Große Politik und Verfassungsrecht

(www.conservo.wordpress.com)

Von Herbert Gassen *)AngelaMerkel

Sind unsere Spitzenpolitiker wirklich so unbedarft, daß sie sich von der deutschen Zentralrätin so an der Nase über das politische Parkett führen lassen?

Als bundesrepublikanische Kanzlerin bricht sie alle in dem Grundgesetz verankerten Auflagen, Verträge und politische Aufträge. Sie mißachtet demokratische Regeln und die Basisgesetze unserer Nation.

Das blieb sogar ihrem Freund des politischen Programms nicht verborgen. Er erkannte das Ausmaß ihres autarken Regierungsstils, und versuchte, sie auf den Weg im Dienste für ihr Land zurückzuholen. Er tat es als verblendeter, weichherziger Freund, denn die Androhung der Anrufung des Verfassungsgerichtes war an die ‚liebe Angela‘ gerichtet.

Hatte er als ein Politiker in den höchsten bundesrepublikanischen Rängen vergessen, daß es sich hierbei um einen der gravierendsten Schritte in unserer Republik handelt, ihr gegenüber das oder sein Recht einzuklagen? Die Klagedrohung war kein Scherz der Geisterbahn auf dem Oktoberfest. Der folgerichtige Ablauf hätte sein müssen: Abmahnung, Fristsetzung, Klage. Der Bedeutung der Klage wegen, Mißachtung deutschen Rechtes, hätte Seehofer auch alle politischen Mittel konsequent einsetzen müssen. Bei Ablehnung seiner Forderungen, von denen er hätte unbedingt überzeugt sein müssen, hätte er die politische Zusammenarbeit aufkündigen müssen. Das wäre er sich selbst, seinem Freistaat, der Bundesrepublik Deutschland und der europäischen Gemeinschaft schuldig gewesen. So hat er sich zum Mittäter gemacht.

Jetzt stehen die deutschen Staatsbürger da, düpiert von einer sie mißachtenden Kanzlerin und einem nicht zum Handeln bereiten Ministerpräsidenten. Ihr Schicksal liegt nicht mehr in den Händen der von ihnen beauftragten Mandatsträger.

Die Meinung von Majoritäten des Volkes hat keine Bedeutung. Seine Souveränität ist gebrochen, besser sie war ihm nie gegeben.

In Hannover trafen sich die obersten Bevollmächtigten der wahren Machthaber, der Kranführer und die Abrißbirne. Sie schlugen sich gegenseitig auf die Schulter und lobten ihr Werk, den Angriff auf Eigentum, Rente, Heimatrecht, Lebensqualität und Kultur sowie ein völlig ungelöstes Immigrationsproblem. Sie versprachen sich in die Hände, diesen Weg weiterzugehen. Es ist ein Ziel, das den Ansprüchen der längst überwunden geglaubten Ideologien und selbstsüchtig interpretierten Religionen entspricht. Seehofer hatte nicht die geringste Chance, dieses Fest zu stören.

Der demokratische Aufbau unseres Kontinents bleibt ein Traum. Er ist längst nicht mehr das Land seiner Einwohner, sondern der Brückenkopf der Herrschaft über den Globus.

*) Herbert Gassen ist Dipl.Volkswirt, Bankkaufmann und regelmäßig Kolumnist auf conservo

www.conservo.wordpress.com

  1. April 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Dritte Welt, EU, Flüchtlinge, Merkel, OBAMA, Politik, USA, Weltpolitik, Wirtschaft abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Große Politik und Verfassungsrecht

  1. karlschippendraht schreibt:

    …….Die Meinung von Majoritäten des Volkes hat keine Bedeutung. Seine Souveränität ist gebrochen, besser sie war ihm nie gegeben…….

    Keine Wirkung ohne Ursache . Wer sich benimmt wie ein Idiot der wird auch so behandelt !

    Gefällt mir

  2. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

    Gefällt mir

  3. lostlisa schreibt:

    Danke für diesen guten Artikel.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.