Feuer und verfolgte Christen – „Der tägliche Wahn“, Ausgabe 25.12.15

(www.conservo.wordpress.com)

Geschrieben von: Marilla Slominski

Der tschechische Ministerpräsident Bohuslav Sobotka bekräftigte die Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrer Entscheidung, zunächst unbegrenzt Bürgerkriegsflüchtlinge vor allem aus Syrien aufzunehmen. „Deutschland hat ein Signal ausgesandt, das in weiten Teilen des Nahen Ostens und Nordafrikas zu hören und zu sehen war“, sagte er. Dies habe „zur illegalen Migration in Richtung Europa gereizt, das lässt sich leider nicht leugnen“. Entschieden wandte sich Sobotka gegen die Drohung des österreichischen Bundeskanzlers Werner Faymann, EU-Mittel zu kürzen. „So eine Argumentation spaltet Europa nur weiter“, sagte er. (http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/25/kein-entrinnen-sparer-sind-wehrlos-gefangen-im-globalen-finanz-system/)

Wertheim

Bei ei­ner Massenschlägerei in einer Asylunterkunft in Wertheim (Main-Tauber-Kreis) sind am Dienstag sechs Flüchtlinge verletzt worden, zwei da­von schwer. Die Polizei nahm den »Hauptauslöser der Tumultlage«, einen 28-jährigen Bewohner, in Gewahrsam. Der Leiter der Erstaufnahmeeinrichtung will schnell Konsequenzen folgen lassen.

Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes meldeten der Polizei gegen 22 Uhr eine Schlägerei, an der 20 bis 30 Flüchtlinge beteiligt seien. Als die Beamten eintrafen, hatten sich rund 200 Bewohner der Unterkunft vor dem Gebäude versammelt. Nicht näher beschriebene »Möbelteile und andere Gegenstände« wurden durch ein Fenster nach draußen geworfen. Die laut Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft »aufgebrachten Personen im Außenbereich« warfen die Gegenstände zurück in Richtung Fenster. Insgesamt waren bei dem Großeinsatz rund 50 Polizisten aus Baden-Württemberg und Bayern vor Ort.

»Unter den Beteiligten herrschte eine stark gereizte Stimmung, einzelne Personen hatten sich mit Stöcken und anderen Gegenständen regelrecht ›bewaffnet‹«, heißt es in dem Bericht. Es kam zu körperlichen Auseinandersetzungen, wie sich diese genau abspielten, muss offenbar erst noch ermittelt werden… (http://www.main-echo.de/regional/kreis-main-tauber/art4003,3928760)

Gifhorn

Sieben Mitgliedern der elfköpfigen Autoknacker-Bande, die die Polizei in der Nacht zum Montag auf dem Gelände der Jahreswagen-Verkaufshilfe im Heidland festgenommen hat (AZ berichtete), droht Untersuchungshaft…

Die Polizei habe inzwischen auch die Identitäten der Autoknacker geklärt. „Die Männer stammen aus dem Kosovo, aus Albanien, Montenegro und auch aus Serbien“, berichtet Reuter. (http://www.waz-online.de/Gifhorn/Gifhorn-Stadt/Sieben-Autoknackern-droht-U-Haft)

Pfaffenhofen

Es sind diskussionswürdige Töne, die im Weihnachts-Pfarrbrief der katholischen Gemeinde von Baar-Ebenhausen angeschlagen werden – und die durchaus für Zündstoff sorgen können. Pfarrer Martin Bestele (43), der für den Inhalt verantwortlich zeichnet, zitiert Aussagen von Bischof Damian, dem Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland. Der warnt vor nicht weniger als einer möglichen Christenverfolgung in Deutschland, vor einer Dominanz des Islam – und davor, dass „wenn wir so weitermachen, eines Tages eine Minderheit in unserem eigenen Land sind“… (http://pfaffenhofen-today.de/lesen–katholischer-pfarrbrief-warnt-vor-dem-islama[22769].html)

Neu-Ulm

Eine 26-jährige Frau aus dem Landkreis Neu-Ulm ist nach Angaben des Polizeipräsidiums Schwaben/Süd-West am Samstagabend in einer Asylbewerberunterkunft in Neu-Ulm vergewaltigt worden.

