Die Mär vom „Jobmotor Migranten“

(www.conservo.wordpress.comm)

Der NDR erfindet den „Jobmotor“ Flüchtlingswesen

Eines der Standard-“Argumente“ für mehr Flüchtlinge ist, dass durch sie die Wirtschaft in Gang kommt. Die NDR-Sendung „Hallo Niedersachsen“ wartete in der letzten Woche mit einer ganzen Palette wundervoller Wirtschaftsimpulse auf, die wir alle und ganz allein den „Flüchtlingen“ zu verdanken haben sollen. Bevor die angeführten Beispiele für den ökonomischen Unsinn und staatlich verordnete Volksverdummung im einzelnen genannt werden, soll hier eine wichtige Erkenntnis vorweggeschickt werden, die den vom NDR verzapften Unsinn widerlegen kann. Es handelt sich um die „Parabel vom zerbrochenen Fenster“ des französischen Ökonomen Frédéric Bastiat, erschienen erstmals 1850.

Parabel vom zerbrochenen Fenster

Wikipedia liefert eine nützliche Zusammenfassung: „Der Sohn von Hans Biedermann zertrümmert eine Fensterscheibe. Der Vater ist wütend, da er sechs Francs bezahlen muss, um die Scheibe zu ersetzen. Hans wird jedoch von Anwesenden damit getröstet, dass die Zerstörung dem Glaser nutzen würde, der die sechs Francs erhalten wird. Die Volksweisheit sagt „Was würde aus den Glasern,

wenn man niemals Scheiben zerschlüge?“.

Deutung: Bastiat stimmt zu, dass dem Glaser die sechs Francs zugutekommen. Dies sei das, was man sieht. Bastiat betont, dass man dabei nicht vergessen dürfe, dass Hans Biedermann die sechs Francs stattdessen für neue Schuhe hätte ausgeben können. Der Schuster, dem die sechs Francs damit nun nicht mehr zufließen, sei das, was man nicht sieht, ebenso wie der Nutzen neuer Schuhe, der Hans entgeht, da er die Scheibe ersetzen muss.“

Soweit die Parabel von Bastiat. Nun sollen hier nicht durch „Migranten“ zerschlagene Scheiben thematisiert werden, die es durchaus geben mag. Sie sind eher noch die Ausnahme und vermutlich übertreffen unsere eigenen Affenhorden der Antifa die „Migranten“ da noch bei weitem. Das ist nicht das Problem.

Der NDR behauptet in „Hallo Niedersachsen“ (ab min 14:10), Migranten seien Jobmotor, weil sie essen und deswegen Nahrung brauchen, sie seien Jobmotor, weil sie ärztliche Hilfe brauchen. Außerdem sind sie Jobmotor, weil sie nicht Deutsch sprechen und deswegen ein Dolmetscher aktiv werden muss. Daneben wird ein Lagerverwalter und Küchenchef vorgestellt, den man braucht, weil die Ausgabe von Essen an „Flüchtlinge“ erledigt werden muss. „Karriere“ konnte er machen, dank der Flüchtlinge.

Nach dieser Logik müssten wirtschaftlich schwache Länder wie etwa Griechenland nur ihr Staatsgebiet bis zum Rande mit Migranten füllen, um in die wirtschaftliche Prosperität katapultiert zu werden. Warum tun sie’s nicht?

Weil sie die Esser, die ihr Brot und ihr Fleisch haben wollen, selber bezahlen müssen. Weil der griechische Kneipenwirt, der vermehrt Kaffee an untätige, arbeitslose junge Syrer ausschenken würde, diesen selbst bezahlen müsste, über die Steuer. Die Bewirtung untätiger Gäste lohnt sich nur, wenn diese Geld mitbringen und wieder verschwinden, wenn es ausgegeben wurde, also bei Touristen.

In Deutschland werden wir selbst das zusätzliche Essen bezahlen müssen, auch die gigantischen auf uns zukommenden Zusatzkosten in der Krankenversicherung, die Kosten für Unterbringung, für Kleidung, für gute Schuhe, Handys, Smartphones usw. usf.

Solange die „Migranten“ keine Werte produzieren und Steuern zahlen, ist das ein Minusgeschäft für die einheimische Bevölkerung, die den ganzen zusätzlichen Konsum irgendwie über (erhöhte!) Steuern wird finanzieren müssen. Entweder über anstehende Steuererhöhungen. Oder, wenn diese nicht kommen, durch Verzicht auf andere sinnvolle Ausgaben, die man mit diesem Geld hätte bezahlen können. Sie sind das, was man nicht sieht in der klugen und einfachen Theorie von Bastiat.

 

Zu Lasten der Infrastruktur Deutschlands

Und das ist dann nicht nur ein Kino- oder Restaurantbesuch weniger. Wir haben uns hier andere Dimensionen aufgeladen. Es sind die Brücken, Kanalschleusen oder Straßen, Schulen und Kindergärten, die in der Folge nicht renoviert werden. Sie werden schneller dem Verfall preisgegeben und damit eine weitere Zerstörung unserer Infrastruktur und unserer Leistungsfähigkeit in Kauf genommen. Und wenn all diese Ausgaben trotzdem möglich bleiben sollten, die Gelder dafür trotzdem locker gemacht werden, dann allerdings um den Preis, dass unsere Kinder und Enkel später noch einmal viel mehr Steuern werden zahlen müssen.

Wir könnten nach dieser Logik des NDR dann im Grunde genauso gut Indien oder China beliefern, ohne Gegenleistung, oder auch den afrikanischen Kontinent, um damit unsere Wirtschaft ankurbeln. Und dies hätte sogar noch den Vorteil, dass Verwerfungen durch eine erhöhte Kriminalität und die damit verbundenen Folgen eingespart würden, weil die Unterstützten weit weg von uns wären und uns in Ruhe ließen.

Man sieht, was für einen linksversifften Unsinn der NDR da verzapft hat, gekrönt nur noch durch die idiotische Aussicht, dass dann später „die Menschen, die bei uns Schutz suchen, als Fachkräfte arbeiten können“! Fachkräfte? Ja, für die Moderatorin Antje Wöhnke (Foto oben) sind das „Fachkräfte“.

Kontakt: Redaktion Hallo Niedersachsen, Norddeutscher Rundfunk – NDR Fernsehen, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22, 30169 Hannover,

Tel 0049 0511 – 988-2411, Fax 0049 0511- 988-2419, halloniedersachsen@ndr

(Quelle: http://www.pi-news.net/2016/02/ndr-jobmotor-fluechtlingswesen/)

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7.2.2016

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. 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Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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Eine Antwort zu Die Mär vom „Jobmotor Migranten“

  1. wreinerschoene schreibt:

    Den Wert einer Arbeit, also die Produktion eines Werkstückes, vom Materialwert, über Herstellungskosten und Kosten des Verkaufes, bringt den sogenannten Gewinn. Aus diesem werden die Unkosten beglichen, Lohnkosten, Strom usw. Übrig bleibt der Profit aus dem dann über andere Geschäfte wiederum Gelder entstehen, die für Investitionen in eigenen Betrieb eingesetzte werden. Dolmetscher, Lagerverwalter, Küchenchefs sind Teile im Gefüge die keine Werte schaffen sondern bei der Produktion von Werten verwendet werden. Somit sind sie kein Jobmotor, eher eine Erweiterung des alten Motors. Ein Gewinn kann daraus nicht entstehen, eher höhere Unkosten, höhere Abgaben und nur ein sehr geringer Teil könnte man als Gewinn bezeichnen, Zahlung von Mehrwertsteuern. (Kurzfassung)

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