Hellseher, Hexenmeister, Klimaflüsterer!

Dr. Wolfgang Thüne

Dr. Wolfgang Thüne

Eine Buchbesprechung von Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne

Es ist ein voluminöses Elaborat, das den „Kohlenstoff“ (C) ins Visier nimmt, wie der Untertitel zeigt, und nicht nur das CO2, Kohlenstoffdioxid, das ja angeblich das Klima killen soll. Doch wie das geschehen soll, darüber schweigt sich der Autor penetrant aus. Immerhin bekennt er beiläufig auf Seite 508 und wiederholt meine Warnung: „Insofern wäre Klimaschutz in letzter Konsequenz ein Genozid von unvorstellbaren Ausmaßen.“ Das „Phänomen Leben“ sei ausschließlich auf das Element C gegründet und deswegen sollte das Wort „Kultur“ eigentlich mit einem großen C geschrieben werden.

In Kapitel 11 auf Seite 181 schreibt Hans Joachim Schellnhuber: „Alles Leben ist aus organischen Kohlenstoff Verbindungen entstanden und wird in allen Entwicklungsstufen von diesen Verbindungen dominiert“. Er nennt den Kohlenstoff „Gottes Element“. Die essentiellen Bausteine von lebendem Gewebe seien „aus nur sechs chemischen Elementen komponiert: Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor und Schwefel“. Aber „nur der Kohlenstoff ist unverzichtbarer Bestandteil aller genannten Gruppen von organischem Material“. Die propagierte „Dekarbonisierung“ ist in letzter Konsequenz die Vernichtung der Schöpfung!

Wer solch ein Buch schreibt, muss sich zuerst in den Olymp erheben, um von oben seine Blitze, Pfeile, Gebote und Verbote in die „dumme Masse“ zu schleudern, die den „kollektiven Suizid“ zu begehen droht. Er muss auch in eine fremde Haut schlüpfen. Diese stammt von Dennis Meadows, dem Autor von „Die Grenzen des Wachstums“ (1972), der gute Witze erzählen und Spiele erfinden konnte, um „Denkschablonen aus den Köpfen“ zu reißen. Schellnhuber entpuppt sich als Narzisst und Machiavellist: „Der Mensch als zweifellos hochkomplexes Gebilde ist bekanntlich mit den einfachsten psychologischen Tricks verführbar und lenkbar.“

Schellnhuber schwärmt von der „Schönheit komplexer Systeme“, die schwierig zu verstehen, vorherzusagen und zu beherrschen sind. Er präsentiert dem Leser die Navier-Stokes-Gleichung für das Strömungsverhalten von einfachen Flüssigkeiten, weist auf das Problem „der galoppierenden Computerabweichung“ hin, so dass die simplen Gleichungen eine „chaotische Dynamik“ erzeugen. Er weist wiederholt auf die „berüchtigten nichtlinearen Rückkopplungen“ hin „denn die Nichtlinearität und Komplexität machen Wetterprognosen oberhalb des Münzwurfniveaus für Zeiträume von mehr als ein paar Wochen zum Ding der Unmöglichkeit“. Daher könne man keine Vorhersagen machen und sei auf die „Szenarienbildung“ angewiesen. „Es geht dabei -volkstümlich ausgedrückt- darum, stimmige Geschichten über die Zukunft zu erfinden und weiterzuerzählen.“ So werden Märchen an die Politik weitergegeben und von ihr für bare Münze genommen.

So bekommt im Kapitel 31 „Wissenschaft, Gewissenschaft“ einen tieferen Sinngehalt: „Keine andere Problematik der bisherigen Menschheitsgeschichte hat so viel mit Wissenschaft zu tun wie die Klimakrise.“ Doch es ist nicht die „Wissenschaft“ in Haft zu nehmen, sondern nur deren Zweige, die von politischer Relevanz sind. Schellnhuber geht es um die „Große Transformation“, die Abschaffung der Industriegesellschaft. Die Angst vor der globalen Klimakatastrophe, vor dem „Höllenfeuer“ ist ein Mittel. Wenn Schellnhuber auf den Eindruck zu erwecken versucht, er habe die „Klimamodell“, mit denen er das Chaos beherrschen könne, so platzt doch gelegentlich immer wieder die Wahrheit aus ihm heraus: „Ob wir Forscher, Politiker oder „Normalbürger“ sind: Wir scheitern beständig beim Versuch, Komplexität zu begreifen und zu beherrschen.“

