Geteert und gefedert

(www.conservo.wordpress.com)

Eine Polemik von Thomas Böhm *)

Thomas Böhm

Thomas Böhm

„Neun von Zehn Unions-Wählern lehnen Merkels Asylkurs ab“ (Welt)

Noch nie war der Graben zwischen einer Gewählten und den Wählern so tief und sumpfig wie in diesen stürmischen Zeiten. Noch nie gab es eine so unüberwindbare Mauer zwischen einer Politikerin, die dem Volk eigentlich dienen sollte und dem eigentlichen Souverän, der bei jedem Schritt der Kanzlerin als Fußabtreter missbraucht wird.

Aber nun, wo immer weniger Menschen in Deutschland Merkels politischen Dreck schlucken möchten und sich immer weniger den durch Millionen Flüchtlinge islamisch konterminierten Sand in die Augen streuen lassen wollen, wird es für Angela Merkel in ihrem Kanzlerkostüm doch etwas enger und das liegt nicht nur an den vielen Fettschichten, die sie sich angefuttert hat, um sich gegen Angriffe von außen zu schützen.

Immer mehr Politiker verweigern ihr den Hofknicks, auch in den eigenen Reihen. Aber wie Stalin in seiner Endphase weigert sich Angela Merkel, jegliche Realität anzuerkennen, denn sie hat längst ihre eigene geschaffen. Das kann passieren, wenn die Luft auf dem Gipfel der Macht zu dünn wird und man durch Halluzinationen (alle Flüchtlinge fliegen hoch!) die politische Orientierung verliert.

Das kann passieren, wenn man von geistig unterernährten Zombies in der Partei, im Parlament und in den Redaktionsstuben abgeschirmt ist und nur nach oben gucken kann.

Aber wenn man ständig in den Himmel schaut, kann auch daneben treten. Und genau das ist Frau Merkel passiert, als sie beim Wunschdenken die Begriffe „keine Obergrenze“ mit „kleine Oberweite“ verwechselte.

Jetzt kracht es gewaltig im Gebälk des Kanzleramtes und nur mit ihren persönlich hochgezüchteten Kabinetts-Krücken ist das Gebäude nicht mehr zu halten.

Es ist also sehr wahrscheinlich, dass Merkel dieses Jahr als Kanzlerin nicht überlebt – die nächsten Landtagswahlen werden die ersten Finger auf sie zeigen.

Aber was geschieht eigentlich, wenn sie „aus gesundheitlichen Gründen“ abdankt, um irgendwo auf der Welt ihren „wohl verdienten“ Lebensabend zu genießen, wenn sie endlich in die Wüste geschickt wird, in die sie unser Land verwandeln wollt?

Wer füllt das Machtvakuum? Sicherlich nicht Speichellecker wie Altmaier und Tauber, die an ihrem offenen Sarg noch ihre Ringe küssen würden. Sicherlich auch keiner aus der Ministerriege – Hofnarren können keinen Zepter schwingen.

In der CDU selber hat Merkel als geschickte Machtstrategin rechtzeitig dafür gesorgt, dass ihre Widersacher zu Bonsai-Politikern geschrumpft wurden. Hier sind kaum politische Talente zu entdecken, die dieses Land regieren – und vor allen Dingen aus dem Chaos hinaus manövrieren könnten, das die Unheilbare hinterlassen hat.

Neuwahlen würden Deutschland noch mehr in Richtung Abgrund treiben, denn mit den Linken, der SPD und den Grünen lauert eine gemeingefährliche parlamentarische und bis auf die Knochen islamisierte Mehrheit, die auch ohne die CDU, die dann Jahre braucht, um wieder auf die Beine zu kommen, Deutschland im Eiltempo in einen orientalischen Gottesstaat verwandeln werden.

Das Feld der geeigneten Nachfolge-Kandidaten ist wahrlich dünn besiedelt, doch kommt ein Wahlboykott ebenfalls nicht mehr in Frage, denn es geht ums Ganze, es geht um die Zukunft Deutschlands – um die es zwar immer ging und geht, die aber noch nie so gefährdet war, wie heute. Jetzt zählt wirklich jede Stimme.

Der AfD, mittlerweile durch Umfragen zur drittstärksten Kraft emporgehoben, werden weiterhin Steine in den Weg gestellt, die nicht mal Riesen überwinden könnten. Schon jetzt setzen die etablierten Politiker alles daran, der neuen und einzigen politischen Alternative mit allen widerlichen Mitteln das Leben schwer zu machen – obwohl der eigentliche Wahlkampf noch gar nicht begonnen hat.

Ich möchte mir nicht ausdenken, was dann kurz vor dem Urnengang noch passiert, wenn die Antifa (oder R.A.F. für Dummys) mit Steuergeldern finanziert zur Höchstform auflaufen darf.

Wohin die Reise für die AfD gehen könnte, erfahren wir in einer nebensächlichen Formulierung im „Deutschlandfunk“:

Der Extremismusforscher Klaus Schröder empfiehlt dem SWR, die AfD doch zur TV-Runde der Parteien vor der Wahl einzuladen. Solange sie nicht verboten sei, müsse man sich mit ihr auseinandersetzen, sagte er im DLF. SPD und Grüne hätten den Sender erpresst – das sei ein Armutszeugnis für die Parteien und verheerend für den Journalismus. (http://www.deutschlandfunk.de/wahldebatte-im-swr-ohne-die-afd-das-ist-wahlkampfhilfe-fuer.694.de.html?dram%3Aarticle_id=343053)

Man achte auf das Fettgedruckte!

Mag sein, dass die AfD trotz aller Angriffe im nächsten Bundestag vertreten ist, aber was will sie ausrichten zwischen zwischen all den Conchita Wursts und Deso Doggs, die sich zusammentun werden, um nicht rechts überholt zu werden.

Es stehen uns harte Zeiten bevor und ich weiß ehrlich nicht, wie die bevorstehende politische Schlacht ausgehen, wer als Sieger daraus hervorgehen wird.

Das einzige aber, was ich mir wünsche, ist, dass die vielen Steigbügelhalter, Papiertiger, Teppichvorleger und Wendehälse in den Parteien, im Parlament aber vor allen Dingen in den Medien Angela Merkel auf dem Weg in die „Verdammnis“ eskortieren werden.

Und wenn es dann gar nicht anders geht, von mir aus auch in neuer Uniform, geteert und gefedert!

Die Voraussetzungen sind günstig. Es gibt genügend Politiker und Journalisten, mit denen man ein Hühnchen zu rupfen hätte und der Erdölpreis ist tief gefallen. Ausreichend Material ist also vorhanden.

*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo

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Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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2 Antworten zu Geteert und gefedert

  1. karlschippendraht schreibt:

    t-online Schlagzeile :

    ……“Ohne Merkel funktioniert in Europa gar nichts“…..

    Welch horrende Volksverdumming !!! Aber sie wirkt leider immer noch.

    Die AfD in Westdeutschland hat einen entscheidenden Schwachpunkt : Die Masse der Mitglieder – egal ob Mandatsträger oder einfaches Mitglied – verfügt über viel zu weinig politisches Wissen . Und wenn , dann nur über westdeutsches Gegenwartswissen . Darum haben die Linken dort bei tiefgreifenden Diskussionen oftmals Oberwasser , weil sich Michel-West jahrzehntelang nur für Oberflächlichkeiten interessiert hat und von der Fernsehwerbung genauso verblödet wurde wie von der offiziellen Politik . Bei Michel-Ost sieht das entschieden anders aus , dessen Argumente basieren auf Lebenserfahrung !

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