Rot/Grüne Altenpflege in NRW: Späte Erkenntnis! Oder ist es gar Reue?

Zurück zur Familie!

Hannelore Kraft

Hannelore Kraft

Von Peter Helmes

Hannelore Kraft, die kraftlose Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, ist mit ihrer kraftlosen Politik am Ende. Träume, Schäume, Illusionen – das wird einmal über ihre politische Bilanz geschrieben werden.

Einer ihrer Träume handelte von „lieben Grünen“ und „guten Gutmenschen“, die einen ganz neuen Menschen schaffen wollen. Auch Opa und Oma sollten sich demnach umerziehen lassen. Umerziehung zu Gegenständen, weg von der Familie. Familie ist alt, Mist und nicht gesellschaftsfähig. Der neue Mensch ist ein staatlicher, will heißen der Verfügungsgewalt des Staates total Ausgesetzter.

Da Menschen es nunmal an sich haben, alt und älter zu werden, mußte die Versorgung der Alten natürlich staatlich organisiert werden. Nachdem man die Familien erschlagen hatte, mußte der Staat einspringen. Fatal für Frau Kraftlos: Es gibt immer mehr Alte, und irgendwann werden sie betreuungsbedürftig, fallen also nach Rot-Grün der Obhut des Staates anheim. Das aber kostet Personal, nämlich Pflegekräfte.Altenpflege

Das Schicksal will es, daß Frau Kraft kein Geld mehr hat, um die Versorgung zu gewährleisten. Nun verfällt sie auf einen geradezu dialektischen Trick: Sie beklagt, daß die Familien zu wenig für die Altenversorgung tun und fordert eine Rückbesinnung auf die Institution Familie. Nicht ´mal ein schlechtes Gewissen hat sie dabei! Denn es waren und sind in erster Linie Sozis, die an die Allzuständigkeit des Staates – von der Wiege bis zur Bahre – glauben.

Nun also soll nach Kraft´s Willen wieder die Familie zurück ins Geschirr und die Altenpflege übernehmen. Es ist zum Fremdschämen. Weil: Natürlich begrüßen wir Konservativen das Bekenntnis zur Familie, aber aus dem Mund einer solchen Politikerin klingt das fade.

Klaus Hildebrandt, meinen Lesern wohlbekannter kritischer Zeitgenosse, hat der Frau Ministerpräsidentin deshalb etwas ins Stammbuch geschrieben:

„Pflege zu Hause“ und der „Gender-Homunculus“; Artikel im Bonner General-Anzeiger v. 29.12.2015

(Von Hildebrandt.Klaus@web.de an hannelore.kraft@landtag.nrw.de)

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Kraft,

nun haben endlich auch SPD und Grüne erkannt, dass es für alte und kranke Menschen besser ist, von ihren Angehörigen „zu Hause“ in der „Familie“ gepflegt zu werden, was auch immer man heute unter den beiden Begriffen verstehen kann. Zunehmend beschränken sich diese nur noch auf die „Behausung“ selbst und das lockere „Zusammenleben von Menschen irgendwelcher sexueller Orientierung oder sonstiger Interessen“, und wo alles nur noch mit viel Geld erkauft werden muss. Wer sich die hohen Kosten nicht leisten kann, säuft ab.

Haben Sie, Frau Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, der traditionellen Familie nicht schon genug Schaden zugefügt? So wie es jetzt bei der Pflege von Angehörigen, wenn auch auf umständlichem Wege, wohl eine Rückbesinnung auf Bewährtes geben soll, so wird sich irgendwann auch wieder die Erkenntnis durchsetzen, dass es für Kinder deutlich besser ist, zu Hause von ihren Müttern liebevoll umsorgt und erzogen zu werden, wovon letztlich die ganze Gesellschaft doch profitiert. Kleinkinder und sogar Säuglinge (U3) nur wegen politischer Förderung von Berufstätigkeit ihren Eltern zu entreißen, ist unverantwortlich. Ungeachtet dessen begeben sich Eltern heute infolge Ihrer feministisch geprägten, allumfassenden Emanzipationspolitik mehr denn je in die finanzielle Abhängigkeit vom Staat. Ein klassischer Fall von Ideologie und Sozialismus. Selbst das Betreuungsgeld von zuletzt 150 Euro gönnten Sie den Familien nicht, obwohl dieses nur einen Bruchteil der Kosten für U3 verursachte. Ist es ein Wunder, wenn in Deutschland viel zu wenige Kinder geboren werden?

