Erst Willkommenskultur, dann ohne Kultur

(www.conservo.wordpress.com)

Von Reiner Schöne *)

KulturDas Wort „Kultur“ definiert Wikipedia so: „Kulturleistungen sind alle formenden Umgestaltungen eines gegebenen Materials, wie in der Technik oder der bildenden Kunst, aber auch geistige Gebilde wie Musik, Sprachen, Moral, Religion, Recht, Wirtschaft und Wissenschaft. Der Kulturbegriff ist im Laufe der Geschichte immer wieder von unterschiedlichen Seiten einer Bestimmung unterzogen worden. Je nachdem drückt sich in der Bezeichnung Kultur das jeweils lebendige Selbstverständnis und der Zeitgeist einer Epoche aus, der Herrschaftsstatus oder -anspruch bestimmter gesellschaftlicher Klassen oder auch wissenschaftliche und philosophisch-anthropologische Anschauungen. (Wikipedia)“

Der Bayrische Rundfunk meint dazu:“ Dennoch stehen sich Deutsche und Flüchtlinge oft unverständig gegenüber – zu verschieden sind die Kulturen, um binnen kürzester Zeit zu verschmelzen.“

Die Kulturen sollen verschmelzen. Die Frage, zu was sie verschmelzensollen, wird nicht beantwortet. Unsere Kultur, also Wissenschaft, Recht, Moral, Sprache, Religion, Wirtschaft usw. sollen verschmelzen mit der Kultur der Flüchtlinge.

Unter verschmelzen verstehe ich ein Vermischen beider Kulturen zu einer einzigen Kultur, wobei von jeder Seite etwas dabei ist und bestehen bleibt.

Unsere Religion mit ihrer, unsere, Wissenschaft mit ihrer usw. Was soll aus diesem Gemisch werden, was kommt dabei heraus?

Ich habe eher den Eindruck, von dem Moment an, wo dieses undefinierbare Wort “Willkommenskultur“ herauskam, haben wir unsere Kultur aufgegeben. Es wird sehr schwierig, etwas zu vermischen, was man nicht mischen kann und bei dem nicht das gleiche Mischungsverhältnis entstehen wird. Versuchen sie ein Auto zu fahren, bei dem das Mischungsverhältnis nicht stimmt, entweder es springt gar nicht erst an, oder sie verbrauchen soviel Sprit, daß sie es verkaufen oder verschrotten sollten.

Mit der Kultur der Religion werden wir täglich konfrontiert, wir sehen sie jeden Tag und lesen jeden Tag davon, und wir müssen damit leben. Ob Kopftuch oder Burka, ob Moschee oder Gebetshäuser wir müssen damit leben und machen freundliche Miene zum bösen Spiel. Die Kultur „Recht“, was hat man vor, um hier das passende Mischungsverhältnis heraus zu bekommen? Da das Recht der Flüchtlinge auf dem Glauben beruht, unser deutsches Recht aber auf Jahrhunderte von Jahren an Entwicklung zurückblicken kann, ist beides nicht vereinbar; auch wenn man sich noch so anstrengen wird, es wird nichts.

Es sei denn wir lassen uns herab und fangen wieder an zu steinigen, Gliedmaßen abzuhacken, zu ertränken usw. Was schon deshalb nicht geht, da es keine Todesstrafe, zumindest im Augenblick noch nicht, in Deutschland gibt und die Unversehrtheit des Menschen im Grundgesetz festgeschrieben ist.

Kultur, Moral: Nach all den vielen Nachrichten in der letzten Zeit scheint Moral nicht gerade ein „Lieblingswort“ der Flüchtlinge zu sein, obwohl auch hier eine Moral mitgebracht wurde, die auf der Kultur „Religion“ beruht. Die besagt, der Mann ist der Macker, und alle anderen haben das zu tun, was er sagt. Moralisch gesehen, für Europäer im Zuge der Gleichberechtigung mehr als nur nicht vereinbar; denn es ist tiefstes religiöses Mittelalter.

Über die Kultur „Wirtschaft und Wissenschaft“, also ein weiterer Punkt der Kultur der Flüchtlinge, müssen wir uns nicht unterhalten, da scheint es nicht sehr viel Kultur zu geben. Abgesehen von den Kriegsflüchtlingen kommen doch all die anderen deswegen nach Europa, um hier die Kultur der Wirtschaft und Wissenschaft und deren Folgen zu genießen und nicht um sie einzubringen.

Also, was bleibt von der Kultur der Flüchtlinge?

Sprache, Musik und bildende Kunst. Ok, mit dem läßt sich auch in Europa etwas anfangen.

Fazit: Die Kultur unserer neuen Mitbürger ist nicht gerade der große Sprung oder der große Renner.