Die Frau war demnach gemeinsam mit einer Freundin Gast auf einer privaten Geburtstagsfeier, bei der größere Mengen an Alkohol konsumiert wurden. Zu späterer Stunde legte sich die 26-Jährige – ihre Freundin hatte die Party bereits verlassen – in einem der Zimmer in der Unterkunft Schlafen und wachte auf, als ein ihr bekannter 23-jähriger Bewohner laut Polizeibericht „sexuelle Handlungen an ihr durchführte“. Genaueres wollte ein Sprecher des Präsidiums aus ermittlungstaktischen sowie persönlichkeitsrechtlichen Gründen dazu nicht sagen. (http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Schlafende-Frau-nach-Party-vergewaltigt-id36415342.html)

Sudan

Zum Weihnachtsfest macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die zunehmende Ausgrenzung und Verfolgung von Christen im Sudan aufmerksam. „Sudans Christen haben während der Jahrzehnte des Bürgerkriegs viel Leid erlebt. Doch dieses Weihnachtsfest ist von Angst und Schrecken geprägt. Denn die sudanesische Regierung betreibt eine rigorose Politik der Islamisierung, besonders seit der Loslösung des überwiegend christlichen Südsudans im Juli 2011. Christen werden massiv an ihrer Glaubensausübung gehindert“, berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. Erst Freitag vergangener Woche wurden wieder zwei Pastoren verhaftet. Im Oktober 2015 waren auf Anordnung der Behörden drei Kirchen zerstört worden… (https://www.gfbv.de/de/news/neue-kirchenzerstoerungen-und-verfolgungen-im-sudan-7833/)

Schweiz

Im luzernischen Nebikon ist in einer Asylunterkunft am Donnerstagmorgen ein Brand ausgebrochen. 56 Asylbewerber wurden evakuiert. Die Polizei geht davon aus, dass das Feuer in einer Küche absichtlich gelegt wurde… (http://www.nzz.ch/panorama/ungluecksfaelle-und-verbrechen/asylunterkunft-in-nebikon-nach-brand-evakuiert-1.18668318)

Schweden

Schweden soll nach Meinung der Mehrheit der Bevölkerung weniger Flüchtlinge aufnehmen. 55 Prozent wünschen sich, dass das Land die Aufnahme von Asylbewerbern einschränkt… (http://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Chronik/Mehrheit-der-Schweden-fuer-weniger-Fluechtlinge-im-Land)

www.conservo.wordpress.com

26.12.2015

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Feuer und verfolgte Christen – „Der tägliche Wahn“, Ausgabe 25.12.15

  1. wreinerschoene schreibt:

    „16 Prozent stimmten in einer Befragung des Ipsos-Instituts für den Hamburger Zukunftsforscher Horst Opaschowski der Aussage zu: „Die Flüchtlingswelle wird uns mehr wirtschaftliche Chancen als Probleme bringen“.“ oder “ „Deutschland wird durch die Aufnahme der vielen Flüchtlinge an Ansehen in der Welt gewinnen“ – diesen Satz befürworteten in der Befragung nur 20 Prozent.“ Sieht sehr gut aus, klingt auch viel besser, als ca. 80% der Deutschen sehen keinen Sinn das Deutschland so vielen Flüchtlingen ein Zuhause geben, oder 84% der Deutschen sehen keine wirtschaftlichen Chancen durch Flüchtlinge. Ja zwischen den Zeilen sieht die Welt realistischer aus.
    http://www.focus.de/politik/deutschland/gesellschaft-umfrage-deutsche-sehen-fluechtlingszustrom-mit-skepsis_id_5175606.html

    Mit anderen Worten, 80 % der Deutschen sind nicht der Meinung die uns die Regierung vorschreibt. Wir müssen wirklich aufpassen, das keiner mit einem brennenden Streichholz durch die Gegend läuft, wir leben auf einem Pulverfaß.

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