Karneval 2016: Kampagne-Verse

(www.conservo.wordpress.com)

Von Wilhelm Schleiter *)3 affen

Hohn

sei uns das Drei-Affen-Syndrom

„nichts hören, nichts sehen, nichts sagen“.

Womit die ’68er uns bereits taten plagen

und brachten unsrer schönen deutschen Nation

(gerade im Wirtschaftswunder groß erstarkt,

ideologischer Vortäter Verheerung frisch abgehakt)

nun ihrer Borniert- und Eitelkeit Judas-Lohn.

Sie wurden abendländischer Kultur Verräter,

brachten üble Kultur-„Revolution“,

drehten alles herab in Anarchie und Devastation,

wurden der Re-Ideologisierung Schreckenstäter,

raubten wieder hinweg jedwede Vernunft und allen Verstand,

worauf doch gebaut unser schönes Deutsch- und Abendland.

Wissens-, Könnens-, Umgangs-, Herzensbildung

wurden Opfer ihrer hoffärtig zynischen Ächtung.

Der Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt sie schalt:

„Ihr bestreitet alles, nur nicht euern eignen Lebensunterhalt!“

Zivilisiertheit, Takt, Anstand, Verlässlichkeit und Stil

warn nun „Sekundärtugenden“, galten überhaupt nicht mehr viel.

Der „Libertinage“ galt ihrer großen Narrheit Tändelei:

Die Gosse macht frei,

erscholl‘s in albernem Geschrei.

Mit Häme und Sarkasmus sind sie schnell dabei

und höhnten: „Wer zweimal mit derselben pennt,

der gehört ja schon zum Establishment“,

wollten den Reichen

in die dicke Brieftasche greifen

und dass nun endlich Deutschland verrecke.

Im Anti-Kapitalismus und Anti-Faschismus sie fanden ihrer Niedertracht eitle Verstecke.

Luden auf sich „besserer sozialistischer Menschen“ Hohlheit große Schuld.

Was sie in ihrem „Weg durch die Institutionen“ uns brachten

an Tollheit, Dummheit und Gutherrenmenschen-Kult,

das lässt uns sie doch nur abgrundtief verachten.

Sie waren selbst die erste Parallelgesellschaft mit Schmarotzer-Syndrom

setzten sich auf bornierter Gesinnungs- und Bestimmungs-Hoheit Pfründe-Thron!

Für ihre Bonzo- und Parteien-Oligarchie

sie gieren „demokratisch“ nach den Stimmen der Ochlokratie.

Das Indoktrinieren samt medialer Gehirnwäsche ist ihr Geschäft:

Die anderen sind „niedrigste Tiere“ oder „schlimme Reaktionäre“, so ganz schlecht.

Im Vorurteil und Generalverdacht und Diskriminierung sind sie ganz groß:

Gegen die „Generation der Väter“ wie alles Deutsche zielt ihr Vernichtungs-Stoß.

Wer ist nicht links und noch in Klugheit wagt zu denken,

dem müssen sie flugs das Genick gründlich verrenken

und mit Breitseiten aus ihrem Kampfbegriffe-Arsenal

wie „Rechtspopulist“ und „Islamophobie“ in Grund und Boden gleich versenken.

Auch „Rassist“ und „Ausländerfeind“, ganz egal,

ist rasch zur Hand gegen jeden, der nicht ist gleichgeschaltet

und nach eigenem reiflichem Überlegen waltet.

Diese heuchlerische Pharisäer-Fracht,

geht es ihr doch nur um ihren Mammon und ihre Macht,

aber wie es bei Gutherrenmenschen üblich

ohne eignen Leistungsbeitrag freilich:

Das Realprodukt zu schaffen haben die Andern reichlich!

Zur Machterhaltung war’s ihnen da auch wohl sehr recht,

dass es in unsern Gauen

zunehmend geht mehr schlecht als recht

und begrapscht werden unsre Frauen

von ihrer fünften Truppe aus Rotationseuropäern und Islamia.

Nicht wirklich wollen sie deren Integration.

