Festung Europa – Auf nach Dresden!

(www.conservo.wordpress.com)

Von „Verfolgter“ *)

Macht die Grenzen dicht!  Die europäischen Asyl- und Migrations-Regeln sind so verfahren, dass eine nachhaltige internationale Ordnung, wie sie vom Dubliner System anvisiert war, nur durch Rückbesinnung auf nationale Eigenverantwortung entstehen kann.  Osteuropa hat sich bislang einigermaßen erfolgreich gegen die imperiale EU und deren pseudohumanitäre Politik gewehrt. Mit Obergrenzen wie in Österreich, Aufnahmequoten um Null herum wie in Mittel- und Osteuropa und Grenzzäunen wie in Ungarn und Mazedonien setzten sie dem Wunschdenken  der Verantwortungsabwälzer und -vergemeinschafter enge Grenzen und erzeugten Druck, der ihre Quotenplanwirtschaft immer wieder vereitelte und für rückläufige Wirtschaftsmigration sorgte.

Doch die unentwegte Schaffung vollendeter Tatsachen in Verbindung mit moralischer und finanzieller Erpressung gegen die europäischen Partner haben dem Ansehen Deutschlands spürbar geschadet.  Besonders im Osten hat sich der Eindruck verstärkt, dass Deutschland sich aus der Solidarität der europäischen Völkerfamilie verabschieden und sogar seine deutschsprachigen Nachbarn rüde herumschubsen will, sobald diese im Sinne der gemeinsamen Verantwortungsethik handeln.

Über Pfingsten hat nun das transnationale  Bündnis „Festung Europa“ eine Veranstaltung geplant. Um was es hier genau geht, erklärt euch Tatjana Festerling in diesem Mobilisierungsvideo:

Nutzt die freien Pfingsttage – Wir sehen uns in Dresden!

(Original: https://pegidabayern.com/2016/05/08/festung-europa-dresden/)
www.conservo.wordpress.com10. Mai 2016
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 43 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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4 Antworten zu Festung Europa – Auf nach Dresden!

  1. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Die derzeitige Großwetterlage wird bekanntermaßen geprägt von hysterischen Vorwürfen buntorientierter Politiker und ihrer Medien in Richtung PEGIDA, Nazi-Gedanken wieder an den Mann bringen zu wollen. Durch die Forderung, Europa durch einen Grenzzaun umgeben zu wollen, mußte man schon auf einiges gefaßt sein. Bereits von der realen Durchführbarkeit eine reine „Luftnummer“. Wer gleichwohl jetzt offiziell den Goebbels-Begriff „Festung Europa“ als Label für seine politischen Forderungen verwendet, arbeitet entweder gewollt dem Gesinnungsjustizminister in die Hände oder dessen Hirn wurde einige Zeit nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Mit Grausen darf man den nächsten Einfällen entgegen sehen…

    • floydmasika schreibt:

      Grundsätzlich richtiger Gedanke, aber manchmal muss man aktiv daran gehen, einen negativ bewerteten Begriff umzuwerten. Die Chancen, dass dies bei „Festung Europa“ gelingen könnte, erscheinen nicht schlecht. Es waren die Tschechen, die sich dafür entschieden und dem internationalen Bündnis diesen Namen („Pevnost Evropa“) gaben.

      • floydmasika schreibt:

        In diesem Fall kommt das Wort „Festung Europa“ ja nicht aus dem Dritten Reich sondern von den verlogenen Bunten, die behaupten, Grenzsicherung funktioniere nicht, indem sie völlig unsachliche Parrallelen bemühen. Durch Übernahme ihres Wortes signalisieren wir Unbeeindrucktheit. Genau das, was ihr mangels Argumenten so verunglimpft, das ist das richtige, das wollen wir.

        • Ich denke eher, dass der Makel der ursprünglichen Herkunft des Begriffes von Buntfrontmedien bei Bedarf derart lärmend und dominierend verbreitet werden wird, dass in der öffentlichen Wahrnehmung andere Aspekte dann völlig untergehen werden. Das unbewusste Gleichsetzen von PEGIDA mit dem Nationalsozialismus sowie Buntfront mit „den guten Alliierten“ im 2. WK durch die Begriffsverwendung wird vermutlich bis weit in die bürgerliche Mitte reichen und dürfte den inhaltlichen Anliegen mehr schaden als nutzen. Zumindest ist dies meine Vermutung für den deutschen Sprachraum, wie es bei den Tschechen ist, vermag ich nicht einzuschätzen. Allerdings würde ich bis zum Beweis des Gegenteils davon ausgehen, dass die deutschen Medien wirkmächtiger in Europa sind als die tschechischen… Daher wäre man besser beraten, strategische Klugheit der „Unbeeindrucktheit“ vorzuziehen.

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