Post an den Wahnsinn

(www.conservo.wordpress.com)

Eine grimmige Satire von Thomas Böhm *)

Thomas Böhm

Thomas Böhm

Der von wild gewordenen Holzwürmern zerfressene Totenkopf der „Bild“, Franz Josef Wagner, hat mal wieder an den Gittern seiner journalistischen Einzelzelle gerüttelt und seinem Wärter in der Chefredaktion den Nachttopf gereicht, der uns nun den übel riechenden Inhalt als neuen als Kommentar verkaufen will. Wir müssen lesen:

„Liebe AfD!

Die Flüchtlinge haben Euch zu Siegern gemacht. Euer Jubel bei jeder Hochrechnung war wie auf einem Friedhof tanzen. Hahahaha lachtet Ihr, während in Idomeni ein Baby über einer Pfütze gewaschen wurde.

Ich frage mich, was für eine Art Freude Ihr empfindet, wenn es anderen Menschen schlecht geht und Ihr Euren Wahlsieg feiert. Ist das menschlich?

Wie kann man lachen, jubeln, wenn Frauen, Kinder, Rollstuhlfahrer, Babys am Verrecken sind. 600 Flüchtlinge versuchten, über Matschfelder und über einen reißenden Fluss nach Mazedonien, nach Europa zu kommen. Drei starben.

Der Jubel der AfD wird nicht lange dauern. Das Lachen der AfD ist ein unnatürliches Lachen. Das Ur-Gefühl des Menschen ist das Mitgefühl, das Helfen. Unser Herz ist bei dem Baby von Idomeni. Unser Herz ist bei den Toten, die gestorben sind im Grenzfluss zwischen Griechenland und Mazedonien.

Unser Herz, hoffe ich, ist ein gutes Herz. Nicht alle, die die AfD wählen, haben ein schlechtes Herz. Kommt zurück zur Liebe zwischen Menschen.“ (http://www.bild.de/news/standards/franz-josef-wagner/liebe-afd-44948140.bild.html)

Als ob sich Wagner jemals um das Schicksal anderer Menschen, insbesondere derjenigen, die behaupten, sie wären Flüchtlinge, gekümmert hätte. Als ob Wagner jemals einem anderen Menschen als sich selbst geholfen hat (und auch dabei kläglich gescheitert ist).

Selten so gelacht.

Außerdem übersieht „Springers Schandmaul“, dass es die Hexe Angela ist, die sich auch nach diesen Landtagswahlen als Siegerin wähnt, ihren Flüchtlingskurs bestätigt sieht und weiterhin mit ihren knochigen Fingern all die armen Hänsels und Gretels aus dem Morgenland in ihr Pfefferkuchenhäuschen lockt und dabei vergisst, auf die Gefahren am Wegesrand hinzuweisen.

Dass ausgerechnet einer wie Wagner von „Herz“ faselt, ist einfach nur irre; denn bei ihm schlägt dieses Organ garantiert nicht am rechten Fleck, bei ihm pocht allerhöchstens der Stalin-Orden – und das am linken Fleck. Und wenn Wagner das Wort „Liebe“ in den Mund nimmt, meint er nichts anderes als das Zeugs, was zwischen den Zähnen hängt und nach Fäulnis riecht.

All die armen Würstchen, die Wagner persönlich kennenlernen mussten, wissen, dass er gerne, wenn er mal vom Würgehalsband des Verlages losgelassen wird, als Chefredakteur seine Umgebung in ein Arbeitslager verwandelt und nur eine Flucht aus seiner folternden Umklammerung die berufliche Existenz sichert.

Gelacht hat er sicherlich das letzte Mal, als er mit seinem Porsche ein Eichhörnchen zu Brei gefahren hat – wobei wir dann auch schon beim Thema wären:

Wagner will dem kläglichen Rest der „Bild“-Leserschaft tatsächlich verklickern, dass die AfD irgendetwas mit den von Gutmenschen indirekt „ersoffenen“ Flüchtlingen von Idomeni zu tun hätten.

Das ist natürlich absolut irre, sozusagen im Kreis gedacht. Denn wenn das so wäre, hätte Wagner auch indirekt Schuld an den weltweit gezählten 1,25 Millionen Verkehrstoten, weil er – egal in welchem Zustand – jede Nacht in seinen Porsche steigt und ohne Erbarmen, ohne Gnade, eben nur mit diesem grausamen Lachen auf dem Weg ins heimatliche Wachsfigurenkabinett kräftig Gas gibt.

Aber bekanntlich rollt in einem hohlen Hirn die Murmel ganz besonders rund.

Bleibt allerdings die Frage, wie lange die „Bild“ eigentlich noch diese langsam dahin siechende Witzfigur des deutschen Boulevards mit „überzuckerten“ Brotkrümeln füttern will. Bis sich der letzte Leser mit der Zeitung die Hundescheiße von den Schuhsohlen kratzt?

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*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo

http://www.conservo.wordpress.com

  1. März 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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4 Antworten zu Post an den Wahnsinn

  1. Pingback: Humanitäre Katastrophe von München aus inszeniert | PEGIDA BAYERN

  2. wreinerschoene schreibt:

    Typisch, man muß sich hier langsam fragen in welche Richtung Deutschland nun geht. Hätte die CDU gewonnen, wäre der gleiche Kommentar auch geschrieben wurden? Das gilt ebenso für Linke, Grüne oder SPD. Die Medien gehen einen Weg und dieser geht in Richtung Sozialismus, diese Richtung wird immer deutlicher und inzwischen wird es auch nicht mehr vertuscht sondern offen gezeigt. Die Macht der Medien wird immer deutlicher, geführt von der allmächtigen Regierung die vergessen zu haben scheint, sie lebt nur 4 Jahre danach kann die Welt für sie ganz anders aussehen. Diese Politiker haben sich schon so an ihre Pfründe gewöhnt das sie es als „normal“ empfinden an der Macht zu sein. Deshalb auch Verlust an „Bodenhaftung“ die alle Parteien in Berlin erleiden. Die SPD bekennt jetzt offen zu einem stärkeren Verhältnis zu Rußland. Ich glaube inzwischen die Regierungsparteien laufen herum wie Hühner die erkennen müssen, in ihrem Stall ist der Fuchs, und dieser Fuchs will alle Federn. Die Fehler Merkels machen Deutschland zu einem Ernstfall und mischen die Parteien einmal so richtig durch, zwischen sozialistischer Diktatur und kapitalistischer Marktwirtschaft. Die Wähler der AfD beziehen den Standpunkt zur Marktwirtschaft. Wie weit die CDU/CSU nach links gerutscht ist, zeigt die Aussage Friedrichs:“ Der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Hans-Peter Friedrich (CSU) hat Anhängern von Kanzlerin Angela Merkel einen Parteiwechsel zu SPD oder Grünen nahegelegt. Auf Twitter schrieb der frühere Bundesinnenminister. „CDU und CSU lassen sich nicht spalten. Der Merkel-Flügel der CDU kann sich ja ins rot-grüne Team verabschieden.“

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