Zum Streit in der AfD – Wunsch und Wirklichkeit

Von Peter Helmes, www.conservo.wordpress.com

Appelle ersetzen keine offene Diskussion

„…Es liegt ausschließlich an uns, den Mitgliedern der AfD, ob wir uns auf dieses Spiel einlassen. Streitigkeiten sind ausschließlich intern zu klären, Personalangelegenheiten werden nicht vor der Presse kommentiert!…“ (AfD Ulm)AFD

Was die AfD Ulm da schreibt, ist gewiß „lieb“ gemeint, geht aber an der politischen Wirklichkeit jeder Partei, nicht nur der AfD, vorbei. Dies gilt vor allem für junge Parteien, die sich noch in einem Findungsprozeß befinden. Erinnert sei an das nie beendete Streitverhältnis Gysi ./. Lafontaine-Wagenknecht auf der Linken. Warum sollte das auf der Rechten anders sein?

Parteien müssen streiten, schon um den erforderlichen, ständigen Erneuerungsprozeß in Gang zu halten. Wie ermüdend es für eine Partei ist, nicht (ausreichend) zu streiten, kann man derzeit genüßlich(?) an CDU und SPD studieren. In beiden Parteien herrscht gähnende Langeweile. Probleme werden entweder unter den Teppich gekehrt oder bleiben unausgesprochen. Wer sie anspricht (Willsch, Bosbach), gilt im mildesten Falle als „Abweichler“, im strengsten Falle als Vaterlandsverräter. Eine alle(s) beherrschende Führungsfigur unterdrückt jede Diskussion. Im Kessel kocht es, und irgendwann fliegt der Deckel hoch.

Es ist eine Illusion zu glauben, man könne „Streitigkeiten ausschließlich intern“ klären (AfD Ulm). Politischer Streit wird immer öffentlich (gemacht). Ihn zu unterdrücken, schadet der Partei. Und zu glauben, man könne Streitigkeiten hinter den Kulissen austragen, also der Presse verheimlichen (AfD Ulm), ist, milde ausgedrückt, eine Illusion. Das ist die eine Lehre aus der Geschichte, die die AfD noch lernen muß.

Eine zweite Lehre hat sie allerdings überhaupt noch nicht verinnerlicht: Wenn man sich „breit aufstellen“, also keine Ein-Punkt-Partei sein will, werden sich Flügel bilden und entsprechend Flügelmänner (und –frauen) hervortreten. Warum soll das nicht auch für Höcke gelten. Im übrigen sei ketzerisch angemerkt, daß sich bei der AfD niemand im Klaren darüber zu sein scheint, ob es eine Mitte und einen rechten oder linken Flügel gibt. Da fehlt auf allen Seiten noch Profil.

Eine ganz besondere Lehre fehlt der AfD total (übrigens bei allen Parteien mehr oder minder stark ausgeprägt auch): die innerparteiliche Solidarität. Das ist wohl das, was die AfD Ulm mit ihrem Papier meinte. Dies funktioniert aber nur, wenn eine innerparteiliche Toleranz vorhanden ist. Wenn bei jeder vermeintlich untragbaren Meinung der Laden wie ein Hühnerhaufen gackert und der ganze Boden vibriert, scheint es mit der innerparteilichen Reife noch nicht weit her zu sein. Soweit, unterschiedliche Meinungen zu ertragen, also zu tolerieren, ist es in der AfD noch lange nicht.

Ich als Rechter in meiner Partei muß es aushalten, daß auch ganz andere Meinungen geäußert oder umgesetzt werden, erwarte aber auch Gleiches von der Gegenseite. (Meine seelischen „blauen Flecken“ zeugen allerdings von anderem.) Der „casus cnactus“ tritt erst dann ein, wenn Grundpositionen außer Kraft gesetzt und die Grundideen der Partei verraten werden. Ist das bei Höcke der Fall? Wer stellt dies fest? Wurde darüber diskutiert? Oder – was leider die Regel innerparteilicher Auseinandersetzungen (nicht nur der AfD) ist – wird der vermeintliche „Delinquent“ niedergemacht, im Stich gelassen?

An einer solchen (Soll-)Bruchstelle ist die Führungskraft des/der Vorsitzenden gefordert. Sie muß zuvörderst „den Mann decken“. Kann oder will sie das nicht, ist entweder der/die Vorsitzende fehl am Platze oder der/die kritisierte Person. Eine solche Führungsentscheidung setzt aber einen Dialog voraus. Erst wenn dieser nichts fruchtet, darf ein Urteil gefällt werden.

Höcke vertritt offensichtlich nicht nur seine eigene Meinung, sondern die weiter Kreise in der AfD. Natürlich ist das „rechts“ (was ist schlimm daran?). Aber reicht es, Höcke deswegen auszugrenzen, wie (vermutlich) Petry das möchte? Vorsicht, erst auf die Partei hören; denn das will die Partei nicht, und an der Basis der AfD gibt es viele kleine Höcker, Gauländer, Petrys usw .

