3. Oktober – eine vergauckelte und vermerkelte Einheit

mauerfall

Traktat über die Befindlichkeit der deutschen Nation am „Tag der deutschen Einheit“

Von Peter Helmes

Kein Tag der Einheit, sondern der Vielfalt. Kein Feiertag der Nation, sondern der „Gemeinschaft der Verschiedenen“?

Zeichnung Fridolin Friedenslieb

Zeichnung Fridolin Friedenslieb

Vielleicht ist der 3. Oktober bald „Der Tag des früheren Deutschlands“. Dessen sollte unbedingt gedacht werden. Denn die Kräfte nehmen zu, die „Deutschland abschaffen!“ in möglichst naher Zukunft verwirklichen wollen. Der 3. Oktober ist jetzt schon der „Tag der offenen Moschee“. So wird er auf weiteres existieren – und das Gedenken an die „deutsche Einheit“ wird verblassen…

Bleiben wir ´mal kritisch: Es gab und gibt ganz unbestreitbar eine „Erfolgsgeschichte Wiedervereinigung“, aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille, von der neue Wortschöpfungen wie „VEB Asyl“, „VEB Aufarbeitung“, „VEB Merkel-Deutschland“ usw. Zeugnis ablegen. Von den ursprünglichen Zielen der DDR-Bürgerrechtler spricht niemand mehr. Die „BRD“ mutiert zu einer „DDR-light“. Der Staat denkt, der Staat lenkt – und der Staat schreibt uns immer häufiger vor, was wir zu denken und zu sagen haben bzw., genauer, was wir nicht sagen dürfen. § 130 StGB – einfach Maas-los!

Die Verfolgung der ehemaligen Verfolger blieb nicht nur aus, sondern die Nomenklatura von einst besetzte ungehindert (oder gefördert?) eine Position nach der anderen. Zwei der vier höchsten Ämter unseres Staates, Bundespräsident und Bundeskanzler, werden bereits von Menschen eingenommen, die ausreichend DDR-Stallgeruch haben.

Bis in tiefe Bereiche von Behörden und Ministerien sitzen diejenigen, die einst die Unterdrücker waren, und bescheiden die Unterdrückten von einst (siehe auch: „Verborgene Wunden“, Pschychosozial-Verlag, Hg. Dr. Bomberg: https://conservo.wordpress.com/2015/08/10/verborgene-wunden-der-ostzonen-fluechtlinge/)

Gauck-Behörde – Den Bock zum Gärtner gemacht

Die damalige Bundesregierung unter Helmut Kohl versuchte nach der „Wende“ systematisch, brisante Akten kurzerhand im Bundesarchiv verschwinden zu lassen (mit 30! Jahren Sperrfrist). Darob empörten Bürgern (u. a. ehemalige „Dissidenten“) gelang es jedoch, ein Einsichtsrecht, wichtig insbesondere für die Opfer der Willkürherrschaft, zu erstreiten. Die Aktenverwaltung oblag, und dies ist bis heute der Fall, der bundesstaatlichen BStU-Behörde, nach ihrem ersten Leiter schlicht „Gauck-Behörde“ genannt.

Die Illusion, dort seien seriöse Gegner des SED-Regimes willkommen und amtlich tätig, zerstob leider rasch. Mit auffallender Präferenz kamen unter Gauck (neben in der hochbrisanten Thematik unbewanderten Alt-BRD-Beamten) massenhaft Ex-Stasi-Offiziere, selbst sehr hoher militärischer Dienstgrade, an innerbehördliche Vertrauenspositionen – unfaßbar für jeden im Herbst 1989 an der Entmachtung des politischen Geheimpolizeiapparates der SED engagiert beteiligt gewesenen DDR-Bürger. Hier zeigte

die bedeutende Rolle der Stasi beim Aufbau der Gauckbehörde – vom Westen toleriert und sogar gefördert –ihr häßlichstes Gesicht.

