Alles unter Kontrolle – von Merkel

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm *)

Thomas Böhm

Thomas Böhm

Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik war die Gefahr einer Diktatur so groß wie jetzt. Es gibt allerdings einen kleinen aber feinen Unterschied zu damals. Heute nennt man die Diktatur „parlamentarische Demokratie“, die Unterwerfung findet sozusagen freiwillig statt, weil es den „Systemadministratoren“ mit ihren jahrelangen Manipulationen, Täuschungen und Lügen gelungen ist, den Bürger davon zu überzeugen, dass er bei einer Wahl eine Stimme hätte. Dabei gibt er sie nur ab und verliert sie deshalb – logischerweise.

Die meisten Deutschen begehen leider die gleichen Fehler wie schon einmal: Sie folgen ideologisch geblendet einer Führerin, die dieses Land in den Untergang führen wird.

Unsere Politiker tragen nur noch rote Socken, und den Journalisten wurde das Rückgrat herausoperiert. Gehorsamkeit ist wieder die Devise, und wer diesen verweigert, wird geteert und gefedert und aus der linken Gesellschaft verjagt.

So wird Deutschland in absehbarer Zukunft das neue Paradies für mindestens 15 Millionen Muslime sein, und die Ungläubigen dürfen dafür auch noch die Kosten von einer Billion Euro tragen – mach’s gut, altes Haus.

Die Unverantwortlichen feiern sich derweil vor großer Kulisse selbst, der Applaus der Lemminge ist ihnen sicher:

Die Debatte dauert erst wenige Minuten, da steht Angela Merkel schon in einer Reihe mit Jesus. „Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen“, zitiert ausgerechnet Dietmar Bartsch, der neue Fraktionsvorsitzende der Linken, die Worte Christi nach dem Matthäusevangelium und fügt hinzu: „Heute heißt das übersetzt: ‚Wir schaffen das.’“

Das klingt schrill, aber damit ist ein Grundton der ganzen Debatte angeschlagen – die Opposition lobt die Kanzlerin oder nimmt sie in Schutz vor Kritik aus den eigenen Reihen: „Seehofer hat noch nicht einmal die Größe, sich bei Merkel zu entschuldigen!“, empört sich etwa Anton Hofreiter (Grüne) sehr emotional über die Behandlung der CDU-Vorsitzenden auf dem CSU-Parteitag am Wochenende, um sich dann direkt an die Regentin auf der Regierungsbank zu wenden: „Frau Merkel, ich freue mich, dass Sie dem Sperrfeuer aus den eigenen Reihen standgehalten haben.“… (http://www.welt.de/politik/deutschland/article149262183/Jetzt-vergleichen-sie-Merkel-sogar-schon-mit-Jesus.html)

In der „FAZ“ beschreibt Autor Michael Hanfeld das Krankheitsbild der Republik mit folgenden Worten sehr genau: „…Angela Merkel könnte inzwischen problemlos mit der SPD und mit der Opposition regieren. Mit der SPD, den Grünen, ja sogar mit Linkspartei, blickt man auf das große Thema der Flüchtlingskrise, das zurzeit alles andere überlagert…“

Von der bekennenden Merkelianerin Annegret Kramp-Karrenbauer ist nichts anderes zu erwarten als bedingungslose Unterstützung für die Bundeskanzlerin…

…Sahra Wagenknecht hält unterdessen für die Linke die Stellung. Sie interessiert sich nicht weiter dafür, ob Angela Merkel noch bei ihren eigenen Leuten ankommt oder „die CDU im Griff hat“. Der Grundentscheidung der Bundeskanzlerin, die Grenzen zu öffnen und geöffnet zu halten, stimmt Sahra Wagenknecht zu, vermisst aber – wen soll es wundern – eine konsistente Politik, ein Konzept in der Flüchtlingskrise. Sie hat allerdings selbst auch keins und produziert nur die Widersprüche, mit denen die Linke offenbar keine Probleme hat…

…Und Angela Merkel, die ja das eigentliche Thema der Sendung ist, was allerdings immer wieder aus dem Blick gerät? „Sie hat das richtig gemacht“, sagt Dohnanyi und meint damit: Sie macht alles richtig…

