Herr Gabriel und der Mut

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm *)

Im regierungstreuen Amtsblatt, dem „Spiegel“, durfte der Noch-Vorsitzende der Splitter-Partei „SPD“ mal wieder völlig unkontrolliert herumpöbeln und die AfD, die auf dem Weg ist, seinen Haufen als Volkspartei abzulösen, dämonisieren:

Der SPD-Vorsitzende teilt gegen die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) aus: Sigmar Gabriel wirft der AfD vor, feige Politik auf Kosten von Minderheiten zu machen. „Wenn es am Geld fehlt, um Schulen zu sanieren, anständige Renten auszuzahlen und mehr Polizisten einzustellen, dann liegt das nicht an Zuwanderung oder an Muslimen, sondern beispielsweise an der Steuerhinterziehung von jährlich 150 Milliarden Euro“, sagte Gabriel den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. „Aber die AfD ist zu feige, um sich mit den wirklich Mächtigen anzulegen. Stattdessen stürzt sie sich auf Minderheiten als Sündenböcke.“

Gabriel rät dennoch davon ab, die Rechtspopulisten zu verteufeln und ihnen damit weiteren Zulauf zu verschaffen: „Die AfD versucht, aus ihrer Dämonisierung Profit zu schlagen, indem sie sagt, guck mal, die wollen uns totschweigen oder stigmatisieren. Aber sie fürchtet sich vor einer Debatte über ihre Politikvorschläge. Also müssen wir sie inhaltlich stellen, wo immer es geht.“ (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-chef-sigmar-gabriel-wirft-afd-feigheit-vor-a-1094702.html)

Nimmt irgendjemand diesen „Suppenkasper“ außer den Untertanen in der „Spiegel“-Redaktion eigentlich noch ernst? Hat sich die „SPD“ jemals mit den Mächtigen angelegt? Zum Beispiel dem mächtigen Islam?

Nein, denn so bald etwas nur ein wenig größer als die eigene Partei ist, wird brav gekrochen und gekuscht. Außerdem: Hat Herr Gabriel vergessen, dass die SPD seit 1998 – mit einer kleinen Unterbrechung – die Politik in Deutschland wesentlich mitgestaltet und es den Steuerhinterziehern erst leicht gemacht hat, ihr Geld im Ausland „unterzubringen“?

Und wenn jemand mutig ist, dann ist es wohl die AfD, die es als einzige Partei gegen die Betonriege aus Politikern, Richtern, Journalisten und Kirchenfürsten entgegenstemmt.

Lesen Sie noch einen offenen Brief von „Breest“:

Sehr geehrter Herr Gabriel,

wie die linksgrüne Lügenpresse wieder einmal im üblichen regierungsfreundlichen Ton unter Anwendung der brav-korrekten Floskel “rechtspopulistisch” verlautbart, werfen Sie der AfD aktuell Feigheit vor, da die Partei angeblich “feige Politik auf Kosten von Minderheiten” betreibe. Es fehle an Geld zur Sanierung von Schulen, zur Zahlung anständiger Renten sowie der Einstellung von mehr Polizisten, behauptet die Alternative. Gleichzeitig scheinen jedoch genügend Finanzmittel für eine unbegrenzte Massenzuwanderung von mehrheitlich muslimischen, nicht integrierbaren Menschen aus aller Welt vorhanden zu sein.

Soviel Wahrheit auf einmal war dann wohl doch etwas zuviel für Ihren ansonsten durchaus leistungsfähigen Magen gewesen, denn in Ihrer Empörung über diese Tatsachenbeschreibung wetterten Sie wie wild gegen die “bösen” Machtgefährder los. Als Vorreiter der Anständigen nehmen Sie jetzt natürlich Ihre eigene geliebte Minderheit sogenannter “Flüchtlinge” in Schutz, gehört Ihre Partei doch inzwischen schon selbst fast zu den Randgruppen und Minderheiten – eine Volkspartei ist die SPD jedenfalls definitiv in keiner Hinsicht mehr.