Mein langjähriger treuer Leser „karlschippendraht“ schreibt dazu (26. September 2015 um 06:39): Als anerkanntes Stasi-Opfer , das aufgrund eines 10 jährigen Mandates der Opferverbände reichlich Gelegenheit hatte , auch mal hinter die Kulissen zu schauen , bin ich nebst vielen anderen Betroffen zu der festen Überzeugung gelangt , daß diese ” Aufarbeitungsindustrie ” ein ganz großer Schwindel und nur reines Blendwerk ist , um der Öffentlichkeit Demokratie vorzu g a u c k eln. Die Stasi nebst Handlangern sitzt noch heute an den Schaltstellen.“

Der meinen Lesern ebenfalls bekannte „wreinerschoene“ ergänzt (26. September 2015 um 10:10): „Die alten Seilschaften der Ex-DDR funktionieren tadellos auch heute noch. So werden damalige “Freunde” wieder in Positionen eingeschleust, oder einfach: “Man kennt sich und hilft sich”. Die Aufklärung, die in Deutschland so gepriesen wurde, gab es so gut wie nie. Wurde ein “Vorpreschen” verzeichnet, so sich diese Herrschaften schnell zur “Ruhe” verdammt wurden. Wären die Verantwortlichen des 3. Reiches so behandelt wurden wie die Verantwortlichen der DDR, hätte es nie einen Nürnberger Prozeß gegeben. Jeder Vergleich zwischen Nationalsozialismus und Sozialismus in der DDR wird mundtot gemacht und als “vollkommen gegenstandslos” bezeichnet, obwohl es nicht nur Parallelen gibt, sondern die Gesellschaft als Ganzes durchaus vergleichbar ist. Sieht man sich die heutige Partei “Die Linke” an, wo sie überall die Finger mit drin hat und wie sie vom Staat finanziell unterstützt wird, kann man zu keinem anderen Schluß kommen. Teile der Stasi sitzen in den Schaltzentralen der Macht. Wie in einen sog. Kundschafterfilm (Spionagefilm der DDR) gesagt wurde: Den Kapitalismus von innen her zerstören! Und genau das ist heute der Fall.“

Leser „Paul“ gibt einen Einblick in seine Arbeit bei der Gauck-Behörde (26. September 2015 um 11:29): „…Als Aktivist der ersten Stunde im Bürgerkomitee zur Auflösung der Stasi (später Bürgerkomitee “15. Januar”) war ich in der Gruppe Akten (“Akten Meyer” war der Leiter) und war zusammen mit David Gill, dem Leiter des Komitees auch an Gesprächen mit hohen Stasioffizieren beteiligt.

Immer hatte ich das Gefühl, daß sie die “Fische im Wasser” waren, die mit uns spielten, weil wir von nichts eine Ahnung hatten. Wir hatten heiße Herzen und guten Willen. Das reichte aber nicht. Auch waren Leute unter uns, die uns durch irgendwelche Aktionen und Bemerkungen immer in eine bestimmte Richtung lenkten. Immer in eine Sackgasse. Ich muckte dagegen auf und wurde “kaltgestellt”. Bekam z.B. die “wichtige Aufgabe”, eine Telefonzentrale der Stasibehörde zu bedienen. Von nichts eine Ahnung habend, saß ich vor dem Tableau wie die “Kuh vor’m Scheunentor”

Es blinkte überall heftig, und wenn ich den Hörer abnahm und mich mit „Bürgerkomitee“ meldete, wurde aufgelegt. Meine Anwesenheit war völlig nutzlos und schon nach ganz kurzer Zeit rief dort niemand mehr an. Nachts “bewachte” ich die Stasizentrale, durfte mich aber vom Eingangsbereich nicht wegbewegen, obwohl ich sehen konnte, dass überall im Haupthaus die Lichter in den Zimmern an und aus gingen. Das interessierte am nächsten Tag niemanden. Keiner wollte meinen Bericht hören. Schließlich habe ich mich nach etwa 14 Tagen frustriert verabschiedet und bin wieder meiner Arbeit nachgegangen.

Nicht das Bürgerkomitee hatte das Heft des Handelns in der Hand, sondern die Stasi. Mein Eindruck von damals hat sich bis heute erhalten und Fuchs hat ihn bestärkt.

Das Schlimmste, was passiert ist: Alle Festplatten der Stasicomputer wurden coram publico und unter dem Beifall des Bürgerkomitees (das wurde sogar als Erfolg verbucht) materiell vernichtet. Die Liveübertragung im Fernsehen beruhigte auch noch den letzten Stasimitarbeiter; erfuhr er doch aus erster Hand, daß die Aufklärung erschwert, wenn nicht unmöglich gemacht wurde. Ich habe aus Ärger über soviel Dummheit geheult.“

Statt „Willkommenskultur“ staatliche Willkür

Von etwa 320.000 „Republikflüchtlingen“, Ausgewiesenen, Abgeschobenen oder Freigekauften spricht die „Interessengemeinschaft ehemaliger DDR-Flüchtlinge“ (IEDF). Um es klar zu sagen – weil´s heute offensichtlich vergessen wird:

Geflohen, um in Freiheit zu leben – bestraft, weil sie nicht „drüben“ blieben

Das sind die Menschen, die alles verloren, beim „Rübermachen“ ihr Leben aufs Spiel gesetzt hatten und obendrein auch noch in Kauf nehmen mußten, daß zurückgebliebene Familienmitglieder nach allen Regeln kommunistischer Brutalität schikaniert wurden.

