Münchner Medienmix im Kampf gegen Münchner Bürger

(www.conservo.wordpress.com)medien

Von „alpenallianz“

Volkserziehermanier

Unaufhaltsam bombardieren uns die Münchner Leitmedien in Volkserziehermanier. Wir berichteten vergangene Woche über die Münchner WochenAnzeiger-Kampagne und welche Stadtpolitiker das Kanzler-Glaubensbekenntnis “Wir schaffen das” im geistigen Stech- und Gleichschritt beten. Diese Woche befeuert das Wochenblatt unaufhaltsam “Wir schaffen das” wie anno dazumal den Endsieg – als schon große Bereiche in Trümmern lagen, gestorben wurde und der Notstand ausbrach. Keinem Journalisten kommt die Frage über die Lippen: Wollen wir das?

Einheitsfront von Gewerkschaften, Lehrern und Verbänden

wochenanzeigerSchauen wir uns an, wem die Redaktion des Wochenblattes diese Woche beflissen die Endsiegparole “Wir schaffen das” in den Mund legte: Gewerkschaften, Lehrer und Verbände. Da faselt sich die Redaktion eine Einheits-Front zusammen, während Lehrer in unserem Land regelrecht abkotzen und Lehrer an Berufsschulen und Ausbilder in Betrieben über das sinkende Niveau klagen, vor allem Lehrerinnen sich von den kleinen Mohammeds sagen lassen müssen “fick Dich”, sobald sie sich umdrehen. Aber nein, das kann (darf) man in unserem Land so nicht sagen. Weil, das könnte ja schon wieder diskriminierend sein. Die Propaganda gibt es anders vor. Die Stimmen zum größten Einwanderungsexperiment aller Zeiten:

Simone Burger, Regionsgeschäftsführerin DGB München:                                       “Wir schaffen das, wenn wir uns gemeinsam den Herausforderungen stellen. […] Eine gerechte und solidarische Flüchtlingspolitik muss alle Menschen in den Blick nehmen. Für München haben wir Gewerkschaften zwei Kernforderungen formuliert: Gute Arbeit für alle. Gute Arbeit für Flüchtlinge. Gutes Wohnen für alle. Gutes Wohnen für Flüchtlinge.“

Heinrich Birner, Geschäftsführer ver.di München & Region:                                  “Wir schaffen das, weil wir in Deutschland mit unserer großen Hilfsbereitschaft und unserem Fleiß schon viel größere Herausforderungen gemeistert haben. Nach dem Wahnsinn des Hitler-Faschismus ist es den Nachkriegsgenerationen gelungen, aus einem Trümmerfeld ein wirtschaftlich hochentwickeltes Land aufzubauen. Mit der Öffnung der Grenze durch die damalige DDR hatten wir plötzlich 16 Millionen mehr Bürgerinnen und Bürgern. Auch das haben wir geschafft.“

Susanne Breit-Keßler, Regionalbischöfin für München und Oberbayern:    “Wir schaffen das, weil wenn nicht wir, wer dann? Wir leben auf dem Boden einer demokratischen Verfassung, die Menschenwürde und im umfassenden Sinn Gleichberechtigung garantiert. Wir haben ein funktionierendes Rechtssystem, das unser Miteinander friedlich und gerecht regelt. Unsere Wirtschaft floriert, das Bildungssystem steht allen offen. Für Gesundheit ist gesorgt und dafür, dass Alte und Schwache, Kranke und Arme nicht durch das Netz fallen.“

Gabriele Strehle, Rektorin der Grundschule am Hedernfeld (Hadern):            “Wir schaffen das, weil wir in der Vergangenheit an unseren vielfältigen Aufgaben immer weiter gewachsen sind und gelernt haben, mit unterschiedlichen Herausforderungen kreativ umzugehen.“

Es ist schon erstaunlich, wie es Heinrich Birner von verdi freimütig gelingt, völlig unreflektiert DDR Bürger mit Flüchtlingen zu vergleichen! Da möchte man gerne fragen: Versteht ihr, was ihr eigentlich sagt? Alle hier aufgeführten Stimmen vereint das sozialistische Grundprinzip, das Geld der Bürger zu verteilen. Ein höchst sozialistisches Prinzip, das da heißt: Das Geld der anderen (und das der künftigen Generationen gleich mit) verteilen. Darüber suggerieren die Stimmen die Lüge, als hätten wir Millionen von Arbeitsplätzen zu besetzen. Wir ersparen uns an der Stelle alle weiteren Statements, weil sie sich alle nur ähneln. Wer will, kann sich die geballte Propaganda in voller Länger ansehen: Münchner WochenAnzeiger

