Des Wahnsinns fette Leute

Buch BöhmWahnwitzige Wahrheiten – Flüchtige Gedanken – Politische Provokationen – Diabolische Dichtungen … und die Rache Zorns

Ein Narr zur rechten Zeit

Peter Helmes über das neue Buch von JouWatch-Autor Thomas Böhm

Es ist wohl kein Zufall, daß mir das neue Buch des JouWatch-Autors Thomas Böhm ausgerechnet heute, am 11.11., auf den Tisch kommt. Denn dieser Tag hat für frohgemute Menschen einen besonderen Klang: Am 11.11. feiern alle Narren die Eröffnung der jährlichen Karnevalssession.

Thomas Böhm

Thomas Böhm

„Narren“ – das waren früher zu Hofe diejenigen, die ihre Herren zwar belustigen durften, ihnen aber auch den Spiegel vorhalten konnten. Im Rheinland hatten die von den Franzosen gegängelten Bürger zu dieser Zeit die einzige Möglichkeit, der Obrigkeit weitgehend straflos die Meinung des Volkes zu geigen.

Ein Narr erfüllte damals also eine wichtige soziale Funktion, nämlich Ventil für aufgestauten Frust zu sein. In einer Zeit zunehmenden Verdrusses über „Die da oben“ sind Narren auch und gerade heute händeringend gesucht. Thomas Böhm gehört zu dieser besonderen Spezies und kommt gerade recht, den Finger in die Wunden der Zeit zu legen – was er schonungs- und schamlos tut. So gesehen ist echter Humor auch für ihn kein Ort des Blödsinns, sondern eine ernste Angelegenheit – womit wir mitten in Deutschland sind:

Unser Vaterland befindet sich dank Angela Merkel und ihrer Handlanger im Kabinett, im Bundestag und in den Staatsmedien in einem katastrophalen Zustand. Und eigentlichmüßte uns ob des politisch uns umzingelnden Wahnsinns dieser Raubtiersozialisten das Lachen im Halse stecken bleiben. Immer mehr Bürger sind auch zurecht wütend, wollen sich nicht widerspruchslos ihr wunderschönes Deutschland kaputt machen lassen und gehen auf die Straße.

Aber Böhm ist nicht so ein Straßenkämpfertyp. Seine Waffe ist seit jeher der Humor. Aber immer schwarz und ohne Zucker bitte. Das wird auch so bleiben. Immer dann, wenn die Situation ganz besonders ernst und ausgesprochen heikel wird, können er (und wir) das Grinsen nicht verkneifen.

Ein bißchen Spaß muß einfach sein – gerade im ewigen politischen Streit erheitert eine Prise Fröhlichkeit die erhitzten Gemüter. Auch im Grauen-vollen Alltag darf der Witz nicht fehlen, ansonsten würden wir alle verbittern. Humor und Ironie sind die Zutaten, die verhindern, daß unser Verstand austrocknet. Gewürzt mit einer Prise Schadenfreunde und Lästerei machen sie uns das Leben erst schmackhaft. Satire darf alles und sich selber dabei auch nicht ausnehmen.

Zugegeben scheinen hier und da ein bißchen Sarkasmus und Galligkeit zwischen dem Böhmschen Lächeln hindurch, überzieht er doch den einen oder anderen mit fiesem Hohn und bitterem Spott. Aber im Grunde seines Herzens bleibt er einfach nur „hinterlustig“ – sowie das Buch, das Sie lesen sollten. Ansonsten ist hier auch ganz schnell wieder Schluß mit lustig!

Über den Autor:

Mehr als 30 Jahre lang wirkte der Autor Thomas Böhm (Jahrgang 1954) als Redakteur und freier Autor, PC-Musiker und Cartoonist in Berlin, bevor er vor sieben Jahren nach Portugal auswanderte und sich dort im Tierschutz engagierte. 2008 kehrte er in die Hauptstadt zurück und arbeitet seitdem als freier Journalist, Buchautor und Chefredakteur des medienkritischen Blogs „Journalistenwatch“. Thomas Böhm hüpft am liebsten in einem Lachsack herum und knabbert sehr gerne an Scherzkeksen.

Und hier die erste Rezension – von Matthias Tabek:

„Aufsässiger Jugendlicher, freakiger Musikszene-Beobachter in West- und (!) Ost-Berlin kurz vor der Wende, Journalist bei verschiedenen Presseorganen zu frauenbewegten Zeiten im Berlin der 80er Jahre. Thomas Böhm hat viel erlebt, ist viel herumgekommen, hat sich sogar als Gelegenheitsarbeiter im Ausland  durchgeschlagen.

Der erste Teil seines Buches (‚Wahnwitzige Wahrheiten’) ist eine mehr als dreißigseitige Biographie des heute 61jährigen, die so manche beneidenswerte, abenteuerliche Lebensphase des Autors enthält.

In den anschließenden Kapiteln wird der Leser mit der Weltanschauung eines engagierten Kritikers und Satirikers konfrontiert, in tiefschürfenden Artikeln über politischen Irrsinn und sozialgesellschaftliche Wahnideen.

Keine Sorge, das Buch „Des Wahnsinns fette Leute“ ist ebenso wenig in Gedichtform verfasst wie die ‚satanischen Verse’ von Salman Rushdie, sondern unterhaltsame, witzig-bildhafte Prosa, gesellschaftskritische Satire und natürlich sprachlich überspitzt.

