Gewalt gegen Demonstranten nach der „Demo für alle“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmesdemo f alle 2

„Demo Für Alle“ – ein Erlebnisbericht

Wir Konservativen sind es schon gewohnt, nirgendwo mehr „auftreten“ zu können, ohne angepöbelt, gejagt, verprügelt (oder ähnliches) zu werden. Die im Kern friedliche Manifestation „Demo für alle“ (28.2. in Stuttgart) fand wieder so ein übles und übliches Ende. Dr. Lothar Gassmann sandte mir soeben einen Erfahrungsbericht einer direkt betroffenen Person, den ich kommentarlos hier weitergebe:

Demo-für-Alle 28.Februar 2016 – Prügel nach der Veranstaltung

„Die „Demo für Alle“ war dieses Mal für uns eine sehr beunruhigende und aufregende Erfahrung gewesen. Eine halbe Stunde nach Beginn, gegen 14.30Uhr, sind wir (Papa, Mama, Kleinkind, Oma, Opa), erst einmal unter Schwierigkeiten auf den Schillerplatz gelangt. Alles war dicht, plötzlich fanden wir uns inmitten von rufenden Gegen-Demonstranten. Als wir versuchten, auf die andere Seite zu kommen, wurde uns, noch recht sanft und sarkastisch, nahegelegt, wieder nach Hause zu gehen und den Sonntag doch lieber zum Ruhen zu nutzen. Schließlich hatten wir eine Ecke gefunden, an der uns die Polizei durchließ.

Ziemlich schnell sprachen uns vier Jugendliche an, die sich „eher auf der Gegenseite wohl fühlen würden“ und befragten uns, als „Großfamilie“, was unsere Beweggründe seien, auf diese Demo zu gehen.

Wir redeten ein paar Minuten miteinander, fanden den Weg dieser Jugendlichen auch nicht schlecht, sich informieren zu wollen, merkten aber schnell, dass sie bereits eine ziemlich eindeutige Position hatten und eher herausfinden wollten, wo sie uns „kriegen“ könnten.

Übergriffe im S-Bahnuntergrund

Das, was uns dann aber wirklich schockierte, erlebten wir gegen 17.15 Uhr im Hauptbahnhof Stuttgart bei den S-Bahnen im Untergrund. Wir, mittlerweile ohne Oma und Opa, wollten nach Hause fahren und mussten noch ca. 15 Minuten auf die S-Bahn warten. Wir waren eindeutig zu identifizieren als solche, die auf der Demonstration waren, hatten wir doch einen großen rosafarbenen Luftballon mit dem Aufdruck „Demo-für-Alle“ am Kinderwagen montiert.

Plötzlich vernahmen wir laute Rufe und spürten eine starke Unruhe, die aus der Richtung der zur S-Bahn führenden Treppe zu kommen schien. Als nächstes sahen wir einige Menschen die Treppe hinunterrennen. Diese wurden verfolgt von dunkel gekleideten Menschen, die auch im Gesicht vermummt waren. Wir waren wie elektrisiert!

Blutende Verletzung

Von den Vermummten kamen laute Schreie wie „Scheiß Nazis…!“. Unten, auf der S-Bahn-Ebene angekommen, begann eine Schlägerei, ausgehend von den vermummten Personen, die wild um sich schlugen. Dabei kamen auch Gegenstände zum Einsatz. Plötzlich sahen wir einen jungen Erwachsenen, der wohl von diesen Vermummten geschlagen worden war und im Gesicht eine blutende Verletzung aufwies.

In Panik versetzt, nahmen wir unseren Luftballon (Erkennungszeichen für die Demo) und ließen ihn, leider ziemlich laut, platzen! Wir wollten unsere kleine Tochter nicht in Gefahr bringen und dachten wirklich, dass jetzt gleich dieser Mob durch den Bahnhof stürzen und alle, die nach Demo-Gängern aussehen, kurz und klein schlagen würde.

Alle Menschen um uns herum waren total verstört! Das Prekäre an dieser Lage war auch, dass man aus dem S-Bahnhof nicht so schnell heraus kommt. Da ist man dann „gefangen“, da wir an einem Ende des Bahnhofs standen; dahinter nur noch Gleise und Wände. Zu diesem Zeitpunkt waren außerdem noch keine Sicherheitskräfte vor Ort, was uns noch ängstlicher machte!

Ein Vater rief zwei jugendliche Mädchen zu sich, die sich weinend und zitternd aneinander fest klammerten. Mit ihnen kamen wir kurz ins Gespräch und wir erfuhren, dass ihre Gruppe, mit der sie auf die Demo gegangen waren, von den besagten vermummten Personen nach der Demo bis zur S-Bahn-Haltestelle Hauptbahnhof verfolgt worden waren! Auf unsere Nachfrage berichteten sie, dass ihre Gruppe keinerlei Anlass für irgendetwas gegeben hatte und die Verfolger einfach so drauf los geprügelt hätten!

