Brüsseler Flüchtlingsgipfel: Was soll der Quatsch?

 eu gipfel

(www.conservo.wordpress.com)

Von Karin Zimmermann

Das „anvisierte“ Ergebnis des Brüsseler „Flüchtlingsgipfels“ (im Hinterzimmer zwischen dem türkischen, dem niederländischen und der Bundeskanzlerin so ausgehandelt) sieht so aus:

.1.     Die Türkei übernimmt alle „Flüchtlinge“, die von der Türkei aus nach Griechenland übergesetzt sind.

.2.     Im Gegenzug übernimmt Europa alle Syrer, die von Syrien aus nach Europa wollen und verteilt sie nach festgelegtem Verteilungsschlüssel auf die europäischen Staaten.

.3.     Über die „Flüchtlinge“, die von Libyen oder von anderen Ländern aus nach Europa wollen, wird nichts gesagt.

Was ist das anderes als ein Aussondern der „Flüchtlinge“, die von Afghanistan oder aus dem Irak nach Europa wollen? Das lässt sich die Türkei mit 6 Milliarden Euro und mit Zusagen bei der Aufnahme der Türkei nach Europa bezahlen, verursacht also Folgekosten in unabsehbarer Höhe durch türkische Arbeitslose, die künftig legal nach Europa reisen und sich dort vor den Sozialämtern anstellen können.

Dieses Aussondern der Afghanen und der Syrer könnte viel einfacher so erfolgen, dass die deutschen/europäischen Grenzen geschlossen würden und Afghanen und der Syrer nicht eingelassen würden. Das würde die 6 Milliarden Euro (bis 2018!) an die Türkei einsparen und Zusagen bez. dem Beitritt der Türkei bräuchten nicht gemacht zu werden.

Noch ein weiterer, gravierender Nachteil bei dieser Lösung ist vergessen worden: Diejenigen Syrer, die wegen der Beschwerlichkeit der Reise, aus Kosten oder aus Gesundheitsgründen eigentlich nicht nach Europa kommen wollten, werden nun wegen der bequemen Transportmöglichkeit animiert, ihren Aufenthaltsort doch nach Europa zu verlegen.

Auch das Völkerrecht bleibt auf der Strecke: Nicht wirtschaftliche Not eines Landes und auch kein Krieg oder Bürgerkrieg in einem Land wird als politische Verfolgung anerkannt. Nur die persönliche Verfolgung eines Menschen, „durch die er in seinem Leben oder seiner Freiheit wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung bedroht ist“, schafft nach der Genfer „Flüchtlingskonvention“ einen Asylgrund. (Prof. Dr. Schachtschneider)

Wie es bei dieser anvisierten Vereinbarung zu einer „nennenswerten Reduzierung“ der „Flüchtlingszahlen“ kommen sollte, bleibt schleierhaft, insbesondere wenn man den Zureisedruck aus den afrikanischen Ländern noch hinzurechnet.

Ob man mit der Verschiebung der Tagung auf einen Zeitpunkt nach den Landtagswahlen ein noch größeres Desaster als es ohnehin zu erwarten ist, vermeiden will?

Fazit: Wenn es nicht gelingt, die europäischen Grenzen wirksam zu schließen – und davon ist auszugehen – bleibt nur die Entscheidung, die deutschen Grenzen so zu schließen, wie es die Balkanstaaten vorgemacht haben.

Es ist nur zu hoffen, dass möglichst viele Regierungschefs beschriebene Mogelpackung durchschauen und hart bleiben: Konsequentes Abstoppen des Migrantenstromes ist die Lösung, egal, was Merkel vorhat.

(Karin Zimmermann, E-Mail: info@AVIADOC.de)

http://www.conservo.wordpress.com

  1. März 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Außenpolitik, CDU, Dritte Welt, EU, Flüchtlinge, Griechenland, Islam, Merkel, Politik, Politik Deutschland, Politik Europa, Türkei abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Brüsseler Flüchtlingsgipfel: Was soll der Quatsch?

  1. wreinerschoene schreibt:

    Es ist doch egal wer wieviele Migranten aufnimmt, den Schlußbetrag bezahlt Europa und davon Deutschland. Irgendwann sind sie Staaten leer, und man bekommt sehr gute Grundstückspreise, es ist dort warm, also wenig Heizkosten, und wenn man sich dahinter klemmt, was ja Deutschland eigen ist, hat man zwei Ernten im Jahr. Es wäre zu überlegen.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.