Steinmeiers „Brandstifter“ und der Weg in die Diktatur

Von Peter Helmes

Ein kritischer Zeitgenosse hat in einem Leserbrief an den „Südkurier“ u. a. die Frage gestellt, ob die Antifa hinter Bränden in Flüchtlingsheimen stecken könnte, um so die stets verdächtigte „rechte Szene“ in Verruf zu bringen.Antifa

Leser H. F. S. schrieb an Südkurier Chefredakteur stefan.lutz@suedkurier.de, CC: Südkurier-Politik Dieter.Loeffler@suedkurier.de:

Rechte Gewalt „Die Brandstifter“ – Ihr Artikel im Südkurier v. 28.12.15/Seite 1, 28.12.2015

„An die Politik-Redaktion

Sie scheinen immer noch nicht zu realisieren, woher die Probleme Deutschlands kommen. Der nachfolgende Artikel von Pro Deutschland möge als Unterrichtsstoff dienlich sein.

Haben Sie sich jemals die Frage gestellt, ob nicht Chaoten wie ANTIFA die Brände legen, um sogenannte Rechtsparteien in Probleme zu bringen, indem ANTIFA darauf vertrauen kann, dass die Mainstream-Medien diese kriminellen Akte „der Rechten Szene“ in die Schuhe schieben? Was diese Chaoten bei diversen Demos aufgespielt haben, lässt diese Frage wohl mehr als berechtigt erscheinen! (über welche Ihre Zeitung penetrant nicht informiert)

Es wird sich zeigen, zu welchen ´Skandalen der Rechten Szene` Medien Ihrer Art wieder die Hand reichen werden, wenn es um die letzten Umfrage-Ergebnisse Anfang März zur Landtagswahl geht, um die Chancen „der Rechten“ zu minimieren.

Auf jeden Fall steckt wesentlich mehr Logik im folgenden Dossier als in Ihrem „Brandstifter“-Kommentar, meint H. S.“

Hier das angesprochene Dossier „Unser Rechtsstaat ist in Gefahr“

(From: Bürgerbewegung pro Deutschland, sent: Monday, December 28, 2015 11:24 AM)

Unser Rechtsstaat ist in Gefahr. Die Bedrohung kommt nicht nur von den politischen Rändern, sondern auch von oben. Die herrschende politische Klasse hat die Demokratie außer Kraft gesetzt, und die Massenmedien kritisieren sie deshalb nicht, sondern jubeln ihr zu. Ein aktuelles Beispiel dafür sind Äußerungen des Vizekanzlers Frank-Walter Steinmeier über politische Parteien, die der ungebremsten Massenzuwanderung von Ausländern nach Deutschland kritisch gegenüberstehen.

Zu diesen Parteien gehört die Bürgerbewegung pro Deutschland. Wir dürfen uns also direkt angesprochen fühlen – und Herrn Steinmeier die passende Antwort geben.

Der SPD-Spitzenpolitiker Steinmeier will die Zuwanderungspolitik tabuisieren und Zuwanderungskritik als geistige Brandstiftung in den Bann tun. Wie gefährlich es sei, „mit dem Flüchtlingsthema auf Stimmenfang zu gehen, das zeigt der starke Anstieg rechter Gewalt in Deutschland“, äußerte er in einem Pressegespräch. Damit dürfte er vielen Politikern der schwarz-roten Regierungskoalition aus der Seele sprechen.

Die Masche verfängt. Die „Lügenpresse“ stärkt Steinmeier den Rücken. Überall Schulterklopfen für den Bundesaußenminister.

Die Regierenden sind die Brandstifter

Sind also „wir“, die Zuwanderungskritiker, schuld, wenn in Deutschland Asylbewerberheime brennen?

Klipp und klar: Nein. Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Die politische und moralische Verantwortung für brennende Asylbewerberheime liegt bei Merkel, Steinmeier und Co.

Denn sie müssten wissen, was sie tun. Helmut Schmidt, Steinmeiers kürzlich verstorbener SPD-Parteifreund und Alt-Bundeskanzler, hatte bereits 1981 prognostiziert: „Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag!“

Seither kamen Millionen weitere Ausländer in unser Land. Und jetzt gibt es Mord und Totschlag. Wen wundert das? Steinmeier kannte Schmidts Einschätzung. Ihn hätte es also nicht wundern dürfen, falls er den Übervater seiner Partei erst genommen hätte. Trotzdem sagt Steinmeier nach wie vor „Ja“ zu offenen Grenzen. Nimmt er also „Mord und Totschlag“ billigend in Kauf?

Wir, die Bürgerbewegung pro Deutschland, vertreten im Zusammenhang mit der Zuwanderungspolitik keine anderen Auffassungen als diejenigen des früheren SPD-Bundeskanzlers Helmut Schmidt. Und der hat bereits 2004 festgestellt, daß schon die Anwerbung von Gastarbeitern in den 60er Jahren und alles, was dem folgte, ein Fehler war.

