Satire ??

(www.conservo.wordpress.com)

Von Herbert Gassen *)

Jan Böhmermann

Jan Böhmermann

Ergebnis einer selbstzerstörerischen Bildungspolitik                                   

Unabhängig ob man Herrn Erdogan mag oder nicht: Als ich zum ersten Mal das sog. ‚Satire‘-Gedicht von Herrn Bö.. gelesen hatte, glaubte ich nicht, daß so etwas im deutschen Fernsehen möglich sei. Ich habe deswegen zur Bestätigung in die Runde gefragt, und es wurde mir sogar mit Original-TV-Video zugesandt.

Jetzt wird es für mich sehr schwierig, denn ich bin der Meinung, das hat nichts mit dem demokratischen Recht der Meinungsfreiheit zu tun, sondern das sog. Gedicht oder was es sein soll, steht im Gegensatz zu dem, was von den Dirigenten dieses Staates immer als Feigenblatt für seine moralische Qualität vor sich hergetragen wird, nämlich der Menschenwürde. Es ist der Weg des kulturellen Niveaus der Bundesrepublik Deutschland von dem vergeblichen Wunsch eines Helmut Kohl, eine geistig-moralische Wende einzuleiten bis zu den einsamen Beschlüssen der Frau Merkel, die von Vaclav Klaus als Zerstörerin der europäischen Zivilisation bezeichnet wurde.

Mit dieser sog. Satire wird die Brücke geschlagen zwischen dem gesellschaftsvernichtenden Auftrag der Frankfurter Schule und seiner Erfüllung. Dieses ‚Werk‘ kann nur aus der Perspektive der langfristigen, selbstzerstörerischen Erziehungs- und Bildungspolitik unseres Volkes seit der geistigen Machtübernahme durch die 68er gesehen werden, so wie sie von unserer Kanzlerin protegiert wird.

Diese ‚Satire‘ ist der Ausdruck der Vernichtung unserer einstigen deutschen Leitkultur, der Zerstörung des tradierten deutschen Denkens und Lebensqualität.

Wer in dem Zusammenhang mit dieser ‚Satire‘ von Meinungs-‚Freiheit‘ spricht, ist einer falschen Interpretation dieses Begriffes aufgesessen. Es gibt den fundamentalen Unterschied zwischen einer Freiheit ‚von‘ zu einer Freiheit ‚für‘ etwas. Das zu verstehen, bedarf es allerdings des Bewußtseins einer gemeinsamen Kultur auf der Basis christlich-ethischer Grundwerte. Es steht zu vermuten, daß es die sich selbst gestellte oder fremderteilte Aufgabe der aktuellen politischen Machtkonstellation ist, dieses aufzulösen.

Wer in diesem Fall von Meinungsfreiheit spricht und Äußerungen aktiver Patrioten über ihr Verhältnis zu ihrem Vaterland als rechtsradikal verbieten will, wäre somit ein Heuchler und Verleumder.

Dieser ‚Vorstellung‘ eines solchen ‚Kleinstkünstlers‘ aus der untersten Schublade des Anstandes und Sitte sollte durch keine weiteren öffentlich-rechtlichen, juristischen Aktionen eine nicht zustehende Bedeutung verschafft werden. Sie sollte allerdings nicht vergessen werden, sondern bei der Qualifikation des aktuellen Kulturbetriebes der Bundesrepublik immer parat sein.

Selbst wenn die gesamte Creme de la Creme der aktuellen deutschen ‚Kulturszene‘ von diesem ‚Polit-Künstler‘ begeistert sein sollte, ich finde ihn zum K….

*) Herbert Gassen ist Dipl.Volkswirt, Bankkaufmann und regelmäßig Kolumnist auf conservo

www.conservo.wordpress.com

  1. April 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Satire ??

  1. karlschippendraht schreibt:

    Unbenommen der Tatsache dass Erdogan den Islamofaschismus verkörpert darf man Satire nicht mit Narrenfreiheit gleichsetzen. Und hier stellen wir fest dass die Hemmschwelle zum Straftatbestand der Beleidigung oder üblen Nachrede kontinuierlich sinkt . Allerdings gibt es dabei gravierende Unterschiede ! Das Recht auf freie Meinungsäußerung wird nur dann eingefordert wenn es der Linksschickeria zum Nutzen ist . Sollte eine Satire mal nicht aus dem linken Lager kommen so wird nicht auf freie Meinungsäußerung plädiert sondern lautstark auf Volksverhetzung !!!
    Das sittliche Niveau ist in Deutschland rapide gesunken. Heutigen “ Comedians “ und angeblichen Satirikern geht es überhaupt nicht mehr darum , einen kritikwürdigen Sachverhalt zu karikieren sondern diesen Leuten geht es einfach nur darum , Gags und Pointen zu erzeugen , zu provozieren – auf welchem Niveau auch immer .

  2. francomacorisano schreibt:

    Ich mag verdammen was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst” (Voltaire)

    Böhmermann ist in der Tat sehr weit unter der Gürtellinie gelandet. Das Geschlechtsorgan von Erdogan sollte uns wirklich weniger interessieren, seine Versuche in der Türkei eine Diktatur zu errichten allerdings schon. Beißenden Spott muss man in einer freien Gesellschaft aushalten. Auch mich ärgert im Fernsehen vieles, aber es gibt ja den berühmten Knopf zum Ausschalten.

    Dass Merkel sich in dieser Sache zwischen Erdogan und Böhmermann überhaupt positioniert, gegen das Votum ihres Koalitionspartners SPD, zeigt, wie sie sich weiter isoliert, auch von der Meinung ihres Wahlvolkes. Erdogan führt sie längst am Nasenring durch seinen Zirkus. Je mehr taktische Fehler Merkel macht, desto besser. Sie wird früher oder später über ihre eigenen Füße fallen!

    MERKEL MUSS WEG!

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