Wie man am besten mit Journalisten umgeht

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm *)

Thomas Böhm

Thomas Böhm

Es ist die Eitelkeit, die Politiker wie Gauland, Petry und von Storch immer wieder in die Falle laufen lassen. Kein AfD-Repräsentant hat es nötig, mit den ideologisch festgetackerten Medienvertreter zu reden. Nur die wenigsten Zeitungskunden lesen sich die Politikseiten einer Zeitung durch und diejenigen, die sich das dennoch antun, weil sie masochistisch veranlagt sind, dienen als willenlose Lemminge der gerade angesagten politischen Richtungen, die von den Verlegern und Chefredakteuren vorgegeben werden.

Wir reden vom Jahr 2016 – dem linkesten Jahr dieses noch jungen Jahrtausends. Und da die Redakteure, Journalisten, Reporter, Kolumnisten und Volontäre alle lohnabhängige Sklaven sind und sich und ihre Familien in bester Umgebung (mit den besten Nachbarn) ernähren müssen, kennen sie nur einen Befehl:

Tötet den politischen Feind – mit Worten, vor allen Dingen mit Schlagzeilen, da die meisten Leser sowieso etwas Besseres zu tun haben, als langweilige Texte durchzulesen!

Tötet den politischen Feind – Das lief unter Hitler und Stalin übrigens genau so wie jetzt unter Kaiserin Angela – in Diktaturen und Monarchien wird die „Vierte Macht“ eben sehr gerne als Propaganda-Maschine missbraucht, schlägt die Stunde der journalistischen „Steinbeißer“ wie Franz-Josef Wagner, Heribert Prantl, Jakob Augstein und Christian Bommarius.

Glaubt nicht daran, dass diese Typen daran interessiert sind, ihre Leser mit Informationen zu füttern. Nein, sie haben nur eins im Sinn: Ihre Leser gemäß ihrem Auftrag zu manipulieren, ansonsten würden sie nicht so viel Geld verdienen und das bedeutet, dass sie mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen werden, ihren politischen Gegner in die Falle zu locken und Fangfragen zu stellen, die man sonst nur aus den Guantanamo-Verhörprotokollen kennt.

Man könnte also durchaus das bekannte Sprichwort: „Wer mit dem Teufel isst, sollte einen langen Löffel haben“ auf die journalistische Ebene ziehen und sagen: Wer mit Journalisten spricht, sollte eine Heugabel mitbringen – denn jedes Wort, der Satz, wenn er denn von der einzigen Opposition in diesem Lande kommt, wird im Sinne des Klägers umgedreht, verfälscht, verkürzt und/oder aus dem Zusammenhang gerissen und darauf gibt es eben nur eine Antwort: Die Heugabel.

In die Biotonne zu spucken ist eigentlich politisch sinnvoller und vor allen Dingen nicht so gefährlich, als mit irgendeinem hoch dotierten Journalisten vom „anderen politischen Ufer“ zu reden.

Ein Beispiel:

Wenn Redakteure der „FAZ“ oder der „FAS“ (FAZ-Sonntagszeitung) jemanden in ihren als Gesprächsraum deklarierten Darkroom lotsen und ihm Wasser anbieten, ist Gefahr in Verzug. Denn irgendwann fällt der Satz „Ich muss mal“. Und am nächsten Tag steht dann in allen deutschen Medien (weil es leider nur noch überbezahlte Abschreiber gibt) folgender Satz:

„Ich muss mal…einen Flüchtling töten…“

Alles klar?

Die Systemmedien sind völlig überbewertet, sie schmoren im eigenen Saft und werden immer giftiger, weil ihnen der Hintern auf Grundeis geht, weil sie spüren, dass ihre Zeit bald abgelaufen ist und sie wieder anständig arbeiten müssen, um sich und ihre Familien zu ernähren.

Von daher: Gebt ihnen den Gnadenstoß und dabei sollten die Gaulands, Petrys und von Storchs daran denken, dass nicht sie es sind, die diese verlotterten Schreiberlinge benötigen, sondern umgekehrt.

Ich weiß das aus Erfahrung: Immer dann, wenn ich zum Chefredakteur angekrochen kam und ihm mitteilen musste, dass ich den oder den anderen telefonisch nicht erreichen konnte, wurde ich einen Kopf kürzer gemacht (um mal den aktuellen Sprachgebrauch zu verwenden).

Und genau da sollten die AfD-Politiker ansetzen.

Hier einige Tipps von jemandem, der über 30 Jahre im „feindlichen Lager“ seine Heringe in den Boden gerammt hat:

.1. Geben Sie keinem Journalisten Ihre Telefonnummer, nennen Sie dem Gegner nur diese Nummer: +49 (0)800 111 0 111. Das ist der Anschluss der Telefonseelsorge in Deutschland. Der Anruf ist gebührenfrei und die Journalisten sind dort bestens aufgehoben.

