Ex-CDU-Minister Heitmann: „Noch nie so fremd in meinem Land gefühlt“

(www.conservo.wordpress.com)

cdu„Ich habe mich noch nie – nicht einmal in der DDR – so fremd in meinem Land gefühlt.“ Mit diesen Worten ist der ehemalige sächsische Justizminister und Bundespräsidenten-Kandidat Steffen Heitmann ist aus der CDU ausgetreten.

In der CDU brodelt es, und der Unmut wächst. Grund ist der Führungsstil der Bundeskanzlerin Angela Merkel und zunehmend auch ihre Haltung in der Flüchtlingsfrage. Bereits in ihrer “Berliner Erklärung” hatten CDU-Mitglieder unter Federführung des innenpolitischen Sprechers der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, Stephan Meyer, Kritik an der Flüchtlingspolitik geäußert. So heisst es dort u.a.:

„…Trotz unserer humanitären Verantwortung gilt unsere Verantwortung zuerst allen unseren Bürgerinnen und Bürgern. Wir sind vor allem ihnen verpflichtet. Und sie sind es, die unseren Staat und die Gesellschaft tragen und so zum Gelingen einer Integration beitragen. Nur mit einer breiten Akzeptanz in der Bevölkerung können alle Integrationsanstrengungen erfolgreich sein…”

Mit dem Austritt Steffen Heitmann setzen sich Austritte und Kritik fort. Herr Heitmann war unter Ministerpräsident Kurt Biedenkopf von 1990 bis 2000 Justizminister in Sachsen.

1993 war Steffen Heitmann vom damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) und dann auch vom CDU-Bundesvorstand für die Nachfolge Richard von Weizsäckers als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten vorgeschlagen worden.

Steffen Heitmann hat durch seine Wehrdienstverweigerung bereits in der DDR-Diktatur Position bezogen. Zitat:

“…Er war evangelischer Pfarrer und später – nach einer juristischen Zusatzausbildung – Leiter des Bezirkskirchenamtes Dresden. Den DDR-Wehrdienst hatte er verweigert. Nach der Wende trat er 1991 in die CDU ein….” (Zitatende) (Quelle: FAZ vom 3.12.15)

Viele politisch Verfolgte der DDR, Flüchtlinge und Übersiedler finden in der Aussage Heitmanns: “Ich habe mich noch nie – nicht einmal in der DDR – so fremd in meinem Land gefühlt“ sicher auch ihre eigenen Gedanken wieder. Daran ändern auch nicht die “Statements” einzelner gern zitierter “Bürgerrechtler” der DDR, die sich jüngst zur Flüchtlingspolitik der Kanzlerin bekannten. Unzählige Gespräche mit Verfolgten der DDR ergeben ein klar anderes Bild. Niemand hatte seinerzeit Leben und Gesundheit aufs Spiel gesetzt, um in einer Gesellschaft derzeitiger politischer Prägung anzukommen. Rechtsstaatliche und freiheitliche Werte werden jeden Tag aufs Neue vernichtet.

Und für diese Werte standen und stehen insbesondere diejenigen, die sich dafür in der ehem. DDR wie auch in der Bundesrepublik eingesetzt haben.

Das interessiert aber die politisch Verantwortlichen nicht, die mit Ausgrenzung und Diskreditierung ihren Kurs des “Immer-weiter-so” fortsetzen und unsere Gesellschaft in eine ungeahnte Schieflage manövrieren.

(Original: https://text030.wordpress.com/2015/12/03/ich-habe-mich-noch-nie-nicht-einmal-in-der-ddr-so-fremd-in-meinem-land-gefuehlt/#more-2664)

3.12.2015

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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5 Antworten zu Ex-CDU-Minister Heitmann: „Noch nie so fremd in meinem Land gefühlt“

  1. STEFAN MATUN schreibt:

    Hat dies auf My Blog rebloggt.

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  2. karlschippendraht schreibt:

    Als ehemaliger Stasi-Häftling und langjähriger Mandatsträger eines großen Opferverbandes kann ich die Empfindungen Steffen Heitmann `s zu 100% nachvollziehen denn mir selbst geht es ebenso . Wir haben unsägliches Leid ertragen müssen weil wir für eine Demokratie nach dem Verständnis von Voltaire eingetreten sind. Wir wollten ein f r e i e s Deutschland , frei von Besatzern aller Art !!! Und weil die Mitteldeutschen am eigenen Leibe verspürt haben was Fremdherrschaft bedeutet , daum leisten sie auch deutlich entschlosseneren Widerstand gegen die Merkel-Diktatur als der wohlstandsverblödete Westdeutsche ! Ausnahmen bestätigen die Regel.

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  3. Paul schreibt:

    Genau so ist es, schreibt der ehemalige Ossi
    Paul

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  4. nixgut schreibt:

    Hat dies auf islamnixgut rebloggt.

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  5. STEFAN MATUN schreibt:

    Hat dies auf My Blog rebloggt.

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