Billionenschwere Allzeitrekorde – Deutscher Export auf neuem Höchststand

(www.conservo.wordpress.com)

Billionenschwere Allzeitrekorde – USA Exportnation Nr. 1

von Peter Helmes

Wirtschaft und Export – kein langweiliges Thema!

„Wirtschaft“ ist ein Thema, das bei vielen offenbar zu den langweiligsten überhaupt gehört. Viele zu viele Menschen interessieren sich nicht dafür, weil sie glauben, alles Nötige zu wissen: Der Strom kommt aus der Steckdose, Lebensmittel kommen von Aldi & Co., Benzin von der Tankstelle, und Kaugummi zieht man am Automaten.

Die Interdepenz von Wirtschaft und Politik scheint den Menschen so fremd wie das Verhältnis von Produktion und Konsum – außer der banalen Feststellung: In der Fabrik wird ´was produziert, und wir verbrauchen oder verkaufen das. That´s it.

export

Quelle: Statistisches Bundesamt

Noch trüber sieht die Allgemeinbildung beim Thema Export aus. „Deutschland ist Exportweltmeister“ hat die Bürger seit Jahrzehnten berauscht. Der größte Katzenjammer kam mit der Energiekrise, zum ersten Mal 1973, als man nur mit Sondergenehmigung auf die Autobahn (bei Höchsttempo 100 km/h) durfte. Allmählich dämmerte es Otto Normalverbraucher, daß ohne Wirtschaft nichts „läuft“.

Es scheint, daß wir aus der Krise nicht genug gelernt haben. Der Motor läuft zwar– doch unter keinem guten Stern, die Zukunft betreffend. Vertrauenskrise (Abgasskandal), Qualitätsmängel (selbst bei Mercedes), IS-Bedrohung usw. – das sind die Stichworte, die uns beunruhigen sollten. Hinzu kommen immer mehr und immer häufiger Eingriffe des Staates in den Markt. (Aus Platzgründen will ich hier darauf nicht näher eingehen.)

Miesmachen gilt nicht, aber vorsichtig und gerüstet sein, das sollte gerade für die deutsche Wirtschaft gelten. Das letzte Jahr war positiv, besonders für den Export. Wir sollten alles tun, daß es so bleibt. Dazu gehört der ständige Kampf gegen zuviele Vorschriften – Deutschland ist auch auf diesem Gebiet Weltmeister –, Hürden und Sanktionsfolgen, gerade für die Exportwirtschaft.

Deutscher Warenexport: Niederlande bei den Exportländern auf Platz 5, Quelle: Statistisches Bundesamt

Deutscher Warenexport: Niederlande bei den Exportländern auf Platz 5, Quelle: Statistisches Bundesamt

Hier nun der Bericht zum Exportjahr 2015 *)

Zum Jahresbeginn vermeldet die deutsche Wirtschaft neue Exportrekorde und kündigt für 2016 eine weitere Steigerung ihres Absatzes im Ausland an. 2015 seien die deutschen Ausfuhren laut vorläufigen Ergebnissen auf fast 1,2 Billionen Euro gestiegen, teilt der Außenhandelsverband BGA mit. Für das kommende Jahr erwarte man eine weitere Steigerung und ein neues Ausfuhr-Allzeithoch.

Das deutsche Exportwachstum wird zur Zeit in hohem Maße von den Vereinigten Staaten getragen, deren Fracking-Boom einen neuen Ausbau der US-Industrie und einen steigenden Bedarf an Importen etwa im Maschinen- und Anlagenbau mit sich bringt.

Die USA sind im Sommer zum größten Abnehmer deutscher Produkte überhaupt aufgestiegen – noch vor Frankreich – und werden diese Stellung laut Auffassung von Experten in nächster Zeit halten. Zugleich verlieren einerseits die Eurozone, andererseits erstmals auch China für die deutsche Exportindustrie an Bedeutung. Neue Chancen erhoffen sich Firmen aus der Bundesrepublik unter anderem in Russland und Iran, wo zur Zeit noch Sanktionen die Geschäfte stören. Ein Ausstieg aus den Embargos wäre jedoch ohne Rücksichtnahme auf den wichtigsten Käufer deutscher Produkte, die USA, wohl allzu riskant.

