Verrät der Papst den christlichen Glauben?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm

Die Antichristen frohlocken

Es könnte das Ende der katholischen Kirche – zumindest in unseren Breitengraden und so wie wir sie kennen – bedeuten, dass ausgerechnet in einer Zeit, in dem der Islam die westliche Hemisphäre mit seinem religiösen Terror überzieht, ein Papst sich diesem unterwirft und mit einer Geste der Demut den christlichen Glauben verrät.

Die Antichristen in den Medien frohlocken natürlich:                                                                Zu Beginn der Osterwoche hat Papst Franziskus in der Flüchtlingskrise ein Zeichen der Nächstenliebe gesetzt. In der Gründonnerstagsmesse wusch er zwölf Menschen in einer Asylbewerberunterkunft nahe Rom die Füße. Franziskus hatte dafür auch Muslime auswählen lassen… (http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-03/franziskus-papst-fluechtlinge-waschung)

Nächstenliebe kann man mit allen möglichen Gesten beweisen, zum Beispiel durch ein Händeschütteln oder Schulterklopfen. Das Waschen und Küssen der Füße allerdings hat in der christlichen Lehre eine ganz andere Bedeutung:

Am Vorabend seines Kreuzestodes wusch Jesus während des letzten Abendmahls seinen Jüngern die Füße und trocknete sie mit dem Tuch, das ihn umgürtete. Durch dieses Beispiel wollte er zeigen, dass auch die Jünger untereinander zum Dienen bereit sein müssen…

…In einigen Kirchen wird der Ritus der Fußwaschung regelmäßig praktiziert.                       In der Liturgie der katholischen Kirche ist in der Messfeier vom letzten Abendmahl am Gründonnerstag (verpflichtend in Kathedral- und Abteikirchen, fakultativ in allen anderen Kirchen) die Fußwaschung vorgesehen. Der Zelebrant der heiligen Messe wäscht dabei zwölf (örtlich auch weniger) zuvor bestimmten Gläubigen die Füße; der Ritus gehört zu den Sakramentalien. In der Diözese Mailand praktizierte man zur Zeit des hl. Ambrosius die Fußwaschung als Teil des Sakraments der Taufe… (https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fwaschung)

Die Unterwerfung gegenüber dieser feindlich gesinnten und gewalttätigen Religion seitens des Papstes kommt allerdings nicht plötzlich, scheint Teil seines teuflischen Plans zu sein:

Vieles hat der Argentinier in den drei Jahren seiner Amtszeit bereits revolutioniert, darunter auch die Formalien der Osterfeierlichkeiten. Während seine Vorgänger ausschließlich Priestern die Füße wuschen, wählt Franziskus für die Fußwaschung regelmäßig nicht nur Laien – darunter Kranke, Behinderte und Häftlinge – sondern auch Frauen.

In den vergangenen Jahren hatte sich Franziskus für die Gründonnerstagsmessen zwei Gefängnisse und eine Einrichtung für Behinderte in Italien ausgesucht. Indem er bereits damals unter anderem Muslimen und Frauen die Füße wusch, brach der Argentinier mit althergebrachten Kirchentraditionen und brachte damit konservative Katholiken gegen sich auf… (http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-03/franziskus-papst-fluechtlinge-waschung)

Was Muslime von diesem Ritual halten, erfahren wir auf der Seite „Way to Islam“ auf der eine Konvertierte erklärt, warum sie den Glauben gewechselt hatte:

…Doch je tiefer ich in die Gemeinschaft eintauchte, desto weniger konnte ich ihr folgen; ich war nicht in der Lage die Anbetungen in der Eucharistie nachzuvollziehen- ich empfand dies als Götzendienst mich vor einer Monstranz hinzuknien und sie anzubeten. Mein Innerstes schien mich zu zerreißen, mein Gewissen sagte mir, dass hier etwas nicht richtig ist. Ich litt Höllenqualen und obwohl ich kniend vor der Monstranz war, vollzog ich die Handlung der Anbetung nicht, sondern betete zu Gott, dass er mir den rechten Weg weisen möge. Ich war schließlich auch nicht mehr in der Lage den Rosenkranz zu beten, weil ich Maria, die Mutter Gottes, als Bittstellerin zwischen Gott und mir, für sündhaft hielt.