Was jetzt politisch zu tun ist, läßt sich ebenfalls in einem Zitat von Helmut Schmidt ausdrücken. Es stammt vom 11.06.2005 und wurde erstmals im „Focus“ veröffentlicht:

Mit Helmut Schmidt gegen Steinmeier

„Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden. Als Mittel gegen die Überalterung kommt Zuwanderung nicht in Frage. Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht. Es schafft nur ein zusätzliches dickes Problem.“

Damit ist alles Erforderliche gesagt. Wir, die Bürgerbewegung pro Deutschland, fügen dem nichts Eigenes hinzu, wir lassen aber auch nichts weg von dem, was Helmut Schmidt geäußert hat. Wir streben an, Schmidts Zuwanderungspolitik, die in den Zeiten seiner Kanzlerschaft zur Abwanderung von Ausländer geführt hat (Stichwort „Minus-Zuwanderung“), im 21. Jahrhundert neu auf die politische Tagesordnung zu setzen.

Dieses Ziel verfolgen wir nicht nur im Interesse der Deutschen, sondern auch im Interesse jener Ausländer, um die es bei dieser politischen Diskussion geht.

Dabei sind fünf Fakten wichtig:

Erster Fakt: Massenzuwanderung löst keine Probleme. Ursache der aktuellen Flüchtlingsströme sind Krieg und Armut. Beide Phänomene können nicht auf deutschem Boden erfolgreich bekämpft werden, sondern nur in den Herkunftsländern der Flüchtlinge. Die Bevölkerung der Entwicklungsländer, aus denen die Flüchtlinge kommen, wächst wöchentlich um mehr als eine Million Menschen. Das Flüchtlingspotential ist zu groß, die Integration so vieler Menschen in Europa ist unmöglich.

Problemlösung: Wir Deutschen müssen uns stark machen für den Frieden in der Welt. Bildung und praxisorientierte Ausbildung müssen unser Exportschlager werden. Die Entwicklungsländer sollen eine Chance bekommen, einen eigenen Weg in die Moderne zu finden.

Zweiter Fakt: Massenzuwanderung und Kriminalität

Massenzuwanderung führt zu einem Ansteigen der Kriminalität in Deutschland. Mord und Totschlag andersherum: Oft sind Ausländer die Täter und Deutsche die Opfer. Da hilft auch keine geschönte Statistik. Die meisten Zuwanderer sind junge Männer. Junge Männer werden generell häufiger straffällig als andere Personengruppen – unabhängig von ihrer Herkunft.

Problemlösung: Wiederherstellung einer sicheren deutschen Außengrenze. Zurückweisung von Asylbewerbern aus sicheren Drittstaaten. Einreisen darf jeder, der ein gültiges Visum hat.

Dritter Fakt: Die Flucht nach Deutschland kostet immer wieder Menschenleben. Vor der europäischen Küste sterben weit mehr Flüchtlinge als in deutschen Asylbewerberheimen. Auch diese Toten sind Opfer der schwarz-roten deutschen Regierungspolitik.

Problemlösung: Einrichtung einer Asylstelle in jeder deutschen Botschaft im Ausland. Dort sind regelmäßig die Asylverfahren zu führen – und nicht auf deutschem Boden. Wer anerkannt wird (unter ein Prozent), erhält ein Visum und reist sicher nach Deutschland.

Vierter Fakt: „Verfassungsschutz“ als Brandstifter

Der geheimdienstliche Beschaffungsextremismus heizt die Gewalt gegen Ausländer in Deutschland an. Der „Verfassungsschutz“ und andere Geheimdienste gießen Öl ins Feuer multi-kultureller Konflikte. „Hooligans gegen Salafisten“ und andere problematische Vereinigungen wurden von V-Leuten des „Verfassungsschutzes“ gegründet, um die politische Auseinandersetzung zu radikalisieren und der „Lügenpresse“ Stoff für ihre Agitation zu liefern.

Problemlösung: Reform der Geheimdienste. Aufklärung von Straftaten, die einen geheimdienstlichen Hintergrund hatten. Die zuständigen Politiker und Geheimdienst-Mitarbeiter müssen strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden.

Fünfter Fakt: Die Zuwanderungsdiskussion wird von der politischen Klasse zur Ausschaltung der Demokratie missbraucht.

Aktueller Beweis: Die jüngsten öffentlichen Äußerungen von Frank-Walter Steinmeier. Jeder, der die unkontrollierte Massenzuwanderung kritisiert, wird als „Brandstifter“, „Nazis“, „Rechtsextremist“ oder zumindest als „Ausländerfeind“ diffamiert. Eine sachliche Diskussion gibt es in Deutschland nicht mehr.

Wir brauchen eine Gegenöffentlichkeit

Problemlösung: Der Aufbau einer Gegenöffentlichkeit. Wer noch auf die Massenmedien setzt, dem ist nicht zu helfen. Die Erneuerung der Demokratie in Deutschland ist nur in dem Umfang möglich, in dem von unten unabhängige Medien entstehen, die dem Zugriff der Globalisierungskonzerne und der öffentlich-rechtlichen Anstalten entzogen sind.