Manch deutschlandweit bekanntem Akteur wird für dessen Schandtaten in phantasievollen Geschichten nichts weniger als die Pest an den Hals gewünscht, besonders mithilfe der Kunstfigur „Zorn, der Ge-Rechte“, einem politisch umtriebigen Mischwesen aus Supermann und Robin Hood.

Thomas Böhm ist einer, der sich nicht den Mund verbieten lässt, schon gar nicht  heutzutage, wo wieder die kleinmütige Anpassung gefordert wird, wo uns offiziell und von merkelwürdig gleichförmigen Hofstaatmedien ein Einheitsbrei aus schönfärberischen Stellungnahmen und Meinungsmache vorgesetzt wird.

Alles, was Böhm sagt, ist ohne falsche Rücksichtnahme oder politische Korrektheit. Und so kriegt von ihm die volle Breitseite, was aufgesetzt, verbiestert, verquer und verlogen daherkommt. Auf keine Ideologie fällt er herein, nicht auf albernes Emanzentum, Genderblödsinn, Hofierung des Islam und selbstgefälliges Gutmenschengehabe. Wortverdreher, intolerante Toleranzprediger und Gesinnungsterroristen sind ihm ein Graus. Wer derartige Haltungen an den Tag legt, wird von ihm gnadenlos demontiert.

Der Autor kann es sich leisten, so zu schreiben, gerade weil er die verengte, linke Ecke aus eigener Erfahrung kennt, aber die Scheuklappen seit langem abgelegt und sich weiter entwickelt hat.

Genauso wichtig wie das Buch selbst ist aber der Hinweis an verschiedenen Stellen, dass Thomas Böhm als Chefredakteur ein Internetportal für Gegenöffentlichkeit betreibt („journalistenwatch.com“).

Wer diese Seite aufruft, staunt über die Beiträge einer Vielzahl von hochkarätigen Autoren. Eine ganze Reihe von ihnen gehört zu den unangepassten Ausnahmeerscheinungen der deutschen Presselandschaft. Viele andere der hier vertretenen medienkritischen Autoren veröffentlichen auf Böhms Website Artikel ihres eigenen Blogs.

Volle Punktzahl: 5 Sterne.

Und die nächste Rezension von „conservo“ ist nicht minder positiv:

Thomas Böhm provoziert – zum Schmunzeln, Lachen und Nachdenken

Was schreibt man über einen lustigen Menschen, der sehr ernst sein kann, was einem Komiker, der andere zum Nachdenken bringt, was einem Satiriker mit Tiefgang?

Wer Thomas Böhm nicht kennt: Er ist Philanthrop, ein Menschenfreund. Und ein großer Tierfreund, schreibt sogar phantastische – also Phantasie-beladene – Tierbücher. Als Menschenfreund ist ihm natürlich die Politik nicht fremd. Er macht sich dort gerne zum Affen und schmeißt sich der Meute zum Fraß hin. Vermeintlich! Denn Vorsicht! Pech hat, wer ihm zu sehr aufs Fell rückt. Der wird durch die Mühle seiner Schreibkunst gedreht, daß ihm Hören und Sehen vergeht.

Seine Artikel sind höchst pointiert und lesenswert. Nun hat er sich einen Ruck gegeben und das erste „JouWatch-Buch“ vorgelegt, präziser ausgedrückt: Es ist bei Amazon erhältlich.

Aber Böhm bleibt Böhm. Der Titel seines neuen Buches „Des Wahnsinns fette Leute“ ist allein schon eine Provokation. Der Inhalt dann aber auch. Es handelt sich um seine gemeinsten und hinterlistigsten Texte, die er bislang auf JouWatch veröffentlicht hat:

  • Die satirischen Verse

 

  • Wahnwitzige Wahrheiten
  • Politische Provokationen
  • Diabolische Dichtungen
  • und 10 x „Zorn“

Ein bißchen Spaß muß sein – gerade in der ewigen politischen Auseinandersetzung erheitert eine Prise Fröhlichkeit die erhitzten Gemüter. Auch im grauen-vollen Alltag darf der Witz nicht fehlen, ansonsten würden wir alle verbittern. Humor und Ironie sind die Zutaten, die verhindern, daß unser Verstand austrocknet. Gewürzt mit einer Prise Schadenfreunde und Lästerei macht das Leben doch erst richtig Laune. Wer sich und die anderen immer nur bierernst nimmt, macht sich letztendlich lächerlich. Satire darf alles und sich selbst dabei auch nicht ausnehmen. In diesem Sinne sind die Beiträge in diesem Buch einfach nur lachhaft.

Ich möchte Ihnen dieses Buch ans Herz legen und würde mich freuen, wenn Sie es in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis, ggf. über Ihren eigenen Blog oder Verteiler, publik machen könnten. (Außerdem hilft es, seine Einkommenslage zu verbessern.)

Ach ja, auch die „Sterne“ sollen leuchten: Ich vergebe 5 Sterne plus und empfehle das Buch auf den – auch grünen – Weihnachtstisch. (Peter Helmes, 11.11. 2015)

(Juwelenverlag, 19,90 €, http://juwelenverlag.de/2015/11/01/neuerscheinung-thomas-boehm-des-wahnsinns-fette-leute-wahnwitzige-wahrheiten-fluechtige-gedanken-politische-provokationen-diabolische-dichtungen-und-die-rache-des-zorns/)

Hier können Sie das Buch direkt bestellen

www.conservo.wordpress.com

11.11.15

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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 43 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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