Ergebnis einer überzogenen Frauenpolitik

Nachdem sich Menschen – insbesondere Frauen – mangels Zeit und Energie kaum noch um ihre pflegebedürftigen Angehörigen selbst kümmern können (und oft auch nicht mehr wollen), soll nun also ein uraltes Konzept wiederbelebt und am besten auch noch politisch gut verkauft werden. Was früher überall auf der Welt und schon immer als normal und human galt, soll den Wählern nun politisch korrekt als neue „Errungenschaft“ Ihrer Partei verkauft werden. Das alles sind die Ergebnisse einer völlig überzogenen Frauenpolitik, die es schnell zu beenden gilt. Gender, dessen Triebfeder schon immer der Feminismus war, hat seine Berechtigung längst verloren und sollte schon bald verboten werden. Die Folgen dieser linken Ideologie werden immer deutlicher und treffen uns alle, aber insbesondere die Frauen selbst. Erlauben Sie mir, dass ich in diesem Zusammenhang auf einen weiteren, wenn auch kleinen, Artikel derselben gestrigen Ausgabe des General-Anzeigers bzgl. der rapide wachsenden Anzahl von Kindern in Kinderheimen hinweise, der Ihnen zu denken geben sollte. Wer diese Politik nicht durchschaut, ist entweder dumm oder naiv. Vielleicht hat er aber wegen seiner Berufstätigkeit und sonstigen vielen Verpflichtungen ja auch nicht die Zeit, sich ernsthaft mit solchen Problemen auseinander zu setzen.

Die Zeit für eine Korrektur und Rückbesinnung auf ganz normale, eben gute Werte ist mehr als reif. Dazu bietet sich gegenwärtig die AfD, die sich im Übrigen auch gegen jegliche Form der Gender-Ideologie ausspricht, wohl am ehesten an. Geben wir diesem politischen Neuling also eine faire Chance und „bekämpfen“ ihn nicht mit Vokabeln wie „Pack“ und „Dumpfbacken“. Die AfD verdient Besseres, warum ich diese Zeilen auch einem großen Leserkreis zukommen lasse.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Hildebrandt

P.S.: „Besänftigen“ könnten Sie mich nur noch, indem Sie – für den Fall einer erneuten Regierungsbeteiligung – ein eigenständiges Familienministerium unter männlicher und heterosexueller Leitung einrichten. Alles Weitere sehen wir dann. (KH)

Kommentar conservo:

Jetzt bleibt zu hoffen, daß sich die Erkenntnis auch gegenüber Kindern durchsetzt. Denn in diesem Bereich scheint der Glaube an die Allmacht des Staates – Frau Schwesig sei´s getrommelt und gepfiffen – unausrottbar zu sein: Möglichst jung weg von den Eltern in die staatliche Obhut der Kitas, damit die „sexuelle Früherziehung“ auch wirklich klappt. Vielleicht gewinnt die SPD ja doch einmal die Einsicht zurück, daß Kinder bei den Eltern am besten aufgehoben sind. Bei den Grünen und Knallroten ist diese Hoffnung vermutlich vergeblich – getreu deren Motto: Am Genderwesen soll das Mensch genesen.

www.conservo.wordpress.com

31.12.2015

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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2 Antworten zu Rot/Grüne Altenpflege in NRW: Späte Erkenntnis! Oder ist es gar Reue?

  1. anvo1059 schreibt:

    Guter Beitrag !Aber nun alles dieser Frau Kräftig äh Kraft anlasten zu wollen ist etwas übertrieben. Schließlich vertritt den Verein SPD und hat sich den Verein der Beschränkten, genannt „Die GRÜNEN“ ins Boote geholt. Da war es unvernmeidbar und alternativlos das man mit dem Strom treiben und den Feminismus/Genderismus/neu Patriotismus der Aussenseiter zum Gesetz zu machen versuchte. Leider ist das an der Sturheit des Volkes und dem Alterstarrsinn der Pensionäre gescheitert…..☻ ☻ ☻ ☻

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  2. karlschippendraht schreibt:

    ………Vielleicht gewinnt die SPD ja doch einmal die Einsicht zurück, daß Kinder bei den Eltern am besten aufgehoben sind………

    Das ist höchst unwahrscheinlich denn die Genossinnen und Genossen sind ja daran interessiert , unseren nationalen Nachwuchs so früh wie möglich im Sinne ihrer verkorksten und verblödeten Sichtweise zu manipulieren.

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