Bayern2-Regierungsbotschaft: „Wir schaffen das!“                                                    In gleicher Weise traktierte uns am Samstag (02.03.16) der Bayerische Rundfunk (BR2, radioSpitzen, 20:05-21.00). Dort wird die Regierungs-Botschaft tagtäglich verpackt. Hier verbindet der BR die “Wir schaffen das”-Doktrin unterschwellig mit Kampf gegen rechts. So wird die Unterhaltungsschiene zur Propagandaschiene. Im konkreten Fall wird Kabarettistin Maria Peschek vor den Karren gespannt. Ob sie das wollte oder nicht. Der Aufhänger war ihr 30 jähriges Bühnenjubiläum. Peschek, nicht blöd, weiß, sie muss “mitheulen”, um vom Bayerischen Rundfunk als “geliebt” portraitiert zu werden. Ohne BR hinge die Kabarettistin mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit im luftleeren Raum. So gab sie sich im vorauseilenden

Gehorsam gleichgesinnt. Alles andere wäre für ihre Karriere kontraproduktiv. Weil sie weiß, der BR und seine Zündfunker würden sie andernfalls sofort ausgrenzen.

Weil sie das weiß, weiß sie, was zu tun ist, damit das nicht passiert. Deshalb flötet sie das hohe Lied der Empörung über die geistige Freiheit der Bürger, die sich trauen, AfD zu wählen und ihren Mund bei PEGIDA aufzumachen. Geistige Freiheit ist ihr in dem Moment egal, solange ihr der BR das Mikrofon hinhält. Da lässt die selbsternannte Volkserzieherin bereitwillig ihre Bayerische Kultur links liegen, wettert gegen die Bürger die über Missstände aufmerksam machen, und bezeichnet sie (PEGIDA bei 11:22) als Schreihälse.

Gleichzeitig stellt sie im selben Atemzug die These auf: Wir sind schuld für die Flüchtlingsmisere! Der BR-Interviewer ist dankbar für soviel Kooperation. Im O-Ton klingt das so – bei 12:02):

Maria Peschek: “Gerade in dem Konflikt, den wir jetzt haben mit der Flüchtlingstragödie, da kann man uns schon ein ganzes schönes Stück Schuld zuweisen. Also da sind wir nicht unschuldig dran, dass all die Menschen zu uns kommen müssen. Dass es Hunger, Flucht und Vertreibung gibt”.

Man möge an dieser Stelle einen geistigen “Pitstop” einlegen und einen Atemzug lang darüber reflektieren. Deutschland bekommt eine Masseneinwanderung (über 1 Million 2015), die Bürger sind deshalb mit dem Abbau der inneren Sicherheit (in München sind sämtliche Pfeffersprays ausverkauft), zunehmende Migranten-Gewalt, Vergewaltigungen und Terrorismus konfrontiert (Paris, Brüssel, Köln, München/Sylvester, Salafisten und ISIS in unserem Land) und Maria Peschek sagt uns freimütig: Wir sind schuld für die Flüchtlingsmisere! Peschek weigert sich eklatant, das Unwohlsein der Bevölkerung als Grundrecht anzuerkennen. Kann man seine Zuhörer noch mehr beleidigen? Nun, solange es das Volk es mit sich machen lässt … Hier das gesamte Radio-Interview: http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/radiospitzen/gespraech-mit-maria-peschek-100.html

Hier wird die geistige Gleichschaltung sichtbar. Das geistige Korsett, welches Opportunismus fördert, indem es die eigene Ausgrenzung vermeidet, um nicht aus dem Mediensystem zu fallen. Es wird von der BR Redaktion alles instrumentalisiert und in Stellung gebracht, was der Regierungspropaganda nützt: Kultur, Medien und der gesamte Künstlerbetrieb. Die Münchnerin Maria Peschek, die unseren Dialekt spricht, wird so als “volksnah” vor den Karren gespannt und der BR so zum Volkserziehungsmedium im digitalen Hörfunk. Man möchte sagen: Hier wird “gegoebbelt” ohne Ende.