Die deutschen Exporte übersteigen den Import inzwischen immer deutlicher; der Exportüberschuss belief sich 2015 auf beinahe eine Viertelbillion Euro – internationale Umverteilung zu deutschen Gunsten im großen Stil.

Internationale Umverteilung

Der deutsche Außenhandel hat im Jahr 2015 „in einem schwierigen weltweiten Umfeld unsere Erwartungen noch übertroffen“, erklärt Anton F. Börner, der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA). Laut den vorläufigen Jahreszahlen – die endgültigen liegen vermutlich im Februar vor – haben die deutschen Unternehmen ihre Exporte im vergangenen Jahr von 1,124 Billionen Euro (2014) um bis zu sechs Prozent auf 1,191 Billionen Euro steigern können – der höchste je erzielte Jahreswert.

Dies entspricht einem durchschnittlichen Exportwert von täglich rund 3,26 Milliarden Euro. Weil von 2014 auf 2015 die Importe lediglich um vier Prozent auf 947 Milliarden Euro zunahmen, ist auch der deutsche Exportüberschuss erneut gewachsen – von 214 Milliarden Euro auf 244 Milliarden Euro. Während andere Länder in der Krise stecken, ist es deutschen Unternehmen gelungen, mit dem Verkauf ihrer Waren ins Ausland fast eine Viertelbillion Euro netto in die Bundesrepublik umzuverteilen. Damit ist laut BGA der Höhepunkt des deutschen Exportwachstums allerdings wohl noch lange nicht erreicht: „Auch im kommenden Jahr 2016 erwarten wir sowohl für die Exporte wie für die Importe neue Allzeithöchstwerte“, erklärt Börner.[1]

Rückgänge: Eurozone, China, Schwellenländer

Dabei zeigen Außenhandelsstatistiken und Forderungen aus den führenden Wirtschaftsverbänden recht deutlich, von welchen Ländern sich die deutsche Industrie eine weitere Steigerung ihrer Exporte erhoffen kann. Im Rückgang begriffen ist weiterhin die Ausfuhr in das traditionelle Kerngebiet deutscher Wirtschaftsexpansion – die Länder Eurozone. Nahmen sie 1995, also vor 20 Jahren, noch rund 46,5 Prozent der deutschen Ausfuhr ab, so schrumpfte ihr Anteil in den ersten zehn Monaten 2015 auf 36,4 Prozent – bei weiterhin fallender Tendenz.

China, das seinen Anteil an der deutschen Ausfuhr systematisch von 1,4 Prozent im Jahr 1995 auf 6,6 Prozent im Jahr 2014 steigern konnte, nahm zuletzt sogar in absoluten Zahlen weniger Waren aus der Bundesrepublik ab: In den ersten drei Quartalen gingen die deutschen Lieferungen in die Volksrepublik gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund drei Prozent zurück.

Zu den Schwierigkeiten in China kommen Probleme bei der Ausfuhr in wichtige Schwellenländer wie Brasilien, Indien und Südafrika hinzu, die einst als Hoffnungsträger deutscher Exporteure galten, dieser Rolle aus deutscher Perspektive allerdings nicht gerecht werden – ihre Käufe in der Bundesrepublik verharren seit Jahren bei Werten von um die zehn Milliarden Euro im Jahr.

