne Lenins und Stalins, jedoch alles halten. Wer sich gedanklich rechts der von ihnen gezogenen Demarkationslinie bewegt, wird als „Rechter“ oder „Nazi“ ausgemacht“.

Das schrieb Michael Mannheimer am 6.11.2013. Nun ist er selbst zum Opfer linker Gesinnungsdiktatur geworden, die unser Land in allen Bereichen überzogen hat. Und die deutsche Justiz hat einmal mehr eine „Affaire Dreyfus“ produziert. zola

Émile Zola schrieb 1898 unter dem Titel „J´ Accuse…!“ einen Offenen Brief an Félix Faure, den damaligen Präsidenten Frankreichs, der schließlich dazu beitrug, den zu Unrecht verurteilten Alfred Dreyfus zu rehabilitieren und  freizusprechen. Deshalb:          Herr Oberlandesgerichtspräsident, ich klage Sie an!

                                                        ****************

Michael Mannheimer hat Mut. Er ist getrieben von einer Botschaft, die eigentlich jeder anständige Demokrat in unserem Land teilen müßte. Auf einen Punkt gebracht, lautet seine Kernbotschaft: Ja zu Toleranz, nein zu Meinungsdiktatur! Ja zur Bewahrung der nationalen Identität, nein zu Gesellschaftszerstörern!

Zugegeben, für Gutmenschen und Deutschland-Öffner eine schwere Kost, an der sie sich immer wieder verschlucken. Damit steigt die Wut, ja der Haß, auf den vermeintlichen Verursacher Michael Mannheimer („MM“). Geflissentlich übersehen MM´s Gegner, daß er den Finger in eine offene Wunde legt, nämlich die Verletzung, letztlich die Beseitigung unserer abendländischen Werte und der Traditionen dieses Landes. Es ist nicht Michael Mannheimer, der Deutschland umwerten will, sondern es sind seine Gegner und die von ihm angegriffenen nicht integrationswilligen(!) „Neuankömmlinge“, die sich auf einem religiösen Eroberungszug befinden.

Schon in meinem Artikel vom 21. Mai dieses Jahres habe ich auf die unsäglichen Angriffe gegen den unbescholtenen Publizisten „MM“ hingewiesen. Glaubt man aber weiten Teilen der Lügenpresse, gilt „MM“ eben nicht als unbescholten, sondern als ganz schlimmer Finger, der die deutsche Demokratie ins Wanken bringt, Haß und Zwietracht säht und partout nicht einsehen will, daß die hunderttausenden muslimischen Flüchtlinge unser Land „bereichern“. (Siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2015/05/21/hetzjagd-auf-m-mannheimer-eine-abrechnung-mit-bornierten/)

Ein Skandal-Urteil

PI-News berichtete: „Das Oberlandesgericht Stuttgart hat am 23. September in einem Berufungsverfahren das Skandal-Urteil des Stuttgarter Landgerichts bestätigt, wonach der Publizist Michael Mannheimer von der Stuttgarter Zeitung als „bekannter Neonazi“ bezeichnet werden darf. Schon die ersten Sätze des Vorsitzenden Richters Matthias Haag machten klar: Am (politisch gewollten) Urteil des Landgerichts gegen Mannheimer wird nichts geändert.

Haag führte zu Beginn der Berufungsverhandlung aus, daß sich das Gericht mit der Frage beschäftigt habe, ob es sich bei der Formulierung, Mannheimer sei „ein bekannter Neonazi“, um eine Tatsachenbehauptung oder eine Meinungsäußerung handele. Das Gericht sei dabei der Meinung, daß es sich um Zweiteres handele, da die Formulierung der Suttgarter Zeitung (“bekannter Neonazi“), so Haag wörtlich, „plakativ und substanzarm“ sei. Es handele sich auch nicht um eine Schmähkritik, da die „Diffamierung des Klägers nicht im Vordergrund steht“ (Zitat Haag).