Und Angela Merkel? Sie sei, meint Klaus von Dohnanyi, genau das, was der „Economist“ geschrieben habe: die „unentbehrliche Europäerin“. Sollte die Bundeskanzlerin inzwischen auch die britischen Europa-Skeptiker und Ultrawirtschaftsliberalen von ihrem „Kurs“ der scheinbaren „Alternativlosigkeit“ überzeugt haben, den sie bei jeder Kehrtwende, überraschenden Volte oder auch beim schieren Abwarten reklamiert? Es scheint so. Sie folge „Einsichten“, sagt Klaus von Dohnanyi. Auf dass wir am Ende alle ihre Einsichten teilen… (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/tv-kritik-anne-will-alle-lieben-angela-merkel-13932953.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2)

So viel Ehre wurde nicht mal Stalin erwiesen. Grüne und Linke im Schwitzkasten der Kanzlerin erleiden den politischen Erstickungstod – der Opposition wurde die Luft zum Atmen genommen. Selbst zu SED-Zeiten ging es in einem Teil Deutschlands vergleichsweise rebellisch zu.

Es ist traurig aber wahr: Die Mehrheit der Bürger ist im Schleudergang durch die Gehirnwaschanlage getrieben und bis auf den letzten Gedankengang grundgereinigt worden – das beweist uns dann auch die neueste Umfrage:

Nach den Terroranschlägen von Paris gewinnt die Union an Rückhalt in der Wählerschaft: Im Forsa-Wahltrend steigt der Wert von CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche gleich um drei Prozentpunkte auf nun wieder 39 Prozent…

…“Nach den Anschlägen in Paris ist eingetreten, was bisher schon nach allen früheren Terrorakten zu registrieren war“, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner, „dass nämlich die führende, staatstragende‘ Partei größeres Vertrauen erhält.“… (http://www.welt.de/politik/deutschland/article149241275/Enorme-Zugewinne-fuer-Merkel-und-die-Union.html)

Wie kann es sein, dass die Mehrheit der Bürger ausgerechnet der Frau am meisten zutrauen, die dafür hauptverantwortlich ist, dass der Islam-Terror in Deutschland überhaupt Fuß gefasst hat?

Und wieder einmal gilt ein alter Spruch von Berthold Brecht: „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber“

*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo

http://www.conservo.wordpress.com

29.11.2015

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Alles unter Kontrolle – von Merkel

  1. Paul schreibt:

    Lieber Herr Böhm,
    meine Oma sagte immer: „Junge, wenn Deine Feinde dich loben, dann hast Du etwas falsch gemacht.“
    Abgewandelt sage ich zu Frau Merkel: „Wenn die Opposition Dir zustimmt, dann MUSST Du etwas falsch gemacht haben.“
    ———————————-

    Nach den Terroranschlägen von Paris gewinnt die Union an Rückhalt in der Wählerschaft: Im Forsa-Wahltrend steigt der Wert von CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche gleich um drei Prozentpunkte auf nun wieder 39 Prozent…

    …“Nach den Anschlägen in Paris ist eingetreten, was bisher schon nach allen früheren Terrorakten zu registrieren war“, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner, „dass nämlich die führende, staatstragende‘ Partei größeres Vertrauen erhält.“… (http://www.welt.de/politik/deutschland/article149241275/Enorme-Zugewinne-fuer-Merkel-und-die-Union.html)

    Also kann es nicht der Mossad gewesen sein, der die Anschläge in Paris angezettelt hat.
    Die Islamisten auch nicht, weil denen schaden die Anschläge nur. Die Öffentlichkeit wird gegen sie aufgebracht und sie werden bombardiert.
    Kommt man der Beantwortung der Frage etwas näher, wenn man die Frage nach „Qui bono“ stellt. Wessen Umfragewerte steigen nach Terroranschlägen? Wer hat also den Nutzen und damit ein Interesse an solchen Anschlägen.
    Man wird doch noch mal fragen dürfen????

    Herzlich, Paul

    PS: Das kann jeder verstehen wie er will. Einer versteht es als Satire, der Andere eher nicht. Ist jedem selbst überlassen.
    Auch ich schwanke noch bei der Beurteilung der Aussage. 😦

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  2. karlschippendraht schreibt:

    Da wir gerade bei Bertolt Brecht sind – auch für die hartnäckigen Leugnungen moslemischer Gewalt hat Brecht die passende Erklärung :
    “ Wer die Wahrheit nicht weiß , der ist bloß ein Dummkopf . Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt , der ist ein Verbrecher “ !

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