Detlev Schwarz, Generalsekretär der Bürgerbewegung pro Deutschland, sagt: „Wir sind Vorreiter der freiheitlichen Kräfte in Deutschland beim Aufbau einer Gegenöffentlichkeit. Unsere Monatszeitung „pro Deutschland“ erscheint derzeit zwar nur in Berlin mit sechsstelliger Auflage. Aber Berlin ist ein erster, wichtiger Schritt. Wir werden uns konsequent der unkontrollierten Massenzuwanderung entgegenstellen und alle Fakten dazu öffentlich machen!“ Und genau darauf kommt es an!

Die Vorstellung, zuerst seien – womöglich gestützt auf die Massenmedien – politische Veränderungen auf parlamentarischer Ebene möglich, und danach würde sich die mediale Situation ändern, ist illusorisch. Wir müssen zuerst mit eigenen Medien – Zeitungen, Blogs, Filmproduktionen – im jeweiligen Wahlgebiet die Mehrheit der Wahlberechtigten erreichen. Und dann gestützt auf diese eigene regionale Medienmacht in die örtlichen Parlamente einziehen. Um im nächsten, großen Schritt den gewaltigen leeren Raum zwischen den Inseln zu füllen, auf denen unsere Gegenöffentlichkeit jetzt und in naher Zukunft besteht. Dieser Weg ist hart, aufwendig und beschwerlich. Aber es gibt keine andere Option auf dauerhaften Erfolg.

www.conservo.wordpress.com

30.12.2015

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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 43 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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3 Antworten zu Steinmeiers „Brandstifter“ und der Weg in die Diktatur

  1. karlschippendraht schreibt:

    Aber wir kommen an der Wahrheit nicht vorbei die da lautet : “ Jedes Volk hat D I E Regierung , die es verdient “ !

  2. wreinerschoene schreibt:

    Na das ist doch man passend:“ Gewalt ist kein Mittel der politischen Auseinandersetzung, scharf zu verurteilen – und strafrechtlich zu verfolgen. Darin waren sich alle Fraktionen im Bundestag einig. Doch die Frage, welche Konsequenzen aus dem Sprengstoffanschlag linksextremer Demonstranten auf Polizisten vom vergangenen Wochenende zu ziehen sind, hat am Mittwoch, 16. Juni 2010, Streit zwischen Koalition und Opposition ausgelöst.

    CDU/CSU und FDP, die die Splitterbomben-Attacke zum Anlass genommen hatten, um in einer Aktuellen Stunde über das „bedrohliche Anwachsen linksextremer Straftaten in Deutschland“ zu debattieren, kündigten Strafverschärfungen an, um Gewalt gegen Polizisten härter bestrafen zu können.

    Die Opposition jedoch kritisierte solche Pläne scharf. Redner von SPD, Linksfraktion und Bündnis 90/Die Grünen bezeichneten sie sogar als „effektlose Symbolpolitik“. Die geltenden Gesetze seien ausreichend, um solche Straftaten, wie den Bombenanschlag zu ahnden.

    „Polizisten strafrechtlich besser schützen“

    Wolfgang Bosbach (CDU/CSU), Vorsitzender des Innenausschusses, warnte als erster Redner der Debatte vor einem Anwachsen der linksextremen Gewalt, die sich zunehmend gegen Polizisten richte. Dem dürfe die Politik nicht länger zuschauen, sagte der CDU-Politiker.

    Woche für Woche müssten sich Polizisten im Einsatz „Unsägliches anhören“. Sie riskierten sogar ihr Leben, um den Staat zu verteidigen. Bosbach forderte, den „strafrechtlichen Schutz von Polizisten“ zu verbessern. So regte der Innenexperte an, den Paragraf 125 zum „Landfriedensbruch“ im Strafgesetzbuch zu überarbeiten.

    „Linksextreme und rechtsextreme Gewalt nicht vergleichbar“

    Gabriele Fograscher, Innenpolitikerin der SPD, widersprach Bosbach. Das Anwachsen der linksextremen Gewalt sah sie nicht eindeutig belegt: „Nicht jedes brennende Auto ist dem linksextremen Spektrum zuzuordnen“, wendete die Abgeordnete ein. Dennoch müsse sich die Politik mit dem Phänomen linksextremer Gewalt auseinandersetzen.
    https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2010/30215047_kw24_ak_linksextrem/202030

    Solange alles „rechte“ als schlecht und für alles Schuld eingestuft wird, wird sich in Deutschland nichts ändern. Solange Politiker der SPD, Grünen und Linken sich einig sind, das Rechte Gewalt NICHT gleichzusetzen ist, mit linker Gewalt solange wird sich nichts ändern. Im Gegenteil. Allein dadurch sieht man in welche Richtung Deutschland geht.

  3. anvo1059 schreibt:

    Ja wenn es um linke Gewalt geht, setzten vor allem SPD Funktionäre gerne die Filzbrille auf !
    “Nicht jedes brennende Auto ist dem linksextremen Spektrum zuzuordnen“, Nein aber jeder Anschlag dem Rechten Spektrum ! Einsietige Politik ist mindestens genau so schädlich wie einseitige Ernährung ! ☻ ☻ ☻

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