Polizei wurde Herr der Lage

Gott sei es gedankt, kam bald die Polizei, die dann scheinbar schnell wieder Herr der Lage geworden ist!

Auch wenn wir uns eigentlich nicht einschüchtern lassen wollen, haben wir nach diesem Vorfall den Schluss ziehen müssen, nicht mehr mit Kleinkind auf eine Demo-für-Alle gehen zu können, da wir uns nicht ausreichend gesichert fühlen.

Dennoch ist aus unserer Sicht die Demo-für-Alle mehr als notwendig, und wir hoffen sehr, dass die nächsten Male noch weit mehr Demonstranten kommen werden. Vielleicht würden sich noch mehr Menschen dazu entschließen, wenn auch die Heimwege so gut wie die Demonstration an sich geschützt würden oder zumindest solche „Knotenpunkte“ wie der Hauptbahnhof.

Wie weit sind wir in Deutschland gekommen, dass friedliche Demonstranten derartiger Gewalt ausgesetzt sind!?

www.conservo.wordpress.com

  1. März 2016
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 44 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. conservo ist ein überzeugter Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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2 Antworten zu Gewalt gegen Demonstranten nach der „Demo für alle“

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  2. hansberndulrich schreibt:

    Das beschämende Schweigen der Medien
    Ein genehmigter Demonstrationszug von fast fünftausend Menschen zieht friedlich durch eine Landeshauptstadt. Ein paar hundert Gegendemonstranten sorgen für Randale: Bilanz: über zwanzig Verletzte, darunter drei Polizisten. Mehrere Busse und PKW werden durch Steinwürfe beschädigt. Wie üblich, ging die Gewalt von den Linken aus. Hier der Polizeibericht, in dem die Übergriffe in der U-Bahn nicht erwähnt werden:
    http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110977/3263318
    Nein, das ist nicht grotesk. Das ist hierzulande inzwischen fast übliches Tagesgeschehen.
    Grotesk ist es hingegen, daß weder ARD noch ZDF noch n-tv oder irgendeine überregionale Zeitung darüber auch nur mit einem Sterbenswörtchen berichtet haben. Auch in den von mir abonnierten Tageszeitungen Rheinische Post und Frankfurter Allgemeine gab es nicht den geringsten Hinweis. Lediglich im Lokalsender SWR sowie in der Stuttgarter Zeitung fanden sich kurze Reportagen.
    Warum diese Verschwiegenheit? Aus dem Osten dieser Republik findet doch jede öffentliche Randale sofort den Weg in die beste Fernsehsendezeit. Nun, diesmal ging es nicht um Willkommenskultur, sondern um eine Demo gegen die Frühsexualisierung von Schulkindern. Und um eine Gegendemo, die genau das befürwortet. Mit Gewalt.

    Frühsexualisierung, ein Lieblingsprojekt von Grün-Rot im Ländle. Festgelegt im Bildungsplan ab erster Klasse Grundschule. Denn die Landesregierung in Baden-Württemberg hat sich die Propagierung „Sexueller Vielfalt“ im Schulunterricht auf die regierungsamtliche Fahne geschrieben. Es gibt sogar einen Wikipedia-Artikel dazu.
    Die Zeitschrift „Focus“ berichtete über kritische Stimmen wie folgt: „Nach seiner Kritik an einer Pornografisierung des Schulunterrichts gerät der Landeschef des Philologenverbandes, Bernd Saur, unter Druck… Saur, der als scharfer Kritiker von Grün-Rot gilt, hatte im „Focus“ kräftig zugelangt: „Themen wie Spermaschlucken, Dirty Talking, Oral- und Analverkehr und sonstige Sexualpraktiken inklusive Gruppensex-Konstellationen, Lieblingsstellung oder die wichtige Frage „Wie betreibt man einen Puff“ sollen in den Klassenzimmern diskutiert werden.“ Quelle: http://www.focus.de/familie/schule/aufklaerung-an-schulen-porno-vorwurf-erzuernt-minister_id_4220695.html

    Mit fast 200.000 Unterschriften hatten daraufhin besorgte Eltern und Bürger gegen diese Unterrichtsinhalte protestiert. Vergebens. Und so werden die Schulkinder schon bald auch ohne Lateinunterricht mit Begrifflichkeiten wie Analverkehr, Coitus a tergo, Cunnilinguus und Fellatio vertraut gemacht werden. Im Volksmund gibt dazu noch drastischere Umschreibungen. Und demnächst auch aus Kindermund. Ganz nach Lehrplan.

    Bleibt eine Frage: Warum werden der Protest und der gewaltsame Gegenprotest so schamhaft verschwiegen? Was ist unseren Medienleuten daran eigentlich so peinlich?

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