Meinungsvielfalt statt Meinungseinfalt: Internetblogs wie pi oder MM

Sie laufen den Systemmedien nicht nur den Rang ab, nein, sie sind dabei, die Systempresse auszuhebelnBild

Von Peter Helmes, www.conservo.wordpress.com

Und das merken diese Medien teilweise äußerst schmerzhaft. Schaut man sich mit kritischen Augen die Medienlandschaft unseres Landes an, wird der Trend deutlich. Vielleicht hat das eine mit dem anderen nichts zu tun, aber man muß eine auffällige Entwicklung konstatieren: Auflagen und Einschaltquoten sinken, zum Teil dramatisch, und auf der anderen Seite steigt die Verbissenheit und Verbohrtheit der überwiegend linksgrünen Journalisten, mit denen sie uns Tag für Tag zu manipulieren versuchen. (Wir haben auf diesem Forum schon oft darüber berichtet.)

Es gibt zwar keinen empirischen Nachweis, daß fallende Auflagenzahl und steigende Indoktrinierung korrelieren. Aber eines ist unbestreitbar: Der Absturz vieler Gazetten war vorauszusehen. Das Internet – vor allem die Blogs – eröffnet interessierten Lesern und Hörern immer mehr Möglichkeiten, sich selbst zu informieren und ein Bild zu machen, zumal Berichte im Internet aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln dargeboten werden. Da kann also jeder, der kritisch bleiben will, in Sekundenschnelle positive und negative Meinungen zu einer Sache erfahren und abwägen, ohne daß „geneigte“ Journalisten ihm etwas vorgaukeln können.

Die Konsumenten öffentlich-rechtlicher, natürlich auch der privaten Medien sind also nicht mehr auf deren oft schiefe Darstellungen angewiesen. Sachliche Berichterstattung blieb und bleibt dort immer mehr auf der Strecke – nebst einem früher selbstverständlichen journalistischen Ethos.  Zunehmend genervt reagiert der Medienkonsument wie ein unzufriedener Käufer: Abos werden abbestellt, Radio durch andere Musikkanäle ersetzt usw. Informationen holt man sich direkt von Blogs und Internetportalen unterschiedlichster Provenienz, die teilweise hervorragenden Journalismus ausweisen. Ihre „Auflagen“ (Zahl der „Besucher“) erreichen häufig sechsstellige Größenordnungen.

Die Folge: Immer mehr Entlassungen von Redakteuren und Ersatz eigener Meldungen durch Ankauf von Agentur-Berichten. Das Ergebnis ist Gleichschaltung, Langeweile und Einseitigkeit. Spötter vergleichen unser Medienangebot seit langem mit dem der untergegangenen DDR. Und da treffen sich zwei Gruppen, die aufeinander angewiesen sind (meinen sie): Politiker und Medien. Ergebnis: Die Medienverdrossenheit hat mit der allgemeinen Politik(er)verdrossenheit gleichgezogen. Aber Beide erscheinen unbelehrbar: Politiker schielen nach den Medien („Wie bekomme ich Schlagzeilen?“), die Medien schielen auf die Auflage. Man bringt nur, was mehr Auflage bringt. Beide schaffen sich entweder eine Rundlob-Gesellschaft (jeder lobt jeden) oder im Gegenzug eine Rundverachtungs-Gesellschaft („Macht ihn bzw. schreibt ihn nieder!“). „BILD war dabei…“

Sozialistische Volkserzieher

War man als Journalist vor Jahren noch bemüht, Distanz zu einem Thema zu zeigen und eine Thematik ausgewogen darzustellen, sind Journalisten heute eher parteiisch, und zwar linksparteiisch, völlig distanzlos zum Thema und agieren am liebsten in ihrer Lieblingsrolle: der des sozialistischen Volkserziehers. Gut ist das, was der linke Journalist gut findet. Und umgekehrt. Und der linke Journalist findet die Abschaffung Deutschlands gut. Die Geschichte unseres Landes wird gerne auf 12 Jahre reduziert, dessen Ent-Ethnisierung und Multikuturalisierung sowie dessen Aufnahme von Millionen fremder Völker, vor allem Moslems, gut.

