Wer Gewalt sät…

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm

Thomas Böhm

Thomas Böhm

Das Henne-Ei-Problem – ausgedrückt durch die Redewendung „Was war zuerst da: die Henne oder das Ei?“ – bezeichnet als Redensart eine vermeintlich nicht zu beantwortende Frage nach dem ursprünglichen Auslöser einer Kausalkette, deren Ereignisse wechselseitig Ursache und Wirkung darstellen…(https://de.wikipedia.org/wiki/Henne-Ei-Problem)

Stellen wir uns nur mal vor, der Islam hätte einen großen Bogen um Deutschland gemacht, weil die hier verantwortlichen Politiker als wahre Christen ernsthaft Kultur, Demokratie und Freiheit verteidigen würden.

Stellen wir uns nur mal vor, die vielen Millionen so genannten Flüchtlinge hätten einen großen Bogen um Deutschland gemacht, weil die hier verantwortliche Bundeskanzlerin zum Wohle des deutschen Volkes gehandelt, das Steuersparschwein zugeklebt, statt zertrümmert und den Handaufhaltern den Stinkefinger gezeigt hätte.

Stellen wir uns nur mal vor, Europa würde von verantwortlichen Staatschefs gelenkt und nicht von geldgierigen, eitlen Brüssel-Bürokraten in den Dreck gezogen.

Gäbe es da die AfD oder Pegida?

Wohl eher nicht.

Kritik und Proteste stehen niemals am Anfang einer politischen Entwicklung, sondern sind immer Reaktionen auf katastrophale Ereignisse, die sich in Deutschland dank der linksreaktionären Bourgeoisie mittlerweile zu einem gigantischen Schrotthaufen aufgetürmt haben und drohen, die Bürger, ja das ganze Land unter sich zu begraben.

Jeder klar denkende Mensch erkennt also, wer der wahre Schuldige an der politischen Fehlentwicklung ist, wer angefangen hat, an der Gewaltspirale zu drehen, wer den ganzen Wahnsinn immer wieder hochschaukelt.

Es sind unsere Politiker und ihre Lakaien in den Verlagshäusern, die das Land mit dem ideologischen Vorschlaghammer platt machen und die Bürger mit der Spaltaxt auseinandertreiben.

Welche abstrusen Formen diese Gewaltspirale annimmt, erkennen wir in einem aktuellen Bericht der „Bild“:

Nach dem Mordanschlag auf die Kölner Kommunalpolitikerin Henriette Reker geht Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) vehement auf die fremdenfeindliche Pegida-Bewegung los.

„Wer Galgen und Hitlerbärten hinterher läuft, für den gelten keine Ausreden mehr”, sagte Maas in Berlin. „Pegida sät den Hass, der dann zur Gewalt wird.”

Zum Jahrestag der Pegida-Gründung findet am Montagabend eine Kundgebung in Dresden statt. Maas betonte jedoch, die Hetze der Organisatoren sei ein Ansporn für alle Demokraten, umso entschiedener für eine offene und tolerante Gesellschaft einzutreten. „Deutschland ist bunter, als uns die Schwarzmaler von Pegida vormachen wollen.”

Die am Sonntag neu gewählte Kölner Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, war am Samstag bei einer Wahlkampfveranstaltung aus vermutlich fremdenfeindlichen Motiven niedergestochen worden. Sie liegt schwer verletzt auf der Intensivstation.

Der Städte- und Gemeindebund (DStGB) warnte unterdessen vor einer Hasswelle gegen Kommunalpolitiker. DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg sagte auf die Frage, ob Kommunalpolitiker derzeit in Deutschland in Gefahr seien. „Ich würde das eindeutig bejahen.“ Diese „Hasskriminalität in der politischen Auseinandersetzung“ habe in der Messerattacke in Köln einen traurigen Höhepunkt erreicht… (http://www.bild.de/politik/inland/fluechtlingskrise/warnung-vor-hass-welle-gegen-deutsche-kommunal-politiker-43064540.bild.html)

Auch unser Innenminister ist sich nicht zu schade, sich in der politischen Auseinandersetzung beim Lexikon der dunklen deutschen Geschichte zu bedienen. Nach der Messerattacke von Köln hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die Pegida-Bewegung mit scharfen Worten kritisiert. „Inzwischen ist völlig eindeutig, diejenigen, die das organisieren, sind harte Rechtsextremisten“, sagte de Maizière am Sonntagabend im ARD-„Bericht aus Berlin“ zu den Kundgebungen der antiislamische Pegida-Bewegung. „Sie bezeichnen Asylbewerber pauschal als Verbrecher, alle Politiker als Hochverräter. Das ist fernab jedes demokratischen Konsenses“, sagte der CDU-Politiker. Wer an Pegida-Demonstrationen teilnehmen, müsse wissen, „dass er Rattenfängern hinterherläuft“, warnte der Minister… (http://www.berliner-zeitung.de/politik/-reker-de-maiziere-sote,10808018,32194358.html)

Wenn man so etwas als friedlicher Bürger liest, kann einem doch die Wut packen, oder? Und wer ist hier der Brandstifter?