Schellnhuber konzediert an anderer Stelle: „Da die Navier-Stokes-Gleichung noch viel hinterhältiger ist, wird es auch in absehbarer Zeit keine verlässliche 14-Tage-Wettervorhersage geben.“ Was die direkte Beeinflussung und Beherrschbarkeit von tropischen Wirbelstürmen angeht, „betreten wir endgültig das Terrain der Wissenschaftsfantasie“. Auf nur fünf Seiten widerlegt Schellnhuber seine Apokalypse. Nach diesem Bekenntnis in Bezug auf das menschliche Natur- und Wetterverständnis beginnt ein Feuerwerk der Irritation, Simplifikation, Suggestion und Manipulation. Der Autor mutiert zum „Erlöser“: „Unsere Zivilisation verbrennt das Buch des Lebens“ und „müllt sich um ihre Zukunft“.

Mit Kapitel 4 beginnt seine „Entdeckungsreise zum Klimawandel“. Er bekennt wieder, dass „die Problematik in ihrer vollen Komplexität hartnäckig dem menschlichen Verständnis“ trotze. Dabei hat er ganz geschickt das Wetter einfach unterschlagen, obgleich das Wetter unverzichtbar ist, um „Klima“ überhaupt erst definieren zu können. Auch die Klimarekonstruktionen beruhen ja ausschließlich auf der Analyse der Spuren, die das Wetter in der Natur hinterlassen hat. Trotz aller Ignoranz des Einflusses der Sonne auf alles irdische Geschehen überrascht der Nebensatz: „Die Variation der solaren Einstrahlung wirkt tatsächlich wie ein Taktgeber“. Das gilt für das Wetter, die Jahreszeiten, die Vegetation wie das „Klima“! Erstaunlich ist die Überschrift von Kapitel 5: „Klimapalaver“. In der Tat, alles was sich auf der internationalen politischen Bühne seit Rio 1992 abspielt, ist nichts anderes als Palaver, als ein Spiel mit Ängsten, als hohe Kunst der Verführung. Da wird die „dumme Masse“ plötzlich mit einer „Schwarmintelligenz“ versehen, weil sie als Herde besser auf politische Spiele reagiert. Des Jubels der Medien sicher haben sich auch in Paris etwa 50000 Experten gut 10 Tage eingeschlossen, um nach tiefen Blicken in Kristallkugeln eine „historische Weltrettung“ zu proklamieren. Dabei war das Wetter, dessen Wandel dem Klimawandel vorangeht noch nie gefährdet, am wenigsten durch das Spurengas CO2, das in der Luft einzig und allein als Nahrung für grüne Pflanzen dient und sonst keinerlei Funktion hat. Dies besagt auch der Spruch am Eingang zum Botanischen Garten in Berlin: „Hab Ehrfurcht vor der Pflanze, alles lebt durch sie!“

In geradezu hochnotpeinlicher Eitelkeit dient ein zentraler Teil des Buches der Selbstdarstellung, der Pflege des eigenen Ich, sei es als exzellenter Chaosphysiker, als „intellektuelle Waffe“, als PIK-Direktor, als Kanzlerin Berater und atheistischer Papstberater, Commander des British Empire, Propagandist des 2-Grad-Ziels und Erfinder der ominösen „Kipp-Punkte“. Er ist Apokalyptiker und Zeitgeistverstärker. Nur er besitze die einzigartige Weisheit, die „Selbstverbrennung“ des Planeten durch das „Giftgas“ CO2 zu erkennen und zu verhindern. Dabei weiß er sehr wohl, dass die „Pflanzen der Luft CO2 auf photosynthetische Weise“ entziehen und eine „starke Abhängigkeit der Kohlendioxidkonzentration vom Tag-Nacht-Zyklus“ existiert, diese daher mit dem täglichen wie jährlichen Temperaturzyklus nichts zu tun hat. Er weiß auch, dass „Kohlenstoff ein unverzichtbarer Bestandteil allen organischen Materials und damit „“Gottes Element“ ist.

