Lernen, mit dem Terror zu leben?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Reiner Schöne *)

Müssen wir das wirklich?

ISIS-parade„Wir müssen mit dem Terror leben lernen“, sagt Innenminister de Maizière. Müssen wir das wirklich? Der sogenannte „islamistische Terror“ kommt immer näher. Wer sind aber diese Menschen? Oder anders gefragt, ist es überhaupt ein islamistischer Terror? Nicht vielleicht eher ein Krieg gegen Westen, ein Krieg um eine Unterdrückung des Westens?

„Der Terrorismus-Forscher Peter Neumann hält die Terrorgefahr in Deutschland für größer als je zuvor in den vergangenen zehn bis 15 Jahren.“

Neumann, Experte für Terrorismus-Forschung am Londoner King’s College, forderte zudem eine stärkere Prävention, um junge Menschen vor einem Abgleiten in den Terrorismus zu bewahren. „Die Vorbeugung muss besser werden.“

Vorbeugung? Man kann sich vorbereiten, nur hat Deutschland keine Grenzen oder die angebliche „Festung Europa“, die auch zum Schutz der innerhalb der Grenzen lebenden Menschen gedacht ist. Haben die Grenzen Deutschlands überhaupt noch etwas zu sagen?

Die sogenannte Flüchtlingskrise hat diese „Grenze“ außer Kraft gesetzt. Jeder konnte nach Europa, egal, wer es war. Kontrollen gab es nicht und gibt es nicht. Keiner kontrollierte diese „Flüchtlinge“, ob es nun der normale Bauer war oder ein flüchtender Massenmörder, ein Arbeiter oder ein Gehilfe der durch Krieg abgesetzten Regierung und somit schuldig am Tod vieler Menschen. Es wurden im Irak Massengräber gefunden. Die Schuldigen? Vielleicht leben sie jetzt in Europa.

Gefälschte Pässe oder keine Papiere, sie kamen zu Tausenden nach Europa geströmt. Teilweise verschwanden und verschwinden sie innerhalb Europas wieder. Keiner kennt ihren Aufenthaltsort, keiner weiß, wo sie abgeblieben sind. Und dennoch werden sie als Flüchtling behandelt und in Deutschland integriert.

Wer prüft diese Punkte nach, die zur Bezeichnung „Flüchtling“, oder „Verfolgter“ führt? Nur Angestellte des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge? „Flüchtlinge“, die dann endlich erzählen können, was sie gelernt haben von linken Gruppen, wie sie am besten diese Prüfungen überstehen und „positiv“ bewertet werden?

Ja ich weiß, heute ist alles anders, aber hat man sich schon einmal Gedanken gemacht, wie hier ein Schutz der Bevölkerung gewährleistet werden kann?

In den 80´ger Jahren kamen meine Familie und ich im Auffanglager Gießen an. Bei der Anmeldung waren vorzulegen: die Papiere, also Ausweise, Pässe oder sonstige Legitimation, Schulabschlüsse, Arbeitsnachweise usw. Alles, was helfen könnte.

In einem Raum mit ca. 10 Stühlen und einem Tisch wurde man „vernommen“ von Menschen, die sich mehr oder weniger als Mitarbeiter der Sicherheitsorgane vorstellten. Es waren demnach fast alle Organisationen mit den „drei Buchstaben“ vertreten, wie BND, MAD, CIA, NSA usw.

Heute scheint es keinen mehr zu interessieren, wer kommt, wer bleiben will oder wer weiterreisen möchte. Auch mich hatte man damals gefragt ob wir, also meine Familie und ich, weiterreisen wollten in die USA.

Auf Grund dieser Befragung und auf Grund der mitgebrachten Papiere wurde unser Status vergeben.

Zu dieser Zeit wurde „Sicherheit“ noch groß geschrieben.

Allerdings interessiert es heute keinem mehr. Sie kommen, ob mit Ausweis oder ohne. Sie werden in Flüchtlingslager gesteckt und können sich so auf eine evtl. Befragung durch Mitarbeiter des Amtes BAMF vorbereitet bzw. werden von linken Gruppen dabei unterstützt, so wie man lesen kann und konnte.

Jeder hat seine Fassung seiner Flucht. Viele kamen aus Syrien, was im Nachhinein nicht stimmte und ebenso falsch war wie ihre Pässe – gefälscht, gekauft und vorgelegt.

