Wahltag ist Zahltag – Gedanken zur Woche

(www.conservo.wordpress.com)

Von Jörgen Bauer

„Europa der Vaterländer“europa

eigentlich war das Vereinte Europa, die Europäische Union, als ein „Europa der Vaterländer“ gedacht. Das heißt, dass das Vereinte Europa aus Einzelstaaten besteht, die jeweils ihre nationalen Eigenheiten behalten. Und wenn man es recht überlegt, ergibt auch nur ein solches Europa einen Sinn.

Denken wir uns eine Dorfgemeinschaft (Europa), die aus lauter einzelnen Familien (Staaten) besteht. Auch wenn sich alle Familien in der Dorfgemeinschaft heimisch fühlen, wird trotzdem jedem die eigene Familie näher stehen, als die Dorfgemeinschaft.

Es ist einfach so, dass dem eigenen Volk, der eigenen Nation eine besondere Bedeutung, ein besonderer Wert, zukommen. Diesen naturgegebenen Hang zum eigenen Volk können wir weltweit beobachten.

Nicht nur bezüglich der Kurden und Palästinenser, sondern auch hinsichtlich der Flamen und Wallonen, der Schotten und Iren, Tschechen und Slowaken, Basken und Katalanen und anderen. Und in Großbritannien, wo man schon immer sehr freiheitsliebend war, würden manche am liebsten aus der EU austreten, von der sie sich bevormundet fühlen.

Selbst in der förderalen Bundesrepublik gibt es unterschiedliche Landsmannschaften, die Wert auf eine gewisse Autonomie (Bundesländer) legen, und Franken und Bayern sind sich selbst in einem Bundesland bis heute nicht ganz grün.

Kein Nationalismus

Das alles hat etwas mit Heimat und Identifikation zu tun und damit absolut nichts mit Nationalismus, bei dem Volk und Nation ideologisch überhöht werden, indem man sich anderen Völkern überlegen fühlt. „Achte eines jeden Mannes Vaterland, das deinige liebe,“ sagte der Schriftsteller Gottfried Keller.

Wer diese Fakten völlig verkennt, ist Bundeskanzlerin Angela Merkel, die so etwas wie einen europäischen Bundesstaat im Hinterkopf hat und, denkt man an die Flüchtlingskrise, meint, ihre diesbezüglichen Vorstellungen den anderen europäischen Staaten aufdrängen zu können.

Auseinanderbrechen Europas

Dabei entsteht der Eindruck, dass die Kanzlerin Deutschland am liebsten aufgelöst sehen möchte, indem es anderen Ethnien überlassen wird, die das „herrenlose Land“ ihren Vorstellungen entsprechend umgestalten.

Auch wenn alle Nachbarn „nein danke“ sagen, glauben Merkel und ihre Claqueure unbelehrbar an einen „Endsieg“, der darin besteht, dass die Flüchtlinge gleichmäßig in ganz Europa verteilt werden. Nachdem das bislang nicht funktionieren will, spricht man von einem drohenden „Auseinanderbrechen Europas“.

Tatsache ist aber, dass Angela Merkel, ohne sich mit den europäischen Partnern vorher abgesprochen zu haben, eigenmächtig, ohne politisches Mandat und unter Verletzung von Gesetzen, alle Welt nach Deutschland eingeladen hat und sich nun wundert, wenn die anderen das als eine rein deutsche Angelegenheit ansehen.

Die anderen europäischen Länder verhalten sich insoweit völlig „vernünftig“. Dass die europäischen Partner inkonsequenterweise keine Vorbehalte gegen eine Vergemeinschaftung ihrer Schulden zu Lasten Deutschlands hätten, steht dabei auf einem anderen Blatt.

Obwohl Angela Merkel faktisch etwas eingelenkt hat und jetzt etwas andere Töne anschlägt, wenn sie von einer Lösung des Flüchtlingsproblems spricht, bleibt sie trotzdem bei ihrer Aussage, dass sich an ihrer ursprünglichen Haltung nichts geändert hat, wobei sie offenlässt was ihre ursprüngliche Haltung ist. Unbegrenzte oder gesteuerte Aufnahme von Flüchtlingen unter Beachtung der vorhandenen Ressourcen?

Merkels Realitätsverlust

Dass Angela Merkel im Ergebnis der Landtagswahlen eine Bestätigung ihrer Politik sieht, lässt auf einen erheblichen Realitätsverlust schließen.

