Das Flüchtlingsdrama; Schreiben an Julia Klöckner CDU

(www.conservo.wordpress.com)

Von Klaus Hildebrandt

Sehr geehrte Frau Klöckner,

gestatten Sie mir, Ihnen zum heutigen Sonntag ein paar nachdenkliche Worte zu senden, nachdem selbst Bundespräsident Gauck am Tag der deutschen Einheit das gegenwärtige Flüchtlingsdrama in seiner ganzen Dimension mit den Herausforderungen der Wiedervereinigung Deutschlands verglich.

Ich möchte an Ihr kürzliches Erlebnis mit einem Imam anknüpfen, der Ihnen auf deutschem Boden den Handschlag verweigerte, „nur weil Sie eine Frau sind“, worauf Sie – ich denke zurecht – empört reagierten und spontan mit einer „Integrationspflicht“ konterten.

Wie ich nun höre, gab es in einer saarländischen Flüchtlingsunterkunft einen Zwischenfall, wonach Flüchtlinge es schlichtweg abgelehnten, das von deutschen Frauen verteilte Essen entgegenzunehmen, weil diese u n r e i n seien. Und das ist nur der Anfang der Geschichte. In Calais, Frankreich, stürmten über hundert Flüchtlinge den Eurotunnel nach England. Viele Menschen auch in unserem Lande verschließen immer noch die Augen, abgestumpft durch die Flut von Negativnachrichten und dem deprimierenden Gefühl von Ohnmacht. Den jüngsten Sinneswandel Ihres Kollegen und Innenministers Thomas de Maiziere kann ich gut nachvollziehen. Er verdient Unterstützung.

Das alles sind Auswüchse, die normalerweise überhaupt nicht nötig wären. Asylanten, die sich nicht den Regeln unseres Landes – ihres „Gastlandes“ – unterstellen und sich mit Gewalt Einlass verschaffen, haben hier nichts zu suchen und sind auch nach Meinung von Fachleuten in aller Regel überhaupt keine Flüchtlinge im Sinne der deutschen Asylgesetzgebung und Genfer Flüchtlingskonvention.

Abgesehen davon, ließe sich das Flüchtlingsproblem durchaus anders lösen. Warum also tut sich ein Land das an? Das sollten uns langsam mal Frau Merkel („Der Islam ist Teil Deutschlands“) und Emanzipationsministerin Schwesig („willkommen bei Freunden“) ausführlich erklären, anstatt mit flotten Sprüchen zu kommen, die niemand versteht. Woher sich diese Damen das Recht nehmen, für ein ganzes Volk und inzwischen sogar für ganz Europa zu sprechen, ist mir schleierhaft. Solche Aussagen zeugen von unsäglicher Naivität und legen die Vermutung nahe, dass hier vielleicht unter dem Oberbegriff „Fachkräftemangel“ noch andere Überlegungen mitspielen.

Die Ursachen offen benennen

Ich weiß nicht, ob es überhaupt noch was bringt, aber wir sollten aus Fehlern lernen. Und dafür ist es wichtig, Ursachen zu identifizieren und offen zu benennen. So sehe ich neben den dummen Sprüchen der o.g. beiden Politikerinnen und gerade auch Vertretern von Bündnis90/Die Grünen die Hauptursache des Problems beim drohenden Bevölkerungsschwund, weil deutsche Frauen kaum noch Kinder in die Welt setzen wollen. Dem Bericht http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-hat-die-niedrigste-geburtenrate-der-welt-a-1036553.html zufolge hat Deutschland inzwischen sogar die niedrigste Geburtenrate weltweit. Solche widernatürlichen Entwicklungen holen uns irgendwann also kollektiv ein.

„Internationalen Strafgerichtshof für Gender“ gefordert

Gerade in den letzten Jahren praktizierte die deutsche Politik einen Genderwahn, der sich sehen lassen kann. So forderte Umweltministerin Barbara Hendricks erst kürzlich vor den Vereinten Nationen in New York sogar einen „internationalen Strafgerichtshof für Gender“, womit die Absurdität einen neuen Höhepunkt erreicht hätte. Ich frage mich, welche junge Familie unter diesen Voraussetzungen trotz aller finanziellen Köder und U3 da noch Kinder in die Welt setzen würde, wenn Parteien auf der Suche nach Wählerstimmen das Thema Homosexualität mehr pflegen als die traditionelle Familie. Insofern ist es nur folgerichtig und leider auch gerecht, was unserem Land zurzeit durch den Zustrom von Muslimen widerfährt und worunter in Zukunft gerade Frauen immer mehr zu leiden haben. Die Natur ist, wie sie ist. Ich kann’s nicht ändern und will es auch nicht.