Und noch eines hinter die Ohren der AfD-Gewaltigen: Sie werden machen können, was sie wollen, sie sind stigmatisiert. Die Political Correctness, die (ab-)geneigten Medien und nicht zuletzt die politische Konkurrenz werden die AfD immer als „rechts“ (in geringschätzendem Ton) bezeichnen, da können sie Führungspersönlichkeiten austauschen, wie sie wollen. Es ist also müßig, ja feige, der „öffentlichen Meinung“ nachzurennen. Standhaftigkeit hat auf Dauer größeren Erfolg.

All das ist im derzeitigen Zustand der AfD noch nicht ausgeprägt. Dessen sollte sich ihre Führung bewußt sein und – ohne Zweifel aufkommen zu lassen – politische Führung demonstrieren. Ich sehe sie (noch) nicht.

So gesehen, ist das Papier der AfD Ulm allenfalls klimatisch hilfreich – wenn es denn nicht den Gang alles Irdischen geht und als Appell verhallt:

„Die einzige Sollbruchstelle“

Stellungnahme des Vorstands des KV Ulm/Alb-Donau vom 27.12.2015 zu den jüngsten Meinungsverschiedenheiten in der AfD

Liebe Parteifreunde,

die letzten Tage vor Weihnachten waren in der Presse wieder angefüllt mit meist negativen Berichten zur AfD, ausgelöst durch einen Vortrag des thüringischen Landesvorsitzenden Björn Höcke. Die Vorgänge selbst sind zur Genüge bekannt und müssen nicht weiter kommentiert werden. In den parteiinternen Diskussionen, die vor allem über die Sozialen Medien geführt wurden, war aus vielen Kommentaren eine aus unserer Sicht bemerkenswerte Fehleinschätzung der aktuellen Lage der AfD erkennbar. Wir möchten deshalb unseren Standpunkt hierzu darstellen.

Die AfD hat seit ihrer Gründung eine in jeder Hinsicht erstaunliche Entwicklung hinter sich gebracht. Bis zum Essener Parteitag galt die AfD nicht ohne Grund als Partei der Euro-Rebellen, einer gutsituierten Klientel, bei denen viele Führungspersonen in erster Linie die Rettung der (eigenen) Ersparnisse im Auge hatten und ansonsten sichtlich bemüht waren, baldmöglichst als Koalitionspartner in den Berliner Reichstag einzuziehen. In Essen ist diese Strategie gescheitert, der Wandel zu einer konservativ-freiheitlichen Partei, wie es sie in allen europäischen Ländern bereits gab, wurde vollzogen.

Warum blieb in der Folge der von vielen Beobachtern prognostizierte Niedergang bisher aus? Der Grund lag und liegt nach wie vor in der Mitgliederstruktur, die aus allen gesellschaftlichen Schichten unseres Volkes besorgte Bürger vereint, die aus Sorge um unser Land politisch aktiv geworden sind. „Einheit in der Vielheit“ möchte man dies nennen, wenn man auf die mittlerweile entstandenen Gruppierungen in und um die Partei sieht. Die AfD umschließt vordergründig so unterschiedliche Gruppierungen wie die Mittelstands-vereinigung, Patrioten (Patriotische Plattform), praktizierende Christen (ChrAfD) und selbst noch eine BIG für Homosexuelle. Der Akademikeranteil ist erstaunlich hoch. Dazu noch eine Parteijugend (JA), für die man sich eigentlich nur beglückwünschen kann, und eine vor Selbstbewusstsein strotzende Mitgliederbasis.

Neuerdings, man spürt dies bei allen Wahlkampfaktionen, stoßen auch die vom ersten Bundesvorstand so missgünstig beurteilten „kleinen Leute“ zu uns. Gerade diese Bürger, die oft am härtesten von der politischen Situation in unserem Lande betroffen sind, bringen eine neue Dynamik in die Partei.

Dies alles führt dazu, dass die AfD für das politische Establishment nicht nur zu einer Herausforderung, sondern zu einer echten Bedrohung geworden ist. In vielen Ansätzen ist zu erkennen, dass die AfD das Spiel der Altparteien um Denkverbote und political correctness nicht mehr lange mitspielen wird. Man mag zu der Aktion von Björn Höcke in der Talkshow

von Günther Jauch stehen, wie man will – die politische Konkurrenz hat das Signal in diese Richtung sehr wohl verstanden. Hinzu kommt, dass selbst ein ungünstiges Presseecho nicht mehr für eine Stigmatisierung der AfD taugt. Auch der „Bild“-Leser hat mittlerweile gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen – wenn er denn die Zeitung nicht gleich im Regal liegen lässt, wie die dramatisch einbrechenden Verkaufszahlen der großen Printmedien beweisen.