Sie wurden zwar „bei uns“, also im Westteil Deutschlands, stürmisch begrüßt. Empfänge, Pressekonferenzen, Funk- und Fernsehberichte – alle bejubelten den Mut und die Opferbereitschaft der ehemaligen DDR-Bürger, die nun Bundesbürger geworden waren, mit allen Rechten und Pflichten. Aber es war nur eine sehr kurzatmige Willkommenskultur, die sich da äußerte. Denn dann folgte ein jähes Erwachen. Durch die Wiedervereinigung – zu der ja letztlich diese Menschen einen besonderen Beitrag leisteten – verloren sie einen erheblichen Teil ihrer Rentenansprüche. Heute leben viele der „Ostzonen-Flüchtlinge“ – so werden sie auch heute noch amtlich genannt – auf Hartz IV-Niveau und/oder mußten Rentenkürzungen von bis zu 500 Euro im Monat hinnehmen.

Ursprünglich wurden diese Flüchtlinge in Deutschland-West genauso behandelt (und behördlich eingruppiert) wie jeder andere Bundesbürger, so auch in die Deutsche Rentenversicherung. Plötzlich jedoch wurden die ehemaligen DDR- und jetzigen Bundesbürger rückwirkend(!) so gestellt, als ob sie in der DDR verblieben wären. Ihre Rentenanwartschaften, die sie nach der Einbürgerung in die Bundesrepublik in einem ordentlichen Aufnahmeverfahren erhalten hatten, wurden still und heimlich liquidiert. Ein unfaßbarer Vorgang, der im Gesetzgebungsverfahren so versteckt untergebracht wurde, daß er praktisch niemandem auffallen konnte (oder sollte?)!

Besonders zynisch ist, daß viele ehemaligen Unterdrücker – SED-Funktionäre, Staats- und Stasi-Mitarbeiter etc. – weit bessere Renten erreichen als die Flüchtlinge. Dank einer starken Lobby ehemaliger „Genossen“ wurden die Täter von einst also belohnt, die Opfer der DDR-Diktatur jedoch bestraft. Täterschutz geht offenbar vor Opferschutz! Diese Täter von einst, die in der DDR die eigene Bevölkerung geschunden hatten, erfreuen sich heute ohne eigene Beitragszahlung einer auskömmlichen Rente, während die Flüchtlinge diskriminiert und mit Kleinstrenten abgespeist werden. Ein nicht nachvollziehbarer Akt politischer Willkür, aber auch ein Stück Wahrheit der „deutschen Einheit“.

Diese Flüchtlinge von einst, vom „anderen Teil Deutschlands“, sind so die wahren Verlierer der Wiedervereinigung. Und wenn die Grüne Göring-Eckardt sie herablassend als „Ossis mit Migrationshintergrund“ bezeichnet (siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2015/09/19/goering-eckardts-entgleisung-ossis-mit-migrationshintergrund/), zeigt die grüne Frontfrau damit nur, was sie der neuen deutschen Gesellschaft wert sind. Die Politiker fast aller Parteien waren in den letzten 25 Jahren nicht bereit, auch nur die geringste Korrektur dieser Ungerechtigkeit vorzunehmen. Ein Wort der Kanzlerin, ein Antrag der mitregierenden SPD oder eine Demarche der Oppositionsführer hätten genügt, Deutschland auch in diesem Punkt zu vereinen.

Nochmals zur Erinnerung: Die Täter von einst sitzen heute an den Schaltstellen der Politik und der Verwaltung, in denen über ihre ehemaligen Landsleute entschieden wurde und wird. Diese ehemaligen Kader sind gut vernetzt, während die ehemals Verfolgten keine Lobby haben (siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2015/09/26/magdalena-mfs-memfisblues-stasi-die-firma-veb-horch-gauck/). Das ist eine der Merkwürdigkeiten des „neuen Deutschland“. Und niemand spricht darüber.

„Nation neu definieren!“

Niemand spricht auch – das wäre eigentlich die Kernfrage des heutigen Tages – über das Selbstverständnis unserer Nation.

