“Verbitterungsstörung” – oder wie die Regierung das Volk krank macht

(www.conservo.wordpress.com)

altmodVon altmod ***)

Da lese ich heute einen Bericht über eine medizinische Tagung, bei der sich Mediziner mit „krankmachenden Arbeitsplatzverhältnissen“ befaßten und sich unter anderem mit der sogenannten „Verbitterungsstörung“ auseinandersetzten.

Psychiater sind die Gewitztesten in der ärztlichen Zunft, wenn es um die Erfindung neuer Krankheitsbilder geht, um möglichst viele „Patienten“ auf die Couch oder in ihre Anstalten* zu bringen.

Die „Posttraumatische Verbitterungsstörung“ wurde 2003 von einem Psychiater der Charité in Berlin „entdeckt“ und ist „nosologisch“ unter die Rubrik „Anpassungsstörungen“ einzuordnen.

Was sind die Symptome?

„… ein anhaltendes Gefühl von Verbitterung, verbunden mit Gefühlen von Hilflosigkeit, einer vorwurfsvollen Haltung sich selbst und anderen gegenüber, aggressiven Phantasien bis hin zu Gedanken an Suizid

… Antriebsblockaden und eine innere Unruhe, somatoforme Störungen, Schlafstörungensowie sozialer Rückzug

… Die Grundstimmung ist dysphorisch.“

Die „posttraumatische Verbitterungsstörung“ komme nach größeren sozialen Umbrüchen vor, schreibt der Erfinder dieser Störung.

Interessant, daß er dieses „Krankheitsbild“ erstmals nach der deutschen Wiedervereinigung an seinen Patienten ausformulierte.

Die Wiedervereinigung – ein weltpolitisches und gesellschaftliches Ereignis mit zunächst euphorisierenden Effekten auf die Menschen; dann aber mit einer anschließenden Degradation nicht nur in der Gefühlswelt von Millionen Deutschen. So könnte man es politisch-sozialpsychologisch beschreiben.

Angriff auf unsere geordnete Lebenswelt

Was wir derzeit erleben – uns nicht nur mehr droht – ist ein totaler Angriff auf unsere geordnete Lebenswelt, auf unsere innerstaatliche und kulturelle Integrität. Etwas, was wir Erdenbürger nur in Kriegszeiten zu gewärtigen haben. Im sozial-psychiatrischen Kontext ist das nicht nur eine extreme Gefährdungslage.

Die Wiedervereinigung mit der Zusammenführung von zwei gesellschaftlichen Systemen und knapp 80 Millionen (Deutschen) auf umrissenem Terrain wird uns vor dem neuen Hintergrund bald wie eine geschichtliche Petitesse erscheinen.

Willkommenskultur und öffentliche Ächtung

Es strömen aktuell täglich bis zu zehntausend fremde Menschen aus einer fremden Kultur und mit uns fremden Prägungen ins Land. Die haben nicht nur nach ihrem mitgebrachten Selbstverständnis Anspruch auf Unterbringung, Verpflegung, menschenwürdige Verhältnisse, umfassende Versorgung und auf ein Bleiberecht. So ist es dekretiert.

Die Aufnehmenden haben sich nach Weisung von oben einer besonderen Willkommenskultur zu unterwerfen und bei Widerrede droht nicht nur öffentliche Ächtung. Wer sich auflehnt und seine vermeintlichen demokratischen Rechte auf Rede-, Demonstrations -, überhaupt Meinungs-Freiheit in Anspruch nimmt, wird kriminalisiert. Psychopathologisch bedeutete das, ins „Anti- oder Asoziale“ eingeordnet** zu werden.

In der klassischen Psychiatrie kannte man solch ausgeweitete Begriffe wie Verbitterungs- oder Anpassungsstörung (noch) nicht, und so sollte man Letzteres als das geringere Übel für sich reklamieren. Versteht man sich doch nicht als anti- oder asozial, was heute nicht nur sinnähnlich, wieder als Verbrechen diskutiert wird (siehe Jaspers**).