Ist das alles noch eine Sicherung des Lebens innerhalb der EU? Oder schlicht als unfaßbarer Zustand zu bezeichnen, der die Sicherung der Grenzen in der EU gewährleisten soll.

Terroranschläge wie in Paris werden von Menschen verübt, die auf Grund dieser Zustände nach Europa kamen, bzw. schon hier lebten.

Die Angst vor weiteren Anschlägen wächst, warum wohl?

Jetzt alles nachzuholen, ist eine Arbeit, die Jahre dauern kann und nicht zu bewältigen ist. Viele sind schon verschwunden, von mehreren Tausend ist die Rede, die abgetaucht sind.

Und jetzt muß Europa mit dem Terror lernen zu leben? Wer hat Europa denn diesem Zustand ausgesetzt?

Die EU mit ihrem Gutmenschentum und dem Credo „keiner ist erst einmal schlecht, alle sind liebe Menschen die hier nur ihr Leben verbessern wollen, die sich hier eine Existenz aufbauen wollen“ usw. diese Ausreden gibt es massenhaft. Sie kommen aus mittelalterlichen Strukturen im Heimatland und treten jetzt in eine völlig andere, moderne Welt.

Unsere Gesellschaft, so wie sie im Augenblick existiert und wie sie im Augenblick praktiziert wird, ist nicht nur angreifbar von solchen Terroristen, sondern „sie verlangt nach Terror“. Wir tun alles und für jeden, nur eine gute Ausrede muß er haben, um nach Europa zu kommen. Er wird unterstützt, gehätschelt und an der Hand geführt.

Bis zu dem Punkt, an dem der Flüchtling plötzlich der Meinung ist, es ist hier völlig anders als Daheim, da muß ich hier etwas ändern, um mich wie zu Hause zu fühlen.

Geschickt wird von den Massenmedien darauf aufmerksam gemacht, wer gegen diese Menschen handelt, ist ein Rassist und nicht nur das, es wird auch suggeriert, es sind ja alles „dumme Menschen“, die gegen eine solchen Umgang mit Flüchtlingen sind. So wurde angeblich nachgewiesen, dass Menschen mit Abiturabschluß mehr muslimische Freunde haben als Menschen ohne diesen Abschluß.

Fakt ist aber eher, es kommen immer mehr solcher Flüchtlinge nach Europa, denen man schon ansieht, wie weit ihr Verständnis zum Koran gediegen ist. Frage: Ein Kopftuch zu tragen oder eine Vollverschleierung, welcher Weg zum radikalen Islam ist kürzer?

Alles Auslegungssache, alles nicht so schlimm.

Was passiert aber mit den Menschen, die hier nach Europa kamen und mit Europa unzufrieden sind, auf Grund der momentanen Situation. Zu viele Flüchtlinge, die ebenso viel und ebenso schnell alles wollen. Arbeit, die nicht gerade für Flüchtlinge ausgelegt ist, da sie ein gewisses Maß an Schulbildung voraussetzt.

Keine Kontrolle, kein Maß, wieviele ohne Probleme in Europa integriert werden können, nichts, aber das Volk muß nun mit Terror leben lernen.

Das ist ein hausgemachtes Problem, kein geopolitisches. Europa hat jeden, der vor der Grenze stand, mit offenen Armen herein gelassen.

Was wir jetzt hier für Auswüchse einer menschlichen Gesellschaft in den eigenen Reihen haben, wagt keiner zu beurteilen.

Stichwort Syrien:

„Ein syrischer Militärpolizist hat zehntausende Bilder von Folteropfern außer Landes geschmuggelt. Schergen des Regimes prügelten und strangulierten Gefangene zu Tode, andere ließen sie verhungern. Das sollen die Bilder aus den Jahren 2011 bis 2013 belegen. Drei frühere Ankläger von Kriegsverbrechertribunalen attestieren den Enthüllungen eine bislang nicht erreichte Authentizität über die Verbrechen in Syrien. Ein Durchbruch, heißt es, so kurz vor den Friedensverhandlungen in der Schweiz“ (http://www.spiegel.de/politik/ausland/verbrechen-in-syrien-assads-suendenregister-a-944733.html).

Sind diese Verbrecher noch dort oder als Flüchtling schon hier?