Bundespräsident Gauck, der oberste Repräsentant dieser Nation(!), faselt ungeniert davon, man müsse den „Begriff Nation neu definieren“ (Interview im Bonner Generalanzeiger vom 29.08.15). Da läuten alle Alarmglocken, doch niemand scheint hinzuhören. Eine öffentliche Debatte hat jedenfalls (bisher) nicht eingesetzt, wäre aber dringend geboten. Denn es offenbart sich hier ein eigenartiges politisches Verständnis des Ersten Mannes der Republik.

Will der Mann eine andere Nation? Oder weiß er mit dem Begriff „Nation“ nichts anzufangen?

Was bedeutet eigentlich „Nation“? Schauen wir doch ´mal auf die Definitionen „Nation“ einzelner „Sprachinstitutionen“: „Gemeinsame Sprache, Tradition, Sitten, Gebräuche oder Abstammung“

Der Begriff „Nation“, sagt Wikipedia, wurde „um 1400 ins Deutsche übernommen, von lat. natio, „Volk, Sippschaft, Menschenschlag, Gattung, Klasse, Schar“ und bezeichnet größere Gruppen oder Kollektive von Menschen, denen gemeinsame Merkmale wie Sprache, Tradition, Sitten, Gebräuche oder Abstammung zugeschrieben werden (…) Die zugeschriebenen kulturellen Eigenschaften können dabei als der Nationalcharakter eines Volkes oder einer Volksgemeinschaft dargestellt werden…“

Die eher linkslastige „Bundeszentrale für politische Bildung“ versucht den Spagat zwischen „Tradition“ und „Moderne“ – ein Spagat, der wehtut:

„[lat.] Der Begriff Nation hat zwei unterschiedliche Bedeutungen:

1) Die konservative Interpretation betont das statische Element, d. h. die Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gemeinschaft (auch: Volk), die als Großgruppe von Menschen über bestimmte homogene Merkmale (z. B. gemeinsame Sprache, Kultur, Geschichte) verfügt und (zumeist) innerhalb eines bestimmten Territoriums zusammenlebt (Abstammungsgemeinschaft).

2) Die offene Interpretation betont die Veränderungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, die sich daraus ergeben, dass in einem Staat (Groß-)Gruppen zusammenleben, die sowohl über gemeinsame als auch über unterschiedliche Merkmale verfügen und dadurch die Chance für einen Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft fördern (Zugehörigkeitsgemeinschaft). Die offene Interpretation des Begriffes N. entspricht eher dem Verständnis moderner demokratischer Gesellschaften.

Unter Berücksichtigung des territorialen Aspekts ist zwischen staatenloser (Kultur-)Nation, deren Merkmale insbesondere eine gemeinsame Sprache, Kultur und Religion sind (z. B. Kurden), und Staatsnation zu unterscheiden, die in (mehr oder weniger geschlossener) territorialer Gemeinschaft lebt und anstelle des ethnischen stärker das politische Element der Gemeinschaft betont (Verfassungspatriotismus)…“

Gutmenschen haben auch hier ihren Rotstift kreisen lassen, hieß es doch vor der „modernen“ Version bei Wikipedia viel klarer und eindeutiger: „Der Begriff Nation bezeichnet eine große meist geschlossen siedelnde Gemeinschaft von Personen die über gleiche Abstammung Geschichte Sprache und Kultur und ein gemeinsames Staatswesen auf einem bestimmten Territorium verfügen können ( Nationalität )…“ Das gefällt mir schon besser. Und paßt auch besser zu der wohl „hoffnungslos veralteten“ Definition des Duden:

Die Duden-Erklärung: (Nation…)

1.große, meist geschlossen siedelnde Gemeinschaft von Menschen mit gleicher Abstammung, Geschichte, Sprache, Kultur, die ein politisches Staatswesen bilden

  1. Staat, Staatswesen
  2. (umgangssprachlich) Menschen, die zu einer Nation gehören; Volk

Synonyme zu Nation

◾Gemeinwesen, Land, Staat, Staatswesen

◾Volk, Völkerschaft; (besonders nationalsozialistisch) Volksgemeinschaft

Ganz schlimm (im Sinne der Nation-Veränderer) wird es, wenn man an die Wurzel des Wortes erinnert: lateinisch natio = das Geborenwerden; Geschlecht; Volk(sstamm), zu: natum. Da wird doch tatsächlich (fast faschistisch) daran erinnert, daß man durch Geburt zur Nation gehört. Mehr noch: Jetzt wird klar, warum die Muslime durch mehr Geburten als die Deutschen eine neue Nation begründen.

