Cochones und Rückgrat gesucht

(www.conservo.wordpress.com)

Von Reiner Schöne *)

Duisburg – eine Stadt spielt Staat

Die Armenien-Resolution des Bundestages hat bei vielen in Deutschland lebenden Türken für Protest gesorgt. Der Integrationsrat der Stadt Duisburg ging einen Schritt weiter: Wie „Der Westen“ berichtete, verabschiedete das Gremium aus Ratsleuten und Migranten-Vertretern eine eigene Resolution – und bezeichnete den Völkermord an den Armeniern als „Lüge“. (http://www.focus.de/politik/deutschland/bedrohung-von-abgeordneten-duisburger-integrationsrat-leugnet-voelkermord-an-den-armeniern_id_5611758.html )

„Eine Lüge ist eine Lüge ist eine Lüge…“

Wie „Der Westen“ schreibt, hatte es zu dem Thema im Ratssaal in Duisburg eine hitzige Debatte gegeben. Am Ende lehnten alle entsandten Vertreter des Stadtrats bis auf den Antragssteller Rainer Grün (DAL) und den CDU-Ratsherrn Gürsel Doğan eine Abstimmung ab – die Resolution wurde dennoch verabschiedet. Sie trägt den Titel: „Eine Lüge ist eine Lüge und bleibt eine Lüge. Gegen die Verleumdung der Türkei.“

In dem Text heißt es unter anderem: „Die Behauptung, die Türkei hätte von 1915 bis 1917 Völkermord an den Armeniern begangen, ist so schwer und ungeheuerlich, dass sie auch mit Fakten und eindeutigen Beweisen belegt werden müsste. Dies ist bis heute nicht geschehen.“ Der Bundestag schade mit seinem Beschluss dem guten Miteinander und der Integration in Deutschland.

Besonders deutlich werden die Autoren des Resolutionstexts gegenüber den türkischstämmigen Abgeordneten. Dem Grünen-Politiker Cem Özdemir wird „Hass auf die türkische Regierung“ und „Nähe zur terroristischen PKK“ vorgeworfen. Auch anderen türkischstämmigen Abgeordneten werde der „Verrat an unserem gemeinsamen Herkunftsland“ nicht vergessen, drohten die Autoren.

(FOCUS Online/Wochit: So gefährlich kann Erdogans Rache für Deutschland werden …)

„Inakzeptable Äußerungen“

„Die im Integrationsrat beschlossene Resolution zum Thema ‚Armenien‘ ist inakzeptabel und verletzt geltendes Recht“, zitierte „Der Westen“ den Duisburger Oberbürgermeister Sören Link (SPD). „Die teilweise martialische Wortwahl, die Beschimpfung und Bedrohung einzelner Mandatsträger haben in einem Gremium der Stadt Duisburg nichts zu suchen.“ Ohnehin habe der Integrationsrat keine Zuständigkeit“ (dpa/Roland Weihrauch: Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (SPD) gibt eine Stellungnahme ab. … )

Der Integrationsrat fiel bereits zuvor negativ auf. Das Gremium hatte 2015 einem Antrag zugestimmt, in öffentlichen Bädern gesonderte Schwimmzeiten für Muslime einzuführen. Der Stadtrat lehnte das ab. „Der Integrationsrat wurde gebildet, um Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zusammenzuführen“, sagte CDU-Ratsfrau Sylvia Linn damals. „Der Antrag will das Gegenteil: Er will trennen.“

Wir müssen uns wieder Cochones und Rückgrat wachsen lassen

Sofern man die Bezeichnung „Deutschland“ noch verwenden darf. Deutschland ein Staat mitten in Europa, oder mitten in Europa gab es einmal einen Staat mit dem Namen „Deutschland“.

Alles, was an Deutschland erinnert, sind alte Bilder, Filme oder Reden von Politikern aus dem Archiv. Ab und an wird die deutsche Nationalflagge aus dem Keller geholt, um zu zeigen: Ich erinnere mich, ich bin von Geburt ein Deutscher, ist aber lange her…

Alle reden von Deutschland, alle reden über Deutschland, in Wahrheit meint man Europa oder eine Welt, die keiner mehr so richtig versteht. Man sieht Zusammenhänge und weiß mit Sicherheit, es läuft was falsch, aber im Grunde geht’s uns gut, also wieso sollen wir etwas ändern? Politiker erinnern uns jeden Tag daran, Deutschland ist ein kriegführender Staat gewesen, er hat viel Böses getan, und deshalb muß dieses Land verschwinden. „Weltoffen“ nennt man so etwas heute, alle Menschen seien gleich, egal wer kommt und egal, wer in dem Land wohnt.