Nachdem sie sich durch ihr Verhalten weitgehend isoliert hat, streckt sie ihre Fühler nunmehr nach „Sultan“ Erdogan aus. Eine sehr ungute Entwicklung, denn der „Sultan“ wird sich seine „Hilfe“ – wenn sie denn eine ist – teuer bezahlen lassen, nicht nur durch Euro-Milliarden, sondern auch durch politische Zugeständnisse, durch die wir erst recht vom Regen in die Traufe kommen können. Zwar kam es jetzt zu einem Deal mit der Türkei, der als großer Erfolg gefeiert wird, man wird aber abwarten müssen.

Denn Visa-Freiheit für alle Türken könnte bedeuten, dass die bedrängten Kurden, die ja türkische Staatsbürger sind, massenweise zu uns kommen. Und eine Türkei als Mitglied der EU wäre völlig inakzeptabel.

Dass die AfD bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt so hohe Gewinne einfahren konnte, liegt sicher nicht nur an der Flüchtlingskrise. Für eine „Alternative für Deutschland“ war es, zum Erhalt des politischen Gleichgewichts, auch so höchste Zeit.

Echte konservative Partei fehlte

Nachdem Angela Merkel die CDU immer mehr nach links geführt hat, fehlte eine echte konservative Partei, die zugleich auch nationale Interessen vertritt, so wie das in den anderen europäischen Ländern völlig selbstverständlich ist.

Da man hierzulande „Probleme“ mit völlig selbstverständlichen Begriffen wie Volk und Nation hat, wird jeder, der in diese Richtung denkt, automatisch als „Nazi“, „Rassist“, „Rechtspopulist“ usw. diffamiert, und seitens des politisch-medialen Komplexes wurde alles getan, um die AfD zu verteufeln, wobei man es mit der Wahrheit nicht so genau nahm.

Auch die Kirchenfunktionäre, denen eigentlich an der Verkündung des Evangeliums gelegen sein müsste, mischten kräftig mit.

In ZEIT-Online vom 13. März 2016, dem Tag der Landtagswahlen, war ein regelrechter Horrorkatalog über die Absichten der AfD im Internet nachzulesen. Dabei geht es um ein noch zu beschließendes Parteiprogramm. Bislang ist da aber überhaupt noch nichts entschieden.

Es geht hauptsächlich um die herkömmlichen konservativen Werte wie Ehe und Familie, Widerstand gegen die Abtreibungsmentalität, den Genderwahn, den beabsichtigten entgleisten „Sexualkundeunterricht“, den Klimawahn, die innere Sicherheit und anderes. Linken Kreisen muss das zwangsläufig als „radikal“ erscheinen.

„Kein Platz für Rechtspopulisten“

Bei der Wahlsendung in SWR 3 am Abend des 13. März 2016, war die Rede davon, dass die „demokratischen Parteien“ zur Regierungsbildung aufgerufen sind, wobei für „Rechtspopulisten“ kein Platz ist.

Derartige Aussagen sind an sich eine Dreistigkeit, weil damit gesagt wird, dass die AfD keine demokratische Partei sei, auch wenn sich die Partei an die demokratischen Regeln hält und ihre Abgeordneten demokratisch gewählt wurden. Eine der Politikergattinnen meinte sogar, dass der hohe Stimmenanteil zugunsten der AfD blamabel für Deutschland sei.

Scheinbar wird vergessen, dass Demokratie Herrschaft des Volkes heißt, und das hat hier entschieden, und es ist nicht akzeptabel, in den Wählern der AfD „Verirrte“ usw. zu sehen. Dies schon deshalb nicht, weil man das auf die Wähler aller anderen Parteien ebensogut übertragen könnte.

Mit Ausnahme des AfD Spitzenkandidaten wurde allen anderen Kandidaten ausreichend Gelegenheit gegeben, ihre Sichtweisen ausführlich darzustellen, wobei Einigkeit hinsichtlich der Ablehnung in Sachen AfD bestand.

Wie ist das alles zu bewerten?

Erfreulich ist, dass sich trotz der massiven Fehlinformationen und pauschalen Verurteilungen der AfD sehr viele Wähler für die AfD entschieden haben. Das beweist, dass die manipulative Macht des politisch-medialen Komplexes einschließlich der Kirchenfunktionäre an Grenzen stößt.

Dies, weil sich die Wähler mittlerweile auch aus anderen Quellen informieren und sich damit ein eigenes Urteil bilden. Hinzu kommt ein berechtigtes Misstrauen gegenüber den Politikern, denen man nicht mehr alles glauben kann.

Und da könnte es sein, dass die Verunglimpfung der AfD das genaue Gegenteil bewirkt hat. Denn ob eine Sache gut ist, kann man daran erkennen, dass sie von den Mainstreammedien niedergemacht wird.

Man wird weiterhin alles darauf setzen, die künftige parlamentarische Arbeit der AfD möglichst negativ zu schildern, wobei es eine Möglichkeit wäre, die AfD einfach totzuschweigen.