Warum Deutschland nicht von den Amis weg kann

Die USA sind der Wachstumstreiber Nr.1 und stärkstes Exportland. Die deutsche Wirtschaft verdankt Ihre Exporterfolge seit geraumer Zeit vor allem umfangreichen Käufen aus den Vereinigten Staaten. Schwankte der Anteil der Ausfuhren in die USA lange Zeit um die 7,5 Prozent des deutschen Gesamtexports, so ist er in den letzten Jahren dank des US-amerikanischen Fracking-Booms, der zu einer gewissen Reindustrialisierung sowie zu größerem Bedarf unter anderem an Maschinen und Anlagen geführt hat, deutlich gestiegen und erreichte im ersten Halbjahr 2015 etwa 9,4 Prozent.

Der Anstieg der deutschen Exporte in die USA um fast 24 Prozent katapultierte die Vereinigten Staaten in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres auf Platz eins auf der Rangliste der BRD-Ausfuhrziele.

Frankreich, das seit 1961 ununterbrochen Hauptabnehmer der Bundesrepublik war, fiel im Sommer auf Platz zwei zurück.

„Eine Ära geht damit zu Ende“, urteilte im August Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK); die Vereinigten Staaten würden ihre neue Spitzenstellung unter den Kunden der deutschen Industrie voraussichtlich halten.[2]

Entsprechend ist die Wirtschaft bemüht, die beiderseitigen Geschäftsbeziehungen auszubauen. Die USA werden im April erstmals Partnerland der Hannover Messe sein; zur Eröffnung der Industrieveranstaltung wird US-Präsident Barack Obama erwartet. Zudem setzt sich die deutsche Industrie energisch für den Abschluss des transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP ein.

Ungenutztes Potenzial I: Russland

Ungeachtet der Bemühungen um eine intensivere Wirtschaftskooperation mit den USA dringen Teile der deutschen Wirtschaft nach wie vor auf ein rasches Ende der Russland-Sanktionen. Die Exporte dorthin sind seit 2012, als sie ein Volumen von 38 Milliarden Euro erreichten, zunächst wegen einer in Russland Anfang 2013 einsetzenden Krise und dann vor allem wegen des EU-Embargos dramatisch eingebrochen. 2014 lagen sie noch bei knapp über 29 Milliarden Euro; 2015 dürften sie laut Schätzung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft die 20 Milliarden-Euro-Schwelle kaum mehr überschritten haben.

Der Anteil des lange Zeit als Hoffnungsträger geltenden Russland-Geschäfts am deutschen Gesamtexport, der im Jahr 2012 noch bei 3,4 Prozent gelegen hat, hat sich also auf 1,7 Prozent mehr als halbiert. Eckhard Cordes, der scheidende Vorsitzende des Ost-Ausschusses, hat Ende Dezember zum wiederholten Mal gefordert, „über den Einstieg in den Ausstieg aus dem Sanktionsregime nachzudenken“. Das „ungenutzte Potenzial des russischen Marktes für die deutsche Wirtschaft“ sei groß, erklärte Cordes: „Was Russland für seine Modernisierung braucht, kann die deutsche Wirtschaft liefern“.[3] Bei der Durchsetzung solcher Forderungen kann Berlin freilich die Positionen seines ungleich bedeutenderen Wirtschaftspartners USA nicht ignorieren.

Ungenutztes Potenzial II: Iran

Dasselbe trifft auf die Forderung deutscher Industrievertreter zu, die Wirtschaftsbeziehungen zu Iran so rasch wie möglich auszubauen. Das Land war in den 1970er Jahren zeitweise zweitgrößter außereuropäischer Abnehmer bundesdeutscher Produkte nach den USA; die Spannungen mit dem Westen und insbesondere die Sanktionen der vergangenen Jahre haben es mit Lieferungen im Wert von nur 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2013 auf Platz 55 der deutschen Exportrangliste verdrängt. Von einer Beendigung der Sanktionen, die laut Beobachtern im ersten Quartal dieses Jahres erfolgen könnte, erhofft sich die deutsche Industrie hohe Wachstumschancen:

Ein Anstieg des Handelsvolumens auf fünf Milliarden Euro binnen drei und auf zehn Milliarden Euro innerhalb von fünf bis sieben Jahren sei nicht unrealistisch, erklärt DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier.[4] Unsicherheiten gebe es allerdings aufgrund aktueller Drohungen aus Washington, die Sanktionen zu verlängern oder neue zu verhängen. Die Drohungen kann die deutsche Gesamtindustrie aufgrund der hohen Bedeutung ihres US-Geschäfts ebensowenig ignorieren wie die US-amerikanische Haltung zu den Russland-Sanktionen.

