Islamchristen oder: Jede Woche ein „neuer“ Papst?

 (www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmesfranz

Das „Was wollt Ihr hören-Spiel“

Dieser Papst macht atemlos. Nahezu jede Woche eine neue Meinung. Jede Woche: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern!“

Die Gläubigen sind verunsichert und fragen (im stillen Herzenskämmerlein): „Wieder ein neuer Papst Franziskus? Wieder Worte, die man von ihm auch schon anders gehört hat. Wieder ein neues, päpstliches Orakel? Hat er sich nun (wieder einmal) gewandelt? Hat er sich gedreht? Oder betreibt er ein „Was-wollen-Sie-denn-hören-Spiel“ – eine Attitüde dieses Oberhirten der katholischen Kirche, die schon vielfach beklagt wurde, und die seinen (höchst islamkritischen) Vorgänger weit nach oben von Franz abhebt…

Vor einigen Wochen sprach Papst Franz (wirklich bewußt?) im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise von einer „arabischen Invasion“. Beifall! Doch wenn dies so sein sollte, wenn der Papst die Masseneinwanderung (vor allem) moslemischer Fremder nach Europa, vor allem nach Deutschland, als „Invasion“ diagnostiziert, hätte er unbedingt und folgerichtig seine Bischöfe und Kardinäle – gerade auch die von ihm ernannten „Kirchenfürsten“ – darauf hinweisen müssen, sie sollten sich besser um die unterdrückten christlichen „Schäflein“ in der islamischen Welt kümmern und den Willkommenskult sofort beenden. Er hat es nicht gemacht, kein Wort galt diesen Christen. Damit handelt der Papst eher merkwürdig denn glaubwürdig.

Und: Wenn diese kritischen Worte des Papstes echt sind, dann kommen sie reichlich spät. Und sie überraschen gerade jetzt, weil Seine Heiligkeit noch in der Vorwoche zur „europaweiten Solidarisierung mit Flüchtlingen“ aufgerufen und die „großzügige Hilfe“ gegenüber den Migranten in Griechenland gelobt hatte.

Es ist auch noch nicht lange her, daß Franziskus bei seinem Besuch auf Lesbos zwölf muslimische Flüchtlinge einlud, im Vatikan zu wohnen. Unsere Bloggerin „Lostlisa“ schrieb daraufhin u. a.: „Was hat sich unser Papst eigentlich dabei gedacht, 12 muslimische Flüchtlinge aus Lesbos in den Vatikan zu bringen, während in der Welt Christen verfolgt, unterdrückt, ja sogar bestialisch umgebracht werden? Ja, die Jagd auf Christen ist nicht nur durch den IS eröffnet. Offensichtlich hat sich das im Vatikan und beim Papst noch nicht rumgesprochen. In welcher Welt lebt denn der Papst?…

…Anstatt uns Christen zu unterstützen und sich gegen die Verfolgung einzusetzen, macht er solch einen Wahnsinn: 12 Flüchtlinge mit einer Religion, die uns Christen ablehnt, sogar blutig vernichtet, wo sie kann, will er in den Vatikan einziehen zu lassen. Jetzt frage ich mich: Gab es etwa auf Lesbos keine Christen im Ausverkauf? Was soll diese Farce? Für mich einmal mehr ein Schlag ins Gesicht. Damit hat er allem, was über ihn schon bekannt wurde, die Krone aufgesetzt (und meine Meinung bestätigt). Er hat jeden Katholiken aufs schlimmste beleidigt.“

Dieser Frage geht Dr. David Berger im nachfolgenden Beitrag aus einer grundsätzlichen Sicht nach, die auch ich mir gerne zu eigen mache. Hier der Artikel (Hervorhebungen von P.H.):

Peter Helmes, 12. Juni 2016

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Tödliche Islamophilie – oder: Läßt Papst Franziskus die verfolgten Juden und Christen im Stich?

Von Dr. David Berger *)

Nicht nur die deutschen Bischöfe, auch Papst Franziskus fällt in jüngster Zeit durch eine mit linkspopulistischen Zeitgeistigkeiten kompatible, aber für die Kirche höchst gefährliche Islamophilie auf. Selbst vor einem Vergleich zwischen dem IS-Terror und der kirchlichen Mission schreckt er nicht zurück. Katholische Intellektuelle wie Alexander Kissler schlagen deshalb Alarm. Und auch ein hoch gebildeter spanischer Ordensbruder aus dem Vatikan hat ihm indirekt die „Leviten gelesen“.