Man hat uns kastriert und das Rückgrat gebrochen, wir sind das unterwürfigste Land der Welt.

Mag ja stimmen, daß wir alle gleich sind! Wir sind alle Menschen, atmen die gleiche Luft, sehen den gleichen Mond, essen und trinken. Soweit stimmt das mit der Gleichheit.

Diese Wörter: “wir alle sind gleich“ bezieht sich aber nur auf die biologische Gleichheit. Man kann aber seinem Gegenüber nur bis zur Stirn schauen, und hinter der Stirn gibt es keine Gleichheitsgesetze mehr, sondern nur noch Unterschiede, und um die zu überwinden, braucht es Abkommen und Toleranz. Wenn wir wirklich alle gleich wären, müßten Staaten keine Abkommen mehr treffen und keine Verträge ausgehandelt werden. Toleranz ist „ein sich in der Mitte Treffen“ und nicht ein Geben ohne ein Anzeichen des Entgegenkommens.

Wer gleich aussieht, denkt auch gleich? Wer gleich aussieht, hat auch die gleichen Vorstellungen vom Leben?

Hier muß ein absolutes „Nein“ stehen. Wir sind nicht gleich, und es gibt kein „gleich“, keineswegs.

Seit Monaten versuchen uns Regierungen klar zu machen, daß es trotzdem so ist, und wer dagegen ankämpft, sei ein Rassist. Ja man holt immer mehr und sehr oft diese „Rassistenkarte“ heraus. Obwohl ein Glaube, ein Gedanke, ein voreingestelltes oder wünschenswertes Leben nichts, aber auch überhaupt nichts mit einer Rasse zu tun hat, sondern mit der Einstellung zum Leben.

„Der Islam gehört zu Deutschland“ – eine Redewendung, die auf das Geschichtliche hinaus will. Keiner sagt dazu, daß Menschen diese Religion als Lebenselixier, als Hauptgrund zum Leben anpeilen. Ohne diese Religion findet kein Leben statt, ohne diese Religion läuft bei diesen Menschen nichts. Sie wird offen gezeigt, sie wird offen gelebt, und man lebt für diese Religion. Wer mit dieser Religion nichts am Hut hat, ist der Feind und muß bestraft, ja sogar vernichtet werden.

Sind wirklich alle Menschen gleich?

All diese Menschen, die dieser Religion angehören, kommen nun täglich in großer Zahl nach Deutschland, und uns wird immer wieder versichert, es finde keine Islamisierung statt. Nein? In Schulen soll das Schulessen dem Ramadan angepaßt werden, im Sportunterricht gibt es Probleme beim Schwimmen, es soll ein islamischen Religionsunterricht in den Schulen eingerichtet werden, es soll „Arabisch“ als Sprache gelehrt werden, es gibt einen „Tag der offenen Moschee“, dummerweise am „Tag der Deutschen Einheit“, den staatlich verordneten „Nationalfeiertag der Deutschen“, und der eigentliche Feiertag, der „17.Juni“, wurde abgeschafft. Ja, unsere Regierungen und Landesregierungen beugen sich dem Islam schon mehr als die Gläubigen selbst.

Wir sind die unterwürfigste Nation weltweit. Selbst unsere Politik wird schon von Migranten bestimmt und irgendwann wird unser Schicksal das der Ureinwohner Amerikas sein und „türkische Kolonie Deutschland“ heißen.

Was um alles in der Welt hat eine Religion mit einem Staat zu tun?

Jeden Tag im Jahr wird über diese Religion gesprochen, geschrieben und diskutiert. Jeden Tag hört man und sieht man nichts anders mehr.

Reden wir immer noch von einer Religion oder von einem staatlichen System? Will man versuchen, eine sogenannte Religion jetzt als staatstragendes System einzuführen?