Ich erzählte meinen Lehrern von meinen Zweifeln und wurde auf das Mysterium des Glaubens und der Dogmen hingewiesen.

Als ich dann noch einer Jesus Holzfigur die Füße küssen sollte, was alle Ordensschwestern vor mir taten, war mir klar, dass die Aufrichtigkeit meines Glaubens hier verloren geht… (http://way-to-islam.beepworld.de/fatima.htm)

Und eine andere Seite erklärt uns, wann und warum sich ein Moslem die Füße waschen muss:

Zur Vorbereitung auf das Gebet gehört als Wichtigstes neben der inneren Einstellung das Herstellen der körperlichen Reinheit durch eine Waschung, aus diesem Grund gibt es bei jeder Moschee auch eine Waschgelegenheit. Bei den traditionellen Moscheen handelt es sich dabei entweder um einen Brunnen, aus dem durch zahlreiche Hähne das Wasser fließt, oder um ein großes Waschbecken mit vielen Hähnen. Bei der Waschgelegenheit gibt es in der Regel auch Toiletten.

Die gewöhnliche Waschung (arabisch: Wudhu’), die vor dem Gebet zu verrichten ist, besteht aus Waschen der Hände, Spülen des Mundes und der Nase, Waschen des Gesichts, Waschen der Hände bis zum Ellbogen angefangen mit dem rechten Hand, Überstreichen der Kopfhaare mit der feuchtem Hand, Reinigen der Außenohren und schließlich Waschen der Füße bis zum Knöchel angefangen mit dem rechten Fuß… (http://www.moschee-online.de/moschee-online/index.php?option=com_content&view=article&id=31&Itemid=35)

Es mag auch der Sicht eines naiven Gutmenschen sicherlich eine nette Geste sein, die Glaubenslehren dermaßen zu vermengen, aber wozu benötigt man dann noch die katholische Kirche, vor allen Dingen einen Papst, wenn selbst nicht mehr so genau weiß, wofür er steht und unter seinen Augen fast täglich Christen von Muslimen abgeschlachtet werden.

Außerdem muss man sich doch fragen, ob die Islam ebenso daran interessiert ist, sich mit anderen Glaubensrichtung zu vereinen! Wenn man die Islam-Terror-Nachrichten der letzten tausend Jahre verfolgt sieht das eher nicht so aus.

Ist das Oberhaupt von 1 Milliarde Katholiken nicht mehr Herr seiner Sinne? Für ihn scheint es jedenfalls keine Unterschiede zwischen dem christlichen Gott und Allah zu geben, alles eine Soße sozusagen. Das hier könnte ein Beweis sein:

Rom – Papst Franziskus hat am Gründonnerstag als Geste der Demut elf Flüchtlingen die Füße gewaschen, darunter auch mehreren Muslimen. „Ob Muslime, Hindus, Katholiken oder Kopten: Wir sind alle Brüder, wir sind alle Kinder desselben Gottes“, sagte Franziskus und erinnerte an die Terroranschläge von Brüssel. „Das war eine Geste der Zerstörung, eine Geste des Krieges, von Menschen, die nicht in Frieden leben wollen.“ Schuld an dem Terror hätten vor allem die Waffenhändler, so das Kirchenoberhaupt… (http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.am-gruendonnerstag-papst-bei-fusswaschung-wir-sind-alle-brueder.43528b07-911a-41fa-8033-ab7885c87437.html)

Merke: Wenn demnächst mal wieder ein Raser ein Kind überfährt, ist nicht der Fahrer daran schuld, sondern der Autohändler oder der VW-Konzern

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*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo

http://www.conservo.wordpress.com

  1. März 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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