Konditionierung zum Fatalismus

(www.conservo.wordpress.com)Moschee

Von Clara Mayerbach·

Merkwürdige Politiker-Reaktionen

Wenn im vermeintlichen Frieden im Herzen Europas mitten unter ahnungslosen Passanten Bomben detonieren, dann ….. ja dann gibt es darauf sicher sehr unterschiedliche menschliche Reaktionen von Schock über Panik und Entsetzen bis hin zu Angst, Trauer, Mitleid mit den Betroffenen und Sorge um die Sicherheit in der Zukunft.

Das alles hätten wir erwartet nach Paris und heute nach den Anschlägen in Brüssel.           Das alles kam auch vor – allerdings nicht seitens der offiziellen Politik-Erklärer der Medien und der politischen Szene.

Den Auftakt bot Rebecca Harms (B 90/Grüne), die am Morgen in einem Telefon-Interview aus Brüssel im getragenen Ton einer Gutenachtgeschichte erklärte, an die Sicherheitswarnstufe habe man sich ja schon gewöhnt und aus dem Fenster betrachtet sehe alles ganz normal aus. In Molenbeek (dem Brüsseler Terroristen-Stützpunkt) sei sie kürzlich gewesen und habe erfahren, daß es dort viel zu wenige Sozialarbeiter gebe. Das sei sicher ein Problem. Und mit dem Terror müsse man halt leben. – Daß das bei mehr als 30 Menschen heute wieder nicht gelungen ist, damit “zu leben”, daran wird sie weder erinnert noch fällt ihr das selbst auf.

Um die Mittagszeit erklärt uns Thomas de Maizière – seines Zeichens deutscher Innenminister – daß man mit Verhaftungen sicher neue Gewalttaten provozieren würde. Und während ich noch den Gedanken in seiner Logik vollende, daß es dann wohl besser sein könnte, alle Terroristen ungeschoren zu lassen, beruhigt er die Zuschauer- und hörer, daß man aber dennoch die Terroristen verfolgen wolle, um sie mit der Härte des Gesetzes zu bestrafen. – “Härte des Gesetzes” ….. was wäre das wohl in CDU-Rot-Grün-Deutschland? Traumatherapie, Integrationskurse und kultursensible Haftbedingungen?

Das Mittelalter mit “schwerem Kerker” hatte da schon die passenderen Antworten für die Anhänger einer Ideologie, die in dessen Frühzeit steckengeblieben ist.

Und am Abend gibt mir dann ein Interview mit dem sog. “Nahost-Experten” Michael Lüders die ultimative Lebenshilfe: Wir sollten uns an den Terror gewöhnen!

Also: kein Entsetzen, keine Panik, keine überflüssige Trauer oder gar Angst – vielleicht ein bißchen medienwirksames, pflichtschuldiges Mitgefühl – aber sonst bitte “business as usual”, Ruhe bewahren, Zeit kaufen, Merkel einfach mal machen lassen, gar nicht drum kümmern!   Oder auf Kölsch: Et kütt wie et kütt.

An die Stelle einer gesunden vitalen und viralen Gegenwehr ist ein alternativloser Fatalismus getreten, eine Ergebenheit in ein Schicksal, das man – und davon spricht heute NIEMAND – selbst in Jahrzehnten und massiv im letzten Jahr importiert hat. Statt sich nun aufzuraffen und zur Gegenwehr zu schreiten, kapituliert man vor der Gefahr, der man selbst in mißverstandener “Toleranz” und “Weltoffenheit” zu hemmungsloser Entfaltung verholfen hat.

Und die einzige Reaktion, die wir sicher erwarten können, wird nicht die Sorge um die bisherigen oder zukünftige Opfer sein, sondern die schwere Besorgnis, die Terroranschläge “spielten den Rechten in die Hände”, könnten von ihnen als “Argumente” mißbraucht werden (was sonst als “Argumente” sind denn eigentlich diese Mordttaten?).

Und deshalb wird das Rezept lauten:

-1.) Unbedingt als erstes Ängste äußern, dass dieser Anschlag von “Rechten“ instrumentalisiert werden könnte.

-2.) Betonen, dass es mit dem Islam nichts zu tun hat.