Die CDU wäre gut beraten, sich jetzt schon für die Schaffung eines eigenständigen Familienministeriums unter heterosexueller Leitung einzusetzen, wenn es nicht schon zu spät ist. Es gibt bekanntlich kein schlimmeres Leid als das, was man sich selbst antut.

Ich wünsche Ihnen einen erholsamen aber auch nachdenklichen heutigen Sonntag.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Hildebrandt (Rheinland-Pfalz)

www.conservo.wordpress.com

10.10.2015

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Das Flüchtlingsdrama; Schreiben an Julia Klöckner CDU

  1. antonisornis schreibt:

    Nun man könnte meinen, die „Flüchtlinge“ werden aufmüpfig. Könnte…..
    Wenn man allerdings etwas tiefer „bohrt“ wird man sehr schnell dahinter kommen, das eine Mehrheit der Zugereisten wirklich froh ist eine Zuflucht gefunden zu haben. Aber es gibt Menschen, denen das nicht genügt. Sie werden im allgemeinen als „Gutmenschen“ bezeichnet, obwohl sie diese Bezeichnung in keinster Weise verdienen, im Gegenteil. Es gibt wohl tatsächlich einige gutmütige und Hilfsbereite, aber die gibt es immer. Was sich hier hinter den Flüchlingen vertseckt, diese aufstachelt, ihnen einredet, sie müßten fordern, ihnen Plakate malt, das sind die wirklich gefährlichen. Ich möchte sie nicht einfach und leichtfertig in die „linke Ecke“ stellen. Das wäre zu simpel. Hier geht es um mehr als eine politische Orientierung, das sit eine gefährlivche Ströhmung die sich hier formiert und aktiv wird. Über Motive,Sponsoren usw. kann man wohl nur spekulieren….

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  2. wreinerschoene schreibt:

    Folgendes stand im „Focus“ vom Freitag, 09.10.2015, 15:52 unter dem Titel: „Warum Deutschland“
    1. „In Deutschland sind sogar die Straßen aus Fliesen“
    2. „In Deutschland streiten sich die Menschen nicht so viel. Nicht mit Messern oder sowas.“
    3. „Deutschland ist die Gewinner-Nation in Europa“
    4. „Die Leute in Deutschland denken wie wir. Müll kannst du in den großen Städten in Deutschland nicht finden.“
    5. „In Albanien haben wir nicht so viel Papier“
    6. „In Deutschland gibt es bequeme Arbeit. Da muss man nur 5 oder 6 Stunden arbeiten.“
    7. „Die Deutschen werden für uns Häuser bauen“
    http://www.focus.de/politik/deutschland/in-deutschland-sind-sogar-die-strassen-aus-fliesen-warum-deutschland-sieben-ueberraschende-antworten-von-fluechtlingen_id_4973280.html

    Das ist das 7 Punkte Programm unserer „Flüchtlinge“ weshalb sie nach Deutschland wollen. Kein Wort vom Krieg, kein Wort von Trauma, kein Wort von „ich bin froh in Sicherheit zu sein“. Diese Punkte zeigen und verdeutlichen das es den wenigsten um Sicherheit ihrer Familien geht, um die Flucht vor Krieg und Zerstörung. Alle diese Punkte sind subjektive Gründe. Was heißt, es hat nichts mit Asyl zu tun das Deutschland oder Europa gewähren müßte, denn es sind keine Flüchtlinge im ureigensten Sinn, sondern Wirtschaftsflüchtlinge und Migranten die auf anderem Weg nach Europa, einen sicheren Weg nach Europa kommen könnten. Nur würden sie diesen Weg gehen, würden sie keine Chance haben hier bleiben zu dürfen. Deswegen diese Lüge, deswegen ohne Papiere, deswegen diese machtvolle Demonstration die sie mit ihrem Marsch quer durch Europa demonstrieren.

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