Es sind Typen wie Maas, de Maizière, Diekmann und Merkel, die Gewalt säen und sich dann wundern, wenn ein paar schräge Vögel auf ihrem mit Steuergeldern bewirtschafteten Feld im Saatgut herumpicken. Wer ständig Öl ins Feuer gießt, muss sich nicht wundern, wenn überall die Buden brennen!

Natürlich ist es – gerade für einen Justizminister – unerträglich, wenn er das Gefühl bekommt, der Bürger entziehe sich seiner Kontrolle. Und genau deshalb agiert der Herr auch so paranoid bösartig, droht gar mit der Zensurschere in seiner linken Hand, die Meinungsfreiheit im Netz zu beschneiden. An jedem seiner Worte klebt der Angstschweiß, sein Speichel ist voller Wutpartikel, und es wird nicht mehr lange dauern, bis er Pegida mit Hilfe seiner Agitatoren in den Propaganda-Blättern und damit viele tausend Bürger als Terrorzelle Richtung Abgrund drängt.

Aber hört dann wirklich die Gewaltspirale auf sich zu drehen? Oder geht es dann erst richtig los? Gibt es im Kanzleramt vielleicht schon Geheimpläne, wie die Bürger wieder beruhigt werden können? Da kein Politiker die charakterliche Größe hat, Fehler einzugestehen und die Notbremse zu ziehen, wird es wohl darauf hinauslaufen, dass „von der Maas bis an die Merkel“ alle bei Frau von der Leyen anklopfen werden…

*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo

http://www.conservo.wordpress.com

20.10.2015

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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2 Antworten zu Wer Gewalt sät…

  1. nixgut schreibt:

    Hat dies auf islamnixgut rebloggt.

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  2. Paul schreibt:

    Hallo, werter Thomas Böhm,
    wie immer ein brillantes Feuerwerk gegen Medien und Politik.

    Es ist bedauerlich, dass solche Stimmen auf Nebenschauplätze verbannt sind und ihnen die Plattform medialer Öffentlichkeit weitgehend entzogen wird. Aber ich bin dankbar für Kleines, sehe allerdings auch schon Bemühungen des Staates, sich auch des Internets zu bemächtigen. Schon mehren sich auch kritische bis hämische Stimmen in Bezug auf die Blogger-Community. Der Staat rüstet sich auch das Bollwerk der von ihm nicht zu beeinflussenden Meinungsöffentlichkeit unter seine Hoheit zu bringen – das Internet. Natürlich werden unerfreuliche Auswüchse als Grund für die Bestrebungen das Internet unter staatliche Kontrolle zu bringen, vorgeschoben. Soll man Juweliergeschäfte verbieten, nur weil sie ständig überfallen werden?

    Nun zu einem Teilaspekt Ihres Artikels meine Anmerkung:

    „Wer Galgen und Hitlerbärten hinterher läuft, für den gelten keine Ausreden mehr”, sagte Maas in Berlin. „Pegida sät den Hass, der dann zur Gewalt wird.”

    Warum fällt mir bei ‚Galgen‘ die Gabriel bei der TTIP-Gegendemonstration in Berlin zugedachte Guillotine ein?
    Mir ist schleierhaft, wie es den Propagandisten gelingen konnte das Fallbeil, nach einer kurzen Präsentation so sang und klanglos verschwinden zu lassen.
    Da bewahrheitet sich wieder der Spruch meiner Oma: „Junge, wenn zwei das Gleiche tun, dann ist es noch lange nicht das Gleiche.“ Schon die alten Römer wussten das.

    Der verlinkte SPIEGEL-Artikel berichtet zwar über das Fallbeil und dass der DGB dies verurteilt, ist aber sonst sehr zurückhaltend. Er beschließt den Artikel mit dem Hinweis auf den Pegida-Galgen. Bin ich ein Schelm, weil ich darin eine Relativierung sehe? Verstärkt wird sie dadurch, dass der Spiegel den möglichen Straftatbestand beim Galgen ausführlich darlegt, währen er sich bei der Guillotine lediglich darauf beschränkt zu erwähnen, dass der Staatsanwalt Ermittlungen aufgenommen hat.
    Ja, so macht man Propaganda in die gewünschte Richtung. Da bin ich als ehemaliger DDR-Bürger besonders sensibel. So hat die DDR-Presse es auch gemacht. Meine Gratulation an den Spiegel. Er hat seine Lektion gut gelernt.

    Warum habe ich bisher von keinem Politiker gehört:
    „Der DGB (der hat die Anti-TTIP-Demonstration organisiert), sät den Hass, der dann zur Gewalt wird.“
    So viel Polemik sei mir dann auch mal gestattet. Die Pegida-Gegner machen das ständig.

    Herzlich, Paul

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