Fußnoten:

[1] BGA: Außenhandel in diesem und nächsten Jahr auf Rekordkurs. Berlin, 28.12.2015.

[2] Amerika liegt vorn. http://www.sueddeutsche.de 26.08.2015.

[3] Marc Beise, Karl-Heinz Büschemann: „Russland nicht in die Enge drängen“. http://www.sueddeutsche.de 28.12.2015.

[4] Deutsche Wirtschaft erwartet Schub im Iran-Geschäft. http://www.derwesten.de 03.01.2016.

* (Quellen: quadriga-production/German Foreign Policy, 7. Jan. 2016)

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13.01.2016

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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4 Antworten zu Billionenschwere Allzeitrekorde – Deutscher Export auf neuem Höchststand

  1. anvo1059 schreibt:

    Guter Beutrag und guter Kommentar von >>womolix<< ! Ja wie lange wird das so weiter gehen können ? Bis vor kurzem wurde der Export mit den entsprechenden "Druckmitteln " vor allem auch in Dritt- und Schwellenländer realisiert. Aber spätestens mit den Russlandsanktionen und den Gegenreaktionen und der BRICS Gründung hat sich etwas gewandelt. Ob wir aber als (fast) Alleinbelieferer der Amis auf Dauer gut fahren werden ? Ich hab da so meinen Zweifel……

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    • Womolix schreibt:

      Es gibt eine goldene Regel für mittelständische Unternehmen: lasse niemals zu, dass ein Kunde mehr als 10% des Umsatzes beherscht. Dann ist man von der Kundenseite her kaum erpressbar. Bei Volkswirtschaften würde ich einen noch niedrigeren Prozentsatz für die größe des größten Exportlandes ansetzen. Besonders dann, wenn das Exportland USA heißt.

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  2. lostlisa schreibt:

    Interessanter Beitrag. Besonders der Kommentar von womolix.
    Aber warten wir erst ab was aus dem Wachstum in Zukunft wird, wenn die Invasion „Fachkräfte“ tätig wird, wenn überhaupt.

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  3. Womolix schreibt:

    Das die USA zum größten Abnehmer Deutscher Produkte aufgestiegen ist, hat weder etwas mit der Qualität deutscher Produkte, noch etwas mit dem Franken zu tun. Hauptreisezeit dieser Entwicklung ist der Verfall des Euro, wodurch die deutsche Wirtschaft wettbewerbsfähiger gegenüber amerikanischen Unternehmen wurden einfach weil billiger für amerikanische Unternehmen. Ein zweiter Faktor ist, wo früher preislich billigere Angebote aus anderen EU-Staaten zum Zuge kamen, kommen heute immer mehr deutsche Angebote zum Zuge, weil, der Kursverlust größer ist, als der Preisunterschied zu den EU Wettbewerbern. Da nimmt man dann doch das imagewertigere Produkt aus Deutschland.
    Saft man genau auf die Zahlen, dann geht der Exporte Deutschlands fast ausschließlich zu Lasten europäischer Wettbewerber und nicht zu Lasten der amerikanischen Wettbewerber.
    Das Ganze ist also nicht ein Ergebnis deutscher Wirtschafts- und Exportpolitik, es ist auch kein Ergebnis verbesserter deutscher Wettbewerbsfähigkeit und schon gar nicht besserer deutscher Qualität, sondern es ist nur das Ergebnis von Veränderungen des Wechselkurses.
    Die Exporteure können, sollten, müssten sich bei Mario Draghi und seiner Politik der Euroentwertung durch Geldmengenausweitung bedanken.

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