Bleiben wir bei den Attributen für eine Diagnose der „Verbitterungsstörung“ – in Anlehnung an die Merkmale, wie sie der Beschreiber aus der Charité in Worte faßte:

Signifikante Verhaltensauffälligkeiten … man kennt die Belastung und sieht sie als Ursache … das Ereignis wird als ungerecht, beleidigend und als Demütigung erlebt, die Reaktion auf das Ereignis beinhaltet Gefühle der Verbitterung, Wut und Hilflosigkeit, man reagiert mit emotionaler Erregung, wenn an das Ereignis erinnert wird … wiederholte, sich aufdrängende Erinnerungen und eine bleibende negative Veränderung der mentalen Gesundheit, vor dem Ereignis gab es keine mentale Erkrankung …

Die Katalogisierung und Stigmatisierung der Nicht-Linken als Rechtsradikale usw.

Was als „ungerecht, beleidigend und als Demütigung erlebt wird“ – mit „Gefühlen der Verbitterung, Wut und Hilflosigkeit“ zu bezeichnen ist – ist klar:

Wer vor den Folgen einer unreflektierten Überhöhung der „Willkommenskultur“ gewarnt hat und warnt, wird nicht nur als einfach „xenophob“, sondern als Rassist, Rechtsradikaler oder gar Nazi kategorisiert, verbunden mit den Konsequenzen der totalen sozialen Ausgrenzung.

„Emotional“ reagiert man – mit der pathologisierenden Zuweisung als „Wutbürger“ – bei wiederholter Beteiligung an Demonstrationen oder „Aufmärschen“ bei Pegida, AfD usw. – oder man macht in den „sozialen Medien“ mit Haß-Mails, -Kommentaren und -Postings auf sich aufmerksam.

Freilich belastet uns eine „wiederholte, sich aufdrängende Erinnerung“ durch pausenlose Darstellung des Zustroms und der zugehörigen „Willkommenskultur“ in den Massenmedien.

Ist es nicht eine „negative Veränderung der mentalen Gesundheit“, wenn Physiognomie und Sprach-Duktus der Regierenden beim Beobachter vegetative, körperliche Reaktionen von Übelkeit bis Erbrechen auslösen.

Die Verantwortlichen der „Anpassungsstörungen“

All das nahm man in solcher Eindringlichkeit bis vor kurzem bei sich nicht wahr. Daß man mit diesen Symptomen an einer schwerwiegenden „Anpassungsstörung“ leide, die nach drastischen therapeutischen Eingriffen verlangt, machen uns nicht geltungsgierige Psychiater, sondern die irren Regierenden tagtäglich klar: Merkel, Gabriel, Maas, de Maiziere usw. – in Assistenz von Leuten wie Heribert Prantl, Kai Diekmann, Klaus Kleber und andere aus den „öffentlichen Anstalten“.

Von den Verursachern der Störung können “Patienten” bei dieser Erkrankung keine Hilfe erwarten; auch nicht von der Krankenkasse und dem gesamten sozial- und medizinisch-industriellen Komplex; denn der befindet sich auch in der Verfügung der eigentlich Irren.

Was bleibt? An den eigenen Widerstandskräften arbeiten!

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* Die Idee vom ZDF, ihre Links-Kabarett-Sendung für das Fernsehvolk als „Die Anstalt“ zu benamsen, ist in unserem Kontext richtiggehend genial.

** Karl Jaspers: “Allgemeine Psychopathologie“ 1973

Original auf: http://altmod.de/?p=5474)

***) „altmod“ ist Blogger (altmod.de) und häufiger Kolumnist auf „conservo“

www.conservo.wordpress.com

 

28.10.2015

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu “Verbitterungsstörung” – oder wie die Regierung das Volk krank macht

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  2. karlschippendraht schreibt:

    Wie sich das mit Verbitterungsstörung oder Anpassungsstörung real verhält , vermag ich nicht zu beurteilen . Aber einen bestimmten psychischen Aspekt gibt es real : Re – Traumatisierung durch Parallel-Traumata.Das betrifft die Neubundesbürger Diese Menschen haben sich jahrzehntelang einer kommunistischen Diktatur unterwerfen müssen und waren rechtlos und vogelfrei im eigenen Lande. Nun droht eine islamische Diktatur mit noch schlimmeren Auswirkungen als der Kommunismus. Es ist vom medizinischen Standpunkt her eindeutig belegbar , dass die Menschen in den neuen Bundesländern eine Re-Traumatisierung erfahren und daher deutlich energischer reagieren als der schlafende Michel-West , der immer noch nicht weiß , was Diktatur bedeutet.

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