Beispiel Irak

„Anhand von vergilbten Personalausweisen, Brillen und anderen persönlichen Gegenständen haben Iraker bislang rund 1.500 Leichen identifiziert. Dorfbewohner berichteten, sie hätten nach dem Aufstand von 1991 gesehen, wie Uniformierte jeden Morgen Lastwagen mit Männern, Frauen und Kindern auf die Felder von El Chartunija gebracht, ihnen Augen und Hände verbunden und sie dann exekutiert hätten“ (http://www.n-tv.de/politik/Immer-mehr-Massengraeber-article108715.html).

Sind die Verantwortlichen schon restlos verurteilt worden, oder sind sie jetzt Flüchtlinge innerhalb der EU?

Im Grunde kennt keiner wirklich die Wahrheit, im Grunde weiß aber ebenso keiner, wo diese Verbrecher sich zur Zeit aufhalten.

Aber „Flüchtlinge“, die ohne oder mit gefälschten Pässen in Europa ankamen, können nicht wirklich identifiziert werden. Es scheint auch keinen zu interessieren.

Vielleicht werden diese „Flüchtlinge“ gerade jetzt eingebürgert, auf Schulen geschickt oder sitzen bequem zu Hause und warten. Auf was, wissen nur sie selbst, auf eine Wende oder den Punkt an dem sie aktiv werden können.

Wir Europäer müssen lernen, mit dem Terror umzugehen. Wirklich? Man kann sich nicht allumfassend schützen, aber man kann etwas tun, damit es nicht soweit kommt. Die Sicherheitsorgane tun ihr Möglichstes, die Politik arbeitet dagegen. Zumindest sieht es so aus. Jeder darf rein, jeder darf kommen, jeder bekommt die deutsche Staatsbürgerschaft, denn die wird vergeben wie ein Werbeprospekt.

„Unter den Kriegsflüchtlingen befinden sich nicht nur Opfer der Gewalt, sondern auch viele Täter, ja sogar zahlreiche Islamisten. Hinzu kommt, dass diese vorwiegend jungen Männer im Alter von 14 bis 20 Jahren die Kultur der Gewalt, auch die gegenüber Frauen, mit sich aus Nahost nach Deutschland bringen. Die Silvesternacht in Köln ist nur ein Beweis hierfür und kein Einzelfall, wie uns Politiker vormachen wollen, um die Bedeutung der Angelegenheit herunterzuspielen.“ (http://www.welt.de/debatte/kommentare/article155134929/Junge-Maenner-die-die-Kultur-der-Gewalt-mitbringen.html)

Terroristen werden zusammen mit Flüchtlingen nach Europa eingeschleust. „Insgesamt lägen dem BKA 369 Hinweise auf ein gezieltes Einschleusen von Mitgliedern oder Unterstützern terroristischer Organisationen wie der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) seit Beginn der Flüchtlingskrise im vergangenen Jahr vor, berichtete die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochsausgabe).

„Konkrete Hinweise auf Anschlagspläne hätten die Behörden derzeit aber nicht, hieß es weiter. Der CDU-Innenexperte im Bundestag, Wolfgang Bosbach, sagte dem Blatt, dennoch müsse die Gefahr „sehr, sehr ernst“ genommen werden. Der Unionspolitiker verwies darauf, dass die Identität vieler Flüchtlinge ungeklärt sei; 60 Prozent hätten in den vergangenen Monaten keinen Pass bei sich gehabt.“

60% ohne Papiere, somit 1.200.000 von den angeblichen 2 Millionen, die gekommen sind. Selbst wenn davon nur 1% Terroristen wären, sind es immer noch 12 000, die unsere Städte und Dörfer dem Erdboden gleich machen können, und so kommt auf 7000 Einwohner 1 Terroist (http://www.focus.de/politik/deutschland/mit-dem-fluechtlingszuzug-bka-bericht-is-hat-mehr-terrorverdaechtige-als-bisher-nach-deutschland-gebracht_id_5520472.html).

Mit dem Terror leben? Wer will das schon. Allerdings denken nicht viele so.

*) Reiner Schöne ist Unternehmer im Gesundheitssektor und regelmäßig Kolumnist bei conservo

www.conservo.wordpress.com  11.5.16

 

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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 44 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. conservo ist ein überzeugter Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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2 Antworten zu Lernen, mit dem Terror zu leben?

  1. karlschippendraht schreibt:

    ………aber hat man sich schon einmal Gedanken gemacht, wie hier ein Schutz der Bevölkerung gewährleistet werden kann?……..

    Das ist keine Frage des Könnens sondern des Wolllens !!!

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