Die Interpretation des Duden haben die „modernen“ Nationenversteher offensichtlich noch nicht registriert. Oder doch? Der Bundespräsident, eigentlich der höchste Repräsentant unserer Nation, schleicht sich bereits davon und reklamiert eine neue Deutung des Begriffes Nation.

Neue „deutsch-islamische Nation“?

Nun kämpfen wir uns allmählich zu des Pudels Kern durch: Bereichern die Neuzugänge aus aller Herren Länder unsere Nation, oder schaffen sie eine neue „deutsche“ Identität, z. B eine „deutsch-islamische“? Diejenigen, die die „Zuwanderer“ generell als Kulturbereicherer betrachten, haben gewiß einen anderen Nationenbegriff als die autochthonen Deutschen. Entscheiden wird letztlich die Macht der Zahl: Wieviel „Ur-Deutsche“ stehen wievielen „Neu-Deutschen“ gegenüber?

Da hilft es überhaupt nicht, den Begriff „Nation“ – wie der Bundespräsident meint – neu zu definieren. Wir sind eben keine, wie er meint, „Gemeinschaft der Verschiedenen“, sondern (noch) eine Nation! „Sein Vorschlag ist in etwa so tiefschürfend wie der Vorschlag, den Begriff der Familie neu zu definieren als Gemeinschaft derjenigen, die den gleichen Kühlschrank benutzen“ schreibt hierzu treffend der „Scholastiker.blogspot.com“ am 31.08.2015.

Genauso kann auch ein Bundespräsident nicht einfach sagen: „Nation“ – das war gestern! Heute ist Nation ganz anders!“ Er mag so denken (wie ich glaube), aber er verrät dabei die deutsche Nation.

Blühende Landschaften dank Flüchtlingen

Wie ein solcher Unfug die Geister verwirrt, zeigt der heutige Kommentar des Chefredakteurs des „Kölner Stadt-Anzeigers“, Peter Pauls: „…Vor 25 Jahren versprach Helmut Kohl blühende Landschaften im Osten Deutschlands. Heute glauben manche in Teilen zu recht, auch mit den Migranten verknüpften sich blühende Landschaften. Denn der Flüchtlingszuzug stehe auch für ein milliardenschweres Konjunkturprogramm. Die Einheit ist eine Erfolgsgeschichte und Angela Merkel, die ostdeutsche Pfarrerstochter, deren Symbolfigur…“ Hat der Mann in der letzten Nacht etwas zuviel vorgefeiert?

Eine Parallelgesellschaft existiert längst mitten in Deutschland

In einem ZOOM-Film “Staat – zwei Welten?” von Rita Knobel-Ulrich (https://youtu.be/UVOSUuuJIoc)

werden Aspekte thematisiert, die sonst absolut tabu sind. werden Sachverhalte einer Parallelgesellschaft mitten in Deutschland enthüllt, vor denen man sich bislang gescheut hat, sie anzusprechen. So wird die Frage gestellt, ob die 800.000 Flüchtlinge (oder mehr), die dieses Jahr nach Deutschland kommen, „dazugehören“, sich integrieren wollen oder in einer Parallelgesellschaft abtauchen?

Von wegen Gleichberechtigung von Mann und Frau!

So sind laut Grundgesetz Männer und Frauen hierzulande gleichberechtigt. Doch manche Einwanderer sehen das ganz anders. So kommen junge Männer zu Wort, die sagen, dass eine Frau ihrem Mann gehorchen müsse, weil sie nur ihm gehöre und niemand anders. Sie sollten auch Kopftuch tragen und sich nicht schminken.

Ansichten, die sich gegen das Grundgesetz richten

Diese Aussagen werden wohl so manchen Gutmenschen mit seiner verklärten Weltsicht aus dem Sessel gerissen haben. Denn diese Ansichten richten sich eindeutig GEGEN das Grundgesetz. Gegen die Werte, die in unserem Land, in Europa, im Westen gelten.

Deutsche Gesetze verkommen zu einem Witz

Längst schon hat sich eine Paralleljustiz von sogenannten „Friedensrichtern“ in deutschen Städten ausgebreitet. Diese regeln alles, selbst schwerkriminelle Taten, ohne dass diese jemals vor die deutsche Justiz kommen. Diese Bezirke verkommen sozusagen zu einem „rechtsfreien Raum“, das Gesetz hierzulande, das eigentlich für ALLE gilt, zu einem besseren Witz!

