Klare Worte einer Hamburgerin gegen Heiko Maas´ AfD Hetze

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Hut ab vor dieser mutigen Frau!

Heiko Maas

Heiko Maas

Frau Gerda Wittuhn, die ich schon mehrfach zitieren durfte, hat wieder einmal einen mutigen Offenen Brief geschrieben, diesmal an Bundesjustizminister Heiko Maas. Und wieder einmal gibt Frau Wittuhn damit ein Beispiel, wie man in klaren und dennoch wohlgesetzten Worten einen Protest gegen eine unsägliche Politik ausdrücken kann (Hervorhebungen von PH):

Eine energische Norddeutsche schlägt zurück !!!

Offener Brief vom 29. Mai 2016

(An Herrn Heiko Maas, z.Zt. Bundesjustizminister, Mohrenstr. 37, 10117 Berlin)

Geehrter Herr Maas,

Sie haben die AfD – und damit auch ihre Mitglieder und Wähler – als Putin-, Erdogan- und Trump-Gemisch bezeichnet. Es gehört sicher nicht zu Ihren Aufgaben, derart ausfallend ein Urteil über die AfD und deren Mitglieder abzugeben. Als Fördermitglied erwarte ich eine Entschuldigung. Erfolgt diese nicht, werde ich meinen Anwalt bemühen.

Laut Umfragen steht diese sehr junge Partei auf Bundesebene bei 15%, d.h. sie bewegt sich allmählich auf 10 Millionen Wähler zu, die diese AfD als einzige Alternative in diesem von unfähigen Politikern miserabel schlecht regierten Land wünschen, während Ihre Partei gerade dabei ist, in die Bedeutungslosigkeit abzusacken.

Ich weiß auch nicht, mit welchem Recht gerade Sie auf die AfD Ihr Gift verspritzen, nachdem Sie im Saarland nun wirklich keinen Erfolg vorzuweisen hatten. Als Sie als Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl 2004 antraten, sackte Ihre Partei von 44,4% auf 30,8% der Stimmen ab. Und bei Ihrem nächsten Antritt als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl 2009 schafften Sie es, daß Ihre langjährige Partei auf 24,5% abrutschte und somit das schlechteste Ergebnis seit Bestehen des Saarlandes erzielte.

Und Sie waren jeweils der Spitzenkandidat, Herr Maas.

Sie sind der Letzte, der sich das Recht herausnehmen kann, auf andere herabzuschauen; und daß Sie diese primitive Form der Auseinandersetzung bevorzugen, kam bisher auch nicht gut an. Es ist eben ALLES eine Frage des Niveaus. Da müßten Sie noch an sich arbeiten. Dringend!!!

Zu Ihren Aufgaben gehört doch in erster Linie, den Rechtsstaat zu verteidigen und dafür zu sorgen, da Straftäter zur Rechenschaft gezogen und vor Gericht gestellt werden.

Linksextremisten – dazu gehört z.B. die ANTIFA – schlagen Polizisten krankenhausreif, zünden Autos an, prügeln auf unbescholtene Bürger ein, werfen mit Brandsätzen in Menschenmengen, rufen zur Gewalt auf, und Sie bzw. Ihr Ministerium schweigen.

Natürlich befinden Sie sich als SPD-Mitglied in einer schwierigen Situation, gehören doch zu diesen Schlägertruppen auch Jusos und junge Gewerkschafter. Aber falls wir noch einen Rechtsstaat haben, müssen Sie ihn verteidigen und dürfen ihn nicht verludern lassen.

Diese Schlägertruppen werden auch noch von unseren Steuergeldern mit z.Zt. 50 Millionen Euro mitfinanziert. Ist es nicht Ihre Parteigenossin Schwesig gewesen, diesen Betrag auf 100 Millionen zu erhöhen?

Schon als Kind habe ich gelernt, daß Gerechtigkeit ein hohes Gut ist. Davon nehme ich in meinem Heimatland und in Hamburg, wo ich lebe, leider nicht mehr viel wahr.

Gerda Wittuhn

Hamburg, 22297 Hamburg * Brabandstr. 25 A * Tel. 040 – 657 13 73 * Fax: 040 – 657 250 60, E-Post: G-Wittuhn@t-online.de
(Noch zwei Beispiele Offener Briefe von Frau Wittuhn: https://conservo.wordpress.com/?s=gerda+wittuhn sowie https://conservo.wordpress.com/2015/07/09/braune-bruhe-das-geht-nicht-herr-waigel/ )
www.conservo.wordpress.com   9. Juni 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter AfD, antifa, Flüchtlinge, Islam, Politik Deutschland, SPD abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Klare Worte einer Hamburgerin gegen Heiko Maas´ AfD Hetze

  1. karlschippendraht schreibt:

    Es ist ein absolut zweckloses Unterfangen , einem Heiko Maas ins Gewissen reden zu wollen , denn er hat keines . Weiterhin ist es auch zwecklos mit ihm über logische Zusammenhänge diskutieren zu wollen , denn er hat keinen Verstand . Aber damit liegt er voll auf SPD-Linie .

    Liken

  2. wreinerschoene schreibt:

    Sehr guter Artikel und ein sehr guter Versuch. Die SPD verhält sich wie ein verwundetes Tier es sieht sich in die Ecke gedrängt und schlägt wild um sich. Das das nichts bringt, wissen wir alle, sterben wird es trotzdem. Heiko Maas ist ein Mensch der sich an die Spitze drängeln möchte aber merkt des Ellenbogen dazu nicht reichen. Er ist ein „Möchtegern“ mehr nicht, aber deswegen auch gefährlicher. Wer sich mit der Antifa zusammensetzt und gemeinsame Sache macht, der hat in der Politik nichts zu suchen nur versucht die SPD „Gutfreund“ mit jeden zu sein. Diese Partei hat sich nicht nur entfernt von Helmut Schmidt z.B., die Partei hat ihn in der Prärie sitzen lassen.

    Liken

  3. Pingback: Meldungen vom 12. Juni 2016 - Opposition 24

Kommentare sind geschlossen.