Gemäß ursozialistischem Eifern und Eid

sind sie nun total enthemmt und so ungescheit

die Fremdkulturellen nutzen zu wollen

zur Vollendung ihres Zerstörungswerks an der Nation,

diese absolut Obertollen!

Alle diese Weltverbesserer,

gleichviel ob ideo- oder islamo-kratisch,

diese Menschheits-Massenschlächter so entsetzlich unsympathisch,

brachten ständig doch nur, was stets war schlecht und schlechter.

Jetzt wollen sie endgültig schlagen unsre Nation in Ketten,

damit sie sich überhaupt nicht mehr kann retten!

„Der Islam gehört zur deutschen Nation“

so schallt‘s zur Volksbezwingungs-Fron.

Wer solches sagt ist nur geistig arm,

hat nichts begriffen von des Islam Antiabendland-Alarm.

Schluss mit der „political correctness“-Vernebelung,

hin zur „critical correctness“-Hebelung:

Das Christen- und Abendland

war’s letztlich, was den Weg zur Aufklärung fand

und zu der kulturellen wie kommerziellen Prosperität,

was wir – weil’s auch ihnen sehr gut tät –

gerne auch wollen allen auf das „Anti“ Eingeschworenen beibringen,

egal, ob sie aus Abend- oder Morgenland uns ihre „Fata Morganen“ singen.

Willkommen sind uns alle, die auf uns zugehen

und nicht wollen die Köpfe verdrehen

und auch nicht wollen Staatstreich und Umsturz.

Ihr Retro in Steinzeit-Anarchie und Hauen und Stechen kommt uns zu kurz!

Uns ist Streit nur Schrecken

und überhaupt keine Kultur.

Wir mögen gar nicht diese Häscher und Räuber in Tarnung hinter Ideologie-Hecken.

Wir lieben des gedeihlichen Miteinanders Erfolg und Überholungsspur!

Uns ist es nicht nach Neid und Missgunst und Hass und Geifern,

wir erfreuen uns vielmehr am fruchtbringenden Wetteifern.

So sind auch die Anfang 2016 für 50 Jahre in Deutschland gefeierten Korea-Schwestern

heut‘ voll und ganz hier: Fremdsein gibt’s nicht, das war mal Gestern!

Seien wir helle!

Drehen wir um den Spieß auf der Stelle:

Schaffen wir der Hereingelassenen Integration

in des Abendlands Leitkultur-Nation!

Reißen wir herab die Larve der Heuchler und Narren,

die um ihres Narzissmus‘ und ihrer Pfründe Lohn

doch nur auf Ausbeutung und Vernichtung der Anderen starren,

grad wie Allah und die Archaio-Sozialisten es fordern wie toll:

Bei den einen gemäß „Heiligem Koran“ getarnt als „Weg der Wahrheit“,

bei den andern bemäntelt als „sozial gerecht“ etc. so listig gescheit.

Von solchen Unholds-Lehren haben wir die Nase voll.

Lassen wir uns von denen nicht ins Bockshorn jagen,

sie haben doch allenthalben erwiesen nur ihr großes Versagen!

Scheren wir uns nicht um ihre Indolenz und Intoleranz,

sie müssen endlich lernen zu ertragen

in ihrem ständigen Besserwisser- und permanenten Beleidigtseins-Tanz

die der Wahrheit wirklichen dienenden Fragen.

Hauen wir ihnen um die Ohren, was sie treiben und ist wahr:

„Anarchie ist machbar, Herr Nachbar“!

Genau das wollen wir nämlich nicht:

Die Kultur-Evolution

sei unser Weltgericht

gemäß dem Naturgrundgesetz aller Zivilisation

zu leben und handeln Freiheit und Kooperation.

Haben wir Schneid und sagen offen was ist,

alles andere ist dumm, töricht, albern, kurz: nur Mist!

Befreien wir die Menschheit vom ideologischen oder islamologischen Würgegriff,

und auch von dem Erzwingungs-Stress

weltfremd aufgeplusterter „political correctness“,

damit sie endlich kommt auf der Freiheit und des Friedens Fortschrittsschiff.