Das Sterben der Systemmedien

Einer der erfolgreichsten Blogbetreiber, Michael Mannheimer*) („MM“), anerkannter Islamkritiker und Insider der medialen Szene, schreibt zum Sterben der Systemmedien u. a.:

„Deutsche sind die Lügenberichte der Systemmedien satt. Der Erfolg der islamkritischen/politischen Blogs (wie z. B. pi-news und MM) steht im umgekehrten Verhältnis zum Einbruch der Systemmedien, die – mit wenigen Ausnahmen – monatlich dramatische Umsatzeinbußen und Leserrückgänge zu verzeichnen haben. Die Deutschen wachen offenbar auf – und wenden sich von der geballten Lügenpropaganda, mit denen sie in allen Fernseh-, Rundfunkanstalten und nahezu allen Printmedien konfrontiert werden, erkennbar ab (…)

Die schleichende Metamorphose Deutschlands von einem demokratischen Gebilde zu einem totalitären Linksstaat

Die Ex-DDR´ler müssen’s wissen. Junge Deutsche, die nicht mindestens 30 Jahr alt sind, haben bereits keine unmittelbare Erfahrung mehr mit einer pluralen Medienlandschaft, in welcher Meinungen aller politischen Couleur vorzufinden sind – wie es Standard in der Bonner Republik war. Binnen weniger Jahrzehnte hat sich in unserem Land eine Art Gesinnungsdiktatur entwickelt, die sich von der DDR kaum noch unterscheidet.

Wir haben längst eine Presse, die sich freiwillig gleichgeschaltet hat und eine freiwillige Pressezensur betreibt – vor allem dann, wenn es um heiße Themen wie Masseneinwanderung und den Islam geht. Da wird gelogen, bis sich die Balken biegen, da werden Statistiken gefälscht oder geschönt, und da werden Kritiker, die der Presse nicht passen, gnadenlos an den medialen Pranger gestellt und öffentlich hingerichtet.

Die „Wende“ war nicht etwa das Aufgehen der kleineren DDR in der größeren BRD, sondern es war genau umgekehrt: Die große BRD wurde ideologisch von der DDR geschluckt. In zahllosen Medien arbeiten heute frühere SED-Journalisten, zum Teil an führender Stelle. Unsere gesamte politische Spitze ist in der DDR sozialisiert worden. Gauck traktiert sein Volk mit unsäglichen Gedanken („Nation überdenken…“). Und Merkel ist – man faßt es kaum – trotz ihrer Karriere als IM der Stasi Vorsitzende der CDU und Kanzlerin Deutschlands geworden.

Kohls Fehler bei den Vereinigungsverträgen

Bei den Vereinigungsverträgen haben Kohl und sein damaliger Vertrauter Schäuble geradezu verheerende Fehler gemacht, wie man heute im Rückblick erkennen muß. Die SED hätte verboten und aufgelöst gehört. Das DDR-Volksvermögen, das sie gestohlen hat, und das die Rechtsnachfolgerin der Mauermörderpartei, Die Linke, zur vermutlich mit Abstand reichsten Partei der Welt macht, hätte konfisziert gehört und in den Aufbau Ost eingebracht werden müssen. Heute gewinnt die Linke allein über ihre monetäre „Mitgift“ aus DDR-Zeiten derart an politischer Macht, daß sie – neben der SPD mit ihrem Medienimperium – als der wahre heimliche Herrscher Deutschlands genannt werden darf.

Victor Orban hat Recht: In Deutschland gibt es nur noch linke Parteien und Medien

Dank Merkel, Gauck, dank Gysi und Lafontaine, dank des Total-Kotaus aller Altparteien vor dem linkstotalitären Zeitgeist der political correctness, dank der vorauseilenden Unterwerfung der gesamten politischen Klasse unter den Islam und besonders dank zahlreicher und fortgesetzter Fundamentalverstöße der Politiker gegen Gesetz und Verfassung, gibt es heute nur noch die Option des Volkswiderstands gegen seine neuerlichen Unterdrücker.

Die Montagsdemonstrationen 1989 waren damit nicht das Ende, sondern müssen aus heutiger Sicht als der Anfang des Widerstands der Deutschen gegen politische Willkür und sozialistische Gleichschaltung gesehen werden. Wer sich heute das Geschehen in unserem Land immer nur noch aus seinem bequemen Fernsehsessel aus betrachtet, versagt vor der Geschichte genauso wie unsere Vorväter 1933. Entmachten wie unsere Unterdrücker. Gemeinsam. Wir schaffen das!“ (Von Michael Mannheimer *), 30.10.2015)

Sozialistische Umerzieher

Medien sind zu linken Volkserziehern verkommen. Sie glauben, es sich leisten zu können. Seit ihrer Machtergreifung in allen Mediensparten (vom Verlag bis zu Tageszeitungen, von Hörfunk bis zum Fernsehen) geben sie den absoluten Ton an und zeigen, wo es lang zu gehen hat. Ihre Macht ist unbegrenzt. Sie konnten einen Ministerpräsidenten aus dem Amt jagen, weil er die Wahrheit über Ausländerkriminalität zu sagen wagte. Sie konnten selbst einen Bundespräsidenten aus dem Amt jagen. Sie können alles: Sie können sogar ungestraft ihr eigenes Volk belügen – obwohl ihnen das Grundgesetz für diesen Fall (und kaum einer weiß das) mit dem Entzug der Meinungs- und Pressefreiheit droht. So heißt es in Art18 GG:

“Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Absatz 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Absatz 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. …”

Zweifelhafte Macht – politischer Journalismus in Deutschland

Die Grünen und die Linkspartei hätten ohne massive Mithilfe der Medien niemals ihre jetzige politische Macht erreicht. Alle Studien zur politischen Einstellung von Journalisten zeigen dasselbe Ergebnis: Journalisten sind weit überwiegend links, viele von ihnen linksextrem.

