„Sex mit Sechs“ – In der Schule darf weiter „rumgespielt“ werden

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmesbildungsplan 2016

„Sexperimente“ nach Plan: Auch 2016 „Bildungsplan Baden-Württemberg“

Trotz großen, unüberhörbaren Protestes weiter Teile der Bevölkerung und vor allem besorgter Eltern: Auch unter Grün-Schwarz geht die Sex-Indoktrinierung unserer Kleinsten weiter. Was das bedeutet, haben wir hier schon x-mal dargestellt. Doch die „Aufklärer“ der Gender-Armée stellen sich taub. Deshalb hier nochmal unsere wichtigsten Bedenken:

* Grundlage ist überall „Gender Mainstreaming“. Das menschliche Geschlecht soll vom »sozial konstruierten« Gegensatz männlich/weiblich »befreit« werden, damit der Einzelne sich besser »verwirklichen« kann. Das ist wörtlich zu nehmen: In der Praxis bedeutet »Gender« oft Vereinzelung statt Familie.

* Alle sexuellen »Identitäten«, Orientierungen oder Lebensweisen gelten als vollkommen gleichberechtigt. Das klingt modern, hat aber einen hohen Preis: Die natürliche Familie wird zur Lebensweise einer Minderheit verzerrt. Auf die seelische und biologische Komplementarität von Mann und Frau soll es nicht mehr ankommen. Letztlich soll es uns gleichgültig sein, ob wir überhaupt noch eine Zukunft haben.

* Überall wird die Zweigeschlechtigkeit hinterfragt und »dekonstruiert«. Auch Kinder und Jugendliche werden mit Gender konfrontiert. Sie sollen lernen, »Regenbogenfamilien« nicht zu »diskriminieren« und eigene homosexuelle Neigungen zu suchen, um sie zu fördern. So wird aktiv in die Identitätsentwicklung der Kinder eingegriffen.

* Immer mehr Lehrpläne sehen Dildos, Anti-Baby-Pillen, Vaginalkugeln, Potenzmittel, Kamasutra und Körperkontakte (das Streicheln von empfindlichen Körperstellen) sowie „Gruppensex-Konstellationen“ im Schulunterricht vor. Bei der Einrichtung eines „Puffs für alle“ sollen Jugendliche ab 15 Jahren ermuntert werden, „Sexualität sehr vielseitig zu denken“.

* Masturbation wird ebenso eindringlich erklärt, damit sich die Jungen und Mädchen auch „selbst befriedigen“ können. Es wird genau beschrieben, wie die Mädchen ihre Finger in die Scheide einführen und die Jungen ihren steifen Penis reiben sollen, um damit zum Orgasmus zu kommen. Auch „Sextoys“ werden in dem Text für das Erreichen des „Sexuellen Höhepunkts“ angepriesen.

* Den Mädchen wird mit der altbekannten Parole „Mein Körper gehört mir!“ gesagt, dass sie über ihren Körper selbst bestimmen sollen, was grundsätzlich kein falscher Ansatz sein muss. Durch die offensiv-aggressive Zurschaustellung der Verhütungsmittel wird jedoch unterschwellig der Eindruck vermittelt, nicht mit dem „ersten Mal“ warten zu dürfen. Der Fokus wird somit lediglich auf Umgang und Auswahl potentieller Sexualpartner gerichtet. Das hat zur Folge, dass der Druck auf die Schüler erhöht wird, mit dem „ersten Mal“ nicht mehr lange warten zu können.

* Entgegen der körperlichen Entwicklung Zehnjähriger wird den Schülern mit Inhalten zu Leibe gerückt, für die sie rein biologisch betrachtet noch gar nicht bereit sein können. Auch ist die Frage zu stellen, ob manche der Inhalte überhaupt in die Schule gehören und nicht vielmehr Privatsache sind, somit nichts im Unterricht zu suchen und demzufolge auch nicht vermittelt werden müssen. Wer Zehnjährigen eine Anleitung zum Oralverkehr in seinem Unterricht vermittelt, der muss sich außerdem die Frage gefallen lassen, inwieweit er sich der Gedankenwelt und den Vorstellungen pädophiler Ungeheuer annähert!

* Gender Mainstreaming richtet sich klar und deutlich gegen

– die natürliche geschlechtliche Identität (Verunsicherung)

– die zwischenmenschliche Dimension von Sexualität (Vereinzelung)

– die Polarität von Mann und Frau (Neutralisierung)

– die Komplementarität von Vater und Mutter (»Elter 1« und »Elter 2«)

– das natürliche Bedürfnis von Kindern nach ihren eiblichen Eltern

– den genealogischen Zusammenhang (Entwurzelung)

– Identität, Integrität und Ganzheit der Person (Nihilismus)

Die Kretschmannsche Wirklichkeit

Man liest all dies, ist vielleicht auch empört – aber kaum jemand kann sich vorstellen, wie die Kretschmannsche Wirklichkeit aussieht. Ja, sie ist bereits Wirklichkeit! Wir wissen, was auf unsere Kinder demnächst zukommt – wobei es in Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen und NRW heute bereits „erprobt“ werden kann. Was sich hier zeigt, bedeutet, Pädophilie und Sadomasochismus unter dem Deckmantel der Toleranz hoffähig machen zu wollen.