Der Untertitel des Buches „Die fatale Dreiecksbeziehung zwischen Klima, Mensch und Kohlenstoff“ ist bewusst falsch, wenn er bekennt: „Die Photosynthese ist die wichtigste biochemische Reaktion unserer Welt“. Noch ein Zitat: „Das Schicksal von Klima und Leben wird im Dreieck Sonneneinstrahlung, Karbonat-Silikat-Zyklus und Photosynthese entschieden.“ Auch der Satz ist eine Falschaussage: „Der Blick zurück in die Klimageschichte der letzten Jahrhunderttausende zeigt, dass während der Evolution des modernen Menschen die globale Mitteltemperatur niemals höher gelegen hat als etwa 1,5 °C über dem Niveau zu Beginn der industriellen Revolution“. Alle Klimaoptima seit Beginn des Holozäns waren ausgeprägter als das Heutige. Im ersten Optimum vor etwa 10 000 Jahren erfolgte die Neolithische Revolution!

Wenn das Buch als nicht lesenswert, ja als gefährlich eingestuft wird, dann ob der kaum durchschaubaren Mixtur von Wahrheiten, Halbwahrheiten und klaren Unwahrheiten. Es ist für bestimmte politische Zwecke geschrieben und hat mit „Paris“ seinen Zweck erfüllt. Kein Staatsmann hat es wirklich gelesen, denn wer nichts weiß, weiß alles besser. Die Politik regiert mit dem Bauchgefühl, mit wohl dosierten Ängsten. Da kann kühler Sachverstand nur schaden.

*) Schellnhuber, Hans Joachim: Selbstverbrennung – Die fatale Dreiecksbeziehung zwischen Klima, Mensch und Kohlenstoff, Bertelsmann Verlag, München 2015, S. 778, ISBN 978-3-570-10262-2, 29,99 Euro

www.conservo.wordpress.com

20.12.2015

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Medien, Politik, Umwelt abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Hellseher, Hexenmeister, Klimaflüsterer!

  1. hansberndulrich schreibt:

    Klimakatastrophenpropheten hatten schon immer ein dankbares Publikum. Vor mir liegt eine über dreißig Jahre alte Geo-Zeitschrift (April 1984). Ich zitiere: „Die jetzige Erwärmung wird sich, darauf haben sich die meisten Experten geeinigt – dramatisch verstärken. Das könnte in etwa dreißig bis vierzig Jahren der Fall sein.“ Inzwischen sind 31 Jahre vergangen. Der prophezeite dramatische Anstieg der Weltmeere sowie die Ausbreitung der Wüste in die norddeutsche Tiefebene lässt noch immer auf sich warten.

    Liken

  2. wreinerschoene schreibt:

    Schon vor 50 Jahren wurde in der Schule gelehrt, wir leben in einer Warmphase der Erde. Und es wird noch wärmer bis zu einem Punkt wo die Umkehr erfolgt. Das hat es schon einmal vor Millionen von Jahren ereignet und wird irgendwann sich wieder ereignen. Es hat nichts mit dem leugnen der Erderwärmung zu tun, sondern mit dem leugnen das es Menschen gemacht sein soll. CO² der Klimakiller, CO² ist aber auch das was Pflanzen brauchen. Sollte der Anstieg von CO² so enorm sein, so sollten die Bäume und Pflanzen, bei solch guten Wachstumsbedingungen, innerhalb von ein paar Monaten enorm wachsen. Ist aber nicht so, die Bäume brauchen immer noch Jahre, bei manchen Sorten Jahrzehnte. Die einheimischen Bäume werden durch neue, eingeführte Arten, allerdings in den Hintergrund gestellt. Klima wird außerdem von der Sonne beeinflußt, nicht vom Menschen. Auch sollte man daran denken, das Rußland, Deutschland im Prinzip alle Staaten, daran arbeiten das Wetter und somit vielleicht auch das Klima, beeinflussen wollen, mit dem Prinzip der Wolkenimpfung. Ist das normal?? Kann das schädlich sein?