-3.) Nicht ganz direkt, aber subtil kommunizieren, dass Pegida und die AfD Schuld haben, weil sie Muslime provozieren.

-4.) Nochmal unterstreichen, dass es mit dem Islam nichts zu tun hat!

-5.) Sagen, dass an der Gewalt die Gesellschaft schuld ist, die Muslime ausgrenzt.

-6.) Nochmal erwähnen, dass es mit dem Islam nichts zu tun hat.

-7.) Zur Demo und Aktionen gegen „Islamophobie“ aufrufen.

-8.) Sagen, es könnten genauso so gut auch Rechte gewesen sein.

-9.) Michael Lüders, Adam Mazyek und ähnliche Personen in Talksendungen einladen, die dann sagen, dass es nichts mit dem Islam zu tun hat.

-10.) Mehr Mittel und Anstrengungen für den Kampf gegen Rechts verlangen!

-11.) Viel mehr Mittel für „Integration“ fordern.

-12.) Hilfe für traumatisierte Terroristen anbieten!

-13.) Unbedingt eine neue „Studie“ in Auftrag geben (möglichst bei Bertelsmann), die die Friedensliebe des Islam nachweist.

-14.) Den interkultuerellen Dialog forcieren!

-15.) Eine „Islam-Konferenz“ einberufen!

-16.) Den Ethik-Rat befragen.

-17.) Vielerorts „Runde Tische gegen Gewalt“ installieren.

-18.) Und schließlich – ganz wichtig – verweisen auf die zahllosen Straftaten nicht-muslimischer Nicht-Terroristen vorzugsweise in Deutschland im Zeitraum der letzten 100 Jahre!                                                                                                                                                         (Die ersten 10 Punkte verdanke ich meinem lieben Kollegen Karl Wächter, die folgenden 8 Punkte habe ich mir zu ergänzen erlaubt) Das Ganze ist ein offener Katalog …..

Wie lange wollen WIR eigentlich diesem Spiel noch widerstandslos zuschauen, bei dem wir von den eigenen Politikern zu Mitschuldigen und Opfern ihres Versagens gemacht werden?

(Original: https://www.facebook.com/notes/clara-mayerbach/konditionierung-zum-fatalismus/1682374672014960?comment_id=1682646651987762&notif_t=comment_mention)

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  1. März 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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4 Antworten zu Konditionierung zum Fatalismus

  1. „In Orwells Welt führen die drei Supermächte nur noch begrenzte Kriege an der Peripherie. Es genügt ihnen, um die Bevölkerung dazu zu bewegen, sich mit Armut und Mangel infolge des „Kriegszustandes“ zufriedenzugeben. Da dies im Interesse aller drei Regierungen liegt, verhindert es den großen Krieg zwischen ihnen. Dass sie ständig ihre Bündnispartner wechseln, ändert daran nichts. Die Situation sichert die Herrschaft jener Supermächte, die unfähig und unwillig sind, die Bevölkerung angemessen zu versorgen. Um zu unterstreichen, dass die Bevölkerung sich mit dem Zustand zufriedengeben kann (und muss), verbreitet die Partei den Slogan „Krieg ist Frieden“, wobei Frieden der stets erwünschte und zu erreichende Zustand ist, der regelmäßig in der „Berichterstattung“ der Partei in „greifbare Nähe rückt“. Allerdings vermuten selbst Julia und dann auch Winston im Zuge des Romans irgendwann, dass möglicherweise die Regierung von Ozeanien selbst Bomben abwirft, um die Gegenwärtigkeit des Kriegs aufrechtzuerhalten. Die Vermutung wird genährt von der Tatsache, dass diese Bombenangriffe niemals auf Wohngebiete der Parteimitglieder gerichtet sind, sondern immer auf Gebiete der Proles niedergehen.“ (aus: https://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)#Krieg_ist_Frieden )

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  2. Muskeltier schreibt:

    Sehr guter Artikel der die Realität voll erfaßt hat. Wann werden die Bürger in Deutschland und Europa endlich wach?

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  4. Pingback: Fernsehzuschauer-Protest wegen des ö.-r. Kar- und Osterprogramms! | PEGIDA BAYERN

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