Auch wenn es angesichts der Kirchengeschichte abstrus klingt: Die katholischen Bischöfe Deutschlands zeichnen sich derzeit durch ihr völlig kritikloses und auch noch öffentlich ausgesprochenes und von bestimmten Medien als vorbildlich gefeiertes Verhältnis zum real existierenden Islam aus. Mit solcher „Zeitgeistlichkeit“ fallen sie, wie andernorts gezeigt, nicht nur den Glaubensbrüdern im Nahen und Mittleren Osten in den Rücken, sondern schädigen – angesichts des im derzeitigen Islam weit verbreiteten Antisemitismus und Antiisraelismus – auch die nach den Erfahrungen der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft mühsam wieder aufgebaute Annäherung an unsere älteren Brüder, die Juden. Dies gilt in ganz besonderer Weise für die geradezu blauäugigen Äußerungen deutscher Bischöfe zur Flüchtlingsthematik, die in der Flüchtlingsbootmesse von Kardinal Woelki am vergangenen Fronleichnamstag in Köln ihren visuellen Höhepunkt erreichten.

Hoffnung auf ein klärendes Wort des Papstes

Bisher war es häufig so, daß man sich bei einem Fehlverhalten oder doppeldeutigen Aussagen des Deutschen Episkopats häufig mit den streitbaren, aber fairen, weil klaren Worten aus dem Vatikan trösten konnte. Dies scheint nun anders zu sein.

Denn auch dem römischen Papst scheint das Schicksal seiner eigenen Leute nicht wirklich wichtig zu sein. Das New Yorker think tank „Gatestone-Institut“ erwähnt in diesem Zusammenhang die Rede von Papst Franziskus vor der UNO, mit der er sich an die Welt wandte und „seine Energie wieder einmal dafür einsetzte, die Umwelt zu verteidigen. In seiner 50-minütigen Rede kam er nur ein einziges Mal auf die verfolgten Christen zu sprechen – und vermischte ihr Leid im selben Satz mit dem angeblich gleichen Leid der ‚Mitglieder der Mehrheitsreligion‘, also dem der sunnitischen Muslime.“

Das neben der fatalen Signalwirkung ebenfalls Tragische an diesem Vergleich, das Franziskus offensichtlich nicht sehen will: „Sunniten werden nicht wegen ihres Glaubens massakriert, enthauptet und vergewaltigt; ihre Moscheen werden nicht bombardiert und niedergebrannt; sie werden nicht wegen Abfalls vom Glauben, Blasphemie oder Missionierung eingesperrt oder getötet.“

Lässt der Papst die vom Islam verfolgten Christen „zynisch im Stich“?

Noch fataler freilich erscheinen die jüngsten Aussagen des Papstes zu den Eroberungskriegen der Muslime: In einem Interview mit der französischen Zeitung „La Croix“ sagte Franziskus: „Es ist wahr, dass das Konzept der Eroberung der Seele des Islam innewohnt. Aber man könnte das Ziel des Matthäus-Evangeliums, in dem Jesus seine Jünger in alle Nationen aussendet, als gleichen Eroberungs-Begriff interpretieren.“

Wer weiß, wie der real existierende Islam derzeit Mission betreibt, wie er mit Konvertiten vom Islam zum Christentum umgeht, wie Christen in Ländern, in denen die Scharia gilt, verfolgt werden – und das mit dem Auftreten der Christen in muslimischen Ländern betrachtet, der kann angesichts dieser Papstworte nur den Kopf schütteln.