Karikaturen-Morde gerechtfertigt

So haben Migranten-Schüler in Neu-Ulm sogar die Ermordung der Karikaturisten von Charlie Hebdo gerechtfertigt, wie im Film angesprochen wird. Die Begründung: Diese hätten den Propheten beleidigt. Die deutsche Rektorin Beate Altmann war entsetzt über diese Reaktion und suchte die Öffentlichkeit.

Christen muss man töten!

So spricht die Schulleiterin offen vor der Kamera. Es fielen Äußerungen, dass man Christen töten müsse, Juden auf der Stufe von Schweinen stehen und wenn sie ein Kreuz ansehen, würden sie ihre Islamkraft verlieren! Bei manchen gebe es sogar Verständnis für Ehrenmorde! Das Grundgesetz würde nicht akzeptiert.

Gewalt gegen Frauen

Eine Christin heiraten gehe gar nicht, sondern es müsse eine „Landsfrau“ sein, so die junge Migranten. Wenn diese mit anderen Männern gehe oder gar schlafen würde, könne man auch Gewalt „einsetzen“.

Männer und Frauen wären nicht gleichberechtigt. Die Familie, insbesondere der Vater, sei wichtiger als das Grundgesetz.

Schockierende und erschütternde Einblicke in die Gedankenwelt jugendlicher Migranten. Alles Bekenntnisse von jugendlichen Einwanderern, die in Deutschland geboren sind. Ist das Integration? Wo bleibt der Aufschrei der Gutmenschen? Der Politik?

Kein Einzelfall

Die Rektorin merkt schnell, dass ihre Schule kein Einzelfall ist. Überall in Deutschland existiert dieses menschenverachtende, antisemitische und christenfeindliche Bild. Doch viele trauen sich nicht, dies öffentlich zu machen. Migranten-Eltern schwingen die „Nazikeule“ gegen Lehrer. Wenn Lehrer mit den Einwanderer-Eltern darüber sprechen werden sie manchmal beschimpft. Natürlich als Nazis.

„Nicht jeder Flüchtling will sich integrieren!“

Rosemarie Peltier, Leiterin einer Flüchtlingsunterkunft erklärt freimütig, dass es ein Problem sei, dass sich nicht jeder Flüchtling integrieren möchte! Es gebe viele Leute, die nach wie vor ihr eigenes Leben leben. Sie würden an ihrem Fanatismus auch, was die Religion betrifft, festhalten und weniger schauen, wie es eigentlich in Deutschland vor sich geht.

Religiöser Fanatismus und Gewalt gegen Christen

Ein syrischer Flüchtling kommt zu Wort, der zweimal geflohen ist. Zuerst aus seinem Heimatland und dann aus einer Asylunterkunft in Deutschland in eine Kirchengemeinde. Der Grund: In der Asylunterkunft wurde er von einem Muslim angesprochen, der herausfand, dass er ein Christ ist. Dieser sagte zu ihm, dass er ein „schlechter Mensch“ sei. Der Muslim schlug dann auch zu. Und als der Syrer die Polizei verständigen wollte, meinte dieser: „Ruf sie nur! Das sind doch nur Weiber!“

Es würde vielen Christen in den Asylunterkünften so gehen. Doch sie würden die Polizei nicht rufen, weil sie Angst davor hätten, dass dies zu Problemen mit ihrem Asylverfahren führen könnte.

Zentralrat orientalischer Christen: „Flüchtlinge, die unseren Wertekanon nicht akzeptieren, sollten das Land verlassen!“

Daß diese Übergriffe von Muslimen keine Einzelfälle sind, bestätigt auch der Zentralrat orientalischer Christen. Doch diese würden nie ans Tageslicht kommen. Die Gesellschaft sei dahingehend nicht zu tolerant, sondern zu naiv!

Allen Flüchtlingen müsse unser Wertekanon nähergebracht werden. Ihnen müsse klargemacht werden, wenn sie hier bleiben wollen, müssen sie diesen akzeptieren. Wenn nicht, sollten sie überlegen, ob sie das Land nicht wieder verlassen.

Mitten in Berlin: Juden werden von Migranten zusammengeschlagen und bedroht!

Die jüdische Gemeinde in Berlin warnt davor, in bestimmten Stadtbezirken die jüdische Kopfbedeckung zu tragen. So kommt ein Rabbi zu Wort, der von (arabischen) Jugendlichen zusammengeschlagen wurde. Auch seine kleine Tochter wurde bedroht.

(Quelle: https://conservo.wordpress.com/2015/09/29/parallelgesellschaft-laengst-da-aber-viele-gucken-weg/)

Die Umvolkung passiert sehr subtil

„Im Fernsehen läuft gerade ZDF „Küstenwache“, direkt vor der Champions League. Prime Time!

