Das Asyldrama und die häßliche Fratze der Scheindemokratie

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm *)

Thomas Böhm

Thomas Böhm

Bei all dem Wahnsinn, der Deutschland im Zuge des Asyldramas befallen hat, zeigt uns das politische Chaos, dass auch 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges unser politisches System nur ein löchriger Tarnmantel ist, hinter dem sich die hässliche Fratze der Diktatur versteckt.

Die parlamentarische Demokratie ist eine Farce, die durch die GroKo nun ungestört ihre üble braune Brühe über die Bürger auskübeln kann.

Wie damals in den zwölf dunklen Jahren dieses Landes vernichtet das Zusammenspiel von Legislative, Exekutive und Judikative unsere mit Mühen errungene Freiheit, nur dass mittlerweile die Medien den Bonus-Track dazu liefern. Die so genannte „Vierte Macht“ ist viel mächtiger und einflussreicher geworden ist und nutzt das bis zur letzten Seite aus. Die Medien sind der Stiefel, der den Bürgern in den Arsch tritt und die „Bild“ ist dabei der Springerstiefel, der die Bürger ins Koma tritt.

Natürlich kann man das alles inhaltlich nicht vergleichen, aber das Strickmuster ist ähnlich. Wie damals sind die „Systematiker“ der Meinung, dass sie im Recht sind, dass sie es gut meinen, dass sie keine Fehler machen. Wie damals, sind sie alle frei von jeder Selbstkritik und glauben für die nächsten tausend Jahre auf der richtigen Seite zu stehen.

Das konnte man schon während der Energiewende erkennen, das wurde deutlich während der Griechenland-Euro-Krise und hat nun mit muslimischer Masseneinwanderung seinen vorläufigen Höhepunkt gefunden.

Wie damals gibt es eine Führung, die mit hochrotem Kopf Gesetze bricht oder zu ihren Gunsten verdreht, weil es ihr einfach mal so in den ideologischen Kram passt, weil sie sich eitel im Bad der Lobeshymnen ihresgleichen wälzen, weil sie abgeschirmt von einer schleimigen Masse aus Regierungsmitgliedern, Abgeordneten, Chefredakteuren, Beamten, Staatsanwälten und Verwaltungsangestellten auf ihren Inseln der politischen Glückseligkeit leben, weil sie von Chauffeuren in panzerglasgesicherten Limousinen an den Asylheimen vorbei kutschiert werden und die Realität hinter getönten Scheiben nicht mehr wahrnehmen müssen.

Wie damals, geht es darum, Kritiker und Andersdenkende zu vernichten – nur dass die Methoden der gesellschaftlichen Isolierung perfider geworden sind, weil es auch einfach mehr – auch mediale – Varianten gibt.

Es wird gelogen wie gedruckt, es wird verleumdet, es wird spioniert, verraten und denunziert, die Nachfolger von Gestapo und Stasi haben dazugelernt und sind netzaffin.

Neu auch ist auch die „Volksverhetzungs-Masche“, mit der unliebsame Bürger von feigen Gesellen vor Gericht gezerrt werden, um den Ruf zu zertrümmern, denn die Vorverurteilung durch die Medien ist den Hinterfotzigen gewiss.

Wie damals gibt es für die etwas gröberen Aufräumarbeiten Schlägertrupps, die von Politikern entfesselt, marodierend durch die Straßen ziehen und jeden niederknüppeln, der nicht linksmarschiert.

Das fängt damit an, dass Kneipenwirte unter Druck gesetzt, erpresst und bedroht werden, damit die „Gegner“ keine Möglichkeit haben, sich zu versammeln, es geht damit weiter, dass man Häuser der Gegner beschmiert und deren Autos anzündet. Und da kein Politiker die berauschten Hohlköpfe aufhalten will, sondern die Stegners, Maas und Fahimis, wie einst Sauron die „Orks“ lieber zum Krieg aufstacheln möchten, ist das nächste Blutbad vorprogrammiert.

Am meisten aber stimmt es mich traurig, dass mal wieder so viele Deutsche sehenden Auges wie Lemminge dieser internationalsozialistischen Führung in den Abgrund folgen und dabei lächerlicherweise davon überzeugt sind, mit ihrem Kreuzgang, den sie alle vier Jahre zeremonisieren, diese Scheindemokratie aktiv mitzubestimmen.

Doch es werden immer weniger, die sich verschaukeln lassen und den Wahlversprechen glauben. Leider aber stecken dabei immer mehr Bürger ihren Kopf in den Sand, damit sie nachher sagen können, sie hätten von all dem nichts gewusst.

Das ist gefährlich – wie damals – denn nur so ist es möglich, dass eine offensichtlich Wahnsinnige mit 34 Prozent Wählerstimmen das Land der Zerstörung preis gibt und die eigene Bevölkerung von ihrer Prioritätenliste streicht. Dass gelebte Demokratie aber auch Kritik und Widerstand beinhaltet, ja erst möglich macht, ist wieder in Vergessenheit geraten, oder wird von den Merkelianern streng bestraft.

Es ist also wie damals die Angst vor Repressalien, die so viele Bürger paralysiert.

Umso mehr müssen wir uns freuen, dass es noch brillante klare Köpfe wie Nicolaus Fest, Roland Tichy, Stefan Aust, Michael Klonovsky und einige mehr gibt, die den Wahnsinn erkannt haben und dagegen anschreiben. Mal abwarten, wie lange sie das durchhalten.

Um so mehr gilt unser Respekt Mahnern und Kritikern wie Michael Stürzenberger, Michael Mannheimer und nun auch Tatjana Festerling, die mit aller Macht politisch geteert und gesellschaftlich gefedert werden, obwohl sie nichts als die Wahrheit verkünden – nur etwas früher, als erlaubt – und sich trotzdem nicht krumm machen.

Einen Unterschied aber gibt es doch. Damals wurden die „Unverantwortlichen“ vor Gericht gestellt, konnten sich der Strafe nicht entziehen. Heute werden sie dafür mit gut dotierten Posten in der Branche „Nach mir die Sintflut“ belohnt. Die Schleimbeutel, die sich um die „Unverantwortlichen“ herum ihre warmen Nester gebaut haben, werden, wenn die Sache endgültig kippt, heimlich davonschleichen oder die Seiten wechseln. Verrat ist eine deutsche Tugend.

Es sei denn, wir schieben dem einen Riegel vor.

*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo

http://www.conservo.wordpress.com

18.11.15

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Das Asyldrama und die häßliche Fratze der Scheindemokratie

  1. Paul schreibt:

    Lieber Thoma Böhm,
    jetzt muss ich mich aber doch mal beschweren.
    Was bleibt mir als Ergänzung zu Ihrem Artikel noch übrig zu schreiben?
    ???
    Es ist von Ihnen alles gesagt. Nichts bleibt mehr für mich übrig.
    Wenn das nicht ein Grund zur Beschwerde ist? 🙂

    Doch es bleibt mir noch eins, das große Lob für diesen gelungenen Artikel für diesen Artikel auszusprechen.

    Eine klitzekleine Ergänzung bleibt noch für mich.
    Zu den brillanten klaren Köpfen gehören natürlich auch Sie, werter Thomas Böhm. Nur Sie können sich natürlich nicht selber in dieser Reihe erwähnen.
    Deshalb freue ich mich, dass ich dies tun kann. Sie haben es verdient.

    Herzlich, Paul

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