Man kann sich in diesem Zusammenhang nur wünschen, daß der Papst möglichst bald das von der Terrormiliz ISIS im Internet verbreitete Video anschaut, in dem die brutale Hinrichtung von 21 entführten christlichen Kopten aus Ägypten stolz präsentiert wird.hinrichtung

Richtig hat deshalb der unter anderem durch seine Loyalität dem Katholizismus gegenüber bekannte Journalist Alexander Kissler in einem die Katastrophe dieses Pontifikates konzis darstellenden Artikel im „Cicero“ bemerkt: „Das Interview, das Franziskus jetzt der französischen Wochenzeitung „La Croix“ gab, räumt alle Zweifel aus: Dieser Papst ist sich für keine Albernheit und keinen Affront wider die eigene Kirche zu schade. Er buhlt wissensschütter um Beifall vor jenen Tribünen der Welt, die sich von ihm nichts versprechen.

Vom massenmörderischen Terror des „Islamischen Staates“ und dessen „Eroberungskrieg“ schlägt er eine direkte Brücke zur Sendung der Jünger durch Jesus, welche im Sinne „derselben Idee von Eroberung“ gedeutet werden könne. Die Kirche als potenzielle Terrororganisation – eine Entgleisung oder mehr? Was mögen sich Christen, die vor fanatisierten Muslimen um ihr Leben rennen, bei dieser kontrafaktischen Zusammenballung denken? Fühlen sie sich von ihrem Oberhirten getröstet, verstanden, aufgerichtet – oder zynisch im Stich gelassen?“

Spanischer Jesuitengelehrter: „Der Islam ist die größte Bedrohung der westlichen Staaten“

Die katholische Kirche hat freilich noch ganz andere Köpfe, selbst in dem Orden, dem der gegenwärtige Papst angehört. Und das gerade im Vatikan und aus einer Nation stammend, die – im Unterschied zum Heimatland des Papstes – über Jahrhunderte ihre Erfahrungen mit dem jeweils real existierenden Islam gemacht hat.

Die Rede ist von dem unter anderem seit 1974 für die Vatikanische Sternwarte (Specula) arbeitenden, aber weit über den Vatikan hinaus bekannten Astrophysiker und Jesuiten, Pater Manuel Carreira. In einem Interview mit der spanischen Online-Tageszeitung „El Español“ hat auch er sich zum Islam geäußert.

Für ihn ist der Islam als Glaubensrichtung ein „minimalistisch verzerrtes, sozusagen entkoffeiniertes Christentum“. In seiner real existierenden Form sei der Islam derzeit die größte Bedrohung der westlichen Staaten, ja für die ganze Menschheit; die schlimmste Bedrohung, „die die Menschheit in den vergangenen 2000 Jahren gesehen hat“.

Der Grund: Der Islam sei „völlig unfähig“, aus seinen Grundlagen Respekt vor der Würde des Menschen zu entwickeln. Aufgrund ihres Glaubens seien die Muslime in Europa in einer desolaten Situation: „Entweder sie verweigern den Respekt vor den Menschenrechten, dann werden sie zur inneren Bedrohung Europas, oder sie akzeptieren das europäische Denken, dann werden sie zu Ungläubigen und sind nach islamischem Verständnis zu töten.“

Kurz und gut: der Islam sei nicht mit den Werten, die Europa ausmachen, vereinbar. Daher sieht der Jesuit, der über viele Jahre Mitarbeiter an zahlreichen NASA-Projekten in den USA war, in der Idee des multikulturellen Staates eine „intellektuelle Fehlleistung“.

Zur Erinnerung: Schon 2011 warnte der katholische Erzbischof Louis Sako von Kirkuk im Norden des Irak: „Es gibt gezielte Pläne der Islamisierung der ganzen Welt“.

Braucht der Papst Nachhilfe aus der Vatikanischen Sternwarte?

Die Worte des Jesuiten sind starker Tobak. Zumal im Interview immer wieder der Verdacht aufkommt, im gehe es um einen Konkurrenzkampf nicht zwischen Freiheit, Demokratie, offener Gesellschaft und Islam, sondern zwischen Katholizismus und Islam. So etwas, wenn er gleichzeitig postuliert, die Katholizität habe „ein zentrales Schlüsselelement in der Entwicklung des Staates“ zu sein. Hinzukommt: Gerade bezüglich der Einschätzung des Islam als Glaubensrichtung wird nur von einer Minderheit an Forschern die Theorie des Islam als jüdisch-christlicher Sekte, aus der später eine Weltreligion wurde, vertreten.

