Die Guten, die Bösen und die Erbärmlichen

(www.conservo.wordpress.com)AFD

Nachdenkliches von Georg Martin *)

Was gut und was böse ist, über diese Frage haben sich viele Philosophen über Jahrtausende hinweg den Kopf zerbrochen.

Gut und böse währt immerfort: Wer oder was gut und böse ist, das kann man in freiheitlich demokratischen Strukturen in gegenseitigem Respekt und in Toleranz zumindest diskutieren, gegebenenfalls auch kontrovers und unaufgeklärt als offen stehen lassen. Anders hingegen dies in diktatorisch-archaischen Strukturen. Hier bestimmt eine kleine Gruppe aus Menschen in Clans oder in einer meist Einheitspartei von oben herab, was als gut und was als böse zu gelten hat, wer die Guten und wer die Bösen zu sein haben. Alle abhängigen Systemmitläufer und Speichellecker dieser Clans oder dieser Partei in Organisationen, in Verbänden und in den Medien wiederholen in solchen totalitären Strukturen nun gebetsmühlenartig diese von oben herab verordnete Zentral-Doktrin gegenüber dem zentral markierten „bösen“ Klassenfeind.

Von China, Nordkorea und Russland kennen wir diesen Effekt, dort überrascht uns das nicht. Spätestens nach den drei letzten Landtagswahlen in Deutschland, mit den größtenteils desaströsen Ergebnissen für die einstigen Volksparteien CDU und SPD, aber auch für die Partei der GRÜNEN und Die Linke, müssen wir erschüttert zur Kenntnis nehmen, dass dieser antidemokratische Ungeist aus China, Nordkorea und Russland auch in Deutschland angekommen scheint.

Tag-für-Tag Gehirnwäsche: Egal ob in Talkshows, im zwangsfinanzieren Staatsfernsehen, im Rundfunk oder in nahezu allen Qualitätslettern, überall die gleiche politische Leier (Zitat sinngemäß): „Die demokratisch gewählten Parteien verweigern sämtliche Sondierungsgespräche mit dieser neuen (verhassten) Partei, die sich AfD nennt“. Soll heißen: Das müssen wir weiter unter uns Bisherigen regeln, um nicht zu sagen kungeln.

Wie bitte, geht‘s noch? – Plötzlich schizophren geworden oder was?

Würde man diese hochbezahlten allgegenwärtigen Quatschköpfe als Bürger und Wähler wirklich ernst nehmen, müsste man aus deren eitrigen Wortergüssen, da aus tief geschlagenen Wahl-Wunden kommend, logisch zu der Schlussfolgerung kommen, dass diese drei Landtagswahlen gar keine demokratischen Wahlen waren. Denn, entweder wurden alle Parteien dort demokratisch gewählt oder aber keine. Aber ´mal so und ´mal so, also so wie es gerade ideologisch ins Kalkül des Beinahe-Zentralkomitees passt, das kann ja wohl nicht sein.

Unterstellen wir deshalb weiter, dass diese drei Wahlen zumindest im Ergebnis, nicht so im Vorfeld des äußerst unfairen bis manipulativen Wahlkampfes vieler Polit-Agitatoren, doch demokratisch waren, dann müssen doch schlussendlich alle derart gewählten Parteien auch demokratisch legitimierte Parteien sein. – Das scheint doch dem Normalsterblichen logisch oder?

Arroganz der Macht

Es spricht von einer unerträglichen Selbstherrlichkeit und von Arroganz der Macht, der AfD mittelbar zu unterstellen, dass sie keine demokratisch gewählte und deshalb nicht demokratisch legitimierte Partei sei. Für wie dumm halten uns diese gutbezahlten Schwätzer in den zwangsfinanzierten Staatsmedien eigentlich, diese äußerst billige Masche nicht zu durchschauen?

Außerdem schlagen diese instrumentalisierten Gehirnwäscher rund einem Fünftel der Wähler voll ins Gesicht, indem man ihnen dadurch auch noch indirekt unterstellt, sie hätten nicht demokratisch gewählt, weil sie nicht die sozialistische Einheitsblockpartei wählten. Erinnert uns das nicht an alte DDR-Zustände, wo jeder diffamiert wurde, der nicht SED wählte, der sich nicht ehrfurchtsvoll vor dem großen Politbüro verneigte? Welch ein Paradoxon, welch ein politischer „Saustall“, um es mit „Franz-Joseph-Strauß- selig“ zu sagen.

Wie auch immer, auch dieser Beitrag wird nicht klären können, was gut und, was böse ist. Oder, wer die Guten und, wer die Bösen sind.

Die Erbärmlichen

Ganz offensichtlich wird aber durch die Geschehnisse, wer die Erbärmlichen sind. Das sind nämlich all diejenigen gut bezahlten Speichellecker, rückgradamputierten Kriecher und dummdreisten Lautsprecher, die skrupellos vor der Kamera, vor den Mikrofonen oder in den Zeitungen das dümmlich und unreflektiert zitieren und weiterquatschen, was ihnen in „die große Partei“ oder deren „unfehlbare Führung“ vorsprach.

Gestatten Sie mir bitte eine letzte kritische Frage: Wodurch unterscheidet sich diese erbärmliche menschliche Spezies in Deutschland eigentlich von der in China, Nordkorea oder Russland?

*) Autor Georg Martin ist ständiger Kolumnist bei conservo

www.conservo.wordpress.com

  1. März 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Die Guten, die Bösen und die Erbärmlichen

  1. Wolfhilta schreibt:

    Hat dies auf wolfhilta rebloggt.

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  2. Haudegen schreibt:

    Sehr guter Beitrag

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