Der Anteil der grünen Journalisten Deutschlands ist sogar mehr als dreimal so hoch wie jener, den die Grünpartei unter der Bevölkerung hat. Was im Klartext heißt: Grüne brauchen keine Werbung zu machen. Und sie müssen für Werbung nichts bezahlen. Nahezu alle deutschen Medien machen Gratiswerbung für die Partei der Deutschlandhasser und die Partei der Pädophilen. Grünrote Politik kommt so gut wie immer gut weg in den Medienberichten, und grünrote Politiker sind in den Nachrichten überrepräsentiert.

Ein renommierter Journalist alter Schule, Giselher Suhr (früher ZDF), schreibt dazu:

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – aus (dieser Weisheit) speist sich die Macht des Leitmedien-Flaggschiffs der ARD. Die regierungsamtliche Willkommenskultur (beziehungsweise -diktatur) fordert uneingeschränkte emotionale Anteilnahme am Millionenheer, das in Richtung Deutschland auf dem Weg ist. So kommt es, daß in „Tagesschau“ und „Tagesthemen“ nahezu immer Familien mit kleinen Kindern gezeigt werden. Gniffke: „Wenn Kameraleute Flüchtlinge filmen, suchen sie sich Familien mit kleinen Kindern und großen Kulleraugen aus.“ Tatsache sei aber, weiß auch Kai Gniffke, daß „achtzig Prozent der Flüchtlinge junge, kräftig gebaute alleinstehende Männer sind“.

Dem Ersten Chefredakteur ARD-aktuell (Gniffke) ist natürlich zu keiner Sekunde entgangen, was da auf seiner Sendefläche gespielt wird. Aber wenn diese Bildauswahl kritisiert wird, will er nichts damit zu tun haben und sagt, für die Bildauswahl seien die Korrespondenten vor Ort verantwortlich. Aber denen muß man ja nicht beibringen, was die Chefredaktion in Hamburg,

was Gniffke, wünscht. Das Flaggschiff befindet sich auf Regierungskurs, und wer ausscheren will, kann gleich von Bord gehen.

Immer mehr Bürger reiben sich die Augen und wollen den Berichten, die ihnen da nach alter „Tagesschau“-Väter-Sitte ex cathedra serviert werden, keinen Glauben mehr schenken. Das

betrifft inzwischen längst nicht nur das Fernsehen sondern den ganzen Geleitzug der etablierten Presse. Allen voran Bild, Süddeutsche Zeitung, FAZ, aber auch die Zeit. Immer

weniger Menschen sind bereit, für Propaganda zu zahlen. Seien es die Rundfunk-Zwangsabgaben oder die Kosten eines Abonnements…“

(Quelle: https://conservo.wordpress.com/2015/10/31/medienmanipulation-das-vertrauenschwindet/)

Vertrauen in die Medien verschwunden

Brigitte Baetz griff das Thema im Deutschlandfunk **) auf und beschrieb es an einem (abschreckenden) Beispiel: „60 Prozent der Deutschen, so eine Studie im Auftrag der Wochenzeitung „Die Zeit“, haben wenig oder gar kein Vertrauen in die politische Berichterstattung im Land. Nun hat Thomas Meyer, Chefredakteur der SPD-nahen Zeitschrift „Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte“, eine Medienkritik vorgelegt, die vor allem die Elite der Meinungsführer angreift. Er beklagt unter anderem eine Geringschätzung sozialer Themen durch Journalisten…“

Weiter heißt es im Text von Brigitte Baetz: „…Der Schlagabtausch zwischen ZDF-Moderatorin Marietta Slomka und Sigmar Gabriel über die SPD-Mitgliederbefragung zum Koalitionsvertrag spaltete Ende 2013 die Öffentlichkeit: Hatte hier eine couragierte Journalistin hartnäckig nachgefragt oder eine arrogante Moderatorin versucht, einen Politiker mit zweifelhaften Argumenten vorzuführen?