Akteure: 2 neue Polizeischüler:

– ein weißer Deutscher: ein Chaot, unzuverlässig, Möchtegern-Musiker

– ein schwarzer Deutscher: Superbulle, topfit, Streber, löst den Fall im Alleingang.

Nirgendwo sonst wie im Fernsehen kann man die Multikulturalisierung der Deutschen so eindrucksvoll beobachten. Es fing mit Bruce Darnell richtig an und ist mittlerweile bei allen Sendern weit verbreitet. Ein Quotenschwarzer muß dabei sein.

Weiße, Schwarze, Orientale, Asiaten. Christen, Juden, Moslems – das neue EUdSSR-Volk ist bunt! Es geht nicht mehr um Integration in die deutsche Nation! Das Ziel ist Vielfalt, Buntheit – auf Deutsch: Parallelkulturen ohne Zusammenhalt. Die christlich-jüdisch-deutsche Nationalkultur ist Vergangenheit.“ Dies schrieb mir ein mir nicht bekannter Leser vor einigen Tagen.

„Wir schaffen das!“

„wreinerschoene“ schrieb am 20. September 2015 an den Autor: „Demokratie? Wir haben keine Demokratie mehr, nur den Anschein davon. „Wir brauchen die Zuwanderung“, „wir profitieren davon“, „wir schaffen das schon“, „wir müssen uns integrieren“ – alles Worte einer Regierung und aller Parteien, die versuchen, etwas zu erklären, was einem Volk schwer zu erklären ist. Es mag sein, daß wir ein demographisches Problem haben. Nur, wie kam es dazu?

Die Erklärung ist im Grunde einfach: Automatisierung, Erfindungen und die kinderfeindliche Politik in Deutschland. Außerdem kommt das natürliche Verhalten von Menschen dazu, die, wenn man merkt, daß es zuviele Arbeitslose gibt, automatisch weniger Kinder zeugen. Also eine mitdenkende Bevölkerung, fast so zu erklären wie in der Tierwelt, die je nach Nahrungsangebot mehr oder weniger Nachwuchs bekommen. Dieses Problem hätte sich nach ein paar Jahren selbst wieder eingespielt.

Wir profitieren von der massenhaften Zuwanderung? Wie kann eine Gesellschaft, eine sehr gut funktionierende Gesellschaft, davon profitieren, wenn selbst Politiker jetzt der Meinung sind, daß nur 10 % der Einwanderer auf dem Arbeitsmarkt integriert werden können. 90%, somit die absolute Mehrheit, werden von den 10 % (evtl.) ernährt und unterhalten, nur wird es so niemals funktionieren bei diesem Verhältnis. Also werden wir niemals davon profitieren im Gegenteil.

Wieso müssen sich 80 Mill. Menschen integrieren wenn 10 % Ausländer in Deutschland leben bzw. zu uns kommen. Das verlautbarte die stellv. SPD Chefin Özoguz und ergänzte: „Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“ Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. Eine Einwanderungsgesellschaft zu sein heiße, „daß sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen“.

„Alle müssen sich darauf einlassen und die Veränderungen annehmen“, fordert die stellvertretende SPD-Chefin. „Schon heute hat jeder fünfte Bürger einen Migrationshintergrund: Deutschland ist längst nicht mehr der ethnisch homogene Nationalstaat, für den ihn viele immer noch halten. Es wird Zeit, daß sich unser Selbstbild den Realitäten anpaßt, davon profitieren wir alle.“

Immer wieder dieses „Wir profitieren alle davon“. Die Frage muß lauten: Wovon??

Eine absolute Minderheit verlangt, daß sich die Mehrheit der Menschen nach denen richtet. Ist es die Vorbereitung zu einem totalitären Staat der Moslems? Weiterhin sagt Özoguz: „Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“

Mehr ist dazu nichts zu sagen. Die Vorhut ist in Deutschland, wir warten auf dem Wandel einer Gesellschaft zu einem moslemischen Staat. Nur, wer wollte das???“ (wreinerschoene)

„Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?”, spottete einst Bert Brecht. Man sollte ihm antworten: „Aber genau das tut sie doch gerade!”

Vor 25 Jahren riefen sie: „Wir sind ein Volk!“

Heute, 25 Jahre später, dürfen sie rufen: „Wir sind kein Volk mehr!“

www.conservo.wordpress.com

  1. Oktober 2015

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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6 Antworten zu 3. Oktober – eine vergauckelte und vermerkelte Einheit

  1. karlschippendraht schreibt:

    ………Kein Feiertag der Nation, sondern der „Gemeinschaft der Verschiedenen“? ……

    Und das trifft besonders auf den schulischen sowie politischen Bildungsgrad zu .

