„Einem großen Teil der Politiker sind die Kinder egal“

Von „altmod“ *)altmod

Sagte der Talkshow-Teilnehmer Andreas Huckele in der der jüngsten ARD-Sendung „Maischberger“ zum Thema Kindermissbrauch „Sexobjekt Kind: Kampf gegen organisierten Missbrauch“ am 20.01.2016. Huckele ist einer der ehemaligen Odenwald-Schüler, der maßgeblich mit zur Aufdeckung des Missbrauchsskandals an der Odenwaldschule beigetragen hatte.

Ich sehe mir keine Talkrunden an, habe mir also auch diese Sendung nicht angesehen, gleichwohl einen Bericht in der Welt über diese Sendung mit Interesse gelesen.

Warum kommt das Thema jetzt wieder in eine Talkshow, einem „Primetime-Format“ der GEZ-Volksauklärer, mehr als fünf Jahre nach der großen Skandalwelle über Kindesmissbrauch in Schulen und in kirchlichen Kreisen? Eignet sich das Thema als Ablenkungsaktion zur aktuellen Diskussion über Männergewalt oder soll es als Auftakt einer Aufklärungskampagne über latente sexuell motivierte Gewalt in unserer Gesellschaft dienen? Gehe ich da zu weit?1pädo

Der freie Journalist Felix Simon berichtet in der Welt über ein verstörendes Thema und verwendet dabei aber auch verstörende Formulierungen. Oder, was soll man von folgenden Ausführungen halten, denen er ein Zitat eines mitdiskutierenden ehemaligen Polizeibeamten unterlegt:

„Trotzdem erwische man meist nur Einzeltäter, da die organisierten Gruppen sehr gut darin seien, sich zu tarnen. Der beste Schutz sei dabei gesellschaftliche Achtung: „Der, der sonntags in der ersten Kirchenreihe sitzt, ist unverdächtiger als der, der die Kirche nie von innen gesehen hat.“ Auch Kinderärzte, Lehrer und Pfarrer seien überdurchschnittlich oft Täter, weil ihre Berufe geachtet würden und gleichzeitig den Zugang zu Kindern erleichterten.“

Was ist mit „gesellschaftlicher Achtung“ gemeint? (Nicht „Ächtung“ – d. R.)

Ist gerade der Unverdächtigere der faktisch Verdächtige, “überdurchschnittlich oft Täter”: Kinderarzt, Pfarrer, Lehrer, der Kirchenbesucher?

Vorsichtig also besonders bei „geachteteten“ Menschen?

Oder verstehe ich die zitierte Passage falsch?

In die gewohnte Umwertung von Werten, wie sie gerne als politische und journalistische Winkelzüge zu prekären Themen gebraucht werden, würde dies passen, geeignet als Irritations- und Ablenkungsmanöver.

Sexueller Kindesmissbrauch ist eines der übelsten Delikte, eine der verabscheuungswürdigsten Verirrungen der menschlichen Gefühlswelt. Wir wissen aber auch, dass es wie das Böse schlechthin nicht aus der Welt und aus den Menschen zu schaffen sein wird; und gerade deswegen muss es auch immer wieder zum öffentlichen Thema gemacht werden.

Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass einst von links-grünen Protagonisten vielfach unwidersprochen die Straffreistellung der Pädosexualität gefordert und betrieben wurde. Das Projekt erschien Gott sei Dank in den neunziger Jahren zunächst gescheitert. Doch mit dem Scheitern dieser Bemühungen wurde von den “Aufklärern” mit dem Gender-Projekt bzw. der Gender-Ideologie umgehend ein Äquivalent ins Leben gerufen: Inter- und Transsexualität sollen mit staatlichem Druck in der Gesellschaft als Norm etabliert werden und bereits Klein- und Schulkinder mittels entsprechender Lehrpläne gesteuert und gepolt werden. Nicht von ungefähr sind die rot-grün geführten Bundesländer dabei die Avantgarde der Früh-Sexualisierung unserer Kinder durch Schule und Kita.