„Deutsch“ zu sein, ist eine Schande, eine „Schande für Deutschland“, ups, da war es wieder, dieses Wort „Deutschland“.

„Schande (veraltet auch Schmach) bezeichnet einerseits den Verlust von Ansehen und Ehre, andererseits die Ursache für diesen Verlust.“ (Wikipedia)

35% der Deutschen sind der Meinung, es laufe in Deutschland etwas nicht so, wie es laufen sollte.

Wenig, sehr wenig! Hier wäre „es ist eine Schande“ die richtige Bezeichnung.

Wir Deutschen verlieren unsere Nation, wir verlieren unseren Staat als solchen, wir verlieren unser Ansehen auch im wirtschaftlichen Bereich. Wir hatten eine soziale Marktwirtschaft, wir waren eines der reichsten Länder der Welt, wir waren friedlich und freiheitsliebend, wir haben unsere Gäste und Menschen, die hier arbeiten wollten, respektiert und angenommen. Das war Ansehen und Ehre, die weltweit anerkannt und respektiert wurde, selbst als wir im Ausland sagten, „wir sind Deutsche“, wurden wir freundschaftlich empfangen.

Heute scheint sich dieses Ansehen und die Ehre nur noch darauf zu beziehen, wieviel Flüchtlinge angenommen werden, was schenkt ihr den Flüchtlingen und wie geht ihr mit denen um?

Wer dagegen ist, hat keine Ehre und kein Ansehen, genau wie die Verwendung des Wortes „Deutsch oder Deutschland“ – Worte, die nur noch negativ behaftet sind.

Wo kam diese Umkehr der Bedeutung her?

Auch wenn Linke und Grüne sich in der Minderheit befinden, so haben sie einen großen Einfluß in Deutschland. Auf Ihren Wunsch hin und inzwischen auch die komplette Regierung, die in Folge der linken Regierung Europas handeln muß, haben wir in Deutschland eine Verweigerung der Nation erfahren. Widerstand gibt es so gut wie nicht, denn die ganze Entwicklung innerhalb Deutschlands hat uns allen die „Cochones“ und das Rückgrat gekostet. Der Mut ist weg, dazu kommen die landestypische Ignoranz von Gefahren und die Gleichgültigkeit. Die Erziehung der deutschen Bevölkerung über Jahrzehnte hinweg tat ihr übriges.

Unsere Nation steht nur noch auf dem Papier, manche behaupten sogar, nicht einmal mehr dort.

Über 18 Millionen Menschen in Deutschland sind Migranten oder haben einen solchen Hintergrund. 18 Millionen! Und es werden täglich mehr, weiterer 500 000 sollen allein Verwandte der hier lebenden Migranten sein, die in diesem Jahr dazu kommen. 910 328 Asylanträge bis Mai 2016, geht der Trend so weiter, sind es 1 820 565 bis Jahresende, und das sind nur die Zahlen der Asylanträge. Als Endergebnis hätten wir dann fast 21 Millionen bis Ende 2016, die einen Migrationshintergrund oder Migranten sind (http://www.welt.de/politik/deutschland/article156051306/Die-Zahl-der-Untergetauchten-koennen-Forscher-nur-schaetzen.html).

Feindliche Übernahme?

Fast ¼ Deutschlands wären somit keine gebürtigen Deutschen mehr. Von den Regierungen ignoriert, von den Linken gefördert und gefordert gehen wir dann auf den Untergang zu. Das soll wirklich gut sein? Gut für eine Nation? Grenzt das nicht eher an eine „feindliche Übernahme“ wie man sie aus der Geschäftswelt kennt? Hat das nicht etwas von einer Kolonie? „Bei der Kolonisation handelt es sich im Kern um eine Landnahme. Die Kolonie ist daher in einem weiteren Sinne ein Personenverband in einem Gebiet außerhalb des angestammten Siedlungsgebietes.“ (Wikipedia)

Sind aus der Türkei bezahlte und unterhaltene Moscheen nicht Stützpunkte in Deutschland? Hat dies wirklich alles noch mit dem Glauben zu tun?

Ja, sagen die einen. Der muslimische Glaube ist der wichtigste Punkt, was beinhaltet dieser Glaube? Ungläubige zu unterwerfen! Also, Glaube und Politik in einem, verkauft als Religion, ausgepackt als Ideologie.

