AfD = „ultrarechte Schreihälse“! Eine Entgleisung von „Haus & Grund“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Haus Grund

(Bitte auf „Haus Grund“ (s.o.) klicken, um den Wortlaut des Schreibens lesen zu können.)

Da fehlen wohl einigen Hausbesitzerfunktionären ein paar Ziegel auf dem Dachstübchen

Handelte es sich im Folgenden um den Verein der Elektriker Deutschlands, würde ich gewiß schreiben: „Da sind einigen Herren wohl die Sicherungen durchgebrannt…“

Im vorliegenden Falle geht´s aber um den Haus- und Grundbesitzerverein, so daß ich zu der Feststellung gelangt bin, bei gewissen Funktionären dieses Clubs fehlten ein paar Ziegel auf dem Dachstübchen. Immerhin handelt es sich bei „Haus und Grund“ um einen der bedeutendsten Wirtschaftsverbände in Deutschland mit 22 Landesverbänden, mehr als 900 Mitgliedsvereinen mit rd. 900.000 Mitgliedern und einer Erfahrung von mehr als 130 Jahren.

Da darf man mit Fug und Recht erwarten, daß die Funktionäre des Vereins eine gewisse Sorgfalt im politischen Umgang walten lassen. In diesem Fall: Es gibt unter den AfD-Mitgliedern und Anhängern ganz gewiß eine große Zahl, die bei „Haus & Grund“ organisiert sind.

In der Satzung des „Haus & Grund“-Landesverbandes findet sich keinerlei parteigebundene Regelung. In § 2 „Aufgaben“ heißt es lediglich unter Punkt 1:

„1. Der Verein bezweckt unter Ausschluss von Erwerbszwecken die Wahrung der gemeinschaftlichen Interessen des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentums in Bund, Land und Gemeinde, insbesondere die Förderung der privaten Wohnungswirtschaft…“ Der Verband spricht also von „Wahrung gemeinschaftlicher Interessen…“.

Ob dieses Kriterium auch für den jetzt zu schildernden Vorgang gilt, mag der kritische Leser entscheiden. Was ist passiert:

AfD – „Partei der ultrarechten Schreihälse“

Im jüngsten Monatsblättchen von Haus & Grund wurde die AfD wortwörtlich als Partei der „ultrarechten Schreihälse“ tituliert, mit denen man sich im Hinblick auf die Landtagswahl besser nicht abgibt!

Daraufhin habe ich meine langjährige Mitgliedschaft wutentbrannt gekündigt.

Aus der heute erhaltenen Kündigungsbestätigung wurde deutlich, daß die fragliche Formulierung keine Entgleisung eines bedauernswerten „Chefredakteurs“ ist, sondern offenbar den gesamten Verein charakterisiert. Da reibt man sich als Konservativer verwundert die Augen.

(Auszug aus dem Antwortbrief von Haus & Grund: „…Die Wortwahl Ihres Schreibens (von Dr. Detampel) bestätigt die Formulierung des von mir sehr geschätzten Chefredakteurs unseres Magazins, Herrn Harald Gruber, in seinem Editorial…“

Die erwähnte Antwort war also nicht nur eine Bestätigung, daß mein Austritt überfällig gewesen war, sondern kann auch als Signal für Tausende AfD-Mitglieder in Land und Bund dienen, ebenfalls ihre Mitgliedschaft in ihren Haus- und Grundbesitzervereinen zu hinterfragen und ggf. zu kündigen.

Daher bitte ich um Verbreitung dieses Schreibens. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

– Volker Detampel –

(Gesendet: 19. 02. 2016, von: „Volker Detampel“ tb-dr.detampel@t-online.de)

Dr. V. Detampel, Dipl.-Phys., D-67166 Otterstadt, Tel. 06232 / 539610, privat / 31 71 41, www.detampel.com

www.conservo.wordpress.com

23.02.2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu AfD = „ultrarechte Schreihälse“! Eine Entgleisung von „Haus & Grund“

  1. wreinerschoene schreibt:

    Die Diskussionen werden immer aggressiver. Also solche Auswüchse toleriere ich auch nicht, allerdings muß man sagen es war keine Flüchtlingsunterkunft sondern Häuser. Sie waren als Flüchtlingsunterkünfte geplant, aber als solche nicht ausgewiesen. Das zum einen. Zum anderen „ultrarechte Schreihälse“ ok es waren AfD Mitglieder dabei, und evtl. haben sie sich auch daneben benommen, aber was sagt man dazu:
    Der Amtseid in Deutschland:“„Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
    Dieses Schwur müssen alle leisten, sollte man annehmen. Was ist mit den grünen Politikern die mit der ANTIFA zusammen bei Demo gegen „Rechts“ mitliefen, unter den rufen:“ Deutschland verrecke“, „Nie wieder Deutschland“ oder „Deutschland muß weg“. Diese Politiker haben geschworen und genau das Gegenteil tun sie. Im Grunde gehören diese Politiker abgeschafft und abgestraft.

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  2. floydmasika schreibt:

    „Haus und Grund“ liegt ebensow ei Oettinger voll im Trend http://pegidabayern.com/2016/02/17/oettinger

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