    Liken

  3. hanskolpak schreibt:

    Täglich schreibe ich einen Pressetext über Garagen. Da ich freie Themenwahl habe, stelle ich allerlei Gedankenverbindungen her. Ich fühle mich frei und zitiere werbefreie Auszüge:

    19.12.2015
    Abgase aus Verbrennungsmotoren
    Das, was über die Auspuffanlage einen Benzinmotor verlässt, unterscheidet sich wesentlich von der Atemluft, die Menschen zum Leben brauchen. Die Atemluft besteht hauptsächlich aus 78 Prozent Stickstoff, 21 Prozent Sauerstoff und 0,04 Prozent Kohlenstoffdioxid. Die ausgeatmete Luft enthält ebenfalls 78 Prozent Stickstoff, nur noch 16 Prozent Sauerstoff und an Kohlenstoffdioxid das Hundertfache, nämlich 4 Prozent. 87,6 Prozent der Abgase eines Benzinmotores ohne Katalysator sind Kohlenstoffdioxid und 10,3 Prozent Kohlenmonoxid. Stickstoff und Sauerstoff fehlen.

    Ein Mensch kann also mit diesem Gemisch nichts anfangen, außer zu ersticken und sich zu vergiften. Nur Pflanzen brauchen Kohlendioxid und Wasser, um mit der Hilfe von Sonnenlicht grob vereinfacht dargestellt Sauerstoff und Zucker zu erzeugen. Je weniger Kohlendioxid auf der Erde vorhanden ist, desto weniger Sauerstoff können Pflanzen erzeugen. Deswegen wachsen sie an Autostraßen so gut. Nur im Umfeld von Kohlefabriken entwickeln sich Pflanzen noch größer, stärker und reichhaltiger. Doch wer fährt schon sein Auto in ein Gewächshaus, um die Pflanzen zu düngen?

    9.11.2015
    „Wer soll das bezahlen? Wer hat so viel Geld?“ wird in einem Schlager aus 1949 gefragt. Eine zu dichte Bebauung schafft in Ballungsräumen Probleme, die nur auf Kosten der Bewohner ausgeräumt werden können. Steuern werden erhöht, Gemeindegrundstücke werden teuerer verkauft und schließlich werden Autos verbannt, um angeblich mehr Lebensqualität für die zu dicht bebauten Gebiete zu schaffen. Dabei entsteht Verkehrslärm durch Pendler auf Hauptstraßen und zu dichte Bebauung mit Geschäften, die Landbewohner immer wieder in die Städte locken. Streusiedlungen sind in Deutschland nur dort erlaubt, wo sie historisch gewachsen schon seit Jahrhunderten vorhanden sind. Kurzsichtige Gemeindepolitik ist gerne um Haufendörfer und um geschlossene Baugebiete bemüht, um angeblich die Umwelt zu schützen und Kosten für Versorgung und Entsorgung zu reduzieren. Doch eine Biokläranlage auf dem Grundstück ist preiswerter als ein Klärwerk für alle, das Zuleitungen und Pumpstationen erfordert. Wenn das Kind nach Jahrzehnten endlich im Brunnen liegt, erfolgt der Rückbau „unmenschlicher“ Städte ebenfalls auf Kosten der Bewohner. Die einzige wirksame Entscheidung gegen den Stumpfsinn der Lobbyisten ist das Arbeiten und Wohnen auf dem Land. Je mehr Läden und Unternehmen in den Ballungsräumen an den hohen Mieten scheitern, desto besser. Das beschleunigt den Rückbau von den menschenverachtenden Folgen des verfehlten Städtebaus.

    3.10.2015
    Autofahrer schmunzeln beim verzweifelten Versuch der USA, manipuliertes Denken zu vertuschen aber manipulierte Abgase anzuprangern. Dabei handelt es sich nur um eine propagandistische Schmutzkampagne gegen einen der wenigen deutschen Konzerne, deren Aktien noch in deutscher oder österreichischer Hand sind. Die meisten deutschen Aktienkonzerne sind bereits fremdbestimmt und bestens im Sinne fremder Interessen manipuliert. Technisch unsinnig und gesundheitlich gefährlich sind viele Maßnahmen, die wegen vermeintlichen Umweltschutzes eingeführt worden sind.