Damit sei „auf einer dritten Ebene“ abzuwägen zwischen dem Persönlichkeitsrecht des Klägers auf der einen und der Pressefreiheit auf der anderen Seite. Und dabei sei das Gericht zur Überzeugung gelangt, dass es sich zwar um eine Persönlichkeitsrechtsverletzung handele, im zu entscheidenden Fall aber die Pressefreiheit überwiege…“ (http://www.pi-news.net/2015/09/zeitung-darf-mannheimer-neonazi-nennen/#more-484591)

Eine Rechtsbeugung

Michael Mannheimer

Michael Mannheimer

Da Mannheimer bekanntlich ein scharfer Kritiker des Dritten Reichs und jedes totalitären Systems ist, zu dem er neben dem Islam auch den Sozialismus in seinen nationalen oder internationalen Varianten zählt, ist dieses Urteil nicht nur unverständlich, sondern eine geradezu skandalöse Rechtsbeugung. Es dient erkennbar vor allem dazu, einen der bekanntesten deutschsprachigen Islam- und Systemkritiker zu brandmarken und mundtot zu machen.

Der Anwalt der Stuttgarter Zeitung entgegnete z. B. auf die Beweisführung Mannheimers, er könne kein Neonazi sein, da er sein gesamtes Leben lang den Faschismus bekämpft habe: Es sei „ein Merkmal der echten Nazis, sich von Nazis zu distanzieren“.

Das hat mit unabhängiger Justiz nichts mehr zu tun. Das erinnert eher an die mittelalterlichen Hexenprozesse: Wer leugnet, eine Hexe zu sein, beweist damit, daß er doch eine Hexe ist. Oder wie bei Mannheimer, der seit Jahrzehnten für die Rechte Israels kämpft: Er ist pro Israel, ergo ist er ein Judenfeind. Welch eine krude richterliche Logik! Das Urteil des OLG geht noch einen Schritt weiter:

„Bekannter Neonazi“ – keine Beleidung

Man darf offenbar Personen ohne weiteren Nachweis oder Beweis „plakativ und substanzarm“ (Richter Haag) als „bekannte Neonazis“ bezeichnen – folgenlos. Nach der Meinung des Gerichtes wäre diese Infamie weder eine Schmähkritik noch eine Beleidigung. Oder wie Richter Haag es ausdrückte: die Diffamierung sei „nicht vordergründig gewesen“.

Damit gibt er Mannheimer zum öffentlichen Abschuß frei. Er steht am Pranger und ist entrechtet. Jeder darf ihn hinfort mit Schmutz überziehen

Das Gericht hob mehrfach hervor, das Urteil sage nichts darüber, ob Mannheimer tatsächlich ein Neonazi sei. Das Urteil gäbe lediglich der Stuttgarter Zeitung, die dies behauptet hatte, das Recht, dies als Meinung und unter dem Schutz von Art5 GG behaupten zu dürfen. Und wir dürfen fragen, wo um alles in der Welt der Richter Jus studiert hat.

Meiner Meinung nach kann das Urteil in der nächsten Instanz keinen Bestand haben. Denn es bedeutet ja im Umkehrschluß: Jedermann, auch ein Medienorgan, darf bewußt und gewollt über jemanden Unwahrheiten verbreiten. Er braucht zu seiner Rechtfertigung lediglich zu behaupten, das Persönlichkeitsrecht (des zu Unrecht Beschuldigten) wiege weniger als die Meinungs- und Pressefreiheit. Sollte dieses Urteil Bestand haben, wird damit (vor allem) die Presse der Verpflichtung zu wahrheitsgemäßer Berichterstattung enthoben.

Absurde Folgen

Welche absurden Folgen das Urteil nach sich ziehen kann, zeigt sich bis ins eigene Lager. Auf pi-news schreibt ein „#53 Ralph Steinadler“ (30. Sep 2015 20:20, Deutschfehler von mir nicht verbessert):

„Dann muss Mannheimer gehen. Auch wenn ich das Urteil nicht gutfinde. Aber wer in der Öffentlichkeit als Neonazi wahrgenommen wird sorgt dafür das sich normale Bürger dem Protest nicht anschließen können. Also bitte Herr Mannheimer: In Zukunft keine Reden mehr bei PEGIDA denn Sie sind verbrannt.“ Dummheit macht auch vor (vorgeblichen) Freunden nicht halt.

