„Wir schützen Asylbewerber vor den Bürgern“ – bayerische Prozess-Posse geht weiter

Von Billy Six

Von Beginn an ist das Klima vergiftet. Richter Klaus Fruth sagt, der Prozess sei für ihn erledigt – und verlässt den Saal. Rechtsanwalt Bernd Roloff: „Richter nicht auffindbar, dann können wir ja gehen.“ Alles wegen der schlichten Anfrage, wieso die PASSAUER NEUE PRESSE ein Foto der ersten Verhandlung im September veröffentlichen konnte – während dies allen anderen verboten war. Ganz so ernst meint Fruth es dann doch nicht … und führt seinen politischen Prozess gegen mich fort. Es geht nach wie vor um die Frage, ob eine Anmeldung beim Sicherheitsdienst im Asylheim als Hausfriedensbruch zu werten sei oder nicht.

Die kleine Start-Posse als Teil einer großen Prozess-Posse offenbart: Nicht immer ist das gesagte Wort auf die Goldwaage zu legen. Doch genau das wird während der Verhandlung exerziert … „Haben Sie dem Herrn Six gesagt, das Gebäude zu verlassen oder später wiederzukommen?“, fragt Richter Fruth den ersten Zeugen zum Vorfall vom 23. April, Wachmann Michael N. (40) … der durch sein Fehlen die erste Verhandlung hatte platzen lassen. N. berichtet vom „angenehmen Gespräch mit dem Herrn Six“ und dass dieser habe warten sollen, bis ein Besuchsführer der Stadt komme. Richter Fruth erinnert daran, dass dies der Polizeiakte widerspreche, aus welcher hervorgehe, Herr Six habe Widerstand geleistet. Auch Freyungs Hauptamtsleiter Herbert Graf (54) betont lächelnd, „die humanitäre soziale Art des Herrn Six“ zu schätzen … „der hat das Herz am rechten Fleck, und das ist nicht politisch gemeint“.

Die Strafanzeige des Hausfriedensbruchs habe er dennoch stellen müssen, um den Verdacht einer Verletzung des Strafgesetzbuchs aufzuklären. Zeuge Michael N. steht dem Geschäftsleiter des Asylheims bei: „Wir schützen Asylbewerber vor den Bürgern – es gibt viele nicht-gute Leute.“ Was die beiden Zeugen nicht sagen: Die Stadt Freyung und die KALKA GmbH als privater Sicherheitsdienst haben handfeste Geschäftsinteressen zu verteidigen – es geht um ein Millionengeschäft mit der (unaufgeforderten) Massen-Einquartierung von Migranten am äußersten Ende von Deutschland. Und dabei könnte sich ein fataler Fehler eingeschlichen haben: Eine rechtlich unsaubere Delegierung hoheitlicher Aufgaben auf den privaten Dienstleister. Wie das genau abgelaufen ist, darüber soll die Geschäftsleitung der KALKA GmbH in der nächsten Verhandlung aussagen. Der Freyunger Asylheim-Prozess findet am 16. Dezember seine Fortsetzung.

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu „Wir schützen Asylbewerber vor den Bürgern“ – bayerische Prozess-Posse geht weiter

  1. wreinerschoene schreibt:

    Geld, 40 € pro Asylant pro Tag, sind allein bei diesem Beispiel 6 480 000 € im Jahr. Abzüglich Unkosten kann man sich sehr gut gesundstoßen mit Asylanten. Sieht man die Schulverpflegung mit 3 € am Tag pro Person, meistens Nudelgerichte, dazu evtl. Subvention von 3 € kann man sich ausrechnen, was bei Asylanten im Monat pro Person hängen bleibt. Also ein super Geschäft.

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