    Sachargumente entbehrlich
    „Die betrügerische Software soll aus allen betroffenen VW-Fahrzeugen entfernt werden. Falls nun jemand glaubt, ihm seien dadurch Nachteile entstanden, dann kann ich den Fahrer beruhigen. Die Software verfügt über eine Abfrage, die es ihr erlaubt, die Bedingungen eines Prüfstands zu erkennen. Für diesen speziellen Fall wurden die Motor-Kennlinien verändert, um auf dem Prüfstand bessere Abgaswerte zu erzielen. Im Alltagsbetrieb wurden diese Unterprogramme nicht aktiviert, d.h., kein einziges der 11 Millionen betroffenen Fahrzeuge war jemals mit diesen besonderen Einstellungen auf der Straße unterwegs. VW ist übrigens eines der wenigen DAX-Unternehmen, in dem Deutsche (und Österreicher) die Aktienmehrheit besitzen. Die meisten anderen Firmen sind deutsche Namen mit amerikanischen Eignern. Auch BMW ist mehrheitlich in deutscher Hand. Kein Wunder, dass gerade diese beiden Marken ‚erwischt‘ worden sind.“[1]

    Darüber hinaus dienen sie als Gängelband für Unternehmen, die weniger vermögend sind, um sich juristisch und durch Lobbyarbeit gegen diese Art der Wirtschaftskriegführung zu wehren. Derzeit stellen Ideologien sowohl die Naturwissenschaften wie auch die Ingenieurkunst auf den Kopf. Alles ist „illegal“, was der Marktmacht der USA zuwiderläuft. Ein erfolgreicher Kampf gegen diese Hydra wird missverstanden, während das erfolgreiche sich Anbiedern an diesen Unsinn gefeiert wird.

    Erfolgreiche Unternehmensführung
    „Die Deutsche Bank stand also mit mindestens weiteren sechs Milliarden Euro in der Kreide, die aber nicht ‚verbrannt‘ wurden, sondern zu Recht in die Kassen von Porsche flossen. Das Geld ging an das Unternehmen eines modernen Siegfried, an ein deutsches Unternehmen, das deutschen Menschen noch Arbeit und Brot bietet, und nicht dem Beispiel anderer Manager folgt und in China produzieren lässt und dadurch die eigenen Menschen in Not stürzt.

    Heiße Luft
    Dass die Software erkennt, ob sich nur zwei Räder drehen oder vier, ist doch völlig normal. Wenn sich nur zwei Räder drehen, ist der Abgasausstoß geringer, als wenn sich vier Räder drehen. Dass die offiziellen Werksangaben die Abgaswerte von nur zwei sich drehenden Rädern als offizielle Emissions-Werte repräsentieren, kann schon sein, ist aber normal, so wie beim Kraftstoffverbrauch auch nur Daten unter Optimalbedingungen angegeben werden.“

    Übrigens sind diese Art Messungen die Norm, die jetzt als Betrug beschrien werden. [2] „Die EU-Vorschriften verlangen nur eine genormte Messfahrt auf dem Prüfstand und keinerlei Belege, dass die Abgaswerte auf der Straße eingehalten werden.“ schreibt „Der Spiegel“ in der Ausgabe 40/2015 auf Seite 13.

    „Allerdings soll der Konzern gezielt ruiniert werden, mit Strafen, die eher an den Versailler Vertrag als an Gerechtigkeit erinnern. Dabei ist der entstandene Schaden durch die manipulierten Abgaswerte weit mehr eingebildet als eingetreten. Da die manipulierte Software der US-Regierung seit über einem Jahr bekannt war, ist die USA nach allem, was Recht und Gerechtigkeit vorschreiben, eindeutig der Mittäterschaft schuldig.“ [3]

    +++++
    Ob wir jemals ohne diese Lügner und Betrüger auskommen, welche über ihre zerbröselnde Leitwährung die Menschheit dominieren wollen? Ich bin guter Hoffnung, dass sich bereits in 2016 vieles zum Besseren wendet:
    http://www.dzig.de/Perspektiven-fuer-Deutschland

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

    Liken

Kommentare sind geschlossen.