Nicht vergessen: DDR-Schießbefehl (die Dokumente)

Nicht vergessen: DDR-Schießbefehl (die Dokumente)

Von Peter Helmes, www.conservo.wordpress.com

SED-Verbrecher und -Mörderbande

Am 3. Februar beschäftigte sich unser Gastkommentator Bernd Stichler mit den Auswirkungen des Schußwaffengebrauchs an den Grenzen (siehe https://conservo.wordpress.com/2016/02/03/schiessbefehl-noch-politik-oder-schon-komik/). Heute ergänzt er seinen Beitrag um die Dokumente zum Schießbefehl in der damaligen DDR.

Zur Erinnerung: Meldung vom18.06.1992: PDS darf ungeschoren als Verbrecher- und Mörderbande bezeichnet werden

Es war ausgerechnet das ehemalige Zentralorgan der SED, „Neues Deutschland“, das damals die folgende Meldung bracht: „Berlin (dpa/ND). Die PDS muß sich die Bezeichnung Verbrecherbande und Mörderbande gefallen lassen. Zu diesem Urteil kam das Kammergericht in Berlin nach Auskunft der Justizsenatsverwaltu…“ (Artikellänge: rund 161 Wörter). Gemeint war der Beschluß des Berliner Kammergerichts v. 10.06.1992, Az.: 9 W 3119/92. (https://www.neues-deutschland.de/artikel/362245.skandaloeses-urteil-im-kammergericht-berlin.html )

Der spezielle Schießbefehl für MfS-Angehörige innerhalb der DDR-Grenztruppen beinhaltete die Dienstanweisung, auch auf Frauen und Kinder zu schießen. Heute fallen insbesondere die „Erben“ dieser Gesinnungsgenossen über Politiker der AfD her, weil diese den Einsatz von Schußwaffen an den Grenzen (längst gesetzlich geregelt) befürworten. Die CDU, die SPD und die Grünen schon gar nicht, scheuen auf Kommunalebene nicht davor zurück, mit dieser Linkspartei, die die Rechtsnachfolgerin der SED-PDS ist, zu koalieren (in Thüringen gar auf Landesebene), ohne jegliche moralische Skrupel. Wer jedoch mit einer Verbrecher-und Mörderbande koaliert, hat allen Grund, sich mit Moralpredigten weitestgehend zurück zu halten. (Dank an Bernd Stichler für die Information:)

Hier die Texte des Schießbefehls für MfS-Angehörige:image 1

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www.conservo.wordpress.com

7.2.2016

 

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Nicht vergessen: DDR-Schießbefehl (die Dokumente)

  1. wreinerschoene schreibt:

    Als erstes einmal ein großes Dankeschön an denjenigen der ohne es zu müssen im „Neuen Deutschland“ blättert. Allein der Gedanke läßt mich erschauern und alte Bilder wieder auftauchen. Den Schießbefehl damals mit den Äußerungen von Frau Petry zu vergleichen, ist vielleicht politische gesehen, taktisch Klug, aber vollkommen falsch. Gäbe es einen Indizienprozeß ob die Grenze zur damaligen Bundesrepublik eine Schutzmaßnahme gegen den Westen war, würde und könnte man ohne groß nachzudenken, den Prozeß verlieren. Die Grenze hatte nie direkt mit der Bundesrepublik zu tun, sie war nur gebaut wurden um keinen aus der DDR heraus zulassen. Grenzanlagen, Minengürtel, Schießbefehl alles galt der eigenen Bevölkerung. Genauso wie die Grenzanlagen aufgebaut und errichtet wurden, werden nach heutigen Maßstäben Gefängnisse gebaut. Vereinfacht dargestellt, es wurde nicht geschossen wenn einer rein kam, es wurde geschossen wenn einer raus wollte. Danke für die Recherche.

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  2. karlschippendraht schreibt:

    Mit Blick auf die erste rot-rote Koalition , die sich 2001 in Berlin bildete , machte der Berliner Volksmund vor dem Hintergrund von Wowereits intimer Ausrichtung einen Spruch :
    “ Lieber Gysi im Arm als Wowereit im Darm “ !
    Persönlich sind sie mir B e i d e zuwider !

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