Mit seiner Einschätzung des real existierenden Islam dürfte aber der spanische Mitbruder des Papstes mit seiner warnenden Einschätzung deutlich näher an der derzeitigen sinisteren Realität liegen, als der derzeit regierende Nachfolger des heiligen Petrus.

Ich weiß nicht, ob man den Papst davon unterrichtet hat, daß er im Vatikan eine eigene Sternwarte sein eigen nennt. Ein ernsthaftes Gespräch mit seinem Ordensbruder könnte ihm aber helfen, zu einer realistischeren und seinem Amt angemesseneren Haltung zu finden.

*) Original: https://charismatismus.wordpress.com/2016/06/03/warum-aeussert-sich-der-papst-als-islamversteher/.

Der Autor Dr. David Berger aus Berlin ist Philosoph, Theologe und Publizist. Den vollständigen Text seines Beitrags lesen Sie hier: http://www.david-berger.info/#!T%F6dliche-Islamophilie-?-oder-L%E4sst-Papst-Franziskus-die-verfolgten-Juden-und-Christen-im-Stich/c1vx5/57492d850cf2b585410f470a

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Dazu folgende Kommentare:

„schwarzes Schaf“:

So ist es nicht, daß der arme Franziskus plötzlich mit dem Chaos konfrontiert wird, denn laut Vatikan-Studie war es schon lange bekannt, daß der afrikanische Kontinent nach Europa aufbrechen würde. Milliarden an Entwicklungshilfe sind geflossen, aber bekommen haben es die Menschen, die es bekommen sollten, nicht und auch wurde keine Infrastruktur in den Ländern aufgebaut, sondern der Waffenhandel florierte.

Davon hat auch die radikale islamische Bewegung profitiert, und es ist unverantwortlich, den Heiligenschein aufzupolieren und alle nach Europa einzuladen, auch die radikalen Muslime.

Nächstenliebe: wer ist unser Nächster, egal wo wir auf der Welt leben, die Familie, der Nachbar…… und man könnte sinngemäß den Satz zu König David „Du sollst nicht begehren des anderen Weib“ frei übersetzen: Du sollst nicht begehren der Menschen anderer Völker und der Religionen anderer Völker?

Warum warnt die Bibel so eindringlich davor, dass die Menschheit nicht den Turm zu Babylon bauen soll und gut beschrieben, wie keiner die Sprache des anderen versteht und die hochmütigen Menschen herabpurzeln? Man kann nicht einen gesamten Kontinent entsiedeln und in das kleine Europa einladen, das gleicht dem Turmbau zu Babylon.

In Zeiten der Christenverfolgung müßte uns doch klar sein, daß vor allem Christen unsere nächsten zu schützenden Nachbarn sind. Man hätte vor allem den verfolgten Christen beistehen müssen und sie nicht im Stich lassen, aber man verfällt dem Größenwahn, alle Religionen zur Zwangsgemeinschaft zu schmieden, und wirft dafür Christi Botschaft, das Christentum, radikal über Bord. Und dabei wäre es Aufgabe des Vatikans, das Christentum, die Christen vor Schaden zu bewahren!!!!

Ein interreligiöser Dialog der Religionen, um sich anzunähern durch Aufklärung, ist etwas anders als Zwangsvereinigung und Weltreligion. Daß der Islam großen Teils noch mittelalterliche Prägung ohne Aufklärung aufweist, das entgeht selbst dem Laien nicht. Ja, der Klerus hat sein Machtpotential im Mittelalter gegen die christliche Botschaft und gegen die Christen genutzt und steht kurz vor der Wiederholung. Zum Beispiel wurden die Spuren der Katharer ausgelöscht, weil sie mehr am christlichen als am weltlichen vorgeschriebenen christlichen Klerusdiktat sich informierten.

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Kommentar von „GsJC“:

Die falschen Prioritäten des Kardinals W.

Zitat Dr. Berger: „Dies gilt in ganz besonderer Weise für die geradezu blauäugigen Äußerungen deutscher Bischöfe zur Flüchtlingsthematik, die in der Flüchtlingsbootmesse von Kardinal Woelki am vergangenen Fronleichnamstag in Köln ihren visuellen Höhepunkt erreichten…“ (Zitat Ende).