Und wir Deutsche, wir schauen zu, einige völlig ungläubig, andere einfältig und wieder andere unwissend oder ignorierend.

Während sich ein paar Leute zusammentun und versuchen, diesem Trend entgegenzuwirken, versuchen die Regierenden, diese Menschen als Unmensch zu bezeichnen, als Lump oder Pack, ohne Ehre und ohne Anstand.

„Kauft nicht bei Juden“ hieß es einmal, und alle hielten sich daran. „Juden sind unerwünscht“, stand auf Schildern, auch durften Juden nicht in den Park. Nur für „Weiße“ stand auf den Schaufenstern der Läden, Busse und Bahnen wurden „Nur für Weiße“ und „Nur für Schwarze“ eingerichtet.

Dieser ganze Diskriminierungsquatsch gibt es heute wieder. Nicht bei den Menschen, die an der Nation festhalten, sondern bei denen, die der Meinung sind, wieder einmal im Recht zu sein und das Recht zu besitzen und gepachtet zu haben, Menschen einzuteilen. Wer gibt ihnen das Recht dazu? Wer gibt Ihnen das Recht, zu behaupten, nur sie hätten mit allem recht, und die anderen seien zu dumm dazu.

Sind diese Regierungen und deren Anhänger nicht ebenso „Rassisten“, machen sie nicht das Gleiche, was angeblich alle anderen mit den Flüchtlingen tun, nur auf einer anderen Ebene, was man Ausgrenzen nennt, also in deren Augen Rassismus ist.

Es geht nicht um Flüchtlinge oder Menschen fremder Herkunft. Es geht um Menschen (jeder ist gleich), die eine ganz andere Vorstellung von Leben haben, von einem absolut religiösen Leben, ein Leben für und vor allem mit der Religion bzw. der eigenen Ideologie. Ein Leben, das heißt, es gibt keine Gleichberechtigung, ein Leben das heißt, Ungläubige muß man nicht achten, ein Leben, das heißt, daß Juden keine Menschen sind, ein Leben, das heißt, wer nicht mit uns ist, ist gegen uns und somit unser Feind.

Wenn jeder Mensch gleich wäre, wieso ist er dann nicht so wie wir? Wer entscheidet, daß wir in unserem deutschen Gleichheitswahn uns den anderen anzupassen haben? Wer gibt ihnen das Recht dazu?

Wir Deutsche haben unseren Kampfgeist verloren, unsere Cochones. Soll das so bleiben? Dann haben wir verloren.

Deutschland muß wieder zu dem werden, was es einmal war: tolerant zu jedermann, intolerant zu Menschen, die uns nicht achten, die uns ausnutzen, die uns feindlich gesinnt sind, die uns verletzen oder unser Ansehen und unsere Ehre beschmutzen. Diese Ansätze sind schon gegeben, als ein jugendlicher Jude getötet wurde und der Mörder als „Deutscher “ weltweit beziffert wurde, obwohl es ein Migrant mit deutschen Paß war, war unsere Ansehen unsere Ehre verloren. Wir bekommen wieder den schlechten Ruf, Rassisten zu sein, obwohl wir Rassisten ins Land holen. Lassen wir uns wieder die Cochones und ein Rückgrat wachsen und treten für unseren Staat, vor allem für unsere Nation, ein!

*) Reiner Schöne ist Unternehmer im Gesundheitssektor und regelmäßig Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com 12. Juni 2016
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 41 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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Eine Antwort zu Cochones und Rückgrat gesucht

  1. anvo1059 schreibt:

    „Duisburg – eine Stadt spielt Staat“ Das ist zu kurz gegriffen ! Hier spielen die Mitglieder einer wohl inzwischen fest etapplierten Parallelgesellschaft Staat ! Osmanisch verblendet, Realitätsresistent. Diese Einwandertürken und Pseudodeutschen haben doch schön lange hier einen Staat im Staate geschaffen und gehen nun , bestärkt durch ihren durchgeknallten Oberoswahen, immer offener gegen uns vor ! UNd der „türkische Parallelstaat“ ist ja nur einer von vielen. Und da können unsere Politkasper in Berlin und sonst wo ihre Inseznierungen abspulen, das interessieet nur noch wenige „Schlaf-Deutsche “ !

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