Gottseidank folgte unverzüglich die passende Replik eines anderen pi-Lesers: „72 Dunkel-deutscher_XYZ“ (30. Sep 2015 20:35) zu #53 Ralph Steinadler:

„Sie schreiben öfters solche (vertrollten) Kommentare. Das hat zweifelsfrei Wiedererkennungswert. Allerdings ist der von Herrn Mannheimer deutlich größer.

Für Herrn Mannheimer ist die Teilnahme an den Pegidas geradezu ein Muss. Viele mündige Bürger gehen genau deswegen erst hin. Wir bräuchten viel mehr solche patriotischen Zugpferde.

Nur mal nebenbei bemerkt: Der Zulauf zu Demos wird Woche für Woche größer werden. Das ist auch der Tatsache geschuldet, dass die Unzufriedenheit der Leute bei einem Vergleich der Lügenpresse zur Realität stetig wächst. Herr Mannheimer gehört da zu den führenden Aufklärern unserer Epoche und trägt erheblich zur grundgesetzlich geschützten Meinungsbildung im öffentlichen Diskurs bei. Nicht dass er dabei Methoden wie die Lügenpresse anwenden muss, sondern er berichtet aus der Realität und belegt dies mit Tatsachen. Das ist ein entscheidender Unterschied zur Lügenpresse. Also von wegen ´verbrannt‘“

„Neonazi“ inflationiert

Wohltuend nach all dem Unsinn eines „Ralph Steinadlers“ hebt sich ab, was „#94 Randy Krueger“ (30. Sep 2015 20:55) auf pi-news gepostet hat: „Wenn auf der anderen Seite aber der Begriff „Neonazi“ (auch hierdurch) immer weiter inflationiert wird, dann haben demnächst auch immer weniger mutige aufrichtige Menschen Angst davor, diesen „bösen“ Stempel aufgedrückt zu bekommen, und sind dann eher bereit, sich zu Konservatismus und Rechtschaffenheit zu bekennen, ihr Engagement öffentlich zu zeigen und „mitzumachen“. Nicht nur verfehlt diese (unsinnige und ungerechtfertigte!) Typisierung ihre ausgrenzende Wirkung (weil eben als unsinnig und ungerechtfertigt durchschaut), sondern wird diese in breiten Kreisen der verarschten und gebeutelten Bevölkerung schon als „Ritterschlag“ gedeutet und empfunden. Michael Mannheimer ist längst ein Aufrichtiger des Volkes, einer von uns kleinen Leuten geworden – das Oberlandesgericht Stuttgart hat es soeben bestätigt.“

Kein Linker? Also an den Pranger!

Es reichte offenbar allein die Feststellung, daß Mannheimer kein Linker, mehr noch: einer der derzeit bekanntesten Kritiker der linken Medien- und Parteiendiktatur in Deutschland, ist. Das Gericht folgte damit der derzeit herrschenden linksmedialen Argumentation, der zu Folge jeder, der nicht links sei, rechts, rechtsradikal oder – wenn es sich um einen besonders harten Gegner wie Mannheimer handelt – eben ein Neonazi sei.

Der Vorsitzende Richter blieb jegliche Begründung schuldig, warum die wider besseres Wissen aufgestellte Behauptung, Mannheimer sei ein „bekannter Neonazi“, keine Beleidigung darstelle. Er bezog sich in seinen mündlichen Ausführungen schwammig auf die Teilnahme Mannheimers an der Pegida-Demonstration in Karlsruhe und der von der Stuttgarter Zeitung kolportierten und nicht weiter belegten Behauptung, dort seien Neonazis anwesend gewesen.