Die fehlenden Finanzen für unsere verfallende Infrastruktur und die offenkundige Zweiklassenbürgerschaft rechnen Sie hingegen nicht den Millionen mehrheitlich ungebildeten und für den deutschen Arbeitsmarkt kaum brauchbaren “Dauergästen” an, sondern aufgrund von Steuerhinterziehung gingen nach Ihren Angaben schließlich 150 Milliarden Euro jährlich verloren. Nun, das mag durchaus so sein, aber zum einen stand Ihre Partei in den letzten knapp 20 Jahren ständig mit in der Regierungsverantwortung und hat in dieser Zeit offenkundig nichts gegen die Hinterziehung tun wollen oder können und zum anderen gibt es wahrlich ganz andere Baustellen im sprichwörtlichen Sinne, die einer Begutachtung bedürften. Wieviele Schulen hätte der Bund denn nur allein mit den bisher dafür in den Sand gesetzten sieben Milliarden Euro sanieren können, die stattdessen im neuen Nicht-Flughafen in Berlin versenkt wurden? Wieviele zusätzliche Polizisten hätten die Länder finanzieren können, wären nicht bereits mit dem ersten sogenannten “Rettungspaket” für Griechenland 15 Milliarden Euro in dieses Fass ohne Boden gekippt worden?

Mit sämtlichen weiteren Schirmen und Nothilfen und was weiß ich alles haftet die BRD inzwischen mit mindestens 85 Milliarden Euro bloß allein für das kleine Griechenland. Dazu gesellen sich noch weitere absurde Ausgaben für den ganzen selbstzerstörerischen Energiewende-Murks sowie den CO2-Sektenwahn, die zusammen mindestens einen hohen zweistelligen Milliardenbetrag ausmachen. Hätten Sie nicht wahrlich genügend Möglichkeiten gehabt, all diese Gelder auch einmal für etwas Sinnvolles einzusetzen, beispielsweise für die eigenen Bürger und für unser Land? Ich meine damit allerdings nicht die üblichen linken Wahlgeschenke und die vielen Gefälligkeitsmillionen, die in den Taschen Ihrer Parteifreunde, -anhänger und anderer sozialistischer Profiteure versanken.

Stattdessen greifen Sie nun diejenigen an, welche lediglich fordern, dass sich die amtierende Politik für genau diejenige Klientel einzusetzen hätte, von welcher sie zu diesem Zweck gewählt wurde: Die deutschen Bürger und Steuerzahler. Ich lade Sie daher ein, Herr Gabriel, sich endlich einmal mit den Aufgaben zu befassen, für welche Sie als Bundesminister für Wirtschaft und Energie eigentlich verantwortlich sind. Nutzen Sie die Chance, solange Sie es noch können, denn spätestens im kommenden Jahr ist es vorbei mit jeglicher SPD- oder Gabriel-Regierungsverantwortung – wahrscheinlich für immer.

Wenn Sie viel Glück haben, wird sich die AfD auch weiterhin auf ihre vermeintlich “feige Art” um angeblich unbedeutende Minderheiten kümmern, zu welcher dann ebenso Ihre kleine linke Partei gehört. Daher seien Sie besser freundlich zu unseren künftigen Volksvertretern, denn diese werden wohl einmal über Ihren Rentenanspruch abstimmen.

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*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo
http://www.conservo.wordpress.com 1. Juni 2016
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 41 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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2 Antworten zu Herr Gabriel und der Mut

  1. karlschippendraht schreibt:

    ………Wenn es am Geld fehlt, um Schulen zu sanieren, anständige Renten auszuzahlen und mehr Polizisten einzustellen, dann liegt das nicht an Zuwanderung oder an Muslimen, sondern beispielsweise an der Steuerhinterziehung von jährlich 150 Milliarden Euro“, ………..

    Unter Anderem durchaus richtig . Aber , Genosse Gabriel , kungelt ihre “ Partei der Arbeiterbewegung “ nicht ebenfalls nach Kräften mit dem Kapital ?

  2. wreinerschoene schreibt:

    Die AfD ist rechtspopulistisch, sie ist rassistisch, fremdenfeindlich usw. das alles fällt Politikern ein wenn es um ihre eigenen Pfründe geht und die Wähler scharenweise weg laufen. Schon vergessen Herr Gabriel und all die anderen unserer Vertreter der Volksparteien, sie und ihre Partei haben doch die Situation geschaffen die es der AfD so leicht machte Wähler zu mobilisieren. Die Volksparteien die so „kurz“ vor der Wahl nun plötzlich ihr Volk suchen ist schon einmalig. Vielleicht sollte man aufs Volk mal hören, auf die „Fresse“ Schauen

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