Adam Riese und die Flüchtlinge

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm

Thomas Böhm

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Na, da haben die Medien aber wieder gejubelt. Kommt doch einer her und verdirbt den Asylkritikern mit einfacher Mathematik den Spaß. Beispielhaft für viele Medien hier der Beitrag aus der „Welt“:

So entwaffnet Hoëcker alle besorgten Bürger – Fragen?

„Wir haben ja alle Angst, von Flüchtlingen überschwemmt zu werden.“ Nicht so Bernhard Hoëcker, der Skeptikern die Flüchtlingskrise in 70 Sekunden erklärt. Auf Facebook geht das Video durch die Decke…

„Politik ist eigentlich nichts für mich“, sagt Comedian Bernhard Hoëcker. Wissenschaft sei viel interessanter. Doch die in Deutschland vielerorts vergiftete Stimmung Flüchtlingen gegenüber veranlasste den Hobby-Erklärer nun dazu, allen Skeptikern aufzuzeigen, warum sie keine Angst vor Flüchtlingen haben müssen.

Und dafür braucht er nicht mehr als 70 Sekunden. „Alle haben ja total Angst, dass wir von Flüchtlingen überschwemmt werden“, beginnt Hoëcker seinen Monolog in der jüngsten Ausgabe der „NDR-Talkshow“. Eine Million Flüchtlinge sei 2015 nach Deutschland gekommen – in ein Land, das 80 Millionen Einwohner habe. Ein Verhältnis von 1 zu 80 also.

Weil Hoëcker nun annimmt, dass diese Rechnung so manchem „besorgten Bürger“ noch zu kompliziert sei, rechnet er die Flüchtlingszahl kurzerhand auf die Anzahl der Studiogäste herunter. „Wie viele Gäste passen in das Studio?“ „120“, wirft Moderatorin Barbara Schöneberger ein.

Zwei Gäste müssen aufstehen. „Diese beiden Menschen sind die Flüchtlinge, wenn wir ganz Deutschland wären“, öffnet er Skeptikern die Augen. Und wenn man jetzt noch aufstehe und bereit sei zu sagen, dass diese beiden Menschen die Kultur dieses Studio überfluteten, dann müsse man ein Problem haben.

„Wenn ihr auf einmal Metal-Fans seid“, sagt er den aufgestandenen Gästen ins Gesicht, „würden wir dann alle Metal hören? Nein!“ Und dann schließt Hoëcker seine Rede mit eindrücklichen Worten: „Es ist – ganz ehrlich – überhaupt kein Problem!“… (http://www.welt.de/politik/deutschland/article153808359/So-entwaffnet-Hoecker-alle-besorgten-Buerger-Fragen.html)

Wie dämlich muss man eigentlich sein, um so eine Rechnung aufzustellen. Aber wir nehmen diese gerne auf und rechnen noch einmal nach:

Wenn einer der beiden „Flüchtlinge“ seinen Mantel aufmachen und sich dann in die Luft sprengen würde, wäre von den 120 Gästen keiner mehr übrig.

Wenn einer der beiden „Flüchtlinge“ sich Barbara Schöneberger greifen und sie vor Augen der Zuschauer vergewaltigen würde, käme wohl kaum Applaus auf.

Wenn einer der beiden „Flüchtlinge“ gar kein „Flüchtling“ wäre, sondern nur ein ganz gewöhnlicher Dieb, der 10 von den 120 Zuschauern um ihre Geldbörse erleichtern würde, könnte dieses Mathe-Genie nachrechnen, um wie viel Geld der Bösewicht nun reicher wäre.

Wenn sich beide „Flüchtlinge“ auf den Schoß eines Zuschauers setzen würden, gäbe es zumindest für diesen armen Kerl doch Platzprobleme.

Wenn nur einer der beiden „Flüchtlinge“ sein Ding herausholen und in die Kamera pinkeln würde, könnte das zu einem Stromausfall führen – und Schluss mit lustig!

Wenn sich die beiden „Flüchtlinge“ miteinander prügeln würden, weil es für sie nur einen Snickers gibt und man die Polizei rufen müsste, wäre zumindest die Stimmung im Saal versaut.

Wenn einer der beiden „Flüchtlinge“ einem Zuschauer das Kreuz an der Kette vom Hals reißen und „Allahu akbar“ rufen würde, wäre das zumindest ein Versicherungsfall.

Also, bevor man solch schwachsinnige Rechnungen ins Spiel bringt, sollte man wirklich vorher alle Nachrichten lesen.

Außerdem stellt sich doch die Frage: Warum waren eigentlich keine Flüchtlinge in der NRD-Talkshow“?

Und wenn man schon alles berechnen will, sollte man lieber gleich die Quadratwurzel allen Übels ziehen: Angela Merkel!

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*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo

http://www.conservo.wordpress.com

  1. März 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Adam Riese und die Flüchtlinge

  1. karlschippendraht schreibt:

    Klartext : So eine dämliche Rechnung kann man sich auch nur erlauben wenn man halbwegs sicher sein kann , auch dämliches Publikum vor sich zu haben .
    Der Schwindel besteht u.A. auch darin dass man von den 80 Mio Einwohnern Deutschlands alle hier lebenden Moslems abziehen muss . Das bedeutet , nicht nur die legalen sondern auch die illegalen kulturellen und kriminellen Bereicherer. Dann sieht diese Rechnung schon anders aus . Und wenn man dann weiter berücksichtigt dass der Zustrom nach Deutschland momentan zwar etwas schwächelt , aber nicht abreißen wird sondern längerfristig sein wird dann stimmt diese Rechnung vorn und hinten nicht mehr . Wenn man dann auch noch die reale Vermehrungsrate mit einbezieht dann wird aus diesem Schwachsinn sogar eine existenzielle Gefahr für unser Land und unser Volk !!!

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