Die Deutschen Konservativen haben eine (kostenlose) 90-Seiten-Aufklärungsbroschüre (von Peter Helmes) zum Thema Frühsexualisierung und Gender Mainstreaming herausgegeben. Diese Publikation kann (kostenfrei) bestellt werden, Adresse: Die Deutschen Konservativen e.V., Beethovenstr. 60, 22083 Hamburg, Tel.: 040/2994401, (info@konservative.de). Der Titel der Broschüre lautet: „Will Kretschmann das? Sex mit Sechs?“

Widerstand gegen die Bildungspläne: von Gersdorff´s Initiative

Es gibt noch immer breiten Widerstand gegen diese unglaublichen Pläne. Allen voran kämpft der bekannte Publizist Mathias von Gersdorff gegen die Pläne. In seinem neuesten Aufruf bittet er um Unterstützung. Er schreibt:

Neue BW-Kultusministerin verharmlost Bildungsplan

Von Mathias von Gersdorff *)

In einer ersten Stellungnahme zum vor kurzem eingeführten Bildungsplan für die Schulen Baden-Württembergs hat die neue Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) gegenüber der Deutschen Presse-Agentur gesagt: „Der Kernvorwurf war ja, dass der Bildungsplan zur Sexualisierung der Kinder beiträgt. Das kann ich Stand heute nicht erkennen“.

Diese Beurteilung lässt erkennen, dass Kultusministerin Eisenmann die Debatte der letzten Jahre nicht genau verfolgt hat und die Gefahren des neuen Bildungsplanes nicht umfassend genug einschätzt.

Der Kernvorwurf gegen den Bildungsplan war, dass die Gender-Ideologie nun offiziell Bestand der schulischen Erziehung wird. Um Gender den Kindern beizubringen, ist die Schilderung geschlechtlicher Aspekte notwendig, wodurch auch die Kinder Gefahr laufen, mit Inhalten in Kontakt zu geraten, die sie überfordern können (Frühsexualisierung).

Zur Erinnerung: Gegen den Bildungsplan der vergangenen grün-roten Landesregierung wurde bekanntlich jahrelang heftig protestiert. Begonnen haben die Proteste mit der Unterschriftensammlung von Gabriel Stängle Ende 2013. Danach gab es viele Straßendemonstrationen (Demo für Alle), Postkartenaktionen etc.

Schließlich hat Kultusminister Andreas Stoch (SPD) wenige Tage vor Ende seiner Dienstzeit den Bildungsplan in Kraft gesetzt.

Kultusministerin Eisenmann stört sich offenbar nicht daran, dass Andreas Stoch den Bildungsplan in einer Nacht-und-Nebel-Aktion eingeführt hat. (Link: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2016/05/kommentar-zum-wechsel-des.html)

Die neue Regierungskoalition zwischen Grünen und CDU hat keine Rücknahme oder Bearbeitung des Bildungsplanes im Koalitionsvertrag angekündigt.

Dies ist vor allem deshalb bedenklich, weil die Grünen im Vorfeld auf die Einführung von „sexueller Vielfalt“ (eine Art Codewort für Gender) gepocht haben (Link: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2016/04/koalitionsgesprache-bawu-grune-pochen.html)

Der grün-schwarze Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg hält sich also, was den Gender betrifft, alle Optionen offen (Link: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2016/05/grun-schwarzer-koalitionsvertrag-in.html)

Dies ist äußerst besorgniserregend, da im nun gültigen Bildungsplan Gender vollumfänglich enthalten ist (Link: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2016/04/neuer-bildungsplan-baden-wurttemberg.html)

Die letzten Aussagen von Kultusministerin Susanne Eisenmann zeigen einmal mehr: Wir dürfen uns auf keinen Fall auf die Politiker verlassen – egal welcher Couleur.

Es ist absolut notwendig, dass die christliche Basis der Gesellschaft ihre Interessen selber in die Hand nimmt und immer bereit ist, einzuschreiten, wenn dies notwendig wird.