Wenn ich die Berichte über die Sendung richtig gelesen habe, saß da kein Experte mit am Tisch, der auch diesen Gesichtspunkt, der unbedingt von Belang ist, aufgegriffen und angeprangert hätte. Wie lautete doch der Titel der Sendung: “Sexobjekt Kind – Kampf gegen den organisierten Missbrauch”.

In der Sendung war wohl viel von „Prävention“ und „Täteridentifizierung“ die Rede. Dazu gehört es meines Erachtens auch, darauf hinzuweisen, dass der Staat inzwischen nicht nur duldend, sondern schon aktiv als Verderber der Kinder mit Nachwirkungen bis in das Erwachsenenalter auftritt, und dass in dieser Abartigkeit der staatlichen Kinderverstörung**) die Saat für spätere und weitere Verirrungen gelegt wird.

Christa Meves schrieb in ihrem Vorwort zu dem Buch “Die missbrauchte Republik“:

„Sehr schnell wird hierbei deutlich, dass die Aktivitäten zur Legalisierung und gesellschaftlichen Anerkennung der Pädosexualität in Deutschland nicht den Hauch einer Chance gehabt hätten ohne den geistesgeschichtlichen Hintergrund der sogenannten „sexuellen Revolution”. Millionen Menschen wurde „sexuelle Befreiung” versprochen, doch das Ergebnis der zunehmenden Sexualisierung des öffentlichen Raums, der Geringschätzung von Scham und sexueller Zurückhaltung war ein Boom an Promiskuität und Scheidungen, das millionenfache Unglück der Scheidungswaisen und nicht zuletzt das Elend von Millionen Abtreibungen. Wer wurde dadurch eigentlich froh? Die Fähigkeit unzähliger Menschen, stabile Beziehungen einzugehen und damit als Eltern und Eheleute glücklich zu werden, wurde ruiniert. Für andere hingegen war es ein großes Geschäft. Auch diese dunkle Kehrseite der gesellschaftlichen Umwälzung, deren kriminelle Spitze die Bewegung der Pädosexuellen bildete, wird in der vorliegenden Schrift offen thematisiert.“**)

… und muss weiter thematisiert werden – meine ich.

Gerade auch bei dem gleisnerischen und kakophonen Sammelsurium von Berichterstattung und Kommentierung nach den „Kölner Ereignissen“, da auch der allerletzte feministische und gender-politische Unrat publiziert wird.

*) Der Facharzt „altmod“ ist Blogger (altmod.de) und häufig auf „conservo“ vertreten

http://www.conservo.wordpress.com

**) Begriff von Helmut Schoeck: „Kinderverstörung – Die missbrauchte Kindheit/Umschulung auf eine andere Republik“, 1989 MUT-Verlag

***) „Die missbrauchte Republik – Aufklärung über die Aufklärer“ – von Andreas Späth und Menno Aden, 2010 Verlag Inspiration Un Limited London/Hamburg

www.conservo.wordpress.com

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu „Einem großen Teil der Politiker sind die Kinder egal“

  1. wreinerschoene schreibt:

    Selbst Kindergartenkinder werden heute doch so erzogen, daß das was der Pädophile tut nichts schlechtes ist, schließlich lernen sie es schon heute so. Sex ist etwas schönes. Ein Enkelkind von mir und sein Schulkamerad (2.Klasse) hat sich gestern geäußert was „blasen“ ist, ein Viertkläßler hätte es ihn gesagt. Die Eltern entsetzt nichts ahnend das es der neue Bildungsplan ist. Schon vor zwei Jahren hatte ich es ihnen erzählt, auch über die Demos in Stuttgart, heute fallen sie aus allen Wolken und meinten:“ Aber nicht in unserer kleinen Schule“. Falsch gedacht. Es ist eben Deutschland 2016.

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