Rechte – Wer suchet, der findet

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm *)

Thomas Böhm

Thomas Böhm

Bekanntlich gehört das Schnüffeln nach Rechten zu den Lieblingsbeschäftigungen linker Einzeller . Bekannt ist auch, dass sich hierbei die überflüssigste Zeitung Europas, die „Huffington Post“, immer ganz besonders hervor tut.

Hier das neueste Beispiel aus der Kindergartenzeitung:

Es ist gerade ziemlich „in“, keine Rundfunkgebühren zu zahlen. Vor allem in den Kreisen von Verschwörungstheoretikern und Rechtspopulisten.

Unter ihnen sorgt derzeit die Geschichte von Sieglinde Baumert für Aufregung. Die Frau aus Sachsen weigert sich seit drei Jahren, Rundfunkgebühren zu zahlen. Seit Anfang Februar sitzt sie deswegen im Gefängnis…

Merke: Wer sich gegen staatliche Willkür, Umerziehung und Bevormundung zur Wehr setzt, ist nach der Logik der „Huffington Post“ ein Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulist. Das hätte man mal den Widerstandskämpfern früherer Tage verklickern sollen!

Das ein von Zwangsgebühren finanziertes Staatsfernsehen, das viele klar denkende Bürger ablehnen und auch nicht anschauen möchten, ein komplett antidemokratisches Konstrukt ist, das nur die ARD und ZDF-Bonzen fett werden lässt, interessiert die staatsdienlichen Redaktionsmitglieder der „Huffington Post“ wohl nicht. Sie tut einfach nur das, wozu sie beauftragt wurde: den Untertan auf kleiner Flamme zu garen, damit er nicht aufmuckt und alles schluckt, was Mutti ihm in den Mund schaufelt.

Doch es geht natürlich auch um etwas anderes: Wie ein Angler, der im Trüben fischt, muss der Linke von heute mangels Masse immer wieder neue „Rechte“ in den Teich werfen, damit er später was in der Pfanne hat. Also werden GEZ-Kritiker schnell mal ebenfalls in die rechte Ecke getrieben.

So wird es sicherlich nicht mehr lange dauern, bis auch die folgenden Kandidaten auf die linke Abschussliste gesetzt werden:

Bürger, die bei Rot über die Ampel zu gehen

Bürger, die sich morgens nicht die Zähne putzen

Bürger, die im Stehen pinkeln

Bürger, die an der falschen Stelle lachen

Bürger, die zu spät zur Arbeit kommen

Bürger, die zu laut niesen

Bürger, die zu viel und zu lange telefonieren

Diese Liste kann natürlich unendlich fortgesetzt werden, je mehr Rechte es gibt, desto sicherer ist die Existenz unserer linken Journalisten. Aber der hinterfotzigen „Huffington Post“ geht es natürlich noch um etwas anderes:

Die Afd-Frau (Beatrix von Storch) hat es schon immer verstanden, mit rechtem Geschwurbel auf populäre Themen aufzuspringen. So landete sie mit ihrer auf Facebook verbreiteten Forderung, auf Flüchtlinge an der Grenze zu schießen, einen regelrechten Viralhit (wenn auch einen ziemlich geschmacklosen).

Da das Thema GEZ-Verweigerung derzeit für Schlagzeilen sorgt und die Menschen bewegt – tatsächlich bezahlen rund vier Millionen Deutsche aus dem ein oder anderen Grund die Gebühr nicht – meinte sie vielleicht, mit ihrer Aussage neue Wähler oder Glaubwürdigkeit zu gewinnen. Der Gebührenprotest von von Storch entpuppt sich bei genauerem Hinsehen also als billige Kampagne, um Wählerstimmen einzuheimsen… (http://www.huffingtonpost.de/2016/04/04/beatrix-von-storch-konto-rundfunkgebuehr_n_9608992.html)

Aber natürlich. Während die lieben und unterstützungswürdigen Systemparteien, selbstlos wie sie sind, nur die Interessen der Bürger im Auge haben, wenn sie ihre Wahlkampfkostenerstattungen vom Steuerzahler einstreichen, will die AfD lediglich Wählerstimmen einheimsen, wenn sie sich zu einem wichtigen Thema positioniert.

Was für eine böse Partei diese AfD doch ist, nicht wahr liebe „Huffington Post“?

Selten so gelacht!

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*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo

http://www.conservo.wordpress.com

  1. April 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Rechte – Wer suchet, der findet

  1. greypanter schreibt:

    Zu erwähnen ist auch, dass vom Staatsfernsehen das Gebot der parteilichen Neutralität mit Füßen getreten wird, indem eine politische Partei, die AfD, stets nur unter Voranstellung eines abwertenden Adjektivs als „die rechtspopulistische AfD“ erwähnt wird. Ein Mitglied der AfD wird vom Staat grundgesetzwidrig gezwungen, gegen seine Partei gerichtete Propaganda zu finanzieren. Meine diesbezügliche Beschwerde wurde mit dem Hinweis abgewiesen, dass ein namhafter Politikwissenschaftler diese Partei als rechtspopulistisch einstufe. Nun wissen wir ja alle, was wir von der Objektivität heutiger „Politikwissenschaftler“ zu halten haben. Da beurteilte ja bekanntlich auch ein Staatsrechtler in einem gut bezahlten Auftrag der ARD den GEZ Gebühreneinzug als legal. Zu wünschen wäre ein Verein, der eine Verfassungsbeschwerde durch einen namhaften Juristen in dieser Sache ins Rollen bringt.

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