Volkserziehung arbeitet auf der moralischen Ebene und immer mit erhobenem Zeigefinger. Wie auch hier. Dass das Interview nicht spontan stattgefunden und den Transport der Flüchtlingspropaganda vorgesehen hat, wird bei 04:06, deutlich, in dem der Interviewer einwirft: “2014 gab es 199 Anschläge auf Asylantenheime “ als Signal und Steilvorlage für Maria Peschek, an dieser Stelle die geballte Empörung vom Stapel zu lassen. Maria Peschek versteht das Signal und faselt sofort über ihre diffusen Ängste [04:20]:

Maria Peschek [bei 03:50]: “…dass die sogenannten bürgerlichen Leute […] es gibt halt mal so manche Phänomene die immer wieder auftauchen (Anmerkung: Sie meint damit die bürgerlichen, die an die Meinungsfreiheit erinnern) […] nicht auszurotten sind (Wir fragen uns, will sie kritische Bürger ausrotten?)”

Will sie uns damit sagen, dass die Bevölkerung bei derartigen Missständen, die wir gerade erleben, gefälligst die Schnauze halten soll?! Natürlich sagen uns das die Medien und Systemsteigbügelhalter nicht so direkt, aber sehr deutlich unterschwellig. Die in München zur Kindergärtnerin ausgebildete Maria Peschek gibt dann im Laufe des Interviews ihr historisches Weltbild zum besten. Dafür bekommt sie vom Bayerischen Rundfunk “offenes Mikrofon”. Sie versteht vielleicht selbst an dieser Stelle nicht, dass sie ihre eigene Kultur diskreditiert, indem sie in diesem Zusammenhang im Brustton der Überzeugung behauptet: “Unsere Generation davor hat auch Flucht und Vertreibung erlebt”. Damit tritt sie mir und meiner Elterngeneration (Vertriebene aus dem Sudetenland) vor´s Schienbein. Weil völlig faktenfrei ignoriert, dass die Menschen, die aus Flucht und Vertreibung im nach den 2. Weltkrieg nach Bayern kamen, aus einem gemeinsamen christlich geprägten Kulturkreis kamen und nicht die Einheimischen vergewaltigten und ständig forderten. Sie räumten Schutt, bauten Schulen auf und wussten sich geistig kulturell einzubringen. Im Gegensatz zu den Flüchtlingen aus islamischen Ländern, die weder unsere Sprache sprechen, uns in keinster Weise kulturell nahe stehen, unsere Kultur verachten und eine völlig andere geistige islamisch geprägte Ideologie mitbringen und so ständig für Spannungen sorgen.

Obwohl wir ein gutes Grundgesetz und eine gute Staatsform haben, sieht die Verfassungswirklichkeit nach Jahrzehnten der mediengetriebenen Massenverblödung anders aus. Die Redaktionen der etablierten Medien sind von IMs der Buntstasi okkupiert und eng in eine volks- und demokratiefeindliche Ideologie und oligarchische Agenda eingebettet. Die planmäßig betriebene Indoktrination beginnt schon bei den Kindern. Das breite Bündnis der Besten der Guten ist moralisch bankrott.

Gekaufte Journalisten üben eine leserfeindliche Deutungshoheit aus und verteidigen sie mit Zähnen und Klauen, wobei sie sich schon tendenziell von der “Lügenpresse” zur Straftäterpresse weiterentwickelt haben. Aber auch darin zeigt sich, dass die Deutungshoheit zu bröckeln und zu bröseln beginnt. Wie es in München so weit kommen konnte und wie man aus dieser tödlichen Fehlentwicklung wieder herauskommen kann, werden wir weiterhin zu erkunden und beleuchten versuchen.                                                   (Original: http://pegidabayern.com/2016/04/03/muenchner-medienmix/)

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4.4.2016

Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 20 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 36 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen.
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Eine Antwort zu Münchner Medienmix im Kampf gegen Münchner Bürger

  1. text030 schreibt:

    Heinrich Birner: „…Mit der Öffnung der Grenze durch die damalige DDR hatten wir plötzlich 16 Millionen mehr Bürgerinnen und Bürgern. Auch das haben wir geschafft.“

    Der immer wieder zu hörende Vergleich mit DDR-Bürgern ist schlicht unerträgluch. Herr Birner sollte das GG studieren, nach dem DDR-Bürger Deutsche eben nach diesem GG waren. Das hat mit der jetzigen Armutsmigration nichts zu tun. Politisch Verfolgte der DDR, Übersiedler und Flüchtlinge sind wegen ihrer eigenen Erfahrung sicher mehrheitlich solidarisch mir allen politisch Verfolgten weltweit. Nur bleibt eben festzuhalten, dass wir es derzeit kaum mit diesen Menschen zu tun haben… Abschließend bleibt festzuhalten: DDR-Bürger waren auf Grund ihrer Ausbildung und Kompetenz eine wirkliche Breicherung für das geeinte Land!

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