.2. Falls man Sie dennoch erwischt, zum Beispiel im Rotlichtviertel, und Sie zum Interview nötigt, treffen Sie sich nur an öffentlichen Orten, an denen es genügend Zeugen gibt, die Ihre Version der Dinge bestätigen können, also ordern Sie rechtzeitig genügend Parteimitglieder und ein Rudel Anwälte zum Treffpunkt. Verabreden Sie sich am besten direkt unterhalb der Zugspitze und drohen Sie den Journalisten mit einer Prozesslawine, falls auch nur ein Komma falsch gesetzt wird.

.3. Gelingt es den schreibenden Satanisten dennoch, Sie an einen geheimen Ort, zum Beispiel in einen dieser ideologisch kontaminierten Redaktionsräume zu locken, nehmen Sie mindestens drei Rotweiler mit, die auf Befehl kurzen Prozess machen. Der Befehl müsste natürlich lauten „Falsche Frage“. Diese Hunde eignen sich auch hervorragend für eine Taschenkontrolle, die ebenfalls dringend notwendig ist und vor Beginn des Interviews durchgeführt werden muss. Vergessen Sie aber bitte nicht, Ihre Hunde vorher gegen Zeckenbisse zu impfen – in zu engen Verhörräumen, die man mit Journalisten teilen muss, könnte sonst sehr schnell die Borreliose übertragen werden.

.4. Bevor die Journalisten ihre erste „richtige“ Frage stellen dürfen, müssen diese erstmal Ihre Fragen beantworten – das hassen sie, das verunsichert sie, denn um Antworten sind Journalisten immer verlegen.

Fragen Sie zum Beispiel Ihre Feinde am anderen Ende des Mikrofons, ob sie schon mal zugeschaut haben, wie einem „Ungläubigen“ bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten wurde und wenn ja, wie stark die Glücksgefühle dabei waren.

Fragen Sie das Grundsatzprogramm der AfD ab, zitieren Sie zusammenhangslos Passagen und lassen Sie sich von den Journalisten erklären, wohin diese gehören.

Fragen Sie die medialen Folterknechte, welche Partei sie bei der nächsten Bundestagswahl wählen würden. Wenn es nicht die AfD sein sollte – Arschtritt und gut.

.5. Falls Ihre Partei tatsächlich über einen – völlig überflüssigen – Pressesprecher verfügt, bedienen Sie sich bitte direkt bei der russischen Mafia, deren Mitglieder können schon am Telefon furchteinflößend sein. Nehmen Sie sich einen, der kein Deutsch spricht und auch kein Wort versteht – so werden Missverständnisse bereits im Vorfeld ausgeräumt.

.6. Fordern Sie sämtliche Unterlagen, Tonbänder, Notizen, Filmmaterial im Original-Zustand gleich nach Ende des Gesprächs an, gehen Sie damit zu einem Anwalt oder Notar, der alles kopiert, diese Kopien den Fälschern wieder zur Verfügung stellt, die Originale aber in einem Panzerschrank aufbewahrt.

Fazit: Wie gesagt, am besten ist es, wenn Sie ab sofort jeden Journalisten links liegen lassen. Da fühlt er sich zu Hause und Sie haben Ihre Ruhe. Und immer daran denken: Auch wenn keiner aus der AfD mit der Lügen-Schwindel-Hass-Hetz-Heuchler-Presse redet – Schlagzeilen und Kommentare über diese böse Partei müssen trotzdem täglich produziert werden, das sind die Journalisten ihrer Kanzlerin schuldig. Nur, dass sie ohne O-Töne ihre nicht vorhandene Fantasie benutzen müssen.

Machen Sie es den ohnehin überbezahlten Medienvertreter also nicht zu leicht, lassen Sie sie einfach arbeiten, die AfD wird mit Sicherheit für Schlagzeilen sorgen mit oder ohne Gauland-, Petry- und von Storch-„Zitaten“.

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*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo
http://www.conservo.wordpress.com 31. Mai 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Wie man am besten mit Journalisten umgeht

  1. karlschippendraht schreibt:

    ………Kein AfD-Repräsentant hat es nötig, mit den ideologisch festgetackerten Medienvertretern zu reden………

    Diesen Satz unterschreibe ich !

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  2. greypanter schreibt:

    Selten so gelacht! Ich meine jedoch: Bad news are good news. Die FDP ging daran kaputt, dass sie in den Medien nicht mehr erwähnt wurde. Das scheint der AfD nicht zu passieren. Der angebliche „Schießbefehl“ hat den Umfragewerten nicht geschadet, im Gegenteil. In Deutschland scheinen doch weniger „Gutmenschen“ zu leben, als die Medien behaupten Und Spitzenfußballer, egal welcher Herkunft und Hautfarbe sin den meisten Menschen als gigantisch überbezahlte Söldner überhaupt nicht sympathisch. Als verhinderter Spitzenfußballer fühlt sich doch jeder Bierflaschen stemmender Fernseh-Doofi. Was zählt ist nur der Verein und dessen teure Ausrüstung, mit der man seine Zugehörigkeit unter Beweis stellen kann.

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