Die AfD wird es also schwer haben, weil man versuchen wird, ihr jede Menge Steine in den Weg zu legen. Aber das war noch nie anders, wenn sich eine neue Partei gebildet hatte.

Die pauschalen Diffamierungen der AfD haben jedoch auch dazu geführt, dass viele Bürger hinsichtlich der AfD Bedenken haben, weil sie glauben, dass sich hier eine neue Nazipartei etabliert. Das ist völlig unbegründet, weil sich die Nazis selbst als Linke verstanden und etwas gegen Rechte hatten..

Furcht vor der AfD wäre in jedem Fall unsinnig, weil in einer Demokratie die Mehrheit entscheidet. Das heißt, dass die AfD für ihre programmatischen Absichten eine Mehrheit braucht, die sie nach der gegenwärtigen politischen Lage nicht bekommen wird.

Ihr Wirken als Oppositionspartei kann deshalb nur darin bestehen, ihre Vorstellungen schlüssig, überzeugend und ohne faule Kompromisse vorzutragen um damit zu einem Umdenken beizutragen. Das setzt Klugheit und Fingerspitzengefühl voraus. Dann wird sich erweisen, was machbar und was nur wünschenswert ist.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

„Einen jeglichen dünkt sein Weg recht, aber der Herr prüft die Herzen“ (Sprüche 21, Vers 2).

Im Wort Gottes kommt das Wort „Weg“ sehr häufig vor, wobei zwischen dem rechten Weg und Wegen, die ins Verderben führen, unterschieden wird. Der Gläubige bittet darum, dass Gott ihm den rechten Weg weist und auf dem rechten Weg bewahrt.

Nun ist es aber so, dass der natürliche und gottferne Mensch nicht nach Gott fragt, sondern den Weg geht, der ihm als der Richtige erscheint. Dabei denkt er nicht an Gott, was aber nicht ausschließt, dass sich Gott trotzdem für die Wege seiner Geschöpfe interessiert und die Motive der Menschen prüft und möchte, dass alle Menschen auf den richtigen Weg finden, dessen Ziel bei Gott selbst ist.

Deshalb wird der Weg des einen gesegnet sein und der des anderen nicht.

Das sollten wir als Christen immer wieder bedenken: Was die Menschen auch planen, Gott sitzt im Regiment, und es geschieht nichts, was er nicht zulässt. Deshalb müssen wir uns auch nicht vor den Plänen von Menschen fürchten.

Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der Herr allein lenkt seine Schritte – Sprüche 16, 9 – oder anders: Der Mensch denkt und Gott lenkt.

Gesetzmäßigkeiten nicht überlisten

Jetzt nach den Landtagswahlen sehen wir viele Parteien und damit viele Wege, und alle sehen sie ihren Weg als den optimalen an, der zu einem guten Ergebnis führt, das letztlich vielen nützen soll. Ob ein Weg aber wirklich gut und richtig ist, wird man an den Früchten erkennen, wobei wohl niemand so vermessen ist, seinen jeweiligen Weg von vornherein als den einzig richtigen zu verabsolutieren.

Erwiesenermaßen ist es aber so, dass sich am Ende immer das Wahrhaftige durchsetzt, wenn oft auch über viele und zum Teil auch steinige Umwege. So wie es in der Natur Gesetzmäßigkeiten gibt, die sich nicht überlisten lassen, ist es auch im Zusammenleben der Menschen.

Je näher sich jemand an diesen Gesetzlichkeiten, sprich Schöpfungsordnungen orientiert, umso größer sind seine Erfolgsaussichten.

P.S.: Gefunden in einer Mail von Dr. Hans Penner an den EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz:

Die „Rechten“ waren den Nationalsozialisten ebenso verhasst wie heute der Grünen/CDU/SPD-Koalition: „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir deutsche Linke! Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Bürgerblock“ (J. Goebbels, Der Angriff vom 6.12.1931). Die „Rechte“ vertritt die Werte der christlich-abendländischen Kultur, der wir die heutige hohe Lebensqualität in Deutschland zu verdanken haben. Von dieser Lebensqualität profitieren auch die Neomarxisten (www.fachinfo.eu/fi023.pdf), von welchen die „Rechten“ leidenschaftlich bekämpft werden.

(Nachlesbar in den FCDI Christlichen Impulsen: www.christliche-impulse.de)

www.conservo.wordpress.com

Karfreitag, 25. März 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Wahltag ist Zahltag – Gedanken zur Woche

  1. robertknoche schreibt:

    Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Mit der Wahl geben wir unsere Stimme ab, wehm wir vertrauen sollten. Nur die wenigsten Wähler wissen genau, wehn sie wählen.

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  2. Pingback: News 26.03.2016 | Krisenfrei

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