Letzteres, schreibt Thomas Meyer, emeritierter Politologieprofessor und Chefredakteur der Zeitschrift „Neue Gesellschaft / Frankfurter Hefte“, habe sich bewiesen:

„Man hatte den Eindruck, als solle hier ein Exempel an einem Politiker statuiert werden, der sich, wie häufig üblich, aus einer unangenehmen Situation mit leeren Behauptungen herauswinden wolle. Die über das Mikrofon und die Regie gebietende Journalistin schien signalisieren zu wollen: Seht her, Leute, ich habe keine Furcht vor Macht und Amt und lasse mir nichts vormachen. In ihrem inquisitorischen Eifer entging ihr dann freilich, dass Gabriels Antworten ( … ) durchaus Sinn machten.“

Und das, sagt Meyer, sei kein einmaliger Ausrutscher gewesen, sondern habe System: Eine zentrale Gruppe von „Alphajournalisten“ agiere mehr und mehr so, als hätte sie ein politisches Amt inne. Das habe beispielhaft auch die Berichterstattung über Peer Steinbrück im Wahlkampf 2013 gezeigt. Statt sich mit den Argumenten des SPD-Kanzlerkandidaten auseinanderzusetzen, habe man ihn als Menschen diskreditiert“ (**Quelle: DLF, 06.07.2015).

Blogs bieten Informationen und Gegeninformationen

Bei den „journalistischen“ Seiten im Internet, besonders bei den Blogs, weiß man hingegen, woran man ist. Da gibt es durchaus (und gewollt) einseitige Berichte, „Dokumentationen“ und Meinungen. Die meisten Blogbetreiber weisen selbst offen auf ihre Tendenz(en) hin. Der Konsument kann aber unter einer immensen Fülle von Angeboten Gegenmeinungen und weitere Informationen einholen, ohne von einem „einfühlsamen“ Moderator geführt, d. h. verführt und manipuliert zu werden. Gerade die Meinungsvielfalt im Netz garantiert die Ausgewogenheit, die man bei der „Lügenpresse“, den Mainstreammedien, vermißt.

*) Michael Mannheimer ist Journalist, Buchautor und renommierter Islamkritiker. Er betreibt ein eigenes blog (michael-mannheimer.net/). Seine Artikel erscheinen regelmäßig bei conservo. Mannheimer ist nicht nur anerkannter Islamkritiker, sondern auch Opfer einer Hetzkampagne gegen ihn. Ungestraft behaupten Medien, er sei Nazi. Ausgerechnet Mannheimer, ein großer Freund Israels, der aus seiner Abneigung gegen Nazis nie einen Hehl gemacht hat! Aber er ist einer der schärfsten Kritiker der linksgrünen Gesellschaftsveränderer. Einen solchen Mann mundtot zu machen, rechtfertigt offenbar jedes Mittel.)

www.conservo.wordpress.com

1.11.2015

*) Michael Mannheimer ist Journalist, Buchautor und renommierter Islamkritiker. Er betreibt ein eigenes blog (michael-mannheimer.net/). Viele seiner Artikel erscheinen auch bei conservo. Mannheimer ist nicht nur anerkannter Islamkritiker, sondern auch Opfer einer Hetzkampagne gegen ihn. Ungestraft behaupten Medien, er sei Nazi. Ausgerechnet Mannheimer, ein großer Freund Israels, der aus seiner Abneigung gegen Nazis nie einen Hehl gemacht hat! Aber er ist einer der schärfsten Kritiker der linksgrünen Gesellschaftsveränderer. Einen solchen Mann mundtot zu machen, rechtfertigt offenbar jedes Mittel.)

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Meinungsvielfalt statt Meinungseinfalt: Internetblogs wie pi oder MM

  1. wreinerschoene schreibt:

    Medien und Politik sind zwei Richtungen die sich ergänzen, das Eine kann nicht ohne das Andere. Unsere Medienlandschaft entspricht der DDR Propaganda inzwischen. Auch stimmt es, alles was mit der DDR zu tun hatte, von Politik bis hin zu den Medien, hätte von Anfang an verboten werden müssen inkl. der Symbole, also genauso wie alles was mit dem 3.Reich zu tun hat. Das die Menschen in Deutschland keine großen Bock mehr auf solche populistische Medien Parolen hat, sollte klar sein. Das Internet mit all seinen Facetten ist an Stelle der Medien getreten. Was allerdings auch deutlich wird, Politiker haben es erkannt und versuchen schon jetzt mit vielen Mitteln, das Internet unter Kontrolle zu bekommen. Wenn man ehrlich ist, Symbolisch gesehen braucht man nur eine Leitung zu kappen, und schon ist man auf staatliche Medien angewiesen, und wie schnell ein solcher politischer Wechsel passieren kann zeigen die Ereignisse der Wahl in Thüringen. Der Weg mehr bis zum kappen einer solchen Leitung ist dann nicht mehr weit. Und dann? Oder man versucht wie China nur noch staatliche Ergebnisse in den Suchmaschinen anzuzeigen. Die neue SED (Die Linke) arbeitet mit Hochdruck an dieser Vision unter Zuhilfenahme der Grünen und SPD.

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  2. STEFAN MATUN schreibt:

    Hat dies auf My Blog rebloggt.

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