„Ich danke Ihnen, Herr Innenminister de Maizière!“

Thomas de Maizière

Thomas de Maizière

„Ich danke Ihnen, Herr Innenminister de Maizière!“

Von Klaus Hildebrandt

Sehr geehrter Herr Innenminister,

ich möchte Sie loben, für das, was Sie in letzten Tagen an Arbeit leisteten und an Mut bewiesen. Sie wissen es: Frau Merkel schiebt Sie vor. Ob und wie Sie damit fertig werden, muss Ihnen überlassen sein.

Die Pariser Anschläge möchte ich in dieser schwierigen Zeit nicht für ein billiges „Hatte ich es Ihnen nicht gesagt!“ benutzen, denn gerade Sie und die Herren Friedrich und Bosbach hatten in der Vergangenheit doch oft genug auf die latente Terrorgefahr – auch für Deutschland – hingewiesen. Pressemeldungen zufolge, reiste mindestens einer der Terroristen wohl auf dem notleidenden Flüchtlings-Ticket erst im verg. Monat über Griechenland in die Europäische Gemeinschaft ein. Die naive Art Ihrer Chefin runiert unser Land. Sie will nur „geliebt werden“ und überlässt es später ihren männlichen Kollegen, die von ihr verursachten Probleme wieder wettzumachen, um dem Volk die „guten Nachrichten“ dann selbst zu verkaufen. Gelingt es Ihnen, sehr geehrter Herr de Maizière, nicht, sind Sie weg. Frau Merkels Hartnäckigkeit und fehlende Einsicht macht alles noch schlimmer. Die Politik muss handeln, mit oder ohne Frau Merkel! Ganz, ganz schnell. Nicht lange diskutieren, sondern tun. Es geht um unser Land, um ganz Europa.

Ihre Rede vorige Woche vor den zahlreichen Vertretern der Städte und Kommunen in Saarbrücken, die, – wie Sie richtig feststellten -, ohnehin die Hauptlast des Flüchtlingsdramas zu schultern haben, hat mich doch positiv beeindruckt. Die stehenden Ovationen danach waren verdient. SPD und Grüne spielen ein unverantwortliches Spiel, das unserem Lande nachhaltig schadet. Floskeln und Parolen wie „wir müssen“, „wir suchen“ und „wir wollen“ beeindrucken die Bürger längst nicht mehr. Alles dauert viel zu lange und auch das Beschlossene enthält nur wenig Substanz. Selbst die anfangs noch euphorischen und für den Staat lange Zeit kostenlosen ehrenamtlichen Hilfskräfte sind inzwischen aufgesaugt, verbrannt und brechen weg. Damit es überhaupt zu einer echten Korrektur kommen kann, muss die Bundeskanzlerin ihren Fehler endlich offen und über die Landesgrenzen hinweg laut hörbar eingestehen. Auch ist es schlechte Politik, den Schwarzen Peter den EU-Partnern zuzuschieben, denn das führt nur zu noch mehr bösem Blut und schadet Europa im Ganzen. Der Schwerpunkt darf nicht mehr bei der „Integration“ (die in Anbetracht der Zahlen ohnehin nicht mehr möglich ist) liegen, sondern bei der rigorosen Begrenzung des Massenzustroms, worum es mir jedenfalls schon immer nur ging. Niemand hat etwas gegen echte Flüchtlinge und schon gar nicht gegen“politisch Verfolgte“ , aber was hier an Menschen ankommt, ist – so verständlich deren Hoffnung auf ein besseres Leben auch sein mag -, einfach inakzeptabel. Wahrlich Bedürftige verhalten sich auch ganz anders und setzen sich nicht eigenmächtig über Grenzkontrollen und Gesetze des „Gastlandes“ hinweg, oder verlassen eigenmächtig und selbstbewusst zu Hunderten unregistriert die Auffangstellen, um sich dann inkognito frei im Lande rumzutreiben und jeglicher polizeilicher und sonstiger Kontrolle zu entziehen. Unser gesamtes Rechtssystem entwickelt sich zur Farce.

Auch wenn sich langsam die Erkenntnis durchsetzt, dass es für die Kriege in Asien und Afrika auch Gründe und Ursachen gibt, an denen wir, Deutschland, nicht ganz unbeteiligt bzw. sogar mitschuldig sind, so brauchen wir gar nicht so weit zu schauen. Unsere eigene „Familienpolitik“, die heute und gerade unter Frau Merkel eher einer Emanzipationspolitik ähnelt, muss unbedingt neudefiniert werden, dürfte der drohende Bevölkerungsschwund doch als Grund für das immer noch „offene“ Tor für Flüchtlinge stark mitspielen, was auch erklärt, warum sich gerade Frau Schwesig (SPD) als Frauen- und Familienministerin offen für die Willkommenskultur engagierte. Die Zusammenhänge werden immer klarer. Bitte setzen Sie sich als Innenminister in Ihrem Bemühen um die Innere Sicherheit in Zukunft auch für eine gesündere Bevölkerungspolitik ein, damit wir endlich wieder ein eigenständiges Familienministerium unter heterosexueller Leitung bekommen, denn nicht umsonst liegen beide Zuständigkeiten (Flüchtlinge und Bevölkerungspolitik) in einer und derselben Hand, nämlich in der des Innenministers. Wer die Bedeutung dieses Zusammenhangs nicht sieht oder ignoriert, ist für die Bundespolitik nicht geeignet.

Lassen Sie sich von Frau Merkel nicht länger vorschreiben, wie Sie Ihre Aufgaben im Rahmen Ihrer verfassungsgemäßen Zuständigkeit wahrnehmen und auszuüben haben. Orientieren Sie (die Politik) sich wieder an Recht und Ordnung und verabschieden sich von Willkür, persönlichen Ehrgeiz und einer Gender-Ideologie, die unter dem falschen und scheinheiligen Vorwand von Diskriminierung und dem Versprechen von immer mehr persönlicher Freiheit nur die Zerstörung unserer gesellschaftlichen Ordnung bewirkt. Nur so können wir – Politik und Bürger gemeinsam – diese desaströse Entwicklung langfristig noch einigermaßen meistern.

Ich danke für Ihr Verständnis und wünsche Ihnen eine gute Woche. Dieses Schreiben geht neben den vielen BCC-Mitlesern auch an alle MdBs von CDU und CSU.

Klaus Hildebrandt, (Rheinland-Pfalz), 16.11.2015 07:36

www.conservo.wordpress.com

17.11.2015

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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