Golgatha

(www.conservo.wordpress.com)Karfreitag

Karfreitagsgedanken

Einst ging zur Schädelstätte der traurig lange Zug.

Voran der stille Dulder das Holz des Kreuzes trug.

Und hinter ihm die Frauen – sie haben viel geweint.

Maria, o Maria, wie trugest du dein Leid?

 

Da bricht der Herr zusammen, vom Blutverluste schwach.

Den Frauen, die Ihm folgen, entfährt manch wehes „Ach“.

Man reißt Ihn in die Höhe, man treibt Ihn scheltend an.

Er kann das Kreuz nicht tragen, der todesmatte Mann.

Da kommt ein Mann vom Felde, der will wohl heim zur Stadt.

Den zwingen sie, zu tragen das Kreuz, so rauh und hart.

Voll Dank und stiller Bitte nimmt ihn der Heiland wahr.

So wird erreicht der Richtplatz, der Hügel Golgatha!

 

Da werfen sie Ihn nieder, auf`s Kreuzholz hingelegt,

das Haupt am Mittelbalken, die Hände ausgestreckt.

Da trifft die Händ` und Füße ein wucht`ger Hammerschlag.

Wie dies das Herz des Vaters so schmerzlich treffen mag!

 

Da hängt Er an dem Kreuze hochragend aufgericht`,

und aus des Dulders Augen ein Strahl der Sonne bricht.

Er sieht die Henker unten, wie nach dem Werk sie ruh`n.

„Vergib doch, o mein Vater, sie wiss`n nicht, was sie tun!“

 

Das hört am andern Kreuze der eine Schächer an:

„Wie, für die Henker beten kann dieser stille Mann?“

Da fällt es ihm wie Schuppen von seinen Augen gleich.

„O Herr, gedenke meiner, wenn du kommst in dein Reich!“

 

Da schaut der Herr den Schächer wohl an mit frohem Blick:

Ein Menschenherz gewonnen – o welch ein großes Glück!

„Ich sage dir gewißlich: Du gehst noch heute ein,

du wirst mit mir zusammen im Paradiese sein!“

 

Doch höher, immer höher empor die Sonne steigt.

Der Dulder hängt am Kreuze im Sonnenbrand und schweigt.

Da ringt von Seinen Lippen der bange Ruf sich los:

„Mich dürstet“, tönt die Stimme – nicht nach Erquickung bloß.

 

Nach Menschenseelen dürstet Er in des Kreuzes Pein.

Sie sollen Ihm zum Troste im bitter`n Sterben sein.

Man reicht Ihm dar zum Munde auf einem Rohr den Schwamm.

Und weiter hängt Er schweigend am harten Kreuzesstamm.

 

Da fällt Sein Auge nieder, wo Seine Mutter steht,

da nun das Schwert, das scharfe, ihr durch die Seele geht.

Daneben steht der Jünger, den Er so sehr geliebt.

Nun Er die arme Mutter dem Jünger übergibt.

 

„Johannes“, spricht Er freundlich, „nimm sie zur Mutter an!“

Und zu der Mutter wendet das blut`ge Haupt Er dann.

Und spricht zu Seiner Mutter mit inn´gem Liebeston:

„O Weib, sieh: Der hier stehet, ist fortan nun dein Sohn!“

 

Doch was ist das? Die Sonne verlieret ihren Schein.

Die Welt durchdringt ein Beben. Sag an, was mag das sein?

Und um das Kreuz sich lagert Nacht, schwarze Finsternis.

Da plötzlich, laut und klagend, ein Schrei die Nacht durchbricht:

 

„Mein Gott, mein Gott im Himmel, warum verläßt du mich?“

Der Ruf durchdringt das Dunkel, so weh, so schauerlich.

Da hat der Feind, der Satan den letzten Stoß geführt,

ob nicht in Seinem Glauben der Herr noch irre wird.

 

Doch Jesus klammert flehend sich an den Vater an.

Und wenn ich auch nichts sehen und auch nichts fühlen kann,

mein Gott, doch bist und bleibst du. Und wenn du mich verläßt,

ich halte doch im Glauben an dir, mein Gott, mich fest.

 

Und wieder lagert schweigend sich um das Kreuz die Nacht.

Da tönt vom Kreuze jubelnd der Sieg: „Es ist vollbracht!“

Vollbracht das Werk, das schwere, durch Jesu Opfertod.

Nun kann der Heiland sterben. Vorüber ist die Not.

 

„In deine Hände, Vater, befehl` ich meinen Geist.“

Ein Strahl der Sonne wieder sich durch die Wolken reißt.

Nun ist die Nacht der Sünden für immerdar vorbei.

Seit Jesus ausgerufen am Kreuz den Siegesschrei.

 

Nun brauchen wir zu beben vor Tod und Teufel nicht.

Wer glaubt, der wird bewahret vor Hölle und Gericht.

Ihr Menschen und ihr Engel, singt jubelnd, was geschah:

Erlösung ist erworben am Kreuz auf Golgatha!

((Verfasser unbekannt; Bearbeitung: L. Gassmann; Quelle: Lothar Gassmann, GOLGATHA. Leiden und Sieg Jesu Christi. http://l-gassmann.de/golgatha.html)

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Karfreitag, 25. März 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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