`Mal was Positives aus der Schweiz: Moslem-Handschlag ist Pflicht

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Verweigerung des Händedrucks zum Gruß einer Lehrerin nicht von Religionsfreiheit gedeckt

Was war geschehen?

Zwei Brüder muslimischen Glaubens weigerten sich, einer Lehrerin an einer Baselbieter Schule die Hand zu schütteln. Der – auch von etlichen muslimischen Vertretern – weitgehend geteilte Grundtenor lautet dabei, daß sich Schüler an in der Schweiz geltende Anstandsregeln zu halten haben und Sonderwünsche nicht unter den Schutz der Religionsfreiheit fallen.

Damit geraten zwei Probleme in den Blick:

* Der Vater der 14- und 15-jährigen Schüler pflegt ein extremes Verständnis des Islam.

* Ins Visier gerät damit auch die König-Faysal-Moschee im St.-Johanns-Quartier, die in der Vergangenheit schon wiederholt unter Beobachtung stand. Der syrische Vater der Therwiler Schüler arbeitet dort teilzeitlich als Imam. Das Zentrum nimmt in Basel eine Sonderstellung ein: Es gehört einer Stiftung, die mit Geld aus Saudiarabien finanziert wird, und zieht in der Folge im Unterschied zu anderen Moscheen eher Muslime aus dem arabischen Raum an.

Radikale Islamvertreter

Wie groß der Einfluß von radikalen Vertretern ist, ist umstritten. Nach einer Beurteilung durch Sachkenner verkehren in dieser Moschee extreme Muslime, es handle sich aber um Einzelfälle, die den Behörden bekannt seien. Auch der Vater der beiden Schüler geriet so ins Blickfeld der örtlichen Behörden. Er war also den Behörden schon bekannt.

Als der Vorfall bekannt wurde, rückte auch Nicolas Blancho wieder ´mal in den Vordergrund: Der Präsident des umstrittenen Islamischen Zentralrates der Schweiz (IZRS) nahm Anfang April an der „Arena“-Sendung teil, in der eine Frau aus dem Publikum von den jungen Muslimen berichtete, die ihrer Lehrerin den Handschlag verweigert hätten – mit Duldung der Schule. Wenige Tage später veröffentlichte der IZRS eine Fatwa, in welcher er die Haltung der Schüler aus Therwil (Basel-Landschaft) mit Verweis auf sunnitische Rechtsgelehrte stützt.

Als sich die beiden 14- und 16-jährigen Brüder letzte Woche mit einem Journalisten der „Sonntagszeitung“ zum Gespräch trafen, war auch eine Medienbeauftragte des IZRS mit von der Partie. Im „Blick“ vom Montag nennt der IZRS den Fall der Handschlag-Verweigerer „ein Beispiel gelungener interkultureller Integration“.

Wie Sprecher Qaasim Illi sagt, sei sein Verband im Therwiler Fall um Mediationshilfe gebeten worden. Die Frage, wer darum gebeten hatte, ließ Illi offen.

„Zum Schutz der Würde der Frau“

In einem Interview rechtfertigten sich die Schüler – auf abenteuerliche Art und Weise: Der Jüngere gab an, diese Regel (Handschlag bei Frauen zu verweigern) habe er im Internet gesehen und sein Vater habe sie bestätigt.

Es ginge doch nicht darum, die Ehre der Frau(en) zu beschädigen, sondern ganz im Gegenteil darum, die Ehre der Frauen zu schützen, meinte der 14-jährige Bengel.

Sanktionsmöglichkeiten möglich – Geldbuße bis 5.000 SFr

Die Baselbieter Bildungsdirektorin Monica Gschwind hat den Leitern der kantonalen Volksschulen mitgeteilt, daß in diesem Falle die Sanktionsmöglichkeiten des Bildungsgesetzes zur Anwendung kommen. Neben Ermahnungen der Eltern und disziplinarischen Maßnahmen der Schüler sieht es Buße bis zu einer Höhe von 5.000 Schweizer Franken vor.

Aktiv geworden sind wegen IS-freundlicher Posts eines Sohnes auf Facebook auch die Strafverfolgungsbehörden. Die Einträge seien strafrechtlich zwar nicht relevant. Ausgesprochen wird aber eine Verwarnung gemäß Ausländergesetz wegen Gewaltverherrlichung. Was dies für das „zurzeit sistierte (ausgesetzte) Einbürgerungsgesuch bedeutet“, unterliege dem Amtsgeheimnis.

Der Fall des Brüderpaares hatte nicht nur im Kanton Basel-Land, sondern in der gesamten Schweiz für eine große, allgemeine Entrüstung gesorgt. Jetzt stellte die Bildungsdirektion des Kantons aufgrund von rechtlichen Abklärungen fest: Das Verweigern des Händedrucks gegenüber weiblichen Lehrpersonen fällt zwar in den Schutzbereich der Glaubens- und Gewissensfreiheit. Doch die Pflicht zum Händedruck ist zulässig.

„Kein zentraler Teil des islamischen Glaubens“

Dies, weil „der muslimische Glaube nicht in seinen zentralen Teilen berührt“ werde, wenn der Handschlag verlangt werde. Die Therwiler Schule werde, gestützt auf die rechtliche Abklärung, den Händedruck nun wieder einfordern, heißt es in einer Medienmitteilung. Nach dem Eklat infolge des verweigerten Handschlages hatte die Schule eine vorübergehende Kompromißlösung gefunden und die Schüler generell vom Händeschütteln befreit, um so den Geschlechter diskriminierenden Charakter der religiös begründeten Zurückweisung zu begegnen.

Begründet wird die Verpflichtung zum Handschlag auch mit dem wachsenden öffentlichen Interesse an der Integration der zunehmenden Zahl von Muslimen: „Dies gilt sicherlich noch vermehrt aufgrund der jüngsten Terrorereignisse in Europa. Integration verlangt, daß die Stellung der Frau in der hiesigen Gesellschaft anerkannt wird.“ Weigern sich die beiden Schüler weiterhin, ihrer Lehrerin die Hand zu schütteln, müssen sie mit saftigen Sanktionen rechnen.

Eine solch konsequente Haltung ist selbst in der Schweiz ungewöhnlich. In Deutschland ist sie derzeit wohl kaum noch vorstellbar.

(Quelle: NZZ / Daniel Gerny / 25.5.2016, 09:49 Uhr: http://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/religionsfreiheit-haendedruck-wird-in-baselland-zur-pflicht-ld.84599)
www.conservo.wordpress.com 27. Mai 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu `Mal was Positives aus der Schweiz: Moslem-Handschlag ist Pflicht

  1. Schantle schreibt:

    Sie sollten nicht alles glauben. Die Schweiz lügt sich genauso durch wie wir. Die Schüler geben immer noch keinen Handschlag, die Lehrer kuschen, und die Moslems ziehen den Fall notfalls bis nach Straßburg!

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/gehen-nun-die-handschlagverweigerer-vor-gericht/story/14283666

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  2. karlschippendraht schreibt:

    Vor dem Hintergrund dessen ,was Moslems in der Weltgeschichte bereits angerichtet haben , was sie gegenwärtig anrichten , welche Gewalt sie praktizieren , welche sittliche Reife , welchen kulturellen Status und welchen IQ sie haben , hätte ich persönlich nicht das geringste Verlangen einem Moslem die Hand zu geben !!! Man darf nicht auch noch den letzten Rest von Selbstachtung verlieren .

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