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  2. anvo1059 schreibt:

    Es fehlt der Hinweis, das es vorher eine ordentliche VerKOHLung gab ! Und wenn ich mir hier so Kommentare anschaue, war die sehr wirkungsvoll !

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    • Paul schreibt:

      „Anschauen“ reicht nicht.
      Man muss sie lesen und verstehen.
      Wenn man die Fakten nicht kennt, sollte man sich das erforderliche Wissen aneignen, bevor man hier schreibt.
      Wenn man das nicht macht, sollte man besser schweigen als hier Unsinn zu schreiben.

      Paul

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  3. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

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  4. Paul schreibt:

    Lieber Herr Helmes,
    meine Gratulation zu diesem „Feuerwerk“ an Themen und Gedanken. Ein guter Artikel, der ohne Beschönigung die „Einheit“ Deutschlands beschreibt. Ein guter Artikel zu „Tag der Deutschen Einheit“.

    Trotz aller Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen politischen Situation, bin ich zufrieden über die Einheit Deutschlands, das Verschwinden der DDR. Ich habe genügend Phantasie um mir auszumalen, wie es mir heute gehen würde, gäbe es die DDR noch. Abgesehen davon, dass ich meine Erkrankung vor 3 Jahren in der DDR höchstwahrscheinlich nicht überlebt hätte, habe ich heute eine Lebensqualität, die ich in der DDR nie gehabt hätte.

    Deshalb bin ich, wenn ich Alles in Allem nehme, sehr zufrieden.

    Das hindert mich aber nicht, mit der Politik der Frau Merkel – Atomausstieg, Erneuerbare-Energie-Gesetz und nicht zuletzt Flüchtlingspolitik – sehr,sehr,sehr, unzufrieden zu sein.
    Der Vorteil, den ich zu schätzen weiß: Ich kann meine Meinung ungehindert und frei äußern, ohne die Furcht eingesperrt zu werden.

    Meinungsfreiheit war und ist für mich ein hohes Gut. Das Wichtigste überhaupt. Die habe ich durch die Wiedervereinigung Deutschlands bekommen. Das reicht mir und deshalb bin ich, bei aller Kritik im Einzelnen, sehr, sehr, sehr, zufrieden.

    Vielen Dank nochmal, einen wirklich guten Tag,
    mit herzlichen Grüßen,
    Ihr Paul

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  5. wreinerschoene schreibt:

    Der 3. Oktober ist unser Nationalfeiertag, „Tag der deutschen Einheit“, ein denkwürdiger Tag und ein Meilenstein deutscher Geschichte. Nur gibt es die Nation „Deutschland“ noch? Laut Landkarten ist diese Nation noch existent. In vielen Köpfen der Menschen in Deutschland ist allerdings die Nation Deutschland nicht mehr da, man will die Nation Deutschland nicht. Die Leute wollen kein Deutschland mehr, sie möchten die Nation Deutschland einfach abschaffen, von der Landkarte tilgen. Selbst Politiker haben ein Problem mit der Deutschen Nation, also ein Klientel das vom Volk für die Bewahrung der Nation gewählt wurden. So zum Beispiel Jürgen Trittin, deutscher Politiker, Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Auswärtigen Ausschuß, der die Nationalhymne nicht mitsingen will..
    Nun wo bleibt denn hier die deutsche Nation, wieso feiert dieser Mann eine Nation, wenn er diese nicht will? Zu den Feierstunden zum Tag der deutschen Einheit ist er dabei. Was macht er da? Feiern? Was? Solche Aussagen genauso wie viele Andere auch von Politikern, zeigen was die Nation Deutschland noch an Wert hat. Wir sind ein Schein- und Fantasiestaat geworden, eine Nation die Europa finanziert, eine Nation die Ausländer, Flüchtlinge gut finden weil es sich hier gut leben läßt. Einige Deutsche allerdings möchten sie abschaffen,eine sehr merkwürdige Konstellation. Franziska Drohsel ist eine deutsche Politikerin. Von November 2007 bis Juni 2010 war sie Bundesvorsitzende der Jusos sagte: „Deutsche Nation, das ist für mich überhaupt nichts, worauf ich mich positiv beziehe – würde ich politisch sogar bekämpfen.“
    Soviel zum Thema Tag der Deutschen Einheit.

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