Eine Vermischung der Kulturen ist deswegen unheimlich schwierig, da von den Flüchtlingen nicht viel mitgebracht wurde, was man hier gebrauchen könnte. Wie man die Kulturen vermischen will, bleibt unbeantwortet und in die Sterne geschrieben. Allerdings bleibt eine Zwischenart von Kultur übrig:“ Je nachdem drückt sich in der Bezeichnung Kultur das jeweils lebendige Selbstverständnis und der Zeitgeist einer Epoche aus, der Herrschaftsstatus oder -anspruch bestimmter gesellschaftlicher Klassen…“

Der Herrschaftsstatus oder -anspruch, ein Arm der Kultur, die man zuhauf antrifft in deutschen Städten und Gemeinden. Dieser Zweig der Kultur ist bei den Flüchtlingen sehr gut ausgeprägt und im Überfluß vorhanden; hier haben die Deutschen eher einen Nachholbedarf. Der Herrschaftsstatus wurde uns aberzogen, der Stolz auf unsere Kultur ebenso und ein Anspruch darauf wäre vermessen und wurde in die Schublade „Ekel oder bäh“ gesteckt. Eine Vermischung dieser Kultur wird es nicht geben; denn wir geben eher nach, als daß wir uns unserer Kultur bewußt sind und sie deshalb nicht einbringen werden, sondern verschenken. Ja wir geben sie freiwillig ab, ohne etwas dafür zu bekommen, und freuen uns noch darüber, so bekloppt zu sein.

Der Bayrische Rundfunk sieht es ebenso:“ Grundlage für einen Dialog, der auf nicht von Vorurteilen und Halbwissen geprägt ist, sind Fakten wie beispielsweise die jeweilige Rechtslage, auf der viele Bräuche basieren. Grundlage jener Traditionen von Flüchtlingen aus Ländern wie Syrien, Afghanistan oder auch afrikanischen Staaten ist oft der Koran oder darauf basierend die strengen Gesetze der Scharia. Der Vergleich mit deutschem Recht ist fraglos problematisch, stehen sich doch ein religiöses und ein staatliches Rechtssystem gegenüber. Doch Koran und Scharia sind zugleich auch ein gemeinsamer Kultur-Nenner, der viele der Flüchtlinge eint – anders als ihre Staatsangehörigkeit.“

„Martin Neumeyer macht klar: Es gibt keine Kompromisse, wenn es um Gewalt geht wie etwa gegen Frauen und Mädchen. Das müsse man den Menschen unmissverständlich deutlich machen. Vor allem die „Beschneidung von Mädchen, die vielleicht in manchen Ländern, insbesondere in Afrika, üblich ist, das geht in Deutschland nicht.“

Was heißt das alles? Eine Verschmelzung wird, sollte sie wirklich kommen, ein Defizit europäischer Kultur nach sich ziehen. Die andere, fremde Kultur wird uns einen Stempel aufdrücken, auf dem steht: „kulturloses Volk“, denn wir geben mehr auf, als wir bekommen. Was unter dem Strich bedeutet, wir haben zum Schluß nur noch ein Gerippe von Kultur, wobei die anderen eine satte und ausgereiftere Kultur bekommen.

„Ja, die Deutschen sollten fremden Kulturen eine gewisse Toleranz entgegenbringen – aber sie hat auch eine eindeutige Grenze, das Gesetz der Bundesrepublik nämlich“. Diesen Satz werden wir in kurzer Zeit nicht mehr hören oder lesen, er wird einfach verschwinden.

http://www.br.de/nachrichten/sitten-braeuche-fluechtlinge-islam-100.html

*) Reiner Schöne ist Unternehmer im Gesundheitssektor und regelmäßig Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com 25. Mai 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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4 Antworten zu Erst Willkommenskultur, dann ohne Kultur

  1. teutoburgswaelder schreibt:

    Vermischung von verschiedenen Kulturen heißt, diese zu zerstören. Eine landes-, volkes-, rassetypische Kultur ist gewachsen über Jahrhunderte, ja, Jahrtausende und ist in sich eigen, geschlossen. Wenn man sie vermischt, gibt es sie nicht mehr. Es entsteht bei Vermischung eine neue Art Un-Kultur, die man, definiert man Kultur richtig, eben nicht mehr als Kultur bezeichnen kann.
    Wir müssen auch gar nichts. Ich weiß nicht, wer hier schreibt, aber der Schreiberling scheint ein richtiger Systemsklave zu sein: „Die Kulturen sollen verschmelzen. Die Frage, zu was sie verschmelzensollen, wird nicht beantwortet. Unsere Kultur, also Wissenschaft, Recht, Moral, Sprache, Religion, Wirtschaft usw. sollen verschmelzen mit der Kultur der Flüchtlinge.“

    Das ist Regierungspropaganda. So etwas wiederholt man nicht. Ganz abgesehen davon, dass es unsinnig ist, verschiedene Kulturen – so denn bei den Fremden eine vorhanden wäre – können nicht verschmelzen und gleichzeitig dabei erhalten bleiben. Es geht also in Wirklichkeit um die Vernichtung der eigenen, jahrtausendealten Kultur.
    Aber die ist dem Deutschen ja eh egal geworden. Dann macht ihr mal schön!

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    • floydmasika schreibt:

      Unsouveräne Denkgewohnheiten des Schreibers stießen auch mir auf, s. Kommentar.

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  2. floydmasika schreibt:

    Definitionen von Wikipedia taugen kaum als Ausgangspunkt einer Debatte. Andere Lexikondefinitionen sind auch nicht viel besser. Es ist mehr der selbstgewählte systemische Kontext, der einem Wort seinen Inhalt gibt. Kultur würde der Etymologiebewusste von Ackerbau und Zucht ableiten.

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  3. karlschippendraht schreibt:

    ………..um binnen kürzester Zeit zu verschmelzen.“………

    Keine Drohungen !!!!!

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