Deshalb möchte ich heute um Ihre Unterstützung bitten:

Laden Sie bitte Freunde und Verwandte ein, an den Initiativen von „Kinder in Gefahr“ teilzunehmen: http://www.aktion-kig.org/kampagnen/unterkl2016/

*) Mathias von Gersdorff ist freier Publizist und Betreiber des blogs „Kultur und Medien“ und http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
www.conservo.wordpress.com 8. Juni 2016
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 43 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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6 Antworten zu „Sex mit Sechs“ – In der Schule darf weiter „rumgespielt“ werden

  1. labolg schreibt:

    Will man die Gesellschaft zerstören, muss man mit den Kindern beginnen. In der Tat, mit zunehmender Sexualisierung wird die innere Identität der Kinder zerstört und es bleiben nur noch Äußerlichkeiten, die dann später kultmäßig in den Mittelpunkt rücken (Diäten, Schönheitsoperationen, Castingshows, Sexting usw.) Kommunikationswissenschaftlerin Petra Grimm, 2010: Mädchen ziehen zunehmend Selbstbewusstsein daraus, Jungen als Sexobjekte zu dienen.
    [Einzelheiten über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978- 3-945818-01-5 nachzulesen]

  2. karlschippendraht schreibt:

    ………* Alle sexuellen »Identitäten«, Orientierungen oder Lebensweisen gelten als vollkommen gleichberechtigt………

    Man muss sich diese horrende Idiotie mal auf der Zunge zergehen lassen . Wenn solche Lebensweise praktikabel wäre dann hätte es nie eine volle Besiedelung unserer Erde durch Menschen gegeben ! Man kann die Gender-Idiotie wohl gleichsetzen mit der Schöpfungslehre .
    Beide stellen sich gegen die Natur und leugnen sie . Dabei begreifen diese Psychopaten überhaupt nicht dass sie ohne funktionierende Naturgesetze nicht mal selbst auf der Welt wären .
    Geschlechter sind fundamentale Naturgegebenheiten und die Familie ist natürlich entstanden und gewachsen. Da ist nichts “ sozial konstruiert „. Aber auch hier bewahrheitet sich die alte Weisheit : “ Wohlstand bringt immer ein gewisses Maß an Verblödung mit sich “ ! Gefährlich wird es dann , wenn Eltern bereits verblödet sind und in verantwortungsloser Weise ihre Kinder und Enkel einer weiteren widernatürlichen Verblödung schutzlos ausliefern. Aber vielleicht will man mit Gender einer drohenden Überbevölkerung der Erde begegnen , weiß mans ?

  3. wreinerschoene schreibt:

    Es ist erwiesen das Deutschland der USA um einige Jahre hinterherhinkt. Fakt ist auch, in den USA sind diese Lehrpläne schon seit ein paar Jahren zur Normalität geworden genauso wie immer mehr Lehrer und Lehrerinnen die sich wegen Sexueller Nötigung an Kindern und Jugendlichen verantworten müssen. Es vergeht doch kein halbes Jahr ohne einen solchen Skandal. Das ist das, was uns noch erwartet. Die Sexualisierung unserer Kinder und Enkel hat nur ein Ziel, Pädophilen das Leben zu erleichtern. Diese Gesetze der Sexualisierung von den Grünen, SPD und Linken befürwortet, befürworten ebenso, manche laut andere eher leise, Pädophile Straffreiheit zu gewähren. Wir wissen wo die Reise hingeht. Kinderheirat wird bald nicht mehr nur Moslems gewährt, sondern auch in Deutschland, im Zuge der Gleichheit der Religionen, wieder eingeführt. Vielleicht nicht mit 8 Jahren aber mit 14. Meiner Ansicht nach, hängt das alles zusammen, Flüchtlingskrise, die Schulreform und die neuen Lehrpläne, die immer mehr in Richtung Moslems gerichteten Entscheidungen der Regierung und die milden Strafen sowie die offen in Parteien besprochene Straffreiheit von Pädophilen.

  4. floydmasika schreibt:

    Hat dies auf PEGIDA Bayern? rebloggt und kommentierte:
    Entropie auf dem Vormarsch. Die schrecklichen Kinder der Neuzeit können mit gesellschaftlichen Vererbungs- und Vertragszusammenhängen nichts anfangen. Sie kennen nur Menschenrechte. Und meinen damit Menschentriebe, die es irgendwie mit Staatshilfe zu befriedigen gilt. Schwachsinn im Endstadium vergreift sich an der Jugend. Nicht einmal schwarze Regierungsbeteiligung kann die durch die Institutionen marschierten grünen Kindersexualisierer stoppen.

  5. Das muss man nur in Türkisch,Kurdisch,Farsi,Russisch übersetzen und an die entsprechenden Leute verteilen.Was meint ihr wie schnell sich kein Lehrer mehr traut solchen Mist zu verbreiten?

  6. hanskolpak schreibt:

    In meinen Augen begehen solche Pädagogen Straftaten. Wer seine Meinung äußert oder Fragen stellt, wird hingegen bestraft. Brauchen wir eine solche Justiz?

    http://www.dzig.de/Brauchen-wir-solch-eine-Justiz

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