„Tabubrüche“, wie diese von Björn Höcke, mögen zu einem Aufschrei der Medien führen, schaden werden sie der AfD in der Regel nicht. Nach wie vor zeigen die Umfragewerte die Tendenz nach oben, und es gibt keine Anzeichen, dass sich dies nachhaltig ändern wird. Insofern sind die Ratschläge mancher Parteifreunde, man möge doch das ungünstige Presseecho in Erwägung ziehen, nicht zielführend. Vieles deutet darauf hin, dass die AfD nicht trotz, sondern wegen ihrer klaren Sprache und ihrer konsequenten Verteidigung der Meinungsfreiheit gewählt wird.

Für die Parteistrategen der Gegenseite und die uns nicht gewogenen Medien bleibt letztlich nur ein Weg, der AfD zu schaden, nämlich die Selbstneutralisierung durch interne Streitigkeiten. Nicht unsere politischen Inhalte wirken auf die Wähler abschreckend (ganz im Gegenteil!), sondern der Eindruck einer in sich zerstrittenen Partei mit einem Führungspersonal, das den eigenen Kollegen nicht über den Weg traut. Genau dieses ist die weiche Stelle, auf die unsere politischen Gegner konsequent einwirken. Nur über diese „Sollbruchstelle“ haben sie eine Chance, die AfD zur Strecke zu bringen. Dass dies nicht ganz erfolglos ist, haben die letzten Tage gezeigt. Der „Erfolg“ dieser Kampagne wird die politischen Gegner und die Medien weiter anstacheln, genau an dieser Stelle weiterzubohren. Welcher Anlass sich dazu bietet, ist gleichgültig. Wer hätte sich, außer einem kleinen Kreis von Zuhörern, für diesen Vortrag von Björn Höcke in Schnellroda interessiert? Kaum jemand hätte sich daran erinnert, wäre er nicht systematisch aufgegriffen und als Mittel zur Unruhestiftung innerhalb der AfD verwendet worden. Fällt dieser Taktik eine Führungspersönlichkeit zum Opfer, wird nach nur kurzer Ruhe der nächste exponierte Kopf ins Visier genommen. So lange, bis die AfD sturmreif geschossen ist und dann als „zahnloser Tiger“ endgültig entsorgt werden kann. Es liegt ausschließlich an uns, den Mitgliedern der AfD, ob wir uns auf dieses Spiel einlassen.

Streitigkeiten sind ausschließlich intern zu klären, Personalangelegenheiten werden nicht vor der Presse kommentiert!

Dies muss zukünftig die Richtschnur sein, für Kreis- und Landesvorstände ebenso wie für den Bundesvorstand. „Führungsqualität“ heißt nicht, energisch vor Pressemikrofonen aufzutreten, sondern unterschiedlichste Persönlichkeiten und Strömungen im Sinne des gemeinsamen Zieles zum gemeinsamen Handeln zu führen! Wer hierzu nicht willens oder in der Lage ist, sollte nicht für ein hervorgehobenes Parteiamt kandidieren.

Allen Spaltungsversuchen, von innen und von außen, erteilen wir eine klare Absage! Die AfD wird nur Erfolg haben, wenn sie einig ist!

Mit alternativen Grüßen

Vorstand des Kreisverbands Ulm/Alb-Donau der AfD

Eugen Ciresa, Sprecher, Mitglied im Bundeskonvent, Mitglied LFA 8, Mitglied Mittelstandsvereinigung

Hardi Schumny, Stv. Sprecher, Mitglied LFA 4 und 11, Sprecher BFA 8 und Mitglied BPK,

Mitglied des Bundesvorstands der ChrAfD

Stefan Widmann, Beisitzer. Ralf Wetzel, Schatzmeister. (Einstimmiger Vorstandsbeschluss)“

Siehe auch: Die Häme des Wolfgang Schäuble – Polemik gegen AfD, von Thomas Böhm:

https://conservo.wordpress.com/2015/12/27/dumpfbacken-und-geistige-brandstifter/ sowie https://conservo.wordpress.com/2015/12/28/die-welt-eroeffnet-den-wahlkampf-gegen-die-afd/

http://www.conservo.wordpress.com

28.12.2015

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Zum Streit in der AfD – Wunsch und Wirklichkeit

  1. karlschippendraht schreibt:

    …….Es ist also müßig, ja feige, der „öffentlichen Meinung“ nachzurennen. Standhaftigkeit hat auf Dauer größeren Erfolg…..

    Diesen Satz unterschreibe ich , zumal es sich hier nichtmal um die öffentliche Meinung handelt sondern lediglich um die “ veröffentlichte “ Meinung.
    Was nützt es , einigen wenigen Weicheiern nachzugeben wenn man damit gleichzeitig viele entschlossene Unterstützer verliert ? Darüber sollten Sie nachdenken , Frau Petry. Was Höcke gesagt hat , entspricht nun mal der natürlichen Realität. Und eine zweite Kathrin Oertel braucht unser Land nicht !

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