Sauerei! Billy Six hat recherchiert!

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm *)

Der normale deutsche Journalist glänzt heutzutage durch Abwesenheit vor Ort. Er furzt lieber in seinem bequemen Redaktionssessel herum, wühlt sich durch die Papierkörbe und nennt das Recherche. Nachrichten bohrt er sich aus seiner Nase und wenn er mit tiefliegender Sonnenbrille mehrmals gegen die Scheiben des Büros rennt, behauptet er hinterher, er hätte die Welt gesehen, begriffen und könnte sie uns erklären.

Billy Six

Billy Six

Ein anderer Typ ist Billy Six. Er ist einer der wenigen deutschen Journalisten, der uns die Wahrheit über das Flüchtlingsdrama erzählen kann, weil er seinen Hintern hochkriegt, durch die Welt reist und mit den Leuten spricht, um die es geht und die davon betroffen sind, statt bei den Kollegen abzuschreiben und ideologisch verschmiertes Toilettenpapier als „aktuelle Ausgabe“ zu verbreiten.

Diese Arbeit ist ihm nun zum Verhängnis geworden und entsprechend ist die Häme seiner berufsunfähigen Kollegen.

(Siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2015/10/31/fluechtlingsthema-vermintes-verbotenes-land-fuer-rechte-journalisten-4/)

In der „Passauer Neue Presse“ durften wir folgendes lesen: So etwas gibt es auch eher selten vor dem Freyunger Amtsgericht: Im Vorfeld der Verhandlung wegen Hausfriedensbruch gegen den Angeklagten Billy Six (28) hatte sich die „Alternative für Deutschland“ (AfD) am Mittwochvormittag vor dem Gerichtsgebäude postiert, um eine Mahnwache „für freien Journalismus“ für den Angeklagten zu halten. Im Gerichtsgebäude sowie auch außen herum befanden sich schließlich zur Wahrung der Sicherheit Polizisten und Justizbeamte. Diese waren aber letztlich nicht nötig: Nach gut einer Stunde Verhandlung konnte das Urteil gesprochen werden: 300 Euro Geldstrafe. Es war bereits der dritte Verhandlungstermin…

Soweit so gut. Aber jetzt geht es los: Konkret wurde dem Angeklagten vorgeworfen, sich im April in der Asyl-Einrichtung am Geyersberg befunden zu haben, obwohl dies Fremden nicht erlaubt ist. Trotz Aufforderung habe er das Gebäude nicht verlassen.

Der Angeklagte, der laut eigener Aussage aus Krisengebieten weltweit berichtet, gab an, dass er in der Einrichtung recherchieren wollte und sich keiner Schuld bewusst sei. Er habe sich an der Pforte vorgestellt und ihm wurde gesagt, er solle auf den Haus-Verantwortlichen warten, worauf er dies im Foyer getan hätte.

Six, der bereits in Syrien im Gefängnis saß und der regelmäßig für eine Wochenzeitung schreibt, die von Politikwissenschaftlern im Grenzbereich zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus eingestuft wird, gab an, „von Luft und Liebe“ zu leben. Deshalb musste sein Einkommen für die Strafhöhe geschätzt werden… (http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_freyung_grafenau/freyung/1906429_Luft-Liebe-Hausfriedensbruch-Geldstrafe-fuer-Journalisten.html)

Das muss dem Autor dieses Beitrags bitter aufgestoßen sein, dass es ein Kollege gewagt hat, sich selber ein Bild zu machen, als das Diktat von Frau Merkel zu verbreiten.

So was geht natürlich gar nicht. Und dass Six aus Krisengebieten weltweit berichtet, kann ja gar nicht sein, dass macht doch kein vernünftiger Journalist mehr! Deshalb die Einschränkung „laut eigener Aussage“

Widerlich ist dann die Passage „Six, der bereits in Syrien im Gefängnis saß“. Hier soll uns suggeriert werden, dass Six ein vorbestrafter Krimineller und nicht ein Reporter ist, der sein Leben auf gefährlichem Terrain riskiert, um die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen.

Die Erklärung für diesen Schwund wird auch gleich mitgeliefert: Six schreibt für die „falsche“ Wochenzeitung. Für ein Medium, dass sich noch nicht der Linksdiktatur gebeugt hat.

Solche Berichte wie dieser beweisen uns nur: Der Begriff „Lügenpresse“ ist noch viel zu harmlos!

*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo

http://www.conservo.wordpress.com

17.12.2015

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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Eine Antwort zu Sauerei! Billy Six hat recherchiert!

  1. hanskolpak schreibt:

    Wie brutal die politische Korrektheit den menschlichen Verstand seiner lebensnotwendigen Atemluft beraubt, kann wohl nur nachfühlen, wer selbst schon nach allen Regeln der Kunst verunglimpft, verleumdet oder gemobbt wurde. Die Scheuklappenträger blenden aus, was in der Kindererziehung vor 50 Jahren noch das kleine Einmaleins für junge Eltern war. Es ist bereits so viel Kultur vor die Hunde gegangen, dass man zunehmend auf das eigene Überleben achten muss, um nicht auch ungerechtfertigt zwischen irgendwelche Mühlsteine zu geraten. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

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