Nach „Lichter aus“ und „Glocken an“ ist die vom Verfasser so genannte „Flüchtlingsbootmesse“ an Fronleichnam bestimmt einer der Höhepunkt gewesen, die im Erzbistum Köln und weit darüber hinaus nach seinesgleichen suchte.

Die geistige Vorarbeit, nebst inständigem Gebet um die richtige Entscheidung, für oder gegen das „Boot“, muß enorm gewesen sein. So fühlten sich nach dieser Aufsehen erregenden „Holzboot-Aktion“ die „Linken“ und die „Grünen“ mehrheitlich ganz eins mit dem Kardinal in einem „Boot“, was selten vorkommt.

Kritiker dieser ansonsten hervorragenden Aktion waren dagegen einige politisch eher Konservative und Katholiken aus dem Lager der traditionsorientierten Lebensschützer. Dazu gab es im Kommentarbereich auf „kath.net“ – zu einem ähnlichen Artikel – einige Kritik an der etwas einseitig wahrgenommenen Predigt des Kölner Kardinals.

Bedenken kommen mir jedoch, wie Kardinal Woelki versuchte, überzeugend darzulegen, ob Jesus heute wirklich im Flüchtlingsboot sitzen würde.

Kölner Kardinal Woelki: „Heute säße Jesus im Flüchtlingsboot“ Zitat Ende. (Quelle: http://www.ksta.de/politik/koelner-kardinal-woelki–heute-saesse-jesus-im-fluechtlingsboot–24113964)

Ich bin eher davon überzeugt, daß Jesus heute mehr Zeit in den Kliniken dieser Welt verbringt, in denen menschliches Leben seit Jahrzehnten vorzeitig beendet wird.

Vielleicht gibt es nächstes Jahr an Fronleichnam zu diesem Anlaß einen Gynäkologenstuhl auf dem Roncalliplatz in Köln, um auch diese Menschen zu würdigen, für die es seit Jahrzehnten kein Rettungsboot und keine Fluchtmöglichkeiten gibt.

Da hätte ich mir dieses Jahr einen kleinen Predigthinweis seitens des Kardinals durchaus gewünscht. Dazu bedarf es aber öffentlich (!) eines gewissen Mutes, der in der Konsequenz von einigen Damen bestimmt mit entblößten Oberkörper und viel Geschrei gewürdigt worden wäre.

Ich denke und hoffe aber, daß Kardinal Woelki diesen Mut bald aufbringen wird, und freue mich schon auf das nächste Fronleichnamsfest in Köln. Nach dieser Aktion sollte dann im Kölner Dom neben dem Flüchtlingsboot ein Gynäkologenstuhl stehen.

Die feierliche Übertragung des „Stuhles“ vom Roncalliplatz in den „Hohen Dom zu Köln“ sollte dann ebenfalls von aufrüttelndem Glockengeläut begleitet werden, das bis Berlin klingen sollte, damit auch die führenden Politiker in diesem dringenden Anliegen aufwachen, die Kardinal Woelki in der Flüchtlingsproblematik in den Dornröschen-Schlaf zurückversetzen wollen, die zu 60 % eine Wirtschaftsasylantenproblematik ist.

Zitat Kardinal Woelki: „Unsere führenden Politiker wollen uns in den Dornröschen-Schlaf zurückversetzen oder sind als Sandmännchen unterwegs“, sagte Woelki dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Zitat Ende. Quelle: http://www.ksta.de/politik/koelner-kardinal-woelki–heute-saesse-jesus-im-fluechtlingsboot–24113964)

Vielleicht gelingt es dem Kölner Kardinal durch eine weitere aufrüttelnde, öffentlich wirksame und unmißverständliche Aktion auch in den Anliegen des Lebensschutzes ein wirkungsvolles Zeichen zu setzen und so begeistert und lobend öffentlich wahrgenommen zu werden, wie für die „Lichter aus“, „Glocken an“ und „Bootaktion“.

Ich bin sicher, daß „Jesus“ in den Anliegen des Lebensschutzes nicht nur mit ihm in einem „Boot“ sitzen, sondern neben ihm stehen wird.

www.conservo.wordpress.com 12. Juni 2016
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 41 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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