Paris, Brüssel, Merkel und das „Trojanische Pferd“ der IS-Terroristen

(www.conservo.wordpress.com)

Von Heinz Ess *)Heinz Ess

„Unzählige IS-Terroristen“ kommen als „Flüchtlinge“

Salah Abdeslam, der belgische IS-Terrorist aus Brüssel-Molenbeek und – zusammen mit seinem Bruder – der Hauptorganisator der Anschläge in Paris, hatte den Auftrag, den mit dem Flüchtlingsstrom direkt aus Syrien bis nach Budapest gelangten IS-Terroristen und Sprengstoff-Experten Najim Laachraoui am 09.September 2015 in einem ungarischen Flüchtlingslager abzuholen und mit einem in Belgien problemlos angemieteten Mercedes über Österreich und Deutschland quer durch Europa nach Brüssel zu fahren.

Terroristen – problemlose Reise durch halb Europa

Nachdem Salah Abdeslam und Najim Laachraoui am 09.September 2015 – von Ungarn kommend – in Österreich eine Polizeikontrolle völlig unbehindert passieren konnten, machten die beiden gefährlichsten IS-Terroristen eine kurze Verschnaufpause an der Autobahnraststätte „Servus Europa Suben GmbH“ bei Aistersheim.

Von dort fuhren sie völlig unbehelligt weiter bis zum mainfränkischen „Autohof Geiselwind“ im Landkreis Kitzingen, wo sie übernachteten, um am kommenden Tag die Fahrt ungestört und mit frischen Kräften fortsetzen zu können bis nach Brüssel-Molenbeek, von wo aus diese weltweit meistgesuchten IS-Terroristen ihre Anschläge am 13. November 2015 in Paris und am 22.März 2016 in Brüssel bis ins kleinste Detail planen, vorbereiten organisieren und durchführen konnten.

Diese in großen Teilen von der Generalbundesanwaltschaft bestätigten Informationen, die unter anderem bekannt wurden durch die Veröffentlichungen des ZDF-Terrorismus-Experten Elmar Theveßen am 22.03.16, scheinen nur die Spitze des Eisbergs zu sein, den uns der Informant „Ali“ in der ZDF-Sendung „frontal 21“ am 22.03.16 warnend darzustellen versuchte.

Dieser „Ali“, ein IS-Aussteiger, berichtete warnend von unzähligen IS-Terroristen, die mit den Flüchtlingsströmen aus Syrien ohne jedwede Kontrolle der Personalien, ja ganz ohne Pässe in unser Land kamen.

Er sagte hierzu auch, dass viele dieser IS-Terroristen sog. „Schläfer“ sind, die den Auftrag haben, aus dem Stand heraus auf „Befehl“ z.B. eines Emirs, eines hohen, mächtigen IS-Wortführers, Terroranschläge in Deutschland und Europa durchzuführen.

Wie „ohnmächtig“ unsere Politiker in dieser Lage sind, zeigt auch die Tatsache, dass direkt vor den Toren der wichtigsten europäischen Gremien in Brüssel Terroristenzellen unbehelligt die gestrigen Anschläge in Brüssel planen und durchführen konnten.

Für uns in Deutschland stellt sich spätestens nach den gestrigen Terroranschlägen die quälende Frage, ob unsere Kanzlerin nicht einen Riesenfehler begangen hat mit ihrem in Europa einzigartigen, naiven Alleingang, die Landesgrenzen für alle einreisewilligen Flüchtlinge ohne jedwede Personenkontrolle sperrangelweit öffnen zu lassen, um völlig unkontrolliert über eine Million syrische und sonstige Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge bei uns aufzunehmen.

Am Tag ihrer schlimmen Fehlentscheidung wusste sie bereits seit Wochen von der unbehelligt möglichen „Europa-Rallye“ der IS-Terroristen Salah Abdeslam und Najim Laachraoui.

In diesem Zusammenhang sei auf den gestrigen Facebook- Kommentar der ehem. Grünen-Politikerin und DDR-Menschenrechtlerin Vera Lengsfeld hingewiesen, die zu diesem Thema schrieb:

Gelobt sei Angela Merkel, die Warmherzige, die Vorausschauende. Sie hat alles dafür getan, dass der Terror in Europa Fuß fassen kann und seine Söhne hier die eigene Zukunft von einer gestörten Welt verwirklichen können. Lasst uns Angela Merkel feiern- sie hast es geschafft!“ (http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_77348748/terror-in-bruessel-vera-lengsfeld-blamiert-sich-auf-facebook.html)

Aber: hat das alles wirklich mal wieder „nix mit nix“ zu tun, wie Beatrix von Storch (AfD) satirisch anmerkte?

Die Bundeskanzlerin hat in erster Linie bei ihren Entscheidungen verantwortungsbewusst zu handeln bezüglich aller Bürger in Deutschland und Europa. Und auch aus ihrer Verantwortung für all diejenigen, die von Not und Gewalt getrieben bei uns Zuflucht suchen, hätte sie auf schärfsten Personenkontrollen an unseren Grenzen bestehen müssen, denn die terroristisch geprägten Dschihadisten unter den Flüchtlingen aus dem Irak, aus Syrien, Marokko, Tunesien und Ägypten machen selbst vor ihren Landsleuten nicht halt, wenn es um irrwitzige, im Koran verankerte „Strafen“, oft „Todesstrafen“ bei geringsten „Verfehlungen“ gegen den Koran geht.

Und noch ein Punkt darf nicht außer Acht gelassen werden:

Wenn das Osterfest für viele deutsche Landsleute in diversen Umfragen das „Fest des eierlegenden Feldhasen“ zu sein scheint, dann ist unser christlicher Glaube „auf den Hund“ gekommen.

Aber gerade ein starker, offensiv vorgetragener christlicher Glaube kann eine wirkungsvollere „Waffe“ gegen dschihadistische Mörderbanden sein als so manches „Flächenbombardement“ im Nahen Osten.

Bleibt am Schluss noch festzuhalten: „Jammern“ kommt heute zu spät! Das Kind ist „in den Brunnen gefallen“, und wir müssen uns auf das schlimmste einstellen.

*) Heinz Ess ist Arzt und Philosoph sowie seit Jahren Autor bei conservo

www.conservo.wordpress.com

  1. März 2016
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 43 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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Eine Antwort zu Paris, Brüssel, Merkel und das „Trojanische Pferd“ der IS-Terroristen

  1. Er hatte Glück das er kein Rentner war,denn dann hätte man ihn wahrscheinlich beim Kaffee Schmuggel erwischt…

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