*) Prof. Dipl.-Kfm. Ludwig-Wilhelm Schleiter lehrte bis 2010 an der Hochschule Darmstadt in der Bauwirtschaft das Fachgebiet Immobilien-Projektentwicklung

www.conservo.wordpress.com

7.2.2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Karneval 2016: Kampagne-Verse

  1. francomacorisano schreibt:

    In der Mainzer Fastnacht gibt es den beliebten Ausspruch
    „Wolle mer se roilosse?“ (Wollen wir sie herein lassen?).
    Den hat Obernarr Merkel wohl gründlich missverstanden!?!

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  2. Fassnachtsnachlese: Natürlich muss auch die „katholische“ Tagespost gouvernantenhaft ihren Senf zum Fassnachtstreiben nachliefern. Burkhardt Gorissen heißt der Humorbeauftragte, der in der Ausgabe Nr. 16 (9. Februar 2016) auf Seite 9 unter der Überschrift „Stürmischer Karneval“ (Achtung: Wortwitz!) austeilt. Im dramatisierenden Unterton der „Stahlnetz“-Folgen der 60er Jahre berichtet uns Redakteur Gorissen: “Überschattet wurden die vergnüglichen Feierlichkeiten aber von einem Zwischenfall im oberbayerischen Steinkirchen bei Pfaffenhofen.“ Oh Gott, etwa ein Bombenanschlag? Ein Unfall? Nein, schlimmer! „Bei dem dortigen Fastnachtsumzug am Sonntagnachmittag war ein als Panzer dekorierter Wagen mit den Aufschriften „Ilmtaler Asylabwehr“ und „Asylpaket III“ sowie einem schwarzen Kreuz zu sehen, wie ein Sprecher der Polizeiinspektion in Pfaffenhofen an der Ilm bestätigte“. Genauer gesagt mit einem Balkenkreuz, man muß aber natürlich nicht alles wissen… Polizei, Zwischenfall, Panzer! Wer jetzt dachte, ein Putschversuch wäre gerade noch entdeckt worden, liegt falsch – lediglich ein Karnevalsscherz. Ob gelungen oder nicht, liegt wie immer im Auge des Betrachters, mir wäre er etwas zu derbe. Im Helldeutschland des Jahres 2016 ermitteln aber deswegen die Behörden allen Ernstes wegen Volksverhetzung. Und das ist auch gut so, klärt Herr Gorissen das katholische Deutschland auf: „Der Verein kündigte aber eine offizielle Stellungnahme an. Die wird auch nötig sein, denn mag bei Karnevals- oder Faschingsumzügen auch die Kunstfreiheit eine Rolle spielen, ein Frei-Ticket für Hass und Volksverhetzung bedeutet das noch lange nicht. Auch Narrenfreiheit hat ihre Grenzen – spätestens dann, wenn für eine derbe Narretei die Menschenwürde mißachtet wird.“
    Diese moralinsauren Sätze sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen! Eine offizielle Stellungnahme wird als „nötig“ eingefordert – hoffentlich enthält sie genügend Selbstkritik! Das Grundrecht (!) der Kunstfreiheit „mag“ für Herrn Gorissen dabei „eine Rolle spielen“ – höret, höret.
    Mißmutig muß er immerhin einräumen, dass formal noch so etwas wie Grundrechte gelten – ABER! Die Narrenfreiheit hat ihre Grenze! Jawohl und die legen am Besten Gutdenker wie Herr Gorissen fest. Und es geht weiter: Kritik an der Kanzlerin bei Umzügen in Thüringen muß er mißmutig feststellen, säuerlicher Kommentar: „wogegen prinzipiell nicht zu sagen ist“ – man hört förmlich das Knirschen mit den Zähnen. Dann folgt eine Episode aus dem vermutlich weltbekannten und berichtenswerten „südthüringischen Städtchen Wasungen“, wo der Geschmack wohl wirklich entglitten zu sein scheint – nun ja, kommt vor. Auch der zuständige Fassenachtsfunktionär hält das Motiv für „grenzwertig“ und verkündet unheilschwanger, sich „alles in Ruhe anschauen“ zu wollen und „mit der Zuggruppe sprechen zu wollen, wie sie das gemeint hat“. Da kribbelt es langsam den Nacken rauf – eine Diktion wie in der Ostzone 1952.

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