Der Vorsitzende Richter Matthias Haag, zugleich auch Sprecher der CDU-Fraktion Bad Waldsee, orientierte sich bei seinen Ausführungen ganz offensichtlich an der CDU-Bundesvorsitzenden und Noch-Kanzlerin Angela Merkel, die in ihrer Weihnachtsansprache das deutsche Volk dazu aufrief, den Pegida-Bewegungen nicht zu folgen. Die Verkennung des Grundrechts auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit mag für eine ehemalige Stasi-Mitarbeiterin üblich sein. Gilt das aber auch für den Vorsitzenden Richter eines OLG?

(siehe auch: Peter Helmes: https://conservo.wordpress.com/2015/05/21/hetzjagd-auf-m-mannheimer-eine-abrechnung-mit-bornierten/)“

(Den vorstehenden pi-Bericht mit einer sehr ausführlichen Diskussion lesen Sie im Original auf: http://www.pi-news.net/2015/09/zeitung-darf-mannheimer-neonazi-nennen/#more-484591)

Ich werde weiterhin an der Seite meines Freundes Michael Mannheimer für den Erhalt unserer Werte kämpfen und weiß viele Gleichgesinnte auf unserer Seite!

Peter Helmes

Eine große Bitte an unsere Leser:

Wer Michael Mannheimers Arbeit unterstützen will, sollte dies beherzt tun. Bitte solidarisieren sich mit Michael Mannheimer und helfen Sie ihm! Zeigen Sie ihm Ihre Solidarität! Und wenn Sie dazu in der Lage sind: Spenden Sie für Mannheimers Arbeit! Heute benötigt er unsere Solidarität – morgen vielleicht Sie. Und wenn Sie eine Internetseite betreiben: Übernehmen („rebloggen“) Sie diesen meinen Appell!

Mit herzlichem Dank und besten Grüßen

Peter Helmes

Michael Mannheimers Kontoverbindung:

Kontoinhaber: Bürgerbewegung Pax Europa, Kto-Nr.: 4333020,

IBAN DE39673900000004333020

bei: Volksbank Main-Tauber BLZ: 67390000 Verwendungszweck: Michael Mannheimer

Für Auslandsüberweisungen: IBAN: DE83 6739 0000 0004 3330 04,

BIC: GENODE61WTH Verwendungszweck: Michael Mannheimer

Paypal: Einfach geht´s auch über paypal:

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www.conservo.wordpress.com

  1. Oktober 2015

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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12 Antworten zu J´ Accuse…! Ein Skandalurteil gegen den Publizisten M. Mannheimer

  1. Wolfhilta schreibt:

    Hat dies auf wolfhilta rebloggt.

  2. Paul schreibt:

    Lieber Herr Helmes,
    vielen Dank für diese Information. Ich hoffe nur, dass MM den Rechtsweg ausschöpft. Als Zeichen meiner Unterstützung werde ich ihm eine weitere Spende zukommen lassen. Leider erlaubt mir meine finanzielle Situation nicht das was ich möchte sondern nur das was ich kann.
    Aber viele Wenig ergeben ein Viel. Ich hoffe, dass auch andere MM unterstützen und ja, es ist ein Gesinnungsurteil.

    Bei dieser Gelegenheit darf ich Sie auf ein ähnliches skandalöses Urteil der I.Instanz des LG München 1 hinweisen: Jutta Ditfurth wird es untersagt Elsässer einen Antisemiten zu nennen.
    Hier können Sie unter NEWS No. 44 vom 14.05.2015 alles zum Prozess finden.
    http://www.jutta-ditfurth.de/allgemein/News.htm

    Das ist das Gesinnungsurteil in die andere Richtung. Oder ist es die gleiche?
    Jemanden einen „bekannten Neonazi“ zu nennen fällt unter Meinungs- und Pressefreiheit.
    Jemanden einen „glühenden Antisemiten“ zu nennen, fällt NICHT unter Meinungs- und Pressefreiheit.

    Wobei ich der Feststellung von Ditfurth schon einen hohen Wahrheitsgehalt attestieren möchte.

    Herzlich, Paul

    • Paul schreibt:

      Nachtrag:
      Eine kleine Korrektur:
      „Jutta Ditfurth wird es untersagt Elsässer einen Antisemiten zu nennen.“
      Das ist nicht ganz korrekt: Es wird ihr untersagt ihn einen „glühenden Antisemiten“ zu nennen.

      LG, Paul

  3. conservo schreibt:

    Herzlichen Dank für diesen Hinweis. Darf ich das (unter Ihrem Namen oder Pseudonym oder anonym) als Artikel bringen (mit Urteil)? Herzliche Grüße, PH

    • Paul schreibt:

      Gerne lieber Herr Helmes.
      Grundsätzlich habe ich keine Einwände gegen die Nennung meines Klarnamens. Aber im Internet in vielen Blogs bin ich als Paul bekannt. (Eingeführtes Markenzeichen 😉 ) Die mich privat kennen, kennen mich auch als Paul, weil das auch im wirklichen Leben mein Nick ist. Auf dem Foto, bin ich auch wirklich zu sehen.
      Deshalb bleiben Sie bitte beim Paul, weil diejenigen, die mich nicht privat kennen, mit meinem Klarnamen auch nichts anfangen können.

      Herzlich, Paul

  4. conservo schreibt:

    Danke sehr!

  5. wreinerschoene schreibt:

    Dieses Urteil gegen Herr Mannheimer ist eindeutig politisch motiviert. Die Stuttgarter Zeitung hat sowieso ein rot-grünes Auge auf ihn geworfen und er war schon mehrmals in diesem Blatt als Rechtsextrem genannt wurden. MM ist weder Rassist noch Fremdenfeindlich, das weiß jeder der seinen Blog liest und so auch seine Meinung kennt, im Gegenteil. Aber gerade dieses Gegenteil macht den Verantwortlichen Angst, und somit ist dieses Urteil eine Folge davon.

  6. nixgut schreibt:

    Hat dies auf islamnixgut rebloggt.

  7. karlschippendraht schreibt:

    Die Linksschickeria wird sich langfristig keinen Gefallen damit tun , Andersdenkende und vor allem Ehrlichdenkende als NAZI´s zu diffamieren . Dann nämlich wird sich – vor dem Hintergrund der wachsenden moslemischen Bedrohung gegen unser Volk – die Bedeuting das Wortes NEONAZI umkehren und der so betitelte gilt dann gesellschaftlich als Vorbild .
    Da wir ja , wie unsere gleichgeschaltete Justiz uns ständig vorgauckeln will , eine Meinungsfreiheit haben , so möchte ich dieses Recht auch mal in Anspruch nehmen . Absolut nicht mit einer Tatsachenbehauptung sondern mit einer sachlichen und ernstgemeinten Frage : Hat man mal versucht festzustellen , ob bei den Stammbäumen und Verwandtschafts-Verästelungen der hier beteiligten Juristen irgendwo und irgendwann der Name Freisler auftaucht ?

  8. dieringhausen schreibt:

    Der Mann heißt nicht Michael Mannheimer, sondern Karl-Heinz Merkle. Da lobe ich mir andere große Patrioten wie den angeklagten Lutz Bachmann oder Michael Stürzenberger, die sich nicht hinter einem Pseudonym verstecken.

  9. karlschippendraht schreibt:

    Hier kann man geteilter Meinung sein.

  10. conservo schreibt:

    @dieringhausen: Mit Verlaub, lieber Leser, wissen Sie eigentlich, was da los ist? Sie sitzen auf Ihrem Allerwertesten und konsumieren die Artikel. M. Mannheimer, der sie schreibt, wird verfolgt, gejagt, verunglimpft, bedroht und seiner wirtschaftlichen Existenz beraubt. Und wie zum Hohn rät ihm die Polizei, doch bitte schön ständig seinen Wohnort zu wechseln, damit er nicht zu leichtfertig zu einem Angriffsziel wird.
    Und dann kommen SIE daher und zeigen mit dem dicken Finger auf MM. Haben Sie das bei Ihrem